Der Volkswagen-Konzern hat 2017 mehr Fahrzeuge als je zuvor hat der Volkswagen-Konzern ausgeliefert. 10,74 Millionen Fahrzeuge seien an Kunden in aller Welt übergeben worden, teilte das Unternehmen, zu dem Marken wie VW, Audi, Skoda, Seat und Porsche gehören, mit. Das waren 4,3 Prozent mehr als im Vorjahr. Allein im Dezember lieferte VW mit fast einer Million 8,5 Prozent mehr Fahrzeuge aus. Damit dürfte der Volkswagen-Konzern der größte Autobauer der Welt vor Toyota bleiben.

Besonders gut lief es für die Wolfsburger etwa in Osteuropa, China und in den USA. In der Region Zentral- und Osteuropa habe die Erholung des russischen Marktes den Absatz positiv beeinflusst und 2017 zu einem Wachstum von 13,2 Prozent geführt, hieß es. In Nordamerika verzeichnete das Unternehmen im vergangenen Jahr mit 976.400 Auslieferungen ein Plus von 4,0 Prozent.

In der Region Asien-Pazifik, zu der auch der wichtige chinesische Markt gehört, stiegen die Absatzzahlen 2017 um 4,3 Prozent auf 4,5 Millionen Fahrzeuge. An Kunden in China gingen in dieser Zeit knapp 4,2 Millionen Neuwagen des Volkswagen-Konzerns – ein Anstieg um 5,1 Prozent. Im Dezember wurden laut VW 460.100 Neuwagen an Kunden in China ausgeliefert – ein Plus von 17,8 Prozent.

Leichter Rückgang in Deutschland

In Deutschland, wo der Dieselskandal den Absatz belastet hatte, konnte VW im Dezember die Zahlen zwar im Vergleich zum Vorjahresmonat steigern. Im Gesamtjahr gab es aber einen leichten Rückgang von 0,4 Prozent. Der Abgasskandal war 2015 öffentlich geworden. Wegen der von Volkswagen und Audi zugegebenen millionenfachen Manipulation von Dieselmotoren zur Schönung der Abgaswerte ermitteln mehrere Staatsanwaltschaften im In- und Ausland.

Dennoch bleibt Volkswagen beliebt: Von den weltweit 10,74 Millionen verkauften Fahrzeugen gehörten rund 6,2 Millionen zu der Marke VW. Dahinter folgen Audi mit knapp 1,9 Millionen und Skoda mit 1,2 Millionen ausgelieferten Autos. Die Marke Seat setzte 2017 weltweit rund 468.000 Fahrzeuge ab, Porsche 246.000.