Im Streit könnte der Ursprung des Gemeinsinns liegen
Paradox, dass ausgerechnet der Streit der Geburtshelfer des Gemeinsinns gewesen sein könnte – ohne den keine Zivilisation überleben kann. Vielleicht verbirgt sich in dieser Theorie auch eine Erklärung für die Neigung des Menschen, sich bei jeder Gelegenheit unter das Dach einer Partei oder Gruppe zu flüchten.
Zwar ist es ebenso faszinierend wie naheliegend, die Auswirkungen der Gruppenauslese auf den Menschen zu studieren. Aber diese ist nicht auf Homo sapiens beschränkt, sondern wirkt nach Ansicht ihrer Verfechter im ganzen Reich des Lebendigen. Der bekannteste Vertreter der "neuen" Gruppenselektion ist der Amerikaner Edward Wilson, Ameisenforscher an der Harvard-Universität. Gemeinsam mit seinem Namensvetter David Sloan Wilson von der New Yorker Binghamton-Universität streitet Edward Wilson vehement für die Idee, dass Gemeinschaften von Lebewesen eine natürliche Auslese durchlaufen und sich gegen andere Gruppen durchsetzen.
Bei Bakterien, Schleimpilzen, Bienen, Käfern und Hühnern sehen die Wilsons ebenso wie beim Menschen die Gruppenselektion am Werk. Diese habe "starken Einfluss" auf die genetische und kulturelle Evolution des Menschen gehabt, schreiben sie in Spektrum der Wissenschaft. Die individuellen Unterschiede in der "Fitness" der Gruppenmitglieder seien in der egalitären Gruppe in den Hintergrund getreten, allzu dominante Männer würden in die Schranken gewiesen.
Inzwischen ist auch die verpönte Arterhaltung auferstanden. Als "Spezies-Auslese" formt sie die Eigenschaften einer Art und erleichtert so ihr Überleben und ihre weitere Entwicklung. Manche Forscher gehen so weit, dass sie ganzen Lebensgemeinschaften einen eigenen Auslesemechanismus unterstellen. Etwa Bakterien, die nicht selten in Kollektiven mit vielen Arten zusammenleben.
Noch ist nicht klar, ob es sich bei der Gruppenauslese und ähnlichen Vorgängen lediglich um Randnotizen der Evolution handelt, um "barocke Elemente", wie das Magazin New Scientist kommentierte. Noch sehen die meisten Biologen bei der natürlichen Auslese Gene oder einzelne Lebewesen im Mittelpunkt. Und letztlich muss sich die biologische Evolution in den Erbanlagen niederschlagen. Aber das egoistische Gen ist herausgefordert wie selten zuvor.
- Datum 17.09.2009 - 16:46 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE, Tagesspiegel
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Als Darwin seine Evolutionstheorie aufgestellt hat, stützte er seine Behauptungen auf einen Mechanismus,der im Grunde genommen keinerlei evolutionäre Entwicklung beinhaltet: ie natürliche Selektion. Laut Darwins These, stammen alle Lebewesen von einem gemeinsamen Vorfahren ab und haben ihre Unterschiede aufgrund unterschiedlicher Lebensumfelder entwickelt.Diejenigen, die sich am besten an ihre Umgebung anpassen konnten,konnten die von ihnen erworbenen Eigenschaften dann an die nächste Generation weitergeben.Daher entstand eine Selektion aus denjenigen,die am stärksten waren und sich am besten der Umgebung angepasst hatten.Darwin behauptet unter dieser Annahme,ass in der Natur ein "Überlebenskampf" stattfände und dass bei diesem Kampf die Stärksten überleben und die Schwächsten unterdrückt und ausgemerzt würden.in enger Freund Darwins und einer der hitzigsten Verfechter der Evolutionstheorie, war Julian Huxley, der die Natur folgendermaßen bewertet:
In diesem Szenario ist es unausweichlich, dass die Unzulänglichkeiten der Schwächsten ausgemerzt und unter die Hoheit der Starken, Erfolgreichen gestellt werden.
Das aufopferungsvolle Verhalten der Lebewesen zeigt erneutdass die Evolutionstheorie nicht haltbar ist.Doch wenn man alle Erklärungen dafür gemeinsam betrachtet,offenbart sich daraus ein weiterer Beweis für die:Die Wirklichkeit,dass das gesamte Universum von einem höheren Schöpfer erschaffen wurde und dass jede Kreatur mit der Inspiration Gottes handelt.
