Chemie-Nobelpreis 2009 Die Frau, die Ribosomen röntgt
Die Israelin Ada Yonath hat einen Großteil der Nobelpreis-gekürten Forschung in Deutschland geleistet. Mit Röntgenstrahlen schuf sie ein plastisches Bild der Ribosomen.
© Max-Planck-Arbeitsgruppen für Strukturelle Molekularbiologie

Ein solches Beugungsbild entsteht, wenn ein Eiweißkristall mit Röntgenlicht aus einem Teilchenbeschleuniger bestrahlt wird. Mit der gleichen Methode, die hier am Deutschen Elektronen-Synchrotron Desy angewandt wurde, entschlüsselte die Nobelpreisträgerin Ada E. Yonath die Struktur von Ribosomen
Als Pionierin wird Ada E. Yonath vom Nobelpreis-Komitee gewürdigt. Zusammen mit Venkatraman Ramakrishnan vom Laboratory of Molecular Biology im britischen Cambridge und dem US-Forscher Thomas A. Steitz von der Yale-Universität erhält sie in diesem Jahr die höchste wissenschaftliche Auszeichnung in Chemie.
Ada Yonath hat Ende der siebziger Jahre unbekanntes Gebiet betreten. Damals fasste sie den Entschluss, die Kristallstruktur der Ribosomen durch Beschuss mit Röntgenstrahlen aufzuklären. Das galt in der wissenschaftlichen Gemeinschaft als ziemlich aussichtslos. Denn so große Kristalle, wie sie die Ribosomen bilden, waren damals nicht haltbar genug.
Doch die Forscherin ließ sich nicht beirren. Am Max-Planck-Institut (MPI) für Molekulare Genetik in Berlin, wo sie von 1979 bis 1983 Gastprofessorin war, machte sie sich an die Arbeit. "Yonath war sehr beharrlich", sagt Knud Nierhaus, der lange Jahre mit ihr am MPI zusammengearbeitet hat. Ob das Unterfangen gelingen würde, stand in den Sternen.
Ribosomen – die Protein-Fabriken der Zelle, in denen Erbinformationen in Eiweiße umgesetzt werden – sind aus zwei Teilen, der kleinen und der großen Untereinheit aufgebaut, die jeweils aus Tausenden von Nukleotiden und Aminosäuren bestehen. Alles in allem sind diese Molekül-Komplexe aus Hunderttausenden von Atomen aufgebaut. Yonath hatte sich in den Kopf gesetzt, die exakte Position jedes einzelnen Atoms zu bestimmen.
Sie entschied sich, die Ribosomen von Bakterien zu untersuchen, die unter harten Umweltbedingungen leben. Sie folgerte, dass die Ribosomen darin sehr stabil sein müssten, um das Überleben der Bakterien zu gewährleisten.
- Datum 08.10.2009 - 09:54 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE
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Erstens: "Weiche Moleküle aus organischem Material" - da streuben sich meine Nackenhaare. Organische Moleküle kristallisieren sehr gut und beugen wie Hexe. Das Problem liegt ganz wo anders, nämlich beim hohen Lösemittelanteil, der für Fehlordung und somit diffuse Beugung sorgt.
Das größte Problem der Makromolekülkristallographen ist (neben der Kristallisation) die Phasierung, welche damals in den Kinderschuhen steckte.
Zweitens, noch viel schlimmer. Es werden keine Elektronen auf die Probe gestrahlt, das würde man dann Elektronenbeugung nennen. Die bechleunigten Leptonen emittieren Photonen, wenn auf relativistischer Geschwindigkeit. So, und diese Röntgenphotonen werden nun auf die Probe gefeuert und dann gebeugt. Der hohe Photonenflux am Synchrotron ist dann aber tatsächlich ein Problem, was aber niemanden davon abhält, Freie Flektronen Laser zu bauen.
Also bitte liebe Zeit, ordentlich recherchieren, bzw. komplizierte Sachverhalte sachlich richtig Erklären .
Danke - und völlig d´accord mit den Anmerkungen. Dass die Proben mit Röntgenlicht bestrahlt werden, geht aus den anderen Textpassagen ja hervor. Die Elektronen sausen im Hamburger Synchrotron mit nahezu Lichtgeschwindigkeit im Kreis und senden Licht aus.
Paul Janositz
genau gemommen, sind es Positronen zumindest am Petra3
genau gemommen, sind es Positronen zumindest am Petra3
genau gemommen, sind es Positronen zumindest am Petra3
... bezahlt. Und dann heißt es nur Israel und die USA (2x) haben den Nobelpreis gewonnen.
Daran sieht man mal wieder wie sinnlos es ist deutsche Studenten und Wissenschaftliche Mitarbeiter abzulehnen um sich internationaler zu machen und bis zu 15% der Stellen für Ausländer freizuhalten. Haben die dann Erfolg, verweist niemand auf die deutsche Untesrtützung (außer dieser unbekannte Zeit-Artikel). Bleiben nur die Dankesbesuche der Forscherin. Na das wars ja dann wert.
Das ist so falsch: V.a. die mit ihr arbeitenden deutschen Forscher profitieren ja davon, zusammen mit ihr geforscht zu haben. So tauschen sich Erkenntnisse und Forschungsmethoden verschiedenener Länder aus (schließlich differenziert sich das Studium von Land zu Land) und man macht einen gemeinsamen Fortschritt.
Und für mich als Forscher ist es relativ egal, wer und wo was entdeckt. Denn jede Entdeckung ist ein Fortschritt der gesamten Menschheit, schließlich profitiert jetzt ja jedes Land von den neuen Erkenntnissen...
