Weltraum Forscher weisen Spuren von Wasser auf dem Mond nach
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Woher stammt das Wasser auf dem Erdtrabanten?

Die Wasserspuren wurden allerdings nicht einfach von den Sonden fotografiert. Mit einem Spektrometer untersuchte etwa Chandrayaan-1 Sonnenlicht, das von der Mondoberfläche zurückgestrahlt wurde. Anhand der reflektierten Wellenlängen konnte es Molekülverbindungen auf der Mondoberfläche nachweisen, wie sie in Wasser vorkommen.

Unklar ist indes, woher das Wasser auf dem Mond überhaupt stammt. Die Forscher vermuten, das der Sonnenwind, einen entscheidenden Beitrag leistet. Denn der Wind besteht aus Wasserstoffteilchen (Protonen), die mit rasender Geschwindigkeit auf das Gestein der Mondoberfläche treffen. Hier verbinden sich die Protonen mit Sauerstoffatomen, die in den Felsen enthalten sind, zu Wasser oder Hydroxyl.

Die Forscher hoffen nun auf weitere Erkenntnisse über die Wasservorkommen auf dem Mond. Daten dazu könnten bereits im Oktober bei der Nasa einlaufen. Denn dann stürzt der Lunar Crater Observing and Sensing Satellite (LCROSS) in einem Kamikazeflug auf die Mondoberfläche. Die Sonde könnte die Existenz von Wasser auf dem Mond erneut bestätigen und Aufschluss darüber geben, ob sich weiteres Nass unterhalb der Oberfläche befindet.
 

 
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