Schweinegrippe Eine kurze Geschichte der Pandemie
Seit Mitte März bahnt sich die Schweinegrippe ihren Weg von Kontinent zu Kontinent. Vom Befall eines mexikanischen Dorfes zur globalen Gefahr - ein kurzer Rückblick.
© C.S.Goldsmith and A. Balish/Centers for Disease Control and Prevention

Das H1N1-Virus unter dem Mikroskop. Die eingefärbte Aufnahme zeigt den Erreger, der sich seit März seinen Weg um den Globus bahnt
Die Schweinegrippe versetzt viele Menschen in Sorge, der Streit der Experten verunsichert zusätzlich. Vergessen wird dabei, in welch rascher Zeit es gelungen ist, die Gefahr zu erkennen und Impfstoff zu entwickeln.
Es ist erst gut sieben Monate her, dass die Schweinegrippe oder "neue Grippe" entdeckt wurde. Am 17. März wird in Mexiko eine Infektion mit dem neuartigen Schweinegrippevirus vom Typ H1N1 bemerkt. Ein halbes Dorf befällt eine Atemwegserkrankung unbekannter Herkunft. Ende März kommt es zu Krankheitsfällen in den USA.
Am 12. April stirbt in San Luis Potosí, Mexiko, eine 39-jährige Frau an einer schweren virusbedingten Lungenentzündung – nach heutiger Meinung das erste Todesopfer, das H1N1 fordert. Bereits zwei Tage später findet die US-Seuchenbehörde CDC in den Proben eines erkrankten Zehnjährigen einen Erreger, den sie als Schweineinfluenza-Virus klassifizieren. Am 21. April berichtet mit Associated Press eine englischsprachige Nachrichtenagentur über die neue Gefahr.
Drei Tage später heißt es in einer Stellungnahme der Weltgesundheitsorganisation (WHO), dass die Schweineinfluenza-Viren vom Typ A/H1N1 zuvor weder in Schweinen noch in Menschen entdeckt worden seien. Schnell ist den Verantwortlichen bei der WHO klar, dass sich die globale Verbreitung des neuartigen H1N1-Virus nicht bremsen lässt. Damit droht eine Pandemie, eine weltweite Epidemie mit einem Grippeerreger, gegen den es noch keine Immunität gibt, wie gegen die "übliche" saisonale Influenza. Tatsächlich breitet sich das Virus in den nächsten Wochen rasch über den Globus aus. In Deutschland werden am 29. April die ersten drei Erkrankungen gemeldet.
Die WHO ruft einen Pandemie-Alarm aus, der Stufe um Stufe erhöht wird. Am 29. April von Stufe vier auf fünf, am 11. Juni auf die höchste Stufe sechs. Das bedeutet: eine fortgesetzte Mensch-zuMensch-Übertragung in der gesamten Bevölkerung. Zu diesem Zeitpunkt sind weltweit fast 30 000 Fälle von Schweinegrippe in 74 Ländern gemeldet, darunter 144 Todesopfer.
Influenza-Pandemien haben für Angst und Schrecken gesorgt. Am schlimmsten wütete die Spanische Grippe, ebenfalls vom Subtyp A/H1N1. In den Jahren 1918 bis 1920 fielen ihr zwischen 25 und 50 Millionen Menschen zum Opfer. Die Asiatische Grippe 1957 forderte eine Million, die Hongkong-Grippe 1968 700 000 Menschenleben.
- Datum 05.11.2009 - 15:23 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE, Tagesspiegel
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Schweinegrippe ist unter Menschen ansteckend, sekundär. Influenza wird aber primär durch kaltes Trinkwasser ausgelöst. Menschen scheiden das Schweinegrippevirus mit Erbrochenem und Durchfall aus, via Abwasser in Gewässer. Schweine sind im Winter bis zu 90% mit Influenza durchseucht. Tiere verschmutzen durch Fäkalien und Ausscheidungen aus Nase und Maul/Schnabel das Wasser. Alle Menschen haben Kontakt zum Trinkwasser. Alle Gewässer sind mit Viren belastet. Viren bleiben im kalten Wasser lange ansteckend. Deshalb treten Influenzaepidemien im Winter auf. Kleine Viren werden im Wasserwerk unzureichend oder gar nicht gefiltert. Im Winter wird uns die Schweinegrippe via Trinkwasser anstecken.
Die Erde ist eine Scheibe, die Sonne dreht sich um die Erde, Cholera kommt mit Tröpfchen wie die Influenza, abweichende Meinungen verfolgt die Inquisition der staatlich verordneten Wissenschaft!
soddemann-aachen@t-online.de
http://sites.google.com/s...
http://www.pei.de/DE/info...
Sind die Zeitungen derzeit Heimspiel der Industrie,wo nur die rosigen
Meldungen verbreitet werden ??
sie wartet brav bis die Impfstoffe fertig sind. Dann bricht sie
plötzlich in Ländern wie der Ukraine aus. Die Menschen können sich
die teueren Medikamente nicht leisten und gehen im Westen betteln.
Würde mich nicht wundern, wenn sich die EU angesprochen fühlt und
die Kosten übernimmt. Süßer die Kassen nie klieeengen...
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