Die beiden Onlinepartnerbörsen ElitePartner und Parship gehen gemeinsame Wege. Der britische Finanzinvestor Oakley Capital hat ElitePartner aufgekauft, das bisher zum Verlagskonzern Burda gehörte. Vor zwei Monaten hatte Oakley Capital bereits Parship vom Holtzbrinck-Verlag (dem auch DIE ZEIT und ZEIT ONLINE angehören) übernommen. Der Kaufpreis für ElitePartner liege bei 22 Millionen Euro, meldete die bisherige Betreiberin des Portals, Tomorrow Focus.

ElitePartner hat sich nach eigenen Angaben auf partnersuchende Akademiker spezialisiert und damit im vergangenen Jahr 28 Millionen Euro umgesetzt, bei einem operativen Gewinn (Ebitda) von 2,6 Millionen Euro. Parship ist mit 60 Millionen Euro Umsatz und acht Millionen Ebitda mehr als doppelt so groß und deutlich profitabler. Beide gehören zu den führenden Kennenlernportalen im deutschsprachigen Netz. Die Zustimmung der Kartellbehörden steht allerdings noch aus.

Das Zusammengehen der beiden Unternehmen deutet darauf hin, dass der Markt für Partnerbörsen zuletzt schwieriger geworden ist. So haben neue Anbieter wie die App Tinder die Partnersuche deutlich vereinfacht.