Der erste Fehler ist schon mal der übliche Übersetzungsfehler:
Darwin hat nie vom Überleben der Stärksten geredet, sondern vom "Survival of the Fittest" - vom Überleben der Anpassungsfähigsten.
Und auch selbstloses, aufopferndes Verhaltens macht biologisch/evolutionstheoretisch gesehen absolut Sinn, wenn man einsieht dass Lebewesen grundsätzlich bestrebt sind das Überleben von Genen zu sichern, die ihren eigenen möglichst ähnlich sind.
Bei den meisten Lebewesen kommen da an erster Stelle die eigenen Kinder. Dann kommt z.B. die eigene Familie, die natürlich ebenfalls sehr ähnliche Gene hat.
Interessant wird es bei den staatenbildenden Insekten: Die normale Biene kann keine Kinder bekommen, die Lebewesen mit den ihr ähnlichsten Genen sind die anderen Bienen in ihrem Staat, für die sie daher im Zweifelsfall ihr Leben opfert.
Der erste Fehler ist schon mal der übliche Übersetzungsfehler:
Darwin hat nie vom Überleben der Stärksten geredet, sondern vom "Survival of the Fittest" - vom Überleben der Anpassungsfähigsten.
Und auch selbstloses, aufopferndes Verhaltens macht biologisch/evolutionstheoretisch gesehen absolut Sinn, wenn man einsieht dass Lebewesen grundsätzlich bestrebt sind das Überleben von Genen zu sichern, die ihren eigenen möglichst ähnlich sind.
Bei den meisten Lebewesen kommen da an erster Stelle die eigenen Kinder. Dann kommt z.B. die eigene Familie, die natürlich ebenfalls sehr ähnliche Gene hat.
Interessant wird es bei den staatenbildenden Insekten: Die normale Biene kann keine Kinder bekommen, die Lebewesen mit den ihr ähnlichsten Genen sind die anderen Bienen in ihrem Staat, für die sie daher im Zweifelsfall ihr Leben opfert.
Die einzige Kreatur auf dem Erdboden, die über Bewusstsein und Verstand verfügt, ist der Mensch. Neben seinen physischen Besonderheiten, zeichnet sich der Mensch im Gegensatz zu den anderen Lebewesen dadurch aus, dass er über die Gabe des Bewusstseins und des Verstandes verfügt. Abwägen und Urteilsvermögen, Nachdenken, Planungsfähigkeit, vorausschauendes Denken, Vorsichtsmaßnahmen treffen, Überblick, zielorientiertes Handeln und ähnliches sind Eigenschaften, die ausschließlich dem Menschen zueigen sind. Die anderen Lebewesen der Natur verfügen weder über ein solches Bewusstsein noch über solchen Verstand. Daher ist nicht zu erwarten, dass sie planen oder vorausschauen können, geschweige denn, die Berechnungen eines Ingenieures anstellen und anwenden oder in Bezug auf irgendein Thema eine Entscheidung fällen.
Wie können wir dann die schlauen und bewussten Verhaltensweisen erklären, die uns in der Natur so häufig begegnen? Oder dass einige der Lebewesen, welche diese schlauen und bewussten Verhaltensweisen zeigen, nicht einmal ein Gehirn haben...
Beispiel 1 : Biber können Berechnungen anstellen, wie ein richtiger Ingenieur. Gleichzeitig arbeiten sie wie ein Meister oder Bauarbeiter und stellen so hervorragende Bauten her.
"Die einzige Kreatur auf dem Erdboden, die über Bewusstsein und Verstand verfügt, ist der Mensch. "
Bewusstsein ist schwer zu messen, jedoch wird im allgemeinen angenommen das verschiedene Lebewesen zumindest im Spiegel erkennen, dass sie es selbst sind. Verstand ist außerdem recht ungerecht verteilt.
"Neben seinen physischen Besonderheiten"
Welche?
"Planungsfähigkeit, vorausschauendes Denken"
Es ist erwiesen, dass Blaumeisen, wenn sie beim Verstecken von Nahrung beobachtet werden, diese hinterher woanders verstecken.
"zielorientiertes Handeln und ähnliches sind Eigenschaften, die ausschließlich dem Menschen zueigen sind."
Zielorientiertes Handeln ist es bereits nach einem Gegenstand, zB einer Frucht zu greifen um diesen Gegenstand anschließend in der Hand zu haben.
