Theologie-Studium Heikle Mission
Ist der Einfluss der Kirchen auf die Universitäten noch zeitgemäß? Wie kann der Islam integriert werden? Mit diesen Fragen beschäftigt sich jetzt der Wissenschaftsrat
Zwei Jahre hat die Arbeitsgruppe gebrütet und ein Papier erarbeitet, das äußerst diskret behandelt wird. Seit Mittwoch tagt der Wissenschaftsrat – hinter verschlossenen Türen. Denn das Thema enthält Zündstoff: Wie kann der Islam an den deutschen Universitäten integriert werden? Ist es noch zu rechtfertigen, dass die christliche Theologie einen Sonderstatus hat und die Kirchen Einfluss auf die Universitäten nehmen? Wie können Theologie und Religionswissenschaft weiterentwickelt werden, um Antworten auf gesellschaftspolitische Fragen zu geben?
Heute will der Wissenschaftsrat die Empfehlungen der Arbeitsgruppe zu diesen Fragen verabschieden, am Montag sollen sie der Öffentlichkeit präsentiert werden. „Die Empfehlungen enthalten Überraschungen“, sagt der Trierer Historiker Lutz Raphael, der die Gruppe geleitet hat. Und wenn ein besonnener, respektvoller Wissenschaftler von „Überraschungen“ spricht, kann man durchaus kleine Revolutionen erwarten.
Zum Beispiel im Verhältnis von Theologie und Religionswissenschaft. Grob gesagt liegt der Unterschied zwischen den Fächern darin, dass die Theologen eher die religions- und glaubensbezogenen Inhalte des Christentums erforscht, die Religionswissenschaftler die kulturellen und soziologischen Aspekte von Religionen. Bei der Theologie haben die Kirchen ein Wort mitzureden, was ihnen in Staatskirchenverträgen garantiert ist. Bei der Religionswissenschaft nicht.
Die Religionswissenschaften wirken in der Öffentlichkeit oft „zeitgemäßer“, weil sich ihre Erkenntnisse leichter vermitteln lassen als Bibelexegese. Die Religionswissenschaften erfreuen sich zudem wachsenden Zuspruchs, während die Zahlen der Studenten mit Hauptfach Theologie bröckeln. Und doch fristen die Religionswissenschaften bislang ein Schattendasein mit oft nur einem Professor, während es bundesweit 18 katholische und 21 evangelische theologische Fakultäten mit verhältnismäßig üppig ausgestatteten Professorenstellen gibt.
Im Wissenschaftsrat wird deshalb diskutiert, die Religionswissenschaften zu eigenständigen Instituten auszubauen, sozusagen als zweite Säule religionsbezogener Wissenschaft neben der Theologie. Jens Schröter, Theologe an der Humboldt-Universität in Berlin und Vorsitzender des Evangelischen Fakultätentages, hält es auch für möglich, dass der Wissenschaftsrat die Theologischen Fakultäten dem Vorbild der amerikanischen Departments of Religious Studies annähern und sie als religionswissenschaftliche Einrichtungen profilieren möchte.
Beide Wege würden eine Schwächung der klassischen Theologie bedeuten und die Deutungshoheit der Kirchen einschränken. Andere Theologen fürchten, dass der Wissenschaftsrat den Einfluss der Kirchen bei den Habilitationen und der Berufung von Professoren in der Theologie zurückdrängen will. Besonders bei Berufungsverfahren an katholischen Fakultäten zählt nicht nur die wissenschaftliche Kompetenz, sondern auch der Lebenswandel der Kandidaten.
- Datum 29.01.2010 - 15:21 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE, Tagesspiegel
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Das klingt doch ertsmal nicht schlecht, wenn der Islam wie die christliche Kirchen auch, einen eigenen wissenschaftlichen Raum an öffentlichen Universitäten erhält. Wie zeitgemäß eine theologische Fakultät aber ist, dass sollte man allerdings den Kirchen, Jüdischen Gemeinden, Islamischen Verbänden... übeerlassen. Informatiker würden es sich ja auch verbitten, wenn ihnen z.B. Gender-Studies-Leute reinreden wollen, entsprechend werden sich die Theologen es verbitten wenn Nicht.theologen über ihre Wissenschaft richten.
Frankreich fährt inzwischen seit über 100 Jahren gut mit seinem staatlich verordneten Laizismus. Geschadet hat es den Franzosen nicht, im Gegenteil, durch den Laizismus dreht sich die Integrationsdebatte in Frankreich sehr viel stärker um das eigentliche Thema "Miteinander leben", anstatt wie bei uns um religiöse Fragen.
Religion ist Privatsache, die Trennung von Kirche und Staat im Grunde der wichtigste Grundpfeiler der westlichen Gesellschaft seit der Aufklärung. Deutschland würde sich viele ablenkende Nonsensdebatten über Beträume für Muslime und Kruzifixe in Schulen sparen, wenn man auch endlich hierzulande den Mut hätte, diese Trennung zur Staatsdoktrin zu erheben. Der Integrationsdebatte kann es nur gut tun.
Frankreich würde ich jetzt wirklich nicht als gelungenes Beispiel der Integration sehen und daher kann ich auch nicht sehen, warum die Diskussion um die Integration dort besser sein sollte.
Frankreich würde ich jetzt wirklich nicht als gelungenes Beispiel der Integration sehen und daher kann ich auch nicht sehen, warum die Diskussion um die Integration dort besser sein sollte.
Die Augaben von Unversitäten sind Forschung und Lehre. Produkt der Forschung sind Erkenntnisse, die über kurz oder lang in neunen Produkten münden, die unser Leben besser machen. Produkt der Lehre sind Studenten die diese Erkenntnisse erarbeiten können. Dafür zahlt der Steuzahler Millionen. Dafür subventioniert der Arbeiter Studenten.
Was bitte forscht eine theologische Fakultät? Ist das Wesen von Religion nicht zu glauben ohne Evidenz? Forschung ohne Evidenz? Unmöglich. Was bitte produzieren die Religionswissenschaften, das unser Leben (nicht Sterben) besser macht?
Sollen wir wirklich weiterhin Leuten Geld dafür bezahlen, daß sie sich mit Vorstellungen beschäftigen, für deren Existenz es keine belastbaren Hinweise gibt?
Islamstudien intergrieren zu wollen ist ein unerträglicher Gedanke, weil er einen Rückschritt darstellt. Wir müssen endlich alle religiösen Wirrungen, die den Menschen das geradlinige Denken abgewöhnen, aus den Universitäten entfernen und der Unvernunft -egal welcher colour- mit offenem Visier begegnen.
...sollte nicht mit Steinen werfen. Anstatt hier in unbegründete Polemik gegen über denen zu verfallen, deren Arbeit Sie gar nicht zu kennen scheinen, sollten Sie selbst vielleicht erst einmal die Evidenz für Ihre eigenen Ausführungen auf den Tisch legen, die Sie selbst von anderen verlangen.
"Mit offenem Visier" zu kämpfen klingt entweder nach militaristischem Atheismus - so viel zur Friedfertigkeit und Toleranz areligiöser Polemik bereits in der Wortwahl - oder einfach nach einer Verwechslung von offenem Visier und Hohlköpfigkeit.
Mir wäre bedeutend wohler, wenn die Vertreter des neuen Atheismus ihre Ansichten mit der Toleranz vortrügen, die sie von anderen verlangen, anstatt an Scheiterhaufen zu zündeln, auf die sie am liebsten die werfen würden, die sie bereits seit Jahrhunderten abgeschafft haben.
...sollte nicht mit Steinen werfen. Anstatt hier in unbegründete Polemik gegen über denen zu verfallen, deren Arbeit Sie gar nicht zu kennen scheinen, sollten Sie selbst vielleicht erst einmal die Evidenz für Ihre eigenen Ausführungen auf den Tisch legen, die Sie selbst von anderen verlangen.
"Mit offenem Visier" zu kämpfen klingt entweder nach militaristischem Atheismus - so viel zur Friedfertigkeit und Toleranz areligiöser Polemik bereits in der Wortwahl - oder einfach nach einer Verwechslung von offenem Visier und Hohlköpfigkeit.
