Cromme-NachfolgeUlrich Lehner wird neuer Aufsichtsratschef von ThyssenKrupp

Arbeitgeber und Arbeitnehmer bei ThyssenKrupp haben sich auf einen neuen Aufsichtsratschef geeinigt. Der ehemalige Henkel-Chef Lehner tritt die Cromme-Nachfolge an.

Neuer Aufsichtsratschef von ThyssenKrupp soll der frühere Henkel-Chef Ulrich Lehner werden. Das teilte das Unternehmen mit. Lehner folgt auf den langjährigen Vorsitzenden Gerhard Cromme, der vor wenigen Tagen überraschend zurückgetreten war. Sowohl die Arbeitgeber- als auch die Arbeitnehmervertreter hätten sich auf Lehner geeinigt, der dem Aufsichtsrat des Stahlkonzerns bereits seit 2008 als Mitglied angehört.

Lehner solle am 19. März gewählt werden, teilte ThyssenKrupp mit. Andere Mandate wie den Vorsitz des Telekom-Aufsichtsrates werde er dann niederlegen.

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Der neue Aufsichtsrat werde die vom Vorstand angestoßene Neuausrichtung des Unternehmens und den damit verbundenen Kulturwandel unterstützen, hieß es in der Mitteilung weiter. Der Essener Konzern hatte zuletzt durch Fehlinvestitionen in Amerika Milliardenverluste gemacht. Zudem gab es mehrfach Vorwürfe wegen Kartellabsprachen und Korruption gegen das Unternehmen.

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Leserkommentare
  1. Wenn mich mein Gefühl nicht trügt, dann gilt:
    Bisher ist ja nur rausgekommen was nicht zu vermeiden war. Der Neue wird aber schleunigst alles versuchen ans Licht zu bringen was es an Leichen noch im Keller hat. Da kann man sich auf einiges gefasst machen.

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    denn der Neue ist so neu gar nicht , sondern war schon die ganzen Jahre mit von der Partie.
    http://www.zeit.de/wirtschaft/unternehmen/2013-03/thyssen-krupp-cromme-n...

    qualifiziert, dass er Vasella (Novartis) zum Abschied 60 Mio. "Konkurrenzverzicht" schenken wollte. Da besteht wenig Hoffnung.

  2. denn der Neue ist so neu gar nicht , sondern war schon die ganzen Jahre mit von der Partie.
    http://www.zeit.de/wirtschaft/unternehmen/2013-03/thyssen-krupp-cromme-n...

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    • hairy
    • 13. März 2013 22:03 Uhr

    http://de.wikipedia.org/wiki/Ulrich_Lehner

    Ein erfolgreicher Manager: Bei Henkel hat er nichts gerissen, bei der Telekom noch weniger, hatte wohl bei Novartis dem Vassella auch bei der Megaabfindung geholfen (bei dem Versuch, um genau zu sein). Und mal sehn, wie jetzt Tausende Arbeiter bei Thy-Kru rausfliegen.

    Ich frage mich nur wieder: wie kann man als Aktionär solchen Personalentscheidungen zustimmen?

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  3. "Arbeitgeber und Arbeitnehmer bei ThyssenKrupp haben sich auf einen neuen Aufsichtsratschef geeinigt."

    Ich frage mich, von welcher Seite diese Personalie vorgeschlagen wurde. Wurde jemals ein Vorschlag der Arbeitnehmer-Seite gemacht ... und vielleicht sogar gewählt? Oder winken die Arbeitnehmer-Vertreter lediglich die Vorschläge der Arbeitgeber durch?

  4. Franziskus I. oder Lehner der Letzte?
    Es wird spannend.
    Für wen eigentlich?
    Ich bin mir sicher, dß man in Hundert jahren von keinem der Beiden mehr etwas hören wird.

  5. qualifiziert, dass er Vasella (Novartis) zum Abschied 60 Mio. "Konkurrenzverzicht" schenken wollte. Da besteht wenig Hoffnung.

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    Herr Lehner plagiert doch. Ein Herr Fitschen von der Deutschen Bank hat dieses Wort längst auch schon in seinen Sprachschatz aufgenommen. Woher haben diese Herren "Wirtschaftführer" diesen Placebo-Begriff immer her?

    Nun ja, diese Inzucht in all diesen Vorständen+Aufsichtsräten+Verwaltungsräten ist ja keine Neuigkeit. Ob dieses Phänomen immer zum Wohle der Unternehmen dann dient, darf man bezweifeln.

    Sowas ist bei manchen Pflanzen und Tieren nützlich, aber in vielen Lebensbereichen (auch in der Wirtschaft!) unserer Welt meist schädlich.

  6. Herr Lehner plagiert doch. Ein Herr Fitschen von der Deutschen Bank hat dieses Wort längst auch schon in seinen Sprachschatz aufgenommen. Woher haben diese Herren "Wirtschaftführer" diesen Placebo-Begriff immer her?

    Nun ja, diese Inzucht in all diesen Vorständen+Aufsichtsräten+Verwaltungsräten ist ja keine Neuigkeit. Ob dieses Phänomen immer zum Wohle der Unternehmen dann dient, darf man bezweifeln.

    Sowas ist bei manchen Pflanzen und Tieren nützlich, aber in vielen Lebensbereichen (auch in der Wirtschaft!) unserer Welt meist schädlich.

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  • Quelle ZEIT ONLINE, dpa, nf
  • Schlagworte ThyssenKrupp | Gerhard Cromme | Aufsichtsrat | Stahlindustrie | Nachfolge | Henkel
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