Schweinegrippe Verstärkte Verunsicherung
Ist der Impfstoff für die Bevölkerung schlechter als jener für die Regierung? Die Sonderbehandlung könnte der Schweinegrippeimpfung das Vertrauen kosten.
Auch das noch. Wenige Tage vor dem Start der Impfung gegen die Schweinegrippe am 26. Oktober sickerte durch, dass die Bundesregierung und die Ministerien einen anderen Impfstoff als das "Volk"bekommen. Einen ohne Verstärker. Das könnte den in die Schlagzeilen geratenen Impfstoff "Pandemrix“, der Verstärker enthält und von dem Deutschland 50 Millionen Dosen bestellt hat, endgültig das Vertrauen kosten.
Hinzu kommen die Attacken von Ärztefunktionären und Pharmakritikern, die zwar überwiegend keine Impfstoffexperten sind, aber dafür umso mehr auf die Pauke hauen. Von einer "Kampagne der Pharmakonzerne"ist die Rede, die Deutschen würden zu "Versuchskaninchen der USA"gemacht, die Sache stinke "zum Himmel“.
- Schäuble
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Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble will die Kritik an der unterschiedlichen Versorgung nicht gelten lassen. Aus welchen Gründen der eine Impfstoff so und der andere so bestellt worden sei, entziehe sich seiner Kenntnis, sagte er am Montag im Bayerischen Rundfunk. "Aber die Darstellung, dass hier eine Privilegierung von politischen Verantwortungsträgern vorgesehen sei, das ist nun wirklich jenseits jeder Realität."
Eine Sprecherin des Innenministeriums teilte der "Berliner Zeitung" zudem mit, dass das Beschaffungsamt des Innenministeriums mit dem Hersteller Baxter schon vor vielen Monaten einen Vertrag abgeschlossen habe, den man einhalten müsse. Zum damaligen Zeitpunkt sei von Unterschieden der beiden Stoffe noch keine Rede gewesen. reuters
- Lauterbach
Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach sagte: "Dieser Vorgang ist äußerst unglücklich. So entsteht der Eindruck einer Zweiklassenmedizin bei der Impfung. Innenminister Schäuble hatte hier nicht das notwendige Gespür", sagte er der "Bild am Sonntag". Im "Münchner Merkur" nannte er das Vorgehen des Bundesinnenministeriums "dumm und verheerend". "Wie will man das Vertrauen der Bürger gewinnen, wenn der Bund für die Regierung einen anderen Impfstoff bestellt als für die Bevölkerung?", fragte der SPD-Politiker. AP/dpa/AFP
- Ross-Luttmann
Die niedersächsische Gesundheitsministerin Mechthild Ross-Luttmann (CDU) sagte "Bild am Sonntag": "Niedersachsen hat, wie übrigens alle Bundesländer, für die Politiker, die Beamten und die Bevölkerung denselben Impfstoff geordert. Da wurden keine Unterschiede gemacht." AP/dpa/AFP
- Trittin
Grünen-Fraktionschef Jürgen Trittin warf der Bundesregierung vor, sie setze "die Bevölkerung einem Großversuch mit einem nicht getesteten Impfstoff aus und lässt sich selbst ohne Nebenwirkungen schützen". Das dürfte die Bereitschaft der Bevölkerung, sich impfen zu lassen, weiter vermindern, befürchtet er laut einer Mitteilung. AP/dpa/AFP
Wie sehen die Fakten aus? In Europa sind drei Impfstoffe gegen die Schweinegrippe zugelassen. Sie basieren auf vorgetesteten Modellimpfstoffen, die im Fall einer Pandemie rasch produziert werden können, indem man sie an den grassierenden Virusstamm anpasst. Die Impfstoffe "Pandemrix"(Hersteller GSK) und "Focetria"(Novartis) enthalten einen Verstärker, der unter anderem Squalen enthält, ein aus Haifischleber gewonnenes Zwischenprodukt des Cholesterinstoffwechsels. Der Verstärker ermöglicht es, Viruseiweiß (Antigen) einzusparen, und soll auch gegen neue Virusvarianten besser schützen.
Außerdem enthält Pandemrix den quecksilberhaltigen Konservierungsstoff Thiomersal in geringer Dosis, um die Impfbehälter gegen Verkeimung zu schützen. Der Nutzen der Konservierung überwiege das hypothetische Risiko, so die Weltgesundheitsorganisation und die Europäische Zulassungsbehörde Emea.
Der dritte Impfstoff, "Celvapan" (Baxter), den Bundeswehr und Regierung geordert haben, kommt ohne Verstärker und Konservierungsstoff aus. Er enthält komplette Viren in höherer Dosierung. In Pandemrix sind 3,75 Mikrogramm Viruseiweiß, in Celvapan 15 Mikrogramm.
Die Sicherheit von Pandemrix wurde an 5000 erwachsenen Versuchspersonen überprüft. Schwerwiegende Nebenwirkungen wurden nicht beobachtet. Außerdem wurde der Impfstoff bei etwa 400 Kindern im Alter von drei bis neun Jahren getestet und allgemein gut vertragen. Bei zwei Prozent der Kinder trat Fieber auf, Schüttelfrost bei einem Prozent (Altersgruppe drei bis fünf) und bei vier Prozent (sechs bis neun Jahre).
Der verstärkerfreie, in Säugetierzellen hergestellte Impfstoff Celvapan ist insgesamt weniger gut getestet. Es gibt Informationen über Tests an rund 600 Versuchspersonen, bei denen überwiegend leichte Nebenwirkungen auftraten. Nach heutigem Wissensstand gelten jedoch beide Impfstoffe als wirksam und sicher.
Die Tests können wegen der begrenzten Zahl an Versuchspersonen und der noch begrenzten Erfahrung mit den neuen Impfstoffen seltene Nebenwirkungen nicht ausschließen. Deshalb muss die Schweinegrippe-Impfung genau überwacht werden.
Zunächst sollen Beschäftigte im Gesundheitswesen, chronisch Kranke und Schwangere geimpft werden, empfiehlt die Ständige Impfkommission (Stiko). Schwangere sollen vorsorglich einen Impfstoff ohne Verstärkung bekommen, schlägt die Stiko vor. Diesen will die Bundesregierung nun rasch besorgen.
Allerdings ist Pandemrix in Europa durchaus für Schwangere zugelassen. In anderen Ländern, etwa Großbritannien, hat man kein Problem damit, diese mit Pandemrix zu impfen. Es gebe keine Hinweise, dass die Schweinegrippe-Impfung Schwangeren oder ihrem ungeborenen Baby schade, teilt der britische Gesundheitsdienst mit. Eine so erregte Debatte wie in Deutschland gibt es in Großbritannien nicht. Während bei uns vor einem "Großversuch"an der Bevölkerung gewarnt wird, übt man sich jenseits des Kanals in Gelassenheit. Mal sehen, wer recht behält.
- Datum 19.10.2009 - 11:00 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE, Tagesspiegel
- Kommentare 23
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Irgendwie ist da für mich so ein Geruch... Wurde nicht unlängst häufiger aus der neokonservativen Ecke etwas von "sozialverträglichem Frühableben" oder "Die Alten sollten mal die Löffel abgeben" schwadroniert?
Würde nicht vor der "Rentnerschwemme" und der "Rentnerdiktatur" gewarnt? Oder vor den vielen vielen nichtsnutzigen Sozialschmarotzern mit ihren viel zu vielen Kindern?
Und gelle, wurde nicht der Sozialdarwinismus im Rahmen der "reinen Lehre" als das Non-Plus-Ultra der Marktwirtschaft erklärt? Und Elitenförderung betrieben und Zwei-Klassengesellschaften befürwortet und der Souverän für faul, dumm, einfältig und gefährlich erklärt?
Da ist es kein Wunder, dass man sich hier so ein paar Fragen stellt...
Können Sie mir auf Anhieb fünf Leute nennen, die überhaupt wissen, was ein Adjuvanz ist? Hier wird von einer Anti-Impf-Lobby eine Sau durchs Dorf getrieben, wird von Ungerechtigkeiten gelabert. Na dann, lasst Euch nicht impfen und dann schaut zu wie Euch die Grippe dahinrafft.
Übrigens zur Pharmalobby, die verdient an einem grippekranken Patienten mehr Geld als an einer Impfung. Nur mal in Ruhe drüber nachdenken.
Jedes Jahr sterben tausende Menschen an Grippe, einzelne in Zusammenhang mit der Impfung. Nur mal in Ruhe drüber nachdenken.
Können Sie mir auf Anhieb fünf Leute nennen, die überhaupt wissen, was ein Adjuvanz ist? Hier wird von einer Anti-Impf-Lobby eine Sau durchs Dorf getrieben, wird von Ungerechtigkeiten gelabert. Na dann, lasst Euch nicht impfen und dann schaut zu wie Euch die Grippe dahinrafft.
Übrigens zur Pharmalobby, die verdient an einem grippekranken Patienten mehr Geld als an einer Impfung. Nur mal in Ruhe drüber nachdenken.
Jedes Jahr sterben tausende Menschen an Grippe, einzelne in Zusammenhang mit der Impfung. Nur mal in Ruhe drüber nachdenken.
Wer hat eigentlich das Einverständnis, Kinder zu Versuchsratten zu machen, gegeben ? Wer hat das Recht dazu ? Kinder ab drei Jahren ?
Sie selbst werden dazu nicht, im Bewußtsein ihres hoffentlich langen und glücklichen, freien und kostbaren Lebens .... in der Lage sein ...
als Kinder. Haben Eltern das Recht ? Oder Vormünder ? Hat Alt - Kanzler
" uns Schröder " seine Kinder als TestOBJEKTE zur Verfügung gestellt ?
Ringelpietz mit anfassen ! Ene mene muh ... u. die Grippe hast Du.
Es grüßt die pekinesische Turboganz.
...denn um JEDES Medikament schlussendlich für die breite Bevölkerung akzeptabel sicher zu bekommen, MUSS man es zunächst einer repräsentativen, aber kleinen Gruppe verabreichen.
Das gilt auch für jegliche Medikamente die Kindern helfen sollen. Medikamente wirken bei Kindern anders als bei Erwachsenen.
Was sie fordern ist schlicht den Endtest eines Medikamentes an der Gesamt(kinder)bevölkerung zu vollziehen. Leider kann man in dem Fall das hohe Niveau der Begleitbetreuung, die bei einem Medikamententest selbstverständlich ist, nicht durchführen.
Gerade für Kinder sind bestimmte Medikamente NICHT zugelassen, weil die Hersteller den Aufwand und die Kosten einer solchen Untersuchung scheuen. Also müssen Kinderärzte die Medikamente auf eigene Kappe verwenden (was sie dürfen) und sich an die richtige Verwendung individuell herantasten.
Polemiken wie die Ihre helfen da auch nicht weiter...
Es ist seit 2007 (endlich) Pflicht in der EU, Medikamente auch an Kindern zu testen. Natuerlich læuft das dann ueber das Einverstændniss der Eltern.
Vorher war es so, dass Kinder oft (mehr oder weniger unkontrolliert) reduzierte Erwachsenendosen bekommen haben, wobei die Verantwortung fuer die Folgen der Medikation den Eltern uebertragen wurde (Daten gab es ja nicht).
Als gutes Beispiel fuer den Sinn einer solchen Regelung mag die Ueberlebensrate leukemiekranker Kinder dienen, die sich seit den Studien mit Kindern von 20% auf 70% erhøhte.
Zum Thema des Artikels:
Wenn verschiedene Ministerien fuer verschiedere Bevølkerungsgruppen zu verschiedenen Zeiten Impfstoffe bestellen, finde ich es gar nicht so ueberraschend, dass am Ende verschiedene Hersteller zum Zuge kommen.
Die Aufregung wirkt schon ein bisschen konstruiert.
...denn um JEDES Medikament schlussendlich für die breite Bevölkerung akzeptabel sicher zu bekommen, MUSS man es zunächst einer repräsentativen, aber kleinen Gruppe verabreichen.
Das gilt auch für jegliche Medikamente die Kindern helfen sollen. Medikamente wirken bei Kindern anders als bei Erwachsenen.
Was sie fordern ist schlicht den Endtest eines Medikamentes an der Gesamt(kinder)bevölkerung zu vollziehen. Leider kann man in dem Fall das hohe Niveau der Begleitbetreuung, die bei einem Medikamententest selbstverständlich ist, nicht durchführen.
Gerade für Kinder sind bestimmte Medikamente NICHT zugelassen, weil die Hersteller den Aufwand und die Kosten einer solchen Untersuchung scheuen. Also müssen Kinderärzte die Medikamente auf eigene Kappe verwenden (was sie dürfen) und sich an die richtige Verwendung individuell herantasten.
Polemiken wie die Ihre helfen da auch nicht weiter...
Es ist seit 2007 (endlich) Pflicht in der EU, Medikamente auch an Kindern zu testen. Natuerlich læuft das dann ueber das Einverstændniss der Eltern.
Vorher war es so, dass Kinder oft (mehr oder weniger unkontrolliert) reduzierte Erwachsenendosen bekommen haben, wobei die Verantwortung fuer die Folgen der Medikation den Eltern uebertragen wurde (Daten gab es ja nicht).
Als gutes Beispiel fuer den Sinn einer solchen Regelung mag die Ueberlebensrate leukemiekranker Kinder dienen, die sich seit den Studien mit Kindern von 20% auf 70% erhøhte.
Zum Thema des Artikels:
Wenn verschiedene Ministerien fuer verschiedere Bevølkerungsgruppen zu verschiedenen Zeiten Impfstoffe bestellen, finde ich es gar nicht so ueberraschend, dass am Ende verschiedene Hersteller zum Zuge kommen.
Die Aufregung wirkt schon ein bisschen konstruiert.
Können Sie mir auf Anhieb fünf Leute nennen, die überhaupt wissen, was ein Adjuvanz ist? Hier wird von einer Anti-Impf-Lobby eine Sau durchs Dorf getrieben, wird von Ungerechtigkeiten gelabert. Na dann, lasst Euch nicht impfen und dann schaut zu wie Euch die Grippe dahinrafft.
Übrigens zur Pharmalobby, die verdient an einem grippekranken Patienten mehr Geld als an einer Impfung. Nur mal in Ruhe drüber nachdenken.
Jedes Jahr sterben tausende Menschen an Grippe, einzelne in Zusammenhang mit der Impfung. Nur mal in Ruhe drüber nachdenken.
Sie haben ganz recht. Die Pharma-Industrie verdient an jedem erkrankten Patienten mehr als an einer einzelnen Impfung. Was sie aber verpasst haben, ist das Verhältnis von geplanten Impfungen und vorraussichtlichen Erkrankungen.
Dass an der Wintergrippe jedes Jahr tausende sterben ist kein Grund sich für eine andere Krankheit die zufällig auch den beinamen Grippe hat zu impfen.
Sie haben ganz recht. Die Pharma-Industrie verdient an jedem erkrankten Patienten mehr als an einer einzelnen Impfung. Was sie aber verpasst haben, ist das Verhältnis von geplanten Impfungen und vorraussichtlichen Erkrankungen.
Dass an der Wintergrippe jedes Jahr tausende sterben ist kein Grund sich für eine andere Krankheit die zufällig auch den beinamen Grippe hat zu impfen.
...Beamte einen Impfstoff bekommen, der weniger Nebeneffekte hat. Ist das Vorteilnahme?
...eine erhöhte Wahrscheinlichkeit auf Vollansteckung. Es ist nämlich ein Tot-Viren-Impfstoff. Sind nicht alle Viren ordnungsgemäß abgetötet, kann das Probleme machen.
Zitat:
"Der dritte Impfstoff, "Celvapan" (Baxter), den Bundeswehr und Regierung geordert haben, kommt ohne Verstärker und Konservierungsstoff aus. Er enthält komplette Viren in höherer Dosierung. In Pandemrix sind 3,75 Mikrogramm Viruseiweiß, in Celvapan 15 Mikrogramm."
und:
"Der verstärkerfreie, in Säugetierzellen hergestellte Impfstoff Celvapan ist insgesamt weniger gut getestet."
Ist doch nett von der Regierung und der Bundeswehr nochmal als Testgruppe für einen Großversuch herzuhalten...
...eine erhöhte Wahrscheinlichkeit auf Vollansteckung. Es ist nämlich ein Tot-Viren-Impfstoff. Sind nicht alle Viren ordnungsgemäß abgetötet, kann das Probleme machen.
Zitat:
"Der dritte Impfstoff, "Celvapan" (Baxter), den Bundeswehr und Regierung geordert haben, kommt ohne Verstärker und Konservierungsstoff aus. Er enthält komplette Viren in höherer Dosierung. In Pandemrix sind 3,75 Mikrogramm Viruseiweiß, in Celvapan 15 Mikrogramm."
und:
"Der verstärkerfreie, in Säugetierzellen hergestellte Impfstoff Celvapan ist insgesamt weniger gut getestet."
Ist doch nett von der Regierung und der Bundeswehr nochmal als Testgruppe für einen Großversuch herzuhalten...
...denn um JEDES Medikament schlussendlich für die breite Bevölkerung akzeptabel sicher zu bekommen, MUSS man es zunächst einer repräsentativen, aber kleinen Gruppe verabreichen.
Das gilt auch für jegliche Medikamente die Kindern helfen sollen. Medikamente wirken bei Kindern anders als bei Erwachsenen.
