Verschwörungstheorien Der Mythos vom Ursprung des Aids-Virus
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Vielleicht steckt also tatsächlich das KGB hinter der Aktion

Nicht auszuschließen ist allerdings, dass das MfS dafür verantwortlich war, dass das Interview Heyms schließlich von der taz – mit mehr als dreimonatiger Verspätung – veröffentlicht wurde. Spiegel und Zeit, die der Autor lieber als Publikationsorgane gesehen hätte, winkten damals dankend ab…

Gleich nach der Veröffentlichung des Literaturnaya Gaseta-Artikels wurde auf angloamerikanischer Seite gemutmaßt, damit sei vom KGB eine weltweite Desinformationskampagne angestoßen worden. Es ist schon einleuchtend, wenn vermutet wurde und wird, hinter dem Ganzen stecke der sowjetische Geheimdienst, um die "Imperialisten" zu diffamieren und gleichzeitig von der seinerzeit auf Hochtouren laufenden sowjetischen Biowaffenrüstung abzulenken.

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Als am 18. Dezember 1990 auch in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung behauptet wurde, hier habe es sich um eine Kampagne vom " ‚Dienst A' der Ersten Hauptverwaltung der sowjetischen KGB, beschäftigt mit ‚Desinformation'" gehandelt, wehrte sich KPdSU-Mitglied Segal gegen die Behauptung, allerdings merkwürdig verhalten: "In keiner Phase unserer Arbeit haben sowjetische Autoren oder Behörden zur Entwicklung unserer Theorie vom Ursprung des Aids einen Beitrag geleistet".

Tatsächlich fand ich einen Hinweis auf direkte Kontakte des KGB zu Segal: Sein Führungsoffizier, Hauptmann Kairies, hatte schon 1955 vermerkt: "Am heutigen Tage Anweisung vom Gen. Berater erhalten, keine Treffs mehr mit Segal durchzuführen, da sie mit S. arbeiten. Alle Aufträge die S. erledigen kann, sollen über Instrukteur gehen". Bei den "Genossen Beratern" handelte es sich um die sowjetischen Verbindungsoffiziere zum MfS.

Vielleicht steckt also tatsächlich das KGB hinter der Aktion, und Segal war – wissentlich oder nicht – eine Marionette des sowjetischen Geheimdienstes.

Wie auch immer – eins ist sicher: Die Aids-Erreger sind natürlichen Ursprungs. Sie sind nicht in Fort Detrick oder einem anderen Genlabor von Menschenhand konstruiert worden. Vielmehr stammen sie von Viren afrikanischer Menschenaffen ab. Mit großer Wahrscheinlichkeit sind sie bereits um das Jahr 1930 herum auf den Menschen übergegangen, also lange, lange vor Einführung der molekularen Genetik geschweige denn der Gentechnik. Von Afrika aus sind sie dann um 1966 nach Haiti gelangt, von dort um 1969 in die Vereinigten Staaten und dann weiter in die ganze Welt.

(Erschien im Tagesspiegel vom 14.01.2010)

 
Leser-Kommentare
    • tuxman
    • 14.01.2010 um 19:51 Uhr
    1. hä?

    Ist es nicht längst bewiesen, dass das HI Virus vom Affen stammt, und wahrscheinlich über Buschfleisch auf den Menschen übertragen wurde?
    Ich meine es gäbe bei Affen ein SI Virus, dass mit dem menschlichen HI Virus fast identisch ist.

  1. ... in einer zunehmend irrationaler werdenden Welt.

    Indes - wer glauben *will*, den wird man auch mit diesem Artikel nicht bekehren. Ich wette, es finden sich hier bald die üblichen Verschwörungstheoretiker ein, die dem Autor vorwerfen werden, das Geschäft der CIA zu besorgen.

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    • ThorHa
    • 06.06.2011 um 13:28 Uhr

    unübersehbar. Selig sind die geistig Armen ...

    Bitte beteiligen Sie sich mit sachlichen Argumenten an der Artikeldiskussion. Danke. Die Redaktion/lv

    • ThorHa
    • 06.06.2011 um 13:28 Uhr

    unübersehbar. Selig sind die geistig Armen ...

    Bitte beteiligen Sie sich mit sachlichen Argumenten an der Artikeldiskussion. Danke. Die Redaktion/lv

  2. Nun, wen trifft das HI-Virus am häufigsten?

    Zumeist Homosexuelle und Schwarzafrikaner.

    Ein Schelm, wer Böses dabei denkt...

    Aber wir wissen nichts und werden es auch nie erfahren.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Erst einmal ist es schon lange nicht mehr so, dass HIV/AIDS hauptsächlich Homosexuelle betrifft, und zweitens ist es bei Epidemien sehr oft so, dass sie in der Armutsbevölkerung stärkere Schäden anrichten weil dort Präventions und Hygienemaßnahmen fehlen, und oft auch das Wissen um den Schutz.

    Das allgemeine Krankheitsrisiko steigt wenn
    - man wenig schläft bzw. nicht nachts
    - viel feiert, Drogen nimmt
    - schlechtes Essen bekommt
    - Umweltverschmutzung groß ist (Chemie, Atommüll)
    Zumindest in den 80ern war die Homosexuellenszene ziemlich "schrill", man lebte schnell.
    Afrika wird von Frankreich, Belgien usw. zuverlässig mit Gift und Dreck versorgt.
    So kommt eins zum anderen. Das ist wie mit dem Quecksilber in der Impfung: Erst wenn durch Exposition an EMF die Bluthirnschranke geöffnet wird, gelangt das Gift ins Gehirn.

    Erst einmal ist es schon lange nicht mehr so, dass HIV/AIDS hauptsächlich Homosexuelle betrifft, und zweitens ist es bei Epidemien sehr oft so, dass sie in der Armutsbevölkerung stärkere Schäden anrichten weil dort Präventions und Hygienemaßnahmen fehlen, und oft auch das Wissen um den Schutz.

    Das allgemeine Krankheitsrisiko steigt wenn
    - man wenig schläft bzw. nicht nachts
    - viel feiert, Drogen nimmt
    - schlechtes Essen bekommt
    - Umweltverschmutzung groß ist (Chemie, Atommüll)
    Zumindest in den 80ern war die Homosexuellenszene ziemlich "schrill", man lebte schnell.
    Afrika wird von Frankreich, Belgien usw. zuverlässig mit Gift und Dreck versorgt.
    So kommt eins zum anderen. Das ist wie mit dem Quecksilber in der Impfung: Erst wenn durch Exposition an EMF die Bluthirnschranke geöffnet wird, gelangt das Gift ins Gehirn.

  3. www.aerztepfusch.at
    Wenn Krankenhäuser krank machen.
    Zum HiV Virus gibt es eine sehr gute Reportage die von der Herkunft des Virus berichtet. Es war eine Impfaktion der Ärzte in Afrika die ausser Kontrolle geraten war. Ein Impfstoff gegen Kinderlähmung ? wurde zu schnell auf den Markt gebracht....

  4. Erst einmal ist es schon lange nicht mehr so, dass HIV/AIDS hauptsächlich Homosexuelle betrifft, und zweitens ist es bei Epidemien sehr oft so, dass sie in der Armutsbevölkerung stärkere Schäden anrichten weil dort Präventions und Hygienemaßnahmen fehlen, und oft auch das Wissen um den Schutz.

    Antwort auf "Cui bono?"
    • Daimon
    • 15.01.2010 um 2:32 Uhr

    Bug chaser und givt giver dann wisst ihr warum es soviele Schwuler trifft.

  5. Das allgemeine Krankheitsrisiko steigt wenn
    - man wenig schläft bzw. nicht nachts
    - viel feiert, Drogen nimmt
    - schlechtes Essen bekommt
    - Umweltverschmutzung groß ist (Chemie, Atommüll)
    Zumindest in den 80ern war die Homosexuellenszene ziemlich "schrill", man lebte schnell.
    Afrika wird von Frankreich, Belgien usw. zuverlässig mit Gift und Dreck versorgt.
    So kommt eins zum anderen. Das ist wie mit dem Quecksilber in der Impfung: Erst wenn durch Exposition an EMF die Bluthirnschranke geöffnet wird, gelangt das Gift ins Gehirn.

    Antwort auf "Cui bono?"
  6. Ja, ja. Die Stasi. Ja,ja. Wie gut, dass man immer etwas hat,
    auf das man was schieben kann. Die Stasi. Ja,ja.

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