Genetik Der Mais von morgen
Forscher haben den genetischen Code der Maispflanze geknackt. Sie wollen mit genetisch veränderten Sorten den Welthunger bekämpfen, während Kritiker Risiken fürchten.
© Getty Images

Mais-Genom entziffert. Auch wenn die Nutzpflanze simpel aussieht, ist ihr Erbgut besonders kompliziert
Weder das locker leichte Popcorn im Kino noch die wenig spektakulären Maisfelder an unseren Straßen lassen es erahnen: Der Mais hat es in sich! In anderen Teilen der Welt dient er nicht der kulinarischen Untermalung in dunklen Kinosälen, sondern als Hauptnahrungsquelle für viele Menschen.
In den Zellen der unscheinbaren Pflanze steckt ähnlich viel Erbinformation wie in unseren eigenen. In seiner Bedeutung für die Ernährung der Weltbevölkerung und unter genetischen Gesichtspunkten ist der Mais ein echtes Schwergewicht. Nicht ohne Grund erreicht uns die Nachricht, dass der Bauplan des Maises vollständig bekannt ist, erst jetzt, acht Jahre nachdem das menschliche Erbgut entschlüsselt wurde.
Mehr als 100 Forscher in einem Team um den US-Wissenschaftler Patrick S. Schnable von der Universität Iowa arbeiteten an der Sequenzierung der 2,3 Milliarden Buchstaben der Erbinformation, die den Mais zu dem machen, was er ist. Mit seinem Genom sind es nun drei große Nutzpflanzen, deren genetischer Code bekannt ist: Reis und Hirse waren bereits entschlüsselt, haben aber auch einen wesentlich kleineren und einfacheren genetischen Code. Die Erbinformation in den Maiszellen zu entziffern glich einem Puzzle mit fast identischen Teilen. Viele Abfolgen der Buchstaben, die den genetischen Code bilden, sind gleich und verteilen sich in Tausenden Wiederholungen über das ganze Erbgut.
Gegner der grünen Gentechnik dürfte dieser Erfolg, der jetzt im Magazin Science vermeldet wurde, kaum begeistern – denn er macht den Weg frei für die Entwicklung neuer gentechnisch veränderter Sorten.
- Datum 20.11.2009 - 12:49 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE
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Für das ganze Geld hätte man ganz, ganz, ganz, ganz viele Menschen vor dem Hungertod retten können, da muss man nicht warten bis irgendein Lebensmittel neu erfunden wird.
Wenn die Verantwortlichen, die das Geld in die Maisforschung gesteckt haben, es für Hungernde ausgegeben hätten, dann wären es Helden, doch so sind sie die Sklaven des Mammons! Außerdem haben die auch gar nicht vor Hungernde zu retten, dies unterstell ich einmal.
Viele liebe Grüße von talkletts
... geben wir alles Geld sofort auf einen Schlag aus!
Was interessieren uns Forschung und nachhaltige Agrarprogramme? Lasst uns heute Kuchen und Bier für die dritte Welt kaufen, was morgen kommt ist doch egal...
[/Ironie Ende]
PS: Wo Sie schon so großspurig hier auftreten, was ist denn ihr Beitrag gegen den Welthunger?
Genverändertes Getride hat wenig mit Welthunger zu tun! Es gibt genug Nahrung, die Verteilung ist nur extrem ungerecht. genverändertes essen hat NICHTS mit Welthunger zu tun. Es ist eine Schande, dass diese widerlichen Wirtschaftsfuzis hugnernde Menschen dazu ausnutzen ihre Umweltverpestenden Produkte den Bauern aufzuzwingen.
... geben wir alles Geld sofort auf einen Schlag aus!
Was interessieren uns Forschung und nachhaltige Agrarprogramme? Lasst uns heute Kuchen und Bier für die dritte Welt kaufen, was morgen kommt ist doch egal...
[/Ironie Ende]
PS: Wo Sie schon so großspurig hier auftreten, was ist denn ihr Beitrag gegen den Welthunger?
Genverändertes Getride hat wenig mit Welthunger zu tun! Es gibt genug Nahrung, die Verteilung ist nur extrem ungerecht. genverändertes essen hat NICHTS mit Welthunger zu tun. Es ist eine Schande, dass diese widerlichen Wirtschaftsfuzis hugnernde Menschen dazu ausnutzen ihre Umweltverpestenden Produkte den Bauern aufzuzwingen.
... geben wir alles Geld sofort auf einen Schlag aus!
Was interessieren uns Forschung und nachhaltige Agrarprogramme? Lasst uns heute Kuchen und Bier für die dritte Welt kaufen, was morgen kommt ist doch egal...
[/Ironie Ende]
PS: Wo Sie schon so großspurig hier auftreten, was ist denn ihr Beitrag gegen den Welthunger?
man muss in einer kurzen Meldung nicht die Wissenschaftsgeschichte aufrollen aber man sollte doch wenigstens keine falschen Fakten bringen.
Im Maisgenom steckt nicht einfach ähnlich so viel Erbinformation wie in dem menschlichen. Menschen haben zwei Chromosomensätze, sind also diploid (Biologie – Sekundarstufe zwei), während Mais vier hat, also tetraploid ist.
Der genetische Effekt der zu ertragreicheren Pflanzen führt ist der Heterosis Effekt bei dem nicht zwei Arten gekreuzt werden sonder Inzucht innerhalb einer Art zum Wuchsvorteil führt. Und dieser Effekt hat nicht nur einen Namen sondern wird an sich auch sonst ganz gut verstanden.
