HauptstadtflughafenBER-Zeitplan soll im Oktober vorliegen

Das Flughafenmanagement nennt im September keinen Eröffnungstermin. Zur Aufsichtsratssitzung im Oktober soll Klarheit herrschen. Größtes Problem bleibt der Rauchabzug.

Am 25. Oktober soll ein Zeitplan für die Eröffnung des Berliner Großflughafens BER vorliegen. Flughafensprecher Ralf Kunkel bestätigte einen entsprechenden Bericht des Focus. In einer Aufsichtsratssitzung Ende Oktober soll das Management die nächsten Schritte zur Inbetriebnahme des Flughafens vorstellen. Flughafenchef Hartmut Mehdorn hatte zuletzt noch einen neuen Zeit- und Kostenplan "bis etwa September" versprochen.

Die Eröffnung des Großflughafens hatte sich bereits um Jahre verzögert. Der Termin wurde mehrmals verschoben. Derzeit steht kein Eröffnungstermin fest. 

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Die monatelange Bestandsaufnahme der Mängel und der Fehlplanung durch den Technikchef des Flughafens Horst Amann sei inzwischen abgeschlossen, hieß es. Ergebnisse der Untersuchung sollen am 30. September vorliegen.

Das größte Problem ist weiterhin der Rauchabzug. Die Lösung dieses Problems werde letztlich den Zeitplan bestimmen, sagte der Flughafensprecher. Es zeichne sich aber eine vernünftige Lösung für die größte Teilanlage für den Rauchabzug des Terminals ab. "Wir arbeiten derzeit daran, wie die Anlage 14 in drei Teile geteilt und damit besser beherrschbar gemacht werden kann", sagte Kunkel.

Unterdessen bleibt offen, wer den scheidenden Brandenburgischen Ministerpräsidenten Matthias Platzeck (SPD) als Aufsichtsratsvorsitzenden des Flughafens ersetzen soll. Der Bund ist laut Focus für einen Wirtschaftsexperten, das Magazin nennt als mögliche Kandidaten den früheren Präsidenten des Bundesverbands der Deutschen Industrie, Hans-Peter Keitel, die Unternehmensberaterin Tanja Wielgoß und den früheren Chef des Frankfurter Flughafens, Wilhelm Bender. 

Eine Sprecherin des Bundesverkehrsministeriums wollte sich zu den Spekulationen nicht äußern. "Der Ball liegt im Spielfeld des Landes Brandenburg." Potsdam müsse einen Nachfolgevorschlag machen. Der designierte Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) will den Posten nicht von seinem Vorgänger übernehmen.

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Leserkommentare
  1. sondern auch die die Start- und Landebahn weist dem Vernehmen nach bereits gravierende Mängel (Senkungen) auf. Das den Bau ausführende Unternehmen ist allerdings pleite. Gewährleistungsansprüche fallen damit ins Leere. Ganz am Anfang stand die Idee der Staat könne es besser, schneller und billiger als ein Generalunternehmer machen. Am Ende wird es ein Vielfaches kosten.

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    • Heiva
    • 11. August 2013 13:44 Uhr

    Nun warten wir doch mal ab,vielleicht gibt es ja nach den Wahlen ganz neue Gesichtspunkte,die vor den Wahlen besser nicht veröffentlicht werden sollen.Wer sich für den deplatzierten und vergurkten BER interessiert,sollte sich doch mal öfter unter www.fbi-berlin.org oder fbi.berlin@googlemail.com informieren.Dort gibt es viele Informationen,die recht interessant sein dürften und ein ganz anderes Bild vom BER vermitteln

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    • Heiva
    • 11. August 2013 14:10 Uhr

    Dieser BER stößt an die Grundlagen eines demokratischen Rechtsstaates.Von Anfang an wurde das geltendes Recht missachtet oder gebogen,damit es passt.Gerichte wurden getäuscht und anschließend wurde Unrecht zu Recht erklärt.Eigentlich müsste dieser verpfuschte Gebäude abgerissen werden.Da die Politik aber ihr Unvermögen nicht eingestehen will wird eben weiter gebaut.Die Verantwortlichkeiten werden hinund hergeschoben,Akten werden zu Geheimnissen erklärt oder sind nicht mehr "auffindbar",und so weiter und so fort.Der Vorsitzende des Untersuchungsausschusses von den Piraten,bemüht sich ernsthaft aufzudecken,leider aber wird er ständig ausgebremst,weil die Politik eben nicht will,das wirklich und ernsthaft aufgeklärt werden soll.Herrn Wowereits "Erfolgsmodell" soll Wirklichkeit werden,koste es was es wolle,der Steuerzahler muss dann eben dafür bluten.Schon heute wird dafür, gerade im sozialen Bereich,im Bildungsbereich,aber auch in der Kultur u.a.massiv eingespart

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    • Bornie
    • 11. August 2013 17:18 Uhr

    Ja, brennt das Licht in BER noch oder ist die Software zur Lichtsteuerung inzwischen gekauft???

  2. wenn sich da mal nicht jemand zu weit aus dem Fenster lehnt!!

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  • Quelle dpa, fz
  • Schlagworte Hartmut Mehdorn | Matthias Platzeck | Flughafen | Management | Brandenburg
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