Das ist so falsch: V.a. die mit ihr arbeitenden deutschen Forscher profitieren ja davon, zusammen mit ihr geforscht zu haben. So tauschen sich Erkenntnisse und Forschungsmethoden verschiedenener Länder aus (schließlich differenziert sich das Studium von Land zu Land) und man macht einen gemeinsamen Fortschritt.
Und für mich als Forscher ist es relativ egal, wer und wo was entdeckt. Denn jede Entdeckung ist ein Fortschritt der gesamten Menschheit, schließlich profitiert jetzt ja jedes Land von den neuen Erkenntnissen...
Bleiben Sie mit ihrem nationalistischen Gehabe doch bitte in ihrer eigenen, kleinen, bemitleidenswerten Welt. Danke.
Das tut jeder Staat. Nur wenn es ein deutscher tut ist das bemitleidenswerter Nationalismus bzw. was sie sicher noch lieber sagen wollten: ich sei ein Na.zi
Armseelig ist ihrer gesellschaftliche Totschlagargumentation mit der Nazikeule.
Traurig, wenn man Menschen trifft, die eigentlich nicht argumentieren können, aber von irgendjemandem die Nazikeule in die Hand bekommen haben und sich nun argumentativ und moralisch unangreifbar sehnen.
Traurig traurig. [ Anmerkung: Bitte äußern Sie Ihre Kritik sachlich. Danke. Die Redaktion/m.e. ]
PS: ich hoffe das wird genauso veröffentlicht wie der Angreifer-Artikel. Ich mag dieses Niveau nicht, aber die Reaktion muss in jedem Fall dann auch akzeptiert werden.
Das tut jeder Staat. Nur wenn es ein deutscher tut ist das bemitleidenswerter Nationalismus bzw. was sie sicher noch lieber sagen wollten: ich sei ein Na.zi
Armseelig ist ihrer gesellschaftliche Totschlagargumentation mit der Nazikeule.
Traurig, wenn man Menschen trifft, die eigentlich nicht argumentieren können, aber von irgendjemandem die Nazikeule in die Hand bekommen haben und sich nun argumentativ und moralisch unangreifbar sehnen.
Traurig traurig. [ Anmerkung: Bitte äußern Sie Ihre Kritik sachlich. Danke. Die Redaktion/m.e. ]
PS: ich hoffe das wird genauso veröffentlicht wie der Angreifer-Artikel. Ich mag dieses Niveau nicht, aber die Reaktion muss in jedem Fall dann auch akzeptiert werden.
Das ist so falsch: V.a. die mit ihr arbeitenden deutschen Forscher profitieren ja davon, zusammen mit ihr geforscht zu haben. So tauschen sich Erkenntnisse und Forschungsmethoden verschiedenener Länder aus (schließlich differenziert sich das Studium von Land zu Land) und man macht einen gemeinsamen Fortschritt.
Und für mich als Forscher ist es relativ egal, wer und wo was entdeckt. Denn jede Entdeckung ist ein Fortschritt der gesamten Menschheit, schließlich profitiert jetzt ja jedes Land von den neuen Erkenntnissen...
"Allerdings musste Yonath während dieser Zeit immer wieder Rückschläge einstecken. Ihre Ribosom-Kristalle waren nicht stabil genug und verdampften, wenn sie mit den energiereichen Elektronen beschossen wurden."
Die Kristalle werden (zumindest beim Röntgenbeugungsexperiment) mit RÖNTGENSTRAHLUNG beschossen, die Elektronen kreisen ja nur im Speicherring....
Das tut jeder Staat. Nur wenn es ein deutscher tut ist das bemitleidenswerter Nationalismus bzw. was sie sicher noch lieber sagen wollten: ich sei ein Na.zi
Armseelig ist ihrer gesellschaftliche Totschlagargumentation mit der Nazikeule.
Traurig, wenn man Menschen trifft, die eigentlich nicht argumentieren können, aber von irgendjemandem die Nazikeule in die Hand bekommen haben und sich nun argumentativ und moralisch unangreifbar sehnen.
Traurig traurig. [ Anmerkung: Bitte äußern Sie Ihre Kritik sachlich. Danke. Die Redaktion/m.e. ]
PS: ich hoffe das wird genauso veröffentlicht wie der Angreifer-Artikel. Ich mag dieses Niveau nicht, aber die Reaktion muss in jedem Fall dann auch akzeptiert werden.
Frau Yonath hat ihre Karriere natürlich auch dem israelischen Staat zu verdanken (Schulausbildung, ev. Teil der Universitätsausbildung, etc.). Welcher Staat nun letztendlich den größeren Anteil an ihren Erkenntnissen hat... Ach mein Gott, es gibt wichtigeres zu diskutieren. Forschung ist nun einmal international, zumindestens wenn sie publiziert wird. GottseiDank.
In welcher Weise über den Nobelpreis berichtet wird, ist den einzelnen Medien freigestellt - und jede(r) kann sich seine eigenen Gedanken darüber machen. Daraus abzuleiten, die deutsche Wissenschaftsförderung sollte die Nationalität von Studenten oder Antragsstellern berücksichtigen... Absoluter Blödsinn.
Frau Yonath hat ihre Karriere natürlich auch dem israelischen Staat zu verdanken (Schulausbildung, ev. Teil der Universitätsausbildung, etc.). Welcher Staat nun letztendlich den größeren Anteil an ihren Erkenntnissen hat... Ach mein Gott, es gibt wichtigeres zu diskutieren. Forschung ist nun einmal international, zumindestens wenn sie publiziert wird. GottseiDank.
In welcher Weise über den Nobelpreis berichtet wird, ist den einzelnen Medien freigestellt - und jede(r) kann sich seine eigenen Gedanken darüber machen. Daraus abzuleiten, die deutsche Wissenschaftsförderung sollte die Nationalität von Studenten oder Antragsstellern berücksichtigen... Absoluter Blödsinn.
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