Wissenschaftsbücher 2009 Schmöker zum Durchblicken

Sie sind schön, originell und erfolgreich: Die sechs Wissenschaftsbücher des Jahres. Prämiert wurde unter anderem ein Buch des ZEIT-Autors Ulrich Schnabel.

Aus einem Berg von Büchern hat die Jury des Magazins "Bild der Wissenschaft" sechs Werke zum Wissenschaftsbuch des Jahres 2009 gewählt

Aus einem Berg von Büchern hat die Jury des Magazins "Bild der Wissenschaft" sechs Werke zum Wissenschaftsbuch des Jahres 2009 gewählt

Zum 17. Mal wählte die Jury des Magazins Bild der Wissenschaft (bdw) die Wissenschaftsbücher des Jahres. Ausgezeichnet wurden Bücher, die kompetent, verständlich und unterhaltsam Themen aus Wissenschaft und Forschung umsetzen.

Ein Jahr lang lasen sich Journalisten und Pressevertreter durch Bücherberge, um schließlich 67 Werke in sechs Kategorien zur Wahl zu stellen. Pro Kategorie, ob nun Überblick, Ästhetik, Unterhaltung, Überraschung, Zündstoff oder Perspektive, vergab jedes Jury-Mitglied zehn Punkte. Entweder sämtlich für einen oder aber verteilt auf mehrere Titel.

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Hier ein Überblick über die Sieger 2009 in den sechs Kategorien:

Unterhaltung

Seitdem die USA in Guantánamo und Abu Ghraib Gefangenenlager einrichtete, erlebt die Gehirnwäscheforschung eine Renaissance. Grund genug für Autor und Dokumentarfilmer Dominic Streatfield, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. In seinem Buch Gehirnwäsche – Die geheime Geschichte der Gedankenkontrolle beschreibt der Brite die LSD-Experimente des britischen Geheimdienstes MI6, die geheimen Hypnose- und Drogenforschungen der CIA und die Suche nach Halluzinogenen und Wahrheitsdrogen.

Überraschung

Tragisch ist sie, unterhaltsam und vor allem originell: Die Geschichte der Kuh erzählt von Florian Werner. Sein Buch Die Kuh – Leben, Werk und Wirkung ist eine Hommage an jenes Tier, das schon da war, als Gott Adam und Eva auf die Erde brachte, und heute zum Sündenbock für den Klimawandel gemacht wird.

Überblick

Von Alexandertechnik bis Zelltherapie: Das Gemeinschaftswerk Gesund ohne Pillen von Simon Singh und Edzard Ernst überzeugte die Jury mit dem umfassend ausgeleuchteten Hintergrund zum Thema Alternativmedizin. So suchten die beiden Wissenschaftler nach Studien und der Wahrheit über die angebliche Alternative zur Schulmedizin.

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