Entstehung der Arten

Darwins Reise zur Erkenntnis der Evolution

Der Naturforscher entwickelte seine Theorie nur allmählich – und zögerte 20 Jahre, sie zu veröffentlichen. Heute vor 150 Jahren erschien sein revolutionäres Hauptwerk.

Charles Darwin haderte mit der Veröffentlichung seines Werks "Die Entstehung der Arten"

Charles Darwin haderte mit der Veröffentlichung seines Werks "Die Entstehung der Arten"

Am 24. November jährt sich die Veröffentlichung von Charles Darwins epochalem Buch Die Entstehung der Arten (On the Origin of Species) zum 150. Mal. Das Werk hat unsere Sicht auf die Welt um uns und letztlich auch unsere Stellung darin revolutioniert. Dabei ist es nur eine Kurzfassung eines Manuskriptes, das Darwin über mehr als zwei Jahrzehnte entwickelte, das jedoch zu seinen Lebzeiten niemals erschien.

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Charles Darwin hat zwei Reisen zur Erkenntnis gemacht. Die weitaus bekanntere trug ihn an Bord des britischen Vermessungsschiffes Beagle von 1831 bis 1836 um die Welt. Doch er kehrte keineswegs, wie uns eine der Legenden glauben machen will, als bekennender Evolutionist zurück, der auf dem Galápagos-Archipel sein Heureka-Erlebnis hatte.

Zwar brachte ihn die Weltreise mit der Beagle auf die richtige Fährte; auch legten zahllose Beobachtungen wie etwa an den Überresten ausgestorbener Riesensäuger, zu den Vögeln auf den Galápagos-Inseln und der eigenartigen Tierwelt Australiens den Grundstein zu seinem Gedankengebäude. Doch seine Theorie von der Veränderlichkeit der Arten reifte erst nach seiner Rückkehr in England während zweier Jahrzehnte heran.

Thema: Charles Darwin
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Die Beagle war mithin nur das Vorspiel zu Darwins zweiter, mindestens ebenso abenteuerlicher Gedankenreise zur Erkenntnis. Zwar mag diese weniger ereignisreich wirken als Darwins Ausritte in die patagonische Pampa, seinen Aufstieg zum Andengipfel oder seine Ausfahrt mit dem Auslegerkanu zur haiumkreisten Außenkante eines Atolls. Doch erlauben es uns seine Notizen und Aufzeichnungen heute zu verstehen, warum Darwin tatsächlich zu zweifeln begann, dass Arten von Gott geschaffen und unveränderlich sind, und wie er schließlich schrittweise seine neue Theorie entwickelte. 

Eine Schlüsselrolle spielt dabei der britische Vogelkundler John Gould. Von ihm erfährt er im März 1837 erstmals wichtige Fakten zu Vorkommen und Anpassung einzelner Vogelarten insbesondere von Galápagos. Gould glaubt, dass sämtliche offenkundig nahe verwandte Finken dieser Inselgruppe zu einer neuen, nur dort lebenden Gattung gehören, die er Geospiza – Bodenfinken – nennt.

Was Darwin anfangs nur für Varietäten hielt, erweist sich als verschiedene Arten. Erstmals fragt sich Darwin, wie die Aufzeichnungen belegen: Haben sich diese Arten, ausgehend von einer gemeinsamen Elternart, allmählich auseinander entwickelt? Was bei Darwin zuvor allenfalls vager Zweifel an der Unveränderlichkeit der Arten war, verdichtet sich in den kommenden Monaten des Jahres 1837 zur Erkenntnis: Arten sind veränderlich und stammen voneinander ab.

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Leser-Kommentare

  1. dass das inzwischen geflügelte Wort vom "survival of the fittest" a) nicht von Darwin, sondern wohl von dem Philosophen Huxley stammt, der damit die Evolution dem "rules-the-world"-Volk um den Bart schmieren wollte, denn wer die "world ruled" muss ja wohl der "fittest" sein!
    Und b) geht die Evolution anders vor: Wie bei einer ordentlichen Klausur hat alles bestanden und darf leben, was besser als 4,3 ist! Damit ist für heutige Randbedingungen eine maximale Spannweite der Fähigkeiten erhalten, wovon sicher irgendwas bei geänderten Randbedingungen auch funktioniert. Und nur so hat das Leben die 4 Gigajahre Herausforderung überstanden. Ach ja, die Evolution zum Menschen habe ich übrigens auch gelöst: Es saßen die Affen auf dem Baum, ein voll besetzter Ast brach ab, eine Anzahl Affen fiel auf den Boden. Die, die schlau genug waren, sind auf den Baum zurück geklettert, die dazu zu blöd waren, mussten unten bleiben und auf zwei Beinen laufen.

  2. Darwinismus is eine größe Lüge. Es steht entgegen der Lehre der Bibel.

    “Und GOtt der HErr machte den Menschen aus einem Erdenkloß, und er blies ihm ein den lebendigen Odem in seine Nase. Und also ward der Mensch eine lebendige Seele.” (Genese 2:7)
    “und sprach: Ich will die Menschen, die ich geschaffen habe,
    vertilgen von der Erde, von den Menschen an bis auf das Vieh und bis
    auf das Gewürme und bis auf die Vögel unter dem Himmel; denn es reuet mich, daß ich sie gemacht habe. Aber Noah fand Gnade vor dem HErrn.” (Genese 6:7-8)

    Darwinismus, als ein Modernismus, wirft Zweifel an der Autorität der Bibel, darum daß es führt hin zu dem Kommunismus. Komminismus, wie Islam und Römisch-katholischer Glaube, ist der Hauptfeind Gottes und des Menschen.

    Also, Darwinismus sollte bei der Schule verboten werden, besonders der Schule für kinder.

  3. 3.

    Bitte, Entschuldigung! Ich habe einen grammatischen Fehler gemacht.

    “Darwinismus ist eine große Lüge.”

    • 26.11.2009 um 13:38 Uhr
    • alkyl

    das war kein "grammatischer", nicht einmal ein grammatikalischer Fehler. Nur ein Orthographischer, und es war nicht der einzige seiner Art und anderer Arten.

    Damit Sie nicht glauben, Ihr Beitrag werde hier als Offenbarung begrüßt, nur weil er bislang unkommentiert war.

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