Schweinegrippe Impfstoff gilt als sicher
Kurz vor Beginn der Impfungen in Deutschland war ein Experten-Streit um die Sicherheit der Vakzine entbrannt. Jetzt bestätigen Forscher: Der Impfstoff ist unbedenklich.
© Thimas Lohnes/AFP/Getty Images

Am 26. Oktober soll mit der Impfung gegen H1N1 auch in Deutschland begonnen werden
Experten aus Wissenschaft und Politik haben die Impfung gegen die als Schweinegrippe bekannt gewordene Influenza gegen Kritik in Schutz genommen. Die in Deutschland und Europa zugelassenen Impfstoffe seien "geprüft, wirksam und sicher", sagte Gesundheitsstaatssekretär Klaus Theo Schröder am gestrigen Mittwoch in Berlin. In Deutschland soll mit der Impfung am 26. Oktober begonnen werden, wobei zunächst Beschäftigte im Gesundheitswesen, chronisch Kranke und Schwangere geimpft werden sollen.
Die Impfung war in den letzten Tagen in die Kritik geraten. So hatte der Hallenser Mikrobiologe und Tagesspiegel-Kolumnist Alexander Kekulé von einem "Impf-GAU" gesprochen und behauptet, dass Deutschland "die falschen Impfstoffe gekauft" habe. Besonders umstritten sind die in den Impfstoffen Pandemrix und Focetria vorhandenen Impfverstärker (Adjuvantien).
Sie werden dem Impfstoff beigemischt und sind eine "Brille" für das Immunsystem, die das Erkennen der Krankheitserreger erleichtert. Ohne Verstärker wird mehr Viruseiweiß (Antigen) benötigt, der Verstärker "streckt" also den Impfstoff. Außerdem soll er auch Schutz gegen Schweinegrippe-Viren verleihen, die genetisch bereits verändert sind, Driftvarianten genannt.
Nach Ansicht Kekulés rechtfertigt der meist harmlose Verlauf der Pandemie nicht den Einsatz von Verstärkern, mit denen nur "sehr begrenzte Erfahrungen" vorliegen würden, die zudem stärkere Nebenwirkungen hätten und auch nach Ansicht der Ständigen Impfkommission nicht für Schwangere empfehlenswert seien.
Musterimpfstoffe, auf deren Basis die jetzt zugelassenen Schweinegrippe-Impfstoffe entwickelt wurden, seien an Tausenden von Versuchspersonen getestet worden, hielt ein Vertreter des für die Impfstoffzulassung zuständigen Paul-Ehrlich-Instituts dem entgegen. Bei einem Impfstoff wie Pandemrix würden die Hälfte der Geimpften überhaupt keine Probleme haben, bei den Nebenwirkungen würden Schwellung, Rötung und Schmerzen an der Einstichstelle überwiegen, daneben komme es zu Kopf- und Gliederschmerzen, Fieber trete nur selten auf.
- Datum 15.10.2009 - 12:51 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE, Tagesspiegel
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Welch ein Millionengeschäft mit der Angst der Menschen. Kein Wunder ein Beispiel von vielen wie den Krankenversicherten Beitragszahler das Geld entwendet wird und das mit Segen der Regierung.
Es ist beschämend, auf welchem Niveau die ZEIT sich an dieser Lügenpolitik beteiligt.
[Anmerkung: Bitte formulieren Sie Kritik sachlich. Vielen Dank. / Die Redaktion as]
Was bei vermeintlich sicheren Pharmaprodukten passieren kann, und in welcher rechtlichen Lage die Patienten sich dann befinden steht hier geschrieben: http://zwischenzeit.de/bl...
Im wissenschaftlichen Bereich ist Sicherheit immer nur eine relative Sicherheit (Eisenbahn, Atomkraftwerke, Impfstoff). Dazu rechnet man theoretisch aus, dass es nur in allen 10 hoch x Fällen (oder Jahren) zu einem Unfall oder hier zu einer schweren Fehlreaktion kommt. Häufig wird an den Grunddaten so lange herumgefeilt, bis ein akzeptables Ergebnis für die Hochrechnung herauskommt. Natürlich wird das so gemacht, dass man dem Prüfer oder Gutachter kein fahrlässiges Vorgehen vorwerfen kann. Bei dem Eisenbahnunfall in Enschede wurde der zweifende Gutachter so lange vom Eisenbahnmanagement bedrängt, bis er eine Unbedenklichkeitbescheinigung unterschrieb. Der Gutachter wurde allerdings verurteilt.
