Facebook-Chef Mark Zuckerberg hat Fehler bei der Bekämpfung von missbräuchlichen Inhalten eingeräumt. In einem Beitrag auf der Plattform schrieb er, er wolle sein soziales Netzwerk "reparieren". Er fügte hinzu: Nutzer sollten vor Missbrauch geschützt und gegen eine Einmischung von Nationalstaaten verteidigt werden. Zuckerberg wolle sicherstellen, dass "auf Facebook verbrachte Zeit gut verbrachte Zeit" ist.

2017 war das soziale Netzwerk dem Vorwurf ausgesetzt, problematische Einträge wie Hassaufrufe, Verteidigung von Terrorismus oder sogenannte Fake-News nicht wirksam genug zu bekämpfen. In Kritik geraten war Facebook vor allem auch in Verbindung mit der Russland-Affäre: Nutzer waren durch von Russland gesteuerten Konten vor der US-Präsidentenwahl 2016 beeinflusst worden. Mitarbeiter mussten sich dafür bereits vor dem US-Kongress rechtfertigen. Von der Affäre betroffen sind auch andere Tech-Unternehmen wie Google und Twitter.

Es werde keine leichte Aufgabe sein, räumte Zuckerberg weiter ein. Fehler und Missbrauch könnten nicht immer verhindert werden. Aber derzeit mache das Unternehmen zu viele Fehler bei der Durchsetzung seiner Richtlinien und beim Versuch, den Missbrauch von Facebooks Instrumenten durch andere aufzuhalten. Die Welt sei "besorgt" und für Facebook gebe es "viel zu tun".