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Was für ein Deal: Facebook hat WhatsApp für 19 Milliarden Dollar gekauft – und sich damit die Daten von gut 450 Millionen Nutzer einverleibt. Das Wachstum, das der 2009 gegründete Kurznachrichtendienst hingelegt hat, ist enorm, wie die Grafik zeigt, die das Statistikportal Statista für ZEIT ONLINE erstellt hat. Allein von April 2013 bis August 2013 kamen 100 Millionen Nutzer neu dazu, die 400-Millionen-Marke wurde zum Jahreswechsel geknackt. Derzeit benutzen rund 450 Millionen Menschen den Dienst als Alternative für SMS.

Auch das Volumen der versendeten Nachrichten ist extrem gestiegen. Wurden im April 2013 täglich 20 Milliarden Kurzmitteilungen von den aktiven Nutzern verschickt, waren es im August 2013 schon 31 Milliarden. Im Januar 2014 sind es sogar 50 Milliarden Nachrichten gewesen – jede Menge Daten also, die für Facebook äußerst lukrativ sein dürften.

Über die Smartphone-App WhatsApp können Nutzer miteinander Text- und Sprachnachrichten, Fotos oder Videos austauschen. Alleine in Deutschland nutzten zuletzt 30 Millionen Menschen den Dienst. Weltweit kämen täglich mehr als eine Million Nutzer hinzu, sagte Facebook-Gründer Mark Zuckerberg. 70 Prozent der Leute nutzten WhatsApp demnach jeden Tag.