Der Politiker oder der Journalist, der sich auf den Gutachter verlässt, hat auch keine Schuld.
Wenn es doch anders kommt, waren Besonderheiten oder externe Einflüsse nicht vorhersehbar.
Aktuell ist die Schweinegrippe so sanft, dass man sich wirklich nicht dagegen impfen lassen muss. Unter Umständen sind sogar Leute, die die Schweinegrippe bekommen haben, dagegen immunisiert. Sollte die Schweinegrippe aggressiver und gefährlicher werden, kann man sich immer noch impfen lassen.
Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass niemand sagt, wie lange die Dauer zwischen Impfung und Impfschutz ist. Das wäre doch einmal eine Aufgabe für aufklärenden Journalismus.
In der ersten Jahreshälfte träumte Dr. Hartmut Wewetzer in einem Bericht von einer Universalwaffe gegen Grippe:
.....Eine Behandlung, die eines Tages die Grippebekämpfung revolutionieren könnte. Denn das potenzielle Medikament ist eine Universalwaffe gegen die meisten Grippeviren, die uns zu schaffen machen.....
Dr. Hartmut Wewetzer schloss seinen Beitrag ab mit:
.....Allerdings wird es noch dauern, bis ein fertiges Medikament auf der Basis eines Antikörpers verfügbar sein wird. Aber vielleicht beschleunigt ja die Grippegefahr die Entwicklung des „Vampir-Antikörpers“.....
So, so. Die Grippegefahr! Die Gefahr!! Im Buch die Pharma-Story (und dem gefährlichen Marketing-Gag mit der Schweinegrippe in den 70er Jahren) antwortete ein Professor auf die Frage, weshalb Grippeimpfstoffe trotz Unwirksamkeit empfohlen werden mit:
"Damit wir unsere Forschung finanzieren können".
Zum Thema Sars schrieb Dr. Hartmut Wewetzer:
.....Das Beispiel der gefährlichen Atemwegsinfektion Sars zeigt, dass rasches Handeln eine Seuche in die Knie zwingt. Sars breitete sich vor sechs Jahren in China aus. Das Lungenleiden hätte zu einer globalen Epidemie werden können, doch konnte der Erreger rasch eingekreist und nachgewiesen werden. Quarantänemaßnahmen verhinderten die Ausbreitung.....
Glauben Sie!, Herr Dr. Hartmut Wewetzer, an das was Sie der Öffentlichkeit mitteilen?!
Jetzt mal Hand auf's Hippokratische Herz!!
Wenn der Impfstoff unbedenklich ist, wieso kriegen Politiker und BW einen anderen Impfstoff?
Ich stimme absolut ueberein mit Dr. von Kekulé. Die von der Bundesregierung und der allgemeinen Impfkommission befeuerte Massenhysterie, die beide vor allem dem Pharmasektor einen riesigen Auftrag zum Geschenk macht, sieht wie ein grossangelgter Menschenversuch aus. Es gibt meiner Ansicht nach zuviele Experten, so auch von Kekulé, die uns bedeuten, der Impfstoff sei noch nicht ausgiebig getestet worden, und auch die Risiken, vor allem ob des "Verstaerkers", seien bisher nicht abzuschaetzen. Gerade fuer Risikogruppen wie Schwangere sei die Impfung nicht geeignet. Mir sind allein zwei Faelle bekannt, die sich vor Jahren einer erprobten "normalen" Grippeimpfung unterzogen hatten. Einer sitzt im Rollstuhl, der andere hatten wochenlange Laehmungen und klagt auch heute noch ueber Taubheitsgefuehle in Fingern und Zehen.
Wie waers mit ein wenig Verhaeltnismaessigkeit? Schweinegrippentote im einstelligen Bereich in der Bundesrepublik innerhalb der letzten Monate verglichen mit noch uneinschaetzbaren Nebenwirkungen und Risiken (gerade fuer Risikogruppen!) fuer den gesunden Menschen?
Ich hoffe insgeheim, dass die Pharmaindustrie auf ihrem gerade erst gebrauten Stoff sitzenbleiben wird.
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