Vielleicht sollten Sie neben der Bibel auch andere relevante Werke studieren.
und darüber hinaus ist die Erde ist eine Scheibe, die Sonne dreht sich um die Erde, die Gott vor 3000 Jahren erschaffen hat. Und nicht zu vergessen: der Mensch ist die Krone der Schöpfung (geschaffen nach Gottes Ebenbild) und macht sich die Natur untertan, bis nichts mehr von ihr (und ihm selbst) übrigbleibt....Das ist doch jetzt endlich der letztgültige Beweis für für die Richtigkeit des Kreationismus. Galileo hat widerrufen und die Aufklärung war nur eine vorübergehende Epoche, die wir wieder zurückdrehen können.
Mir wir echt übel, wenn ich mir vorstelle, welchen Einfluss in manchen Gegenden solche christlichen Eiferer schon wieder haben.
"Die einzige Kreatur auf dem Erdboden, die über Bewusstsein und Verstand verfügt, ist der Mensch. "
Bewusstsein ist schwer zu messen, jedoch wird im allgemeinen angenommen das verschiedene Lebewesen zumindest im Spiegel erkennen, dass sie es selbst sind. Verstand ist außerdem recht ungerecht verteilt.
"Neben seinen physischen Besonderheiten"
Welche?
"Planungsfähigkeit, vorausschauendes Denken"
Es ist erwiesen, dass Blaumeisen, wenn sie beim Verstecken von Nahrung beobachtet werden, diese hinterher woanders verstecken.
"zielorientiertes Handeln und ähnliches sind Eigenschaften, die ausschließlich dem Menschen zueigen sind."
Zielorientiertes Handeln ist es bereits nach einem Gegenstand, zB einer Frucht zu greifen um diesen Gegenstand anschließend in der Hand zu haben.
Vielleicht sollten Sie neben der Bibel auch andere relevante Werke studieren.
und darüber hinaus ist die Erde ist eine Scheibe, die Sonne dreht sich um die Erde, die Gott vor 3000 Jahren erschaffen hat. Und nicht zu vergessen: der Mensch ist die Krone der Schöpfung (geschaffen nach Gottes Ebenbild) und macht sich die Natur untertan, bis nichts mehr von ihr (und ihm selbst) übrigbleibt....Das ist doch jetzt endlich der letztgültige Beweis für für die Richtigkeit des Kreationismus. Galileo hat widerrufen und die Aufklärung war nur eine vorübergehende Epoche, die wir wieder zurückdrehen können.
Mir wir echt übel, wenn ich mir vorstelle, welchen Einfluss in manchen Gegenden solche christlichen Eiferer schon wieder haben.
Die Evolutionstheoretiker verwenden das Wort "Instinkt", um einige Verhaltensweisen, welche Tiere von Geburt an haben, zu definieren. Doch die Frage, wodurch dieser Instinkt entstanden ist, wie das erste Mal ein instinktives Verhalten aufgetaucht ist und wie dieses Verhalten von Generation zu Generation weitergegeben wird, bleibt immer wieder unbeantwortet.
Der evolutionstheoretische Genetiker Gordon Rattray Taylor hat in seinem Buch The Great Evolution Mystery die Sackgasse in Bezug auf den Instinkt mit den folgenden Worten zugegeben.
Wenn wir uns fragen, wie ein instinktives Verhalten erstmals auftaucht und wie es innerhalb einer Art als genetische Information weitergegeben wird, so erhalten wir auf diese Frage keine Antwort.
"Der Erfolg des Menschen, sein Aufstieg zum Beherrscher des Planeten, ist vor allem auf Teamarbeit zurückzuführen."
Eine schöne Aussage. Leider Ansichtssache - zB bieten alle Ameisen dieser Erde zusammen mehr Biomasse als alle Menschen zusammen. Und schon ein großes Bienensterben stellt die Menschheit vor Probleme, denn schließlich kann nicht einfach ein HiWi (Hilfswissenschaftler (ausgebeuteter Student im Traumjob)) angestellt werden, der mit einem Pinsel über alle Blüten geht.
Auch die Aussage lediglich der Mensch ist in der Lage das Angesicht der Erde zu verändern ist zu widerlegen - Pflanzen schafften dies bereits früher
"Vor etwa 440 Millionen Jahren kam es zur Eiszeit. Ausgelöst wurde sie durch Landpflanzen, die große Mengen des CO2 aus der Atmosphäre banden, was den natürlichen Treibhauseffekt abschwächte und zu einem Rückgang der Temperatur führte."
http://www.bpb.de/popup/p...
Zusammenfassend ist der Mensch nur eine unter vielen Arten. Und wie jede Art hält er sich für die wichtigste. Aber das Leben geht weiter mit oder ohne uns.
Ein besonders schlechtes Beispiel für Gruppenevolution ist übrigens der Bienenschwarm - schließlich sind dort alle Bienen mit einander verwandt, haben also sehr ähnliche Gene (mindesten 50%). Und über den Untergang entscheidet die Fortpflanzungsfähigkeit einer einzigen Königin.
"Die einzige Kreatur auf dem Erdboden, die über Bewusstsein und Verstand verfügt, ist der Mensch. "
Bewusstsein ist schwer zu messen, jedoch wird im allgemeinen angenommen das verschiedene Lebewesen zumindest im Spiegel erkennen, dass sie es selbst sind. Verstand ist außerdem recht ungerecht verteilt.
"Neben seinen physischen Besonderheiten"
Welche?
"Planungsfähigkeit, vorausschauendes Denken"
Es ist erwiesen, dass Blaumeisen, wenn sie beim Verstecken von Nahrung beobachtet werden, diese hinterher woanders verstecken.
"zielorientiertes Handeln und ähnliches sind Eigenschaften, die ausschließlich dem Menschen zueigen sind."
Zielorientiertes Handeln ist es bereits nach einem Gegenstand, zB einer Frucht zu greifen um diesen Gegenstand anschließend in der Hand zu haben.
Vielleicht sollten Sie neben der Bibel auch andere relevante Werke studieren.
Der erste Fehler ist schon mal der übliche Übersetzungsfehler:
Darwin hat nie vom Überleben der Stärksten geredet, sondern vom "Survival of the Fittest" - vom Überleben der Anpassungsfähigsten.
Und auch selbstloses, aufopferndes Verhaltens macht biologisch/evolutionstheoretisch gesehen absolut Sinn, wenn man einsieht dass Lebewesen grundsätzlich bestrebt sind das Überleben von Genen zu sichern, die ihren eigenen möglichst ähnlich sind.
Bei den meisten Lebewesen kommen da an erster Stelle die eigenen Kinder. Dann kommt z.B. die eigene Familie, die natürlich ebenfalls sehr ähnliche Gene hat.
Interessant wird es bei den staatenbildenden Insekten: Die normale Biene kann keine Kinder bekommen, die Lebewesen mit den ihr ähnlichsten Genen sind die anderen Bienen in ihrem Staat, für die sie daher im Zweifelsfall ihr Leben opfert.
Ein ganz anderer neuer Erklärungsweg wäre nämlich, die in den letzten Jahrzehnten (seit ca. 1970) zu erkennende Neuorientierung der Menschheit - beginnend bis jetzt überwiegend in Industriestaaten - auf völlig neue Fähigkeiten zurück zu führen.
Kurz angerissen:
Industriegesellschaften werden entgrenzt (kulturelle und traditionelle Gruppen vermischen sich), notwendige Fähigkreit ist seitdem Individualität, diese bildet sich auf der basis von Kommunikationsfähigkeit, hierfür hilfreich ist natürliche (angeborene) Empathie.
Insgesamt bildet sich eine völlig neue "Emergente Ordnung".
(mehr dazu steht zu diesen Begriffen neuerdings z. B. in Wikipedia)
Wäre diese These zu erwägen, dann wird deutlich, dass
- Darwin von dieser überhaupt Entwicklung nichts wissen konnte,
- spätere Deuter, wie z. B. Dawkins eindeutig parteiisch und eigentlich schon zu alt sind (ihr Studium lag auch vor der kulturellen Veränderung).
(Kreationisten werden hier nicht erwähnt, die fallen völlig aus)
Unter diesem Gesichtspunmkt erhält Altruismus eine völlig neue Bedeutung für die Entwicklung besonders der Menschheit, denn hier treffen sich natürliche und notwendige Empathie mit dem so genannten "Verstand" (der dann wiederum seit etlichen Tausend Jahren natürliche Empathie verdrängte und durch gruppenspezifische - determinierte - Empathie ersetzte. Basis hierfür ist das Elitedenken: Die angeblich dummen Menschen brauchen eine Elitew mit "Verstand. Die Folgen - Kriege aller Art - kennen wir aus der Geschichte bzw. der Gegenwart solcher Kulturen, die noch nicht entgrenzt sind.
Das würde auch erklären, warum Industriegesellschaften ziemlich sicher kenen Krieg mehr miteinander führen können (weil zu viel Empathie gegenseitig vorhanden).
Und auch, warum diese Gesellschaften reicher sind (wegen Kreativität durch Individualität) bzw. traditionelle Gesellschaften eben nicht.
Und zwar reicher TRORZ erheblicher (durchaus auch altruistischer) Entwicklungshilfe an diese konservativen Gesellschaften!
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