Viele Länder wollen ihre Ausgaben für Forschung erhöhen
Die zukünftige Finanzierung von Forschung und Entwicklung im Schatten der Finanzkrise sah die Weltelite der Wissenschaftler und Forschungsförderer, anders als im Vorfeld erwartet, durchweg optimistisch. Alan Leshner, der Geschäftsführer der mächtigen Amerikanischen Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften (AAAS) räumte zunächst mit dem Vorurteil auf, dass der frühere US-Präsidenten George W. Bush der Wissenschaft "unfreundlich" gegenüber gestanden hätte.
"Präsident Bush hat das Budget für die Förderung von Wissenschaft und Technologie immerhin verdoppelt", sagte Leshner. Er ist überzeugt, dass der neue Präsident Barack Obama diesen Kurs fortsetzt, denn dessen Innovationsagenda sieht eine Erhöhung der Forschungsausgaben auf drei Prozent des Bruttonationalprodukts der USA vor.
Die größte Anstrengung der vergangenen acht Jahre ist aber Singapur gelungen. Chuan Poh Lim, der Vorsitzende der Agentur für Wissenschaft, Technologie und Forschung verwies darauf, dass der Forschungsetat des asiatischen Stadtstaates in dieser Zeit von 1,9 auf 2,8 Prozent gestiegen sei, und dass sich die staatlichen Ausgaben für die Universitäten im nächsten Jahr verdreifachen werden. Er empfahl diese Politik als gutes Vorbild: "Wissensbasiert zu werden ist ein Erfolgsweg, dem auch alle anderen kleinen Nationen folgen sollten."
Das ist allerdings ein Ratschlag, der Entwicklungsländern nicht viel nützte. Von deren Integration in die globale Wissenschaft war zwar häufig die Rede, aber eine wirklich eigene Stimme hatten sie auf dem Weltwissenschaftsforum nicht.
- Datum 09.11.2009 - 15:31 Uhr
- Seite 1 | 2 | Auf einer Seite lesen
- Quelle ZEIT ONLINE
- Kommentare 2
- Versenden E-Mail verschicken
- Empfehlen Facebook, Twitter, Google+
- Artikel Drucken Druckversion | PDF
-
Artikel-Tools präsentiert von:








Sie sollte zum Beispiel Blogs zur Kommunikation einsetzen. Das würde einerseits die Kommunikation verbessern, andererseits auch mehr Transparenz herstellen. Heute ist eines der Kernprobleme, dass öffentlich geförderte Wissenschaft in privaten Gewinnen endet. Die Öffentlichkeit muss dann zweimal dafür bezahlen. Zugleich verhindert ein rigides System aus Patenten und Urheberrechten, dass die Wirtschaft als Ganzes von solchen Erkenntissen profitiert.
ich will mich aber garnicht "öffnen". Wozu auch?, denn die Masse meiner Arbeit ist für Laien unverständlich.
Bei Arbeiten mit öffentlichen Mitteln ist, da verweise ich auch aus eigenem Antrieb drauf, die Veröffentlichung der Resultate selbstverständlich! Nur in besonderen Fällen gibt es lediglich einen Kurzbericht.
Das von Ihnen angesprochene Finanzproblem existiert allerdings auch, aus meinem bescheidenen Blickwinkel schwerpunktmäßig in der Großforschung.
MfG
Karl Müller
ich will mich aber garnicht "öffnen". Wozu auch?, denn die Masse meiner Arbeit ist für Laien unverständlich.
Bei Arbeiten mit öffentlichen Mitteln ist, da verweise ich auch aus eigenem Antrieb drauf, die Veröffentlichung der Resultate selbstverständlich! Nur in besonderen Fällen gibt es lediglich einen Kurzbericht.
Das von Ihnen angesprochene Finanzproblem existiert allerdings auch, aus meinem bescheidenen Blickwinkel schwerpunktmäßig in der Großforschung.
MfG
Karl Müller
ich will mich aber garnicht "öffnen". Wozu auch?, denn die Masse meiner Arbeit ist für Laien unverständlich.
Bei Arbeiten mit öffentlichen Mitteln ist, da verweise ich auch aus eigenem Antrieb drauf, die Veröffentlichung der Resultate selbstverständlich! Nur in besonderen Fällen gibt es lediglich einen Kurzbericht.
Das von Ihnen angesprochene Finanzproblem existiert allerdings auch, aus meinem bescheidenen Blickwinkel schwerpunktmäßig in der Großforschung.
MfG
Karl Müller
Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren