Klimawandel beeinflusst Golfstrom : Das Salz in der Suppe
Einige Klimaforscher befürchten, der Golfstrom könnte versiegen. Doch salziges Wasser aus dem Indischen Ozean hilft, den Warmwasserzufluss in Europa am Laufen zu halten.
© NOAA/Getty Images

Diese Satellitenaufnahme zeigt einen tropischen Wirbelsturm über dem Golf von Mexiko. Hier entspringt der Kreislauf aus Meeresströmungen, die warmes Wasser und damit mildes Klima nach Europa bringen
Das Golfstromsystem gilt nicht umsonst als "Heizung Europas" – denn dieser Meeresstrom transportiert warmes Wasser aus den tropischen Atlantik-Regionen in Richtung Norden. Nur deshalb ist das Klima bei uns milder als in den gleichen Breiten auf dem amerikanischen Kontinent. Seit geraumer Zeit befürchten Ozeanografen und Klimaforscher, dass der Golfstrom durch den Klimawandel geschwächt oder sogar ganz versiegen könnte. Unerwartete Hilfe liefern möglicherweise die Meeresströmungen südlich von Afrika.
Wissenschaftler vom Kieler Leibniz-Institut für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) und der Universität Kapstadt haben entdeckt, dass eine Meeresströmung aus dem Indischen Ozean, der Agulhasstrom, mehr salzreiches Wasser in den Atlantik transportiert als bisher erwartet. Dieses könnte dazu beitragen, das Golfstromsystem zu stabilisieren. Ihre Ergebnisse haben die Forscher im Magazin Nature veröffentlicht.
Der Salzgehalt des Wassers ist ein wichtiger Motor für den Golfstrom: Denn sobald das warme Wasser aus dem Süden die Subpolarregionen erreicht, kühlt es ab und sackt aufgrund des hohen Salzgehalts ab. Als Tiefenwasser durchlüftet das schwere, kalte und sauerstoffreiche Wasser dann die Tiefseeebenen auf seinem Weg in Richtung Äquator. Angetrieben durch die unterschiedliche Wasserdichte und Wind aus dem Süden, "fließen warme Wassermassen – sozusagen als Ausgleichsstrom – polwärts", erläutert der Ozeanograf und Hauptautor der Studie, Arne Biastoch vom IFM-GEOMAR. Ohne das salzhaltiges Wasser käme dieser Kreislauf zum Stillstand.
"Meeresströmungen spielen eine entscheidende Rolle für das Klima- und Wettergeschehen der Erde", sagt Biastoch. Ähnlich wie der Wind in der Atmosphäre verteilen sie Wärme und Salz im Meer. Alle Meeresströmungen sind Teil dieses globalen Förderbandes, eines weltumspannenden Strömungssystems.






funktioniert, als Wesen dessen Denken wir nie begreifen werden oder als Mineralienklumpen, überzogen mit stark vernetzten Kohlenstoffverbindungen. Eines wissen wir Gewiss.
Es gibt so einen Regelmechanismus. Dafür gibt es Belege aus der Eiskernforschung, genauso wie aus der Archäologie und der Geologie.
Ausgehend davon wissen wir, dass eine Erwärmung, früher oder später, zu einer ausgleichenden Abkühlung führt. Allerdings zu einer Eiszeitlichen, deren Dauer mit der Atmosphärenzusammensetzung (Asche - Vulkane, Meteore; CO² - kontinentale Brände, Mensch;..) und anderen Faktoren (Sonneneinstrahlung, Gaswolken durch die das Sonnensystem fliegt,...) zu tun hat.
Denkt man den Gedanken weiter, kann man zu dem Schluss kommen, dass ein weiser Mensch sich immer Reserven für schlechte Zeiten zurückhält.
Wenn wir also jetzt, wo das All uns mit Unmengen an umweltfreundlicher Gratisenergie (Gezeiten, Sonne - als Folge Biomasse und Wind oder direkt als Licht und Wärme) versorgt, alles an gebundenen Reserven verheizen, dann werden wir, wenn die Eiszeit kommt, ziemlich bald wieder in der Steinzeit sein.
Wo es Kalt ist, benötigt man Unmengen an Energie nur um zu überleben - da ist von Luxus noch keine Rede, Langlebigkeit und Sparsamkeit sind Trumpf. Ich denke Völker wie die Inuit können dazu Legenden erzählen...
Folglich sollten wir schon aus reinem Selbsterhaltungstrieb, diesmal bezogen auf das Überleben in einer Eiszeit, alles an Kohle, Öl und spaltbarem Material bunkern.
Na dann fänge mal an Wollsocken stricken,- wenn die nächste Eiszeit in 10.000- 50.000Jahren beginnt, hast Du Socken für die gesamte Menschheit fertig
Na dann fänge mal an Wollsocken stricken,- wenn die nächste Eiszeit in 10.000- 50.000Jahren beginnt, hast Du Socken für die gesamte Menschheit fertig
Na dann fänge mal an Wollsocken stricken,- wenn die nächste Eiszeit in 10.000- 50.000Jahren beginnt, hast Du Socken für die gesamte Menschheit fertig
ach
zitat vom artikel
" wissenschaftler ..... als bisher erwartet"
kommt mir doch irgendwie bekannt vor aus anderen texten aber ich glaube da waren das dann doch die "experten"
Wer sind denn diese "Einige Klimaforscher"? Doch wohl nicht Forscher, die dem Geomar zugeordnet werden können. Denn Geomar hat in der Vergangenheit und offenbar auch aktuell lediglich die Erkenntnisse gewonnen und erhärten können, dass der Golfstrom nicht versiegen kann und nicht versiegt! Letztlich wäre die Beendigung des Golfstromes ein mechanisches Problem. Solange die Karibik an ihrer Ostseite nicht vom Atlantik getrennt ist, was vielleicht in einigen 100.000 Jahren infolge von Hebungen und Vulkanismus der Fall sein könnte, strömt der Golfstrom, kann auch nicht aufhören zu strömen, denn das erwärmte Wasser der Karibik fließt oberflächlich ab. Und der Golfstron strömt notwendigerweise weiter, das tut er nun sehr zum Leid von sich als Klimaforscher ausgebender Andersbegabter.
ka-huna schreibt in #5:
"Prof. Heinz-Otto Peitgen ein: "die Klimastudien und -voraussagen sind nicht einmal das Papier Wert auf dem sie gedruckt sind." Leider finden solche Forscher viel zu wenig Gehör in den Medien."
Wer ist H.O. Peitgen? Ein kurzer Check bei "Google Scholar" ergab, dass er zum Thema Fraktalen publiziert, einem Gebiet der Mathematik. Qualitätsmedien werden ihn sicherlich befragen, wenn es über dieses interessante mathematische Gebiet (um das es leider etwas ruhig geworden ist) Neues zu berichten gibt, aber über das Klima wissen nun mal Klimaforscher besser Bescheid. Könnten Sie zu seiner Äußerung eine Quellenangabe machen? Aus meinen Mathematikkenntnissen zu Unizeiten habe ich so eine Ahnung, was er meinen könnte, nämlich dass sich das chaotische System Klima auch einem völlig neuen, unbekannten Attraktor nähern könnte (auf normaldeutsch: es kann sogar noch schlimmer kommen!). Bin gespannt auf den Kontext seiner Äußerung.
Will hier jemand das Wetter zum Katalysator ungezügelter Profitgier weiter ausbauen? Schlimm genug, dass sich nun sogar ganze Regierungen am Casinospiel um Verschmutzungsrechte beteiligen um den Oligarchen noch mehr Geld in den Rachen zu schieben.
Wenn es dann in nächster Zeit um Bevölkerungswachtum und Begrenzung selbiger im Namen der Klimaerwärmung geht, sollten wir uns so ganz sachte an die Nürnberger Kriegsverbrechertribunale erinnern. Hier gab es in Europa auch mal ein Volk, welches "regulierend" eingreifen wollte. Energieimperium, Imperialismus, Staatsmonopolismus und Manipulation bis in die Kindergartenerziehung hatten wir schon einmal. In den Geschichtsbüchern ist von Faschismus die Rede...
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