Ausserdem sollte man die Öffentlichkeit nicht mit Vergleichen von Dackeln und Windhunden in die Irre führen, zu dem Thema wird schon genug Panik gemacht.
Wenn ich mir die Qualität der Artikel zu den Themen, bei denen ich wenigstens etwas Hintergrundwissen habe ansehe, darf ich gar nicht darüber nachdenken auf welche Informationen ich ansonsten vertrauen muss.
Ne, ist klar:
"Das Maisgenom ist ungefähr so groß wie das des Menschen und stellt damit das größte bisher untersuchte pflanzliche Genom dar. Seit die Pflanze vor fünf Millionen Jahren entstand, hat sich ihr Erbgut extrem gewandelt: Ursprünglich war Mais tetraploid, d.h. er besaß vier Chromosomensätze, da beide Ursprungspflanzen ihren kompletten Chromosomensatz in die Kreuzung einbrachten. Anschließend gingen allerdings sehr viele Gene wieder verloren, während andere verdoppelt und immer wieder variiert wurden. "Insgesamt umfasst das Maisgenom etwa 59 000 Gene, das sind ungefähr doppelt so viele wie im menschlichen Genom, das von der Größe her vergleichbar ist" erklärt Mayer."
http://www.uni-protokolle...
Zu
"Wenn ich mir die Qualität der Artikel zu den Themen, bei denen ich wenigstens etwas Hintergrundwissen habe ansehe, darf ich gar nicht darüber nachdenken auf welche Informationen ich ansonsten vertrauen muss."
;-)
Frdl. Gruß
Pf.
Jedem Menschen die Gelegenheit geben, mit seiner Hände Arbeit, seinen Lebensunterhalt und die Altersverworgung, zu erwirtschaften. Dann braucht auch keiner zu Hungern, und der erste schritt zur "Bekämpfung" der Überbevölkerung ist auch getan!
Ob die Genomforscher wirklich zum "Wohle der Menschheit arbeiten", werden uns Monsanto und andere schon beweisen.
Genverändertes Getride hat wenig mit Welthunger zu tun! Es gibt genug Nahrung, die Verteilung ist nur extrem ungerecht. genverändertes essen hat NICHTS mit Welthunger zu tun. Es ist eine Schande, dass diese widerlichen Wirtschaftsfuzis hugnernde Menschen dazu ausnutzen ihre Umweltverpestenden Produkte den Bauern aufzuzwingen.
http://video.google.com/v...
ein Film über Monsanto
Ich kann wirklich nicht verstehen, wie jemand diese Lüge noch glauben kann, dass genveränderte Lebensmittel in irgendeiner Weise den Welthunger besiegen können. Sogar Bauern hungern doch in Afrika ect. nicht wiel sie keinen Ertrag haben, sondern weil sie alles an den Westen verkaufen der es dann vorwiegend an seine Massentierhaltung verfüttert. Wir beuten diese LÄnder aus um unsere fetten Bäüuche noch voller zu bekommen während die Armen in aller Welt leiden und hungern.
Die Zeit, scheint im Bereich "Wissen" häufig konservative Lobbyarbeiter als Autoren zu dulden. Meine Meinung die ich mal von der Zeit hatte, fällt immer schlechter aus.
Lieber Leser,
selbstverständlich duldet DIE ZEIT genau wie ZEIT ONLINE keine "Lobbyarbeiter" als Autoren. Warum sollten wir das auch tun? Der o.g. Artikel ist ein Bericht über eine Veröffentlichung im Fachmagazin Science.
Es wird durchweg deutlich, dass die positiven Aussagen über das Forschungsergebnis von den Wissenschaftlern selbst stammen – sie sind es auch, die die Meinung vertreten, genetisch manipulierter Mais könne gegen den Welthunger helfen. Zur Einordnung des Ergebnisses hat unser Autor – ein studierter Mikrobiologe – einen nicht an der Studie beteiligten Wissenschaftler gesprochen, der in dem Text zitiert wird.
Unser Ziel ist es immer, sachlich und kritisch über wissenschaftliche Ergebnisse zu berichten. Dabei kommen Forscher zu Wort, die unterschiedliche Meinungen vertreten.
Herzliche Grüße aus der Wissenschaftsredaktion.
Lieber Leser,
selbstverständlich duldet DIE ZEIT genau wie ZEIT ONLINE keine "Lobbyarbeiter" als Autoren. Warum sollten wir das auch tun? Der o.g. Artikel ist ein Bericht über eine Veröffentlichung im Fachmagazin Science.
Es wird durchweg deutlich, dass die positiven Aussagen über das Forschungsergebnis von den Wissenschaftlern selbst stammen – sie sind es auch, die die Meinung vertreten, genetisch manipulierter Mais könne gegen den Welthunger helfen. Zur Einordnung des Ergebnisses hat unser Autor – ein studierter Mikrobiologe – einen nicht an der Studie beteiligten Wissenschaftler gesprochen, der in dem Text zitiert wird.
Unser Ziel ist es immer, sachlich und kritisch über wissenschaftliche Ergebnisse zu berichten. Dabei kommen Forscher zu Wort, die unterschiedliche Meinungen vertreten.
Herzliche Grüße aus der Wissenschaftsredaktion.
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