Was sie fordern ist schlicht den Endtest eines Medikamentes an der Gesamt(kinder)bevölkerung zu vollziehen. Leider kann man in dem Fall das hohe Niveau der Begleitbetreuung, die bei einem Medikamententest selbstverständlich ist, nicht durchführen.
Gerade für Kinder sind bestimmte Medikamente NICHT zugelassen, weil die Hersteller den Aufwand und die Kosten einer solchen Untersuchung scheuen. Also müssen Kinderärzte die Medikamente auf eigene Kappe verwenden (was sie dürfen) und sich an die richtige Verwendung individuell herantasten.
Polemiken wie die Ihre helfen da auch nicht weiter...
...eine erhöhte Wahrscheinlichkeit auf Vollansteckung. Es ist nämlich ein Tot-Viren-Impfstoff. Sind nicht alle Viren ordnungsgemäß abgetötet, kann das Probleme machen.
Zitat:
"Der dritte Impfstoff, "Celvapan" (Baxter), den Bundeswehr und Regierung geordert haben, kommt ohne Verstärker und Konservierungsstoff aus. Er enthält komplette Viren in höherer Dosierung. In Pandemrix sind 3,75 Mikrogramm Viruseiweiß, in Celvapan 15 Mikrogramm."
und:
"Der verstärkerfreie, in Säugetierzellen hergestellte Impfstoff Celvapan ist insgesamt weniger gut getestet."
Ist doch nett von der Regierung und der Bundeswehr nochmal als Testgruppe für einen Großversuch herzuhalten...
Es ist seit 2007 (endlich) Pflicht in der EU, Medikamente auch an Kindern zu testen. Natuerlich læuft das dann ueber das Einverstændniss der Eltern.
Vorher war es so, dass Kinder oft (mehr oder weniger unkontrolliert) reduzierte Erwachsenendosen bekommen haben, wobei die Verantwortung fuer die Folgen der Medikation den Eltern uebertragen wurde (Daten gab es ja nicht).
Als gutes Beispiel fuer den Sinn einer solchen Regelung mag die Ueberlebensrate leukemiekranker Kinder dienen, die sich seit den Studien mit Kindern von 20% auf 70% erhøhte.
Zum Thema des Artikels:
Wenn verschiedene Ministerien fuer verschiedere Bevølkerungsgruppen zu verschiedenen Zeiten Impfstoffe bestellen, finde ich es gar nicht so ueberraschend, dass am Ende verschiedene Hersteller zum Zuge kommen.
Die Aufregung wirkt schon ein bisschen konstruiert.
Hier wird keine Anti-Impf-Lobby durchs Dorf getrieben, sondern lediglich auf eine wundersame Ungleichbehandlung von 'normalen' und 'elitären' Bürgern hingewiesen:
Entweder es gibt für alle das Allerbeste Mittel - oder es gibt eben gar kein Mittel. Diesen Weg schreibt das GG vor.
Inzwischen unterscheidet man in bestimmten Kreisen aber zwischen
SYSTEMISCHEN Personenkreisen
und
NORMALEN Personenkreisen.
...ein paar Unterschiede dürfen doch wohl noch sein, wie sonst auch im Leben, warum denn nicht bei der Impfung ?! Einen Impfstoff für die Beamten, den anderen für die Rentner, vielleicht noch ein anderer für Hartz-4 oder die neuen Bundesländer ? Der Ideensammlung, Verdächtigungen und Legendenbildung sind keine Grenzen gesetzt, wie es sie auch bei diesem Thema, welches die Nation bewegt, nicht zu geben scheint.
Markus
hat einen Vertrag mit Baxter abgeschlossen, schon vor langer Zeit, jetzt müssen sie das Zeug halt nehmen. Aus die Maus.
...ein paar Unterschiede dürfen doch wohl noch sein, wie sonst auch im Leben, warum denn nicht bei der Impfung ?! Einen Impfstoff für die Beamten, den anderen für die Rentner, vielleicht noch ein anderer für Hartz-4 oder die neuen Bundesländer ? Der Ideensammlung, Verdächtigungen und Legendenbildung sind keine Grenzen gesetzt, wie es sie auch bei diesem Thema, welches die Nation bewegt, nicht zu geben scheint.
Markus
hat einen Vertrag mit Baxter abgeschlossen, schon vor langer Zeit, jetzt müssen sie das Zeug halt nehmen. Aus die Maus.
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