Tierschutz Wildtiere gehören nicht in den Zirkus
Tiger haben auf einer Hamburger Show ihren Dompteur angegriffen. Die Dressur von Wildtieren sollte verboten werden, zum Wohl der Tiere. Ein Kommentar von Sven Stockrahm

Der Königstiger (Panthera tigris tigris) kommt auf dem Indischen Subkontinent vor. Der Bestand in freier Wildbahn wird auf 1500 bis 5000 Tiere geschätzt
Es sollte ein ganz exklusiver Abend werden für die Gäste des "Dinner-Zirkus" am vergangenen Montag in Hamburg. Während sich das Publikum der Vorspeise eines Vier-Gänge-Menüs widmete, sollte auf der Bühne in der Mitte der festlich geschmückten Dressurhalle im Tierpark Hagenbeck der Dompteur Christian Walliser für Unterhaltung sorgen.
Doch die Dressurnummer mit bengalischen Tigern endet tragisch. Als Walliser während der Show stolpert, greifen ihn drei seiner Wildkatzen an und verletzen den 28-Jährigen lebensgefährlich. Die Ärzte im Eppendorfer Universitätsklinikum müssen dem Dompteur daraufhin die linke Hand amputieren. Sein Zustand ist weiter kritisch.
Der Unfall rückt Wildtiernummern in der Manege wieder in die Kritik. Allein in den vergangenen fünf Jahren zählte die Tierschutzorganisation "Vier Pfoten" in Deutschland zehn Unfälle mit Wildtieren im Zirkus, bei denen Menschen verletzt wurden. Hinzu kommen 33 Ausbrüche von Tieren, die von Zirkussen gehalten wurden.
Es wird höchste Zeit, Wildtiere im Zirkus und in der Manege zu verbieten. Nicht allein, um Dompteure vor dem Biss ihrer Wildkatzen zu bewahren. Nicht, weil die Tiere als gefährliche Raubkatzen nun wieder die Gemüter erregen. Nein, das Problem ist ein Grundsätzliches: Tiere haben in der Manege nichts verloren, denn mit ihrem natürlichen Verhalten haben die Dressuren kaum etwas gemein.
- Datum 10.12.2009 - 18:27 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE
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und reiche noch einen Link dazu mit einem Videobeitrag zur Massentierhaltung, der ohne blutige Bilder auskommt und doch vielleicht zum Umdenken bringt.
http://albert-schweitzer-...
....wie Menschen "atrgerecht" lebten; ohne Hamburger und Fritten, ohne Kindergarten und Schule, ohne Bücher und Computer, ohne Schreibtisch und Bürohochhaus, ohne Toileten und Duschen. Ich mag Tiere und meine Beobachtung ist, dass gerade Katzentiere und Verwandte des Hundes sich extrem gut zu fühlen scheinen in ganz unartgerechten Umständen und sich sehr gerne anpssen an eine Umwelt, die ganz andere Forderungen an sie stellt als darwins Auslese.
@jog: Telefone und Duschen sind für den menschen Artgerecht. Unsere art zeichnet sich vorallen dadurch aus, dass wir sehr intelligent sind und eben eine ausgereifte Vernunf thaben. Wir gestallten uns daher eine eigene Umgebung in der wir dann zu Leben versuchen. Das Problem hierbei ist, dass wir alles künsltich gestallten dann aber intuitiv in dieser Welt agieren. Was zu ständigen reibungen führt. Es wäre daher sinvoller,w enn wir unsren Instinkt nicht länge runterdrücken und ihn kognitiv zu begreifen versuchen. Zb braucht der mensch bewegung. Die meisten sitzen aber stundenlang auf der Arbeit in Büros am PC. Da fühl man sich unwohl. Das weiß irgendwas in sun. Aber wir müssen es dennoch tun. Problematisch also.
Dennoch wäre es nicht artgerecht den domestizierten menschen ind ie Natur zu entlassen. Das kann man auch mit Zirkus_Tigern nich tunt. Man muss sie behutsam auswildern.
Tiere gehören nicht in zirkuse. Verbieten wir es endlich. Länder wie Bolivien haben es doch auch geschafft. Wir haben hier leider zuviele Pseudochristen und Lobbyisten denen das ganze aus wirtschaftlichen gründen garnicht gefält.
Was ist wichtiger: Das Leben oder reichtum einiger weniger?
....wie Menschen "atrgerecht" lebten; ohne Hamburger und Fritten, ohne Kindergarten und Schule, ohne Bücher und Computer, ohne Schreibtisch und Bürohochhaus, ohne Toileten und Duschen. Ich mag Tiere und meine Beobachtung ist, dass gerade Katzentiere und Verwandte des Hundes sich extrem gut zu fühlen scheinen in ganz unartgerechten Umständen und sich sehr gerne anpssen an eine Umwelt, die ganz andere Forderungen an sie stellt als darwins Auslese.
@jog: Telefone und Duschen sind für den menschen Artgerecht. Unsere art zeichnet sich vorallen dadurch aus, dass wir sehr intelligent sind und eben eine ausgereifte Vernunf thaben. Wir gestallten uns daher eine eigene Umgebung in der wir dann zu Leben versuchen. Das Problem hierbei ist, dass wir alles künsltich gestallten dann aber intuitiv in dieser Welt agieren. Was zu ständigen reibungen führt. Es wäre daher sinvoller,w enn wir unsren Instinkt nicht länge runterdrücken und ihn kognitiv zu begreifen versuchen. Zb braucht der mensch bewegung. Die meisten sitzen aber stundenlang auf der Arbeit in Büros am PC. Da fühl man sich unwohl. Das weiß irgendwas in sun. Aber wir müssen es dennoch tun. Problematisch also.
Dennoch wäre es nicht artgerecht den domestizierten menschen ind ie Natur zu entlassen. Das kann man auch mit Zirkus_Tigern nich tunt. Man muss sie behutsam auswildern.
Tiere gehören nicht in zirkuse. Verbieten wir es endlich. Länder wie Bolivien haben es doch auch geschafft. Wir haben hier leider zuviele Pseudochristen und Lobbyisten denen das ganze aus wirtschaftlichen gründen garnicht gefält.
Was ist wichtiger: Das Leben oder reichtum einiger weniger?
..habe ich etwas gegen tiere in gefangenschaft. das gilt auch für zoos und haustiere!
die diskussion ist bestimmt schon so alt wie es tiere in gefangenschaft gibt, aber im jahre 2009 finde ich das ganze irgendwie ignorant.
und gehe sogar noch weiter, indem ich nicht nur Tierbestückte Zirkusvorstellungen boykottiere, sondern auch Besuche in Zooanlagen oder ähnlichen Tierhaftanstalten. Leider genügt es nicht das wir abgebrüht in kauf nehmen, dass unzählig viele Tiere unsägliche Qualen ertragen müssen, nur weil wir glauben das uns das in kulinarischer Hinsicht zustünde. Wie kommen wir bloss zu diesem ignoranten Hochmut.
Nein, aber es genügt uns scheinbar tatsächlich noch nicht. Zusätzlich muten wir ihnen auch noch zu, ausschließlich für unsere Unterhaltung lebenslänglich in Gefangenschaft (Zooanlagen, Pelzzucht, Massentierhaltung) zu leben oder für unseren kranken Spass am perversen (siehe z.b. Stierkämpfe, Humerzubereitung usw.) durch unsägliche Folter gehen zu müssen.
Und wärend sie sich gegen uns einfach nicht wehren können, zerstören wir auch noch den letzten verbleibenden Lebensraum derer, die es irgendwie noch geschafft haben uns zu entkommen.
Die Frage welches das schlimmste Tier ist das sich jemals entwickelte, die hat sich für mich schon lange beantwortet.
Man muss es verbieten!
Wenn es seit Urzeiten nach dem Verfasser des Artikels gegangen wäre, dann hätten Pferde, Kühe, Schweine, Hühner usw. niemals von Menschen domestiziert werden dürfen, ganz zu schweigen von Hunden und Katzen.
Auch wenn es nicht mein Fall ist, verbieten wäre wieder so ein überzogener Fall von fehlgeleiteter Gutmenschendünkel.
- ein weiterer Kandidat für das "Unwort des Jahres" - wenn man sonst nichts Wertvolles beizusteuern hat. Ihre Gleichgültigkeit ist schauerlich!
"dann hätten Pferde, Kühe, Schweine, Hühner usw. niemals von Menschen domestiziert werden dürfen, ganz zu schweigen von Hunden und Katzen."
Ja sie haben recht. Sie sind ein Gutmensch. Das freut mich!
Wir hätten das nich ttun sollen. Wir wissen nun nicht mehr, was gut für diese Tire ist. Wir wissen nicht wie es ihnen ergeht. Wir züchten ständig Qualzuchten. Persakatzen und Möpse die kaum athmen können. Masthühner die sich selber nicht tragen können. Wir sollten das alngsam mal lassen. Wäre einw ichtiger Kulturschritt. Mal sehen wie lange es noch dauert, bis wir das Tier mit seinen rechten anerkennen. Bei den fraun hats ja nur ein paar tausend Jahre gedauert ;)
- ein weiterer Kandidat für das "Unwort des Jahres" - wenn man sonst nichts Wertvolles beizusteuern hat. Ihre Gleichgültigkeit ist schauerlich!
"dann hätten Pferde, Kühe, Schweine, Hühner usw. niemals von Menschen domestiziert werden dürfen, ganz zu schweigen von Hunden und Katzen."
Ja sie haben recht. Sie sind ein Gutmensch. Das freut mich!
Wir hätten das nich ttun sollen. Wir wissen nun nicht mehr, was gut für diese Tire ist. Wir wissen nicht wie es ihnen ergeht. Wir züchten ständig Qualzuchten. Persakatzen und Möpse die kaum athmen können. Masthühner die sich selber nicht tragen können. Wir sollten das alngsam mal lassen. Wäre einw ichtiger Kulturschritt. Mal sehen wie lange es noch dauert, bis wir das Tier mit seinen rechten anerkennen. Bei den fraun hats ja nur ein paar tausend Jahre gedauert ;)
Es ist sicher nicht ethisch vertretbar, dass Tiere eingefangen werden für Zirkuszwecke.
Wenn allerdings Zootiere verwendet werden, die getötet werden müssten, weil sie im Zoo keinen Platz mehr haben und auch nicht in anderen Zoos untergebracht werden können, halte ich die Nutzung als Zirkustiere als das kleinere Übel.
Zum konkreten Fall:
Wenn ein Dompteur mit Tigern, Löwen usw. arbeitet, weiß er um das Risiko. Das Verhalten der Tiere ist durch die evolutionäre Entwicklung vorgeprägt. In dem Moment,in dem sie eine Schwachstelle des Dompteurs entdecken (z. B. er stolpert) nützen sie dies aus. Die Tiere sind deshalb nicht bösartig, sondern sie reagieren so, wie es ihr Überlebensprogramm bestimmt hat.
Hier ein beispielhaftes Video: http://www.youtube.com/wa... oder http://www.youtube.com/wa...
Hier ein beispielhaftes Video: http://www.youtube.com/wa... oder http://www.youtube.com/wa...
Zum einen stimme ich dem Verfasser des Artikels vollumfänglich zu.
Zum anderen fehlen mir bei "Typisch deutsch. Hauptsache verbieten!" und "Gutmenschendünkel" die Worte...
Der Panther
Im Jardin des Plantes, Paris
Sein Blick ist vom Vorübergehn der Stäbe
so müd geworden, dass er nichts mehr hält.
Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe
und hinter tausend Stäben keine Welt.
Der weiche Gang geschmeidig starker Schritte,
der sich im allerkleinsten Kreise dreht,
ist wie ein Tanz von Kraft um eine Mitte,
in der betäubt ein großer Wille steht.
Nur manchmal schiebt der Vorhang der Pupille
sich lautlos auf -. Dann geht ein Bild hinein,
geht durch der Glieder angespannte Stille -
und hört im Herzen auf zu sein.
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