Mir wäre bedeutend wohler, wenn die Vertreter des neuen Atheismus ihre Ansichten mit der Toleranz vortrügen, die sie von anderen verlangen, anstatt an Scheiterhaufen zu zündeln, auf die sie am liebsten die werfen würden, die sie bereits seit Jahrhunderten abgeschafft haben.
Frankreich würde ich jetzt wirklich nicht als gelungenes Beispiel der Integration sehen und daher kann ich auch nicht sehen, warum die Diskussion um die Integration dort besser sein sollte.
Menschen können durch religiöse Suggestionen getröstet werden, aber helfen durch Informationen kann oder will Religion nicht. Es gibt keine Antworten auf die Fragen, woher wir kommen, wohin wir gehen, wie Leben nach dem Tode (oder Auferstehung) aussehen soll, warum es so ungerecht zugeht auf der Welt, wem Gott hilft und wem nicht und warum etc. etc.
Für so etwas sollte man keine Steuermittel ausgeben, lieber für Bildung und Weiterentwicklung ökologischer Produktionssysteme.
Wenn einzelne Menschen Religion ausüben wollen, sollte man es ihnen ermöglichen, solange sie dabei im Rahmen der sonstigen Gesetze bleiben. Kindern Märchen zu erzählen über einen Gott oder Jesus ist unverantwortlich und gehört verboten. Das kann man mit Erwachsenen tun, die das Leben kennengelernt haben, aber keinesfalls mit Kindern, die vieles glauben, was man ihnen erzählt.
in sich. Theologie ist keine Wissenschaft und gehört deshalb nicht an Universitäten. Die jeweilige Kirche/Sekte kann für ihre ideologisch vorgeprägte Ausbildung ihrer amtlichen Verkünder selbst sorgen.
Dagegen sollte das Fach (vergleichende) Religionswissenschaft an den Universitäten durchaus ausgebaut und gefördert werden. Kirchen, die eine wissenschaftlich fundierte Ausbildung ihrer Amtsträger wünschen, können diese ja dieses Fach belegen lassen und anschließend noch ihre individuelle Idoktrination selbst aufpfropfen, soweit das nach diesem Ausbildungsgang dann noch möglich ist.
Viele Theologen haben sich schon dahingehend geäußert, dass ein Student der vergleichenden Religionswissenschaften für sie anschließend verloren ist.
Sehr geehrter ddkddk,
welche Fächer deutscher Hochschulen sind denn ihrer Meinung nach Wissenschaft und welche nicht?
und werter kerle51,
möchten Sie in einem Land leben, in dem der Staat den Eltern erzählen darf, was diese ihren Kindern sagen dürfen?
Ich nicht
Gerade das darf nicht geschehen, denn nur die Kontrolle an der Universität ermöglicht dem Staat eine Kontrolle des Fundamentalismus in der Raligion. So kann er z.B. vorschreiben, dass bestimmte Praktiken in der Priester/Imam/wasuachimmer-Ausbildung nicht beschönigt oder gar empfohlen werden dürfen, Genitalbeschneidung etwa oder Selbstmordattentate. Liegt die Ausbildung gerade von Religionslehrern (!!!) allein in der Hand der jeweiligen Kirche, fehlt dem Staat jegliche Einflussnahme darauf, was Kindern beigebracht wird.
Es MUSS somit Lehrstühle gerade für den Islam geben, gerade z.B. weil vieles, was wir als fremd und menschenrechtsverachtend finden, nicht nur nicht im Koran steht sondern diesem im Grunde sogar widerspricht, hier sollte eine islamische Fkultät Gewohnheitsrecht der Gesellschaft und Islam trennen.
Sehr geehrter ddkddk,
welche Fächer deutscher Hochschulen sind denn ihrer Meinung nach Wissenschaft und welche nicht?
und werter kerle51,
möchten Sie in einem Land leben, in dem der Staat den Eltern erzählen darf, was diese ihren Kindern sagen dürfen?
Ich nicht
Gerade das darf nicht geschehen, denn nur die Kontrolle an der Universität ermöglicht dem Staat eine Kontrolle des Fundamentalismus in der Raligion. So kann er z.B. vorschreiben, dass bestimmte Praktiken in der Priester/Imam/wasuachimmer-Ausbildung nicht beschönigt oder gar empfohlen werden dürfen, Genitalbeschneidung etwa oder Selbstmordattentate. Liegt die Ausbildung gerade von Religionslehrern (!!!) allein in der Hand der jeweiligen Kirche, fehlt dem Staat jegliche Einflussnahme darauf, was Kindern beigebracht wird.
Es MUSS somit Lehrstühle gerade für den Islam geben, gerade z.B. weil vieles, was wir als fremd und menschenrechtsverachtend finden, nicht nur nicht im Koran steht sondern diesem im Grunde sogar widerspricht, hier sollte eine islamische Fkultät Gewohnheitsrecht der Gesellschaft und Islam trennen.
Sehr geehrter ddkddk,
welche Fächer deutscher Hochschulen sind denn ihrer Meinung nach Wissenschaft und welche nicht?
und werter kerle51,
möchten Sie in einem Land leben, in dem der Staat den Eltern erzählen darf, was diese ihren Kindern sagen dürfen?
Ich nicht
und ähnliche Grenzwissenschaften sind keine Wissenschaft und gehören nicht an staatliche Hochschulen. Damit habe ich doch wohl eindeutig definiert, was an Universitäten gelehrt bzw. nicht gelehrt werden soll.
und ähnliche Grenzwissenschaften sind keine Wissenschaft und gehören nicht an staatliche Hochschulen. Damit habe ich doch wohl eindeutig definiert, was an Universitäten gelehrt bzw. nicht gelehrt werden soll.
Es war nur eine Frage der Zeit, bis der übliche Unfug über Religion, Theologie und Wissenschaft im Forum auftauchte.
Werter Martin 505. Aufgabe der Universität soll ihrer Meinung nach also sein, dass Forschung zu neuen Produkten betrieben wird und das Produkt der Lehre sei der produktive Nachwuchs dieses Produktes ihrer Fantasie.
Nun wenn sie es so eng sehen bitte. Produkt der Theologen sind etliche theologische Bücher, die auch sie konsumieren können.
PS:Anfangspunkt einer These auch in den Naturwissenschaften ist übrigens oft eine unbegründete Annahme. Etwa das Krebs auch durch Viren verursacht sein könnte. Aber der Begriff 'glauben' hat in unserer Sprache noch ein paar mehr Bedeutungsebenen als ihnen auf den ersten Blick einzufallen scheinen.
Werter ddkddk
Sie hingegen meinen, dass Theologie nicht einmal eine Wissenschaft sei und darum Theologen an der Uni nix verloren hätten.
Nun ich kann sie beruhigen und ihnen versichern, dass Theologie durchaus eine Wissenschaft ist. Und die große Zahl der Geschichtswissenschaftler wird ihnen dazu noch aufzeigen können, wie nach und nach aus dem kirchlichen Wissenschaftsbetrieb von Klöstern und Domschulen usw. sich die Institution der Universität herrausgebildet hat. Theologie ist also nicht einfach nur auch an der Universität, die Universität ist geradezu aus der Theologie hervorgegangen.
Ich begreife Universitäten als Orte an denen eine umfassende Bildung dem Menschen, über seine Konsumlust hinaus, zugänglich machen soll.
Gruß
"Ich begreife Universitäten als Orte an denen eine umfassende Bildung dem Menschen, über seine Konsumlust hinaus, zugänglich machen soll."
Sie haben Recht, daß meine Aussage zu Aufgaben der Universitäten vereinfacht und verkürzt ist. Haben Sie schon einmal vor einer Gruppe von Studenten gestanden und gemerkt, daß die vor lauter Bildunsangeboten gar nicht wissen, in welche Richtung sie Ihr Leben organisieren sollen? Die Studenten brauchen im Zeitalter der Datenflut eine Methode nützliches von nutzlosem Wissen zu unterscheiden. Die vielen Bildungsangebote werden als Überforderung empfunden, die mangelnden Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt trotz 'umfassender Bildung' als Bedrohung. Erstmal brauchen die Jungs & Mädels in dieser Welt ihr täglich Brot, und das wissen die. Wir müssen uns von dem weniger Nützlichen trennen. Behalten sollten wir Dinge, die das Leben besser oder wahrscheinlicher machen.
Wissenschaft geht idR nicht von ungegründeten Annahmen aus. Um auf eine Annahme zu kommen, bedarf es mindestens einer vagen Begründung, sonst käme unser Spatzenhirn nicht darauf. Den Satz mit dem 'Unfug' hätten sie weglassen können. Er hat nichts zur Erklärung Ihrer Position beigetragen.
Wissenschaftler sind bereit, ihre bisherigen Erkenntnisse aufzugeben, wenn etwas Neues entdeckt wird. Das Neue ist allerdings auch nur solange gültig, bis etwas Besseres entdeckt wird.
Theologen dürfen jedoch bestimmte Themen nicht hinterfragen. Kleine Beispiele zur katholischen Theologie: Maria war vor, während und nach der Geburt Jungfrau. Wir glauben an einen Gott, in Wirklichkeit sind es drei oder doch nicht? Der katholische (oder vielmehr der christliche) Gott ist der einzig Wahre. Dies darf nicht hinterfragt werden. Gott Vater, der gleichzeitig natürlich Gott Sohn ist, lässt seinen Sohn bzw. natürlich sich selbst zu Tode foltern, obwohl er natürlich unsterblich ist, als einzige Möglichkeit, um seine verkorkste Schöpfung zu retten.
Das nennen Sie Wissenschaft? Mit welcher Begründung?
"Ich begreife Universitäten als Orte an denen eine umfassende Bildung dem Menschen, über seine Konsumlust hinaus, zugänglich machen soll."
Sie haben Recht, daß meine Aussage zu Aufgaben der Universitäten vereinfacht und verkürzt ist. Haben Sie schon einmal vor einer Gruppe von Studenten gestanden und gemerkt, daß die vor lauter Bildunsangeboten gar nicht wissen, in welche Richtung sie Ihr Leben organisieren sollen? Die Studenten brauchen im Zeitalter der Datenflut eine Methode nützliches von nutzlosem Wissen zu unterscheiden. Die vielen Bildungsangebote werden als Überforderung empfunden, die mangelnden Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt trotz 'umfassender Bildung' als Bedrohung. Erstmal brauchen die Jungs & Mädels in dieser Welt ihr täglich Brot, und das wissen die. Wir müssen uns von dem weniger Nützlichen trennen. Behalten sollten wir Dinge, die das Leben besser oder wahrscheinlicher machen.
Wissenschaft geht idR nicht von ungegründeten Annahmen aus. Um auf eine Annahme zu kommen, bedarf es mindestens einer vagen Begründung, sonst käme unser Spatzenhirn nicht darauf. Den Satz mit dem 'Unfug' hätten sie weglassen können. Er hat nichts zur Erklärung Ihrer Position beigetragen.
Wissenschaftler sind bereit, ihre bisherigen Erkenntnisse aufzugeben, wenn etwas Neues entdeckt wird. Das Neue ist allerdings auch nur solange gültig, bis etwas Besseres entdeckt wird.
Theologen dürfen jedoch bestimmte Themen nicht hinterfragen. Kleine Beispiele zur katholischen Theologie: Maria war vor, während und nach der Geburt Jungfrau. Wir glauben an einen Gott, in Wirklichkeit sind es drei oder doch nicht? Der katholische (oder vielmehr der christliche) Gott ist der einzig Wahre. Dies darf nicht hinterfragt werden. Gott Vater, der gleichzeitig natürlich Gott Sohn ist, lässt seinen Sohn bzw. natürlich sich selbst zu Tode foltern, obwohl er natürlich unsterblich ist, als einzige Möglichkeit, um seine verkorkste Schöpfung zu retten.
Das nennen Sie Wissenschaft? Mit welcher Begründung?
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