Wie kann der Islam integriert werden?
Ein anderer Bereich, in dem der Wissenschaftsrat Handlungsbedarf sieht, ist der Islam. Insider vermuten, dass sich das Gremium für die Einrichtung eigenständiger Fakultäten für islamische Theologie an den deutschen Hochschulen aussprechen wird. Denn der Bedarf an hier ausgebildeten Imamen für die wachsende Zahl von Moscheen und an Islamlehrern für den schulischen Religionsunterricht ist in den vergangenen zehn Jahren enorm gestiegen. Einige Universitäten haben sich bereits auf den Weg gemacht und in Zusammenarbeit mit örtlichen islamischen Verbänden oder mit der Religionsbehörde der Türkei sechs Professuren für Islamische Religionslehre eingerichtet. Meistens waren dafür Schulversuche zur Einführung von Islamunterricht ausschlaggebend. Würde islamischer Religionsunterricht flächendeckend eingeführt, wie es die Deutsche Islamkonferenz des Bundesinnenministeriums empfohlen hat, wären 2000 Lehrer nötig, schätzen Experten.
Da im säkularen Staat die staatliche Universität nicht im Alleingang die theologischen Lehrinhalte bestimmen darf, braucht es dazu die Legitimation durch Vertreter der Religion – analog zum Mitspracherecht, das die Verfassung den Kirchen bei den theologischen Fakultäten einräumt. Da der Islam nicht hierarchisch wie die Kirchen aufgebaut ist und sich in eine Vielzahl von Richtungen aufspaltet, wird vermutet, dass der Wissenschaftsrat die Gründung eines übergeordneten Gremiums auf Bundesebene oder mehrerer übergeordneter Gremien auf Landesebene nahelegen wird. In diesen Gremien könnten sich ähnlich wie in der Islamkonferenz Wissenschaftler, Vertreter muslimischer Verbände und muslimische Einzelpersönlichkeiten zusammenschließen und als Kooperationspartner für die Universitäten fungieren. Einfach wird das nicht werden, und die Länderhaushalte würden jährlich mit etlichen Millionen zusätzlich belastet. Da sind sich die Experten sicher. Aber so viel steht für Lutz Raphael, den Leiter der zuständigen Arbeitsgruppe im Wissenschaftsrat, fest: „Die Länderborniertheit wäre hier falsch. Die Kooperationsfähigkeit muss weiterentwickelt werden.“ Vielleicht könnte die Islamkonferenz da Einfluss nehmen, raten Wissenschaftler.
Auch die Judaisten erhoffen sich vom Wissenschaftsrat Auftrieb für ihr Fach. Die Popularität Jüdischer Studien hat in den vergangenen Jahren zugenommen, und da die Jüdischen Gemeinden gewachsen sind, auch der Bedarf an Rabbinern und qualifizierten Gemeindemitarbeitern. Darauf hat bereits vor zwei Jahren die damalige Bundesregierung reagiert und beschlossen, jüdische akademische Institutionen mit Bundesmitteln aufzubauen. Der Wissenschaftsrat wird dies vermutlich unterstreichen und empfehlen, die Judaistik aus den evangelischen Fakultäten herauszulösen und eigenständige Fakultäten zu gründen. In Berlin konkurrieren bereits zwei Initiativen um die Institutionalisierung der jüdischen Studien: eine um Julius Schoeps, Direktor des Potsdamer Moses-Mendelssohn-Zentrums, eine andere um die Judaistin und Rabbinerin Eveline Goodman-Thau.
- Datum 29.01.2010 - 15:21 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE, Tagesspiegel
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Das klingt doch ertsmal nicht schlecht, wenn der Islam wie die christliche Kirchen auch, einen eigenen wissenschaftlichen Raum an öffentlichen Universitäten erhält. Wie zeitgemäß eine theologische Fakultät aber ist, dass sollte man allerdings den Kirchen, Jüdischen Gemeinden, Islamischen Verbänden... übeerlassen. Informatiker würden es sich ja auch verbitten, wenn ihnen z.B. Gender-Studies-Leute reinreden wollen, entsprechend werden sich die Theologen es verbitten wenn Nicht.theologen über ihre Wissenschaft richten.
Frankreich fährt inzwischen seit über 100 Jahren gut mit seinem staatlich verordneten Laizismus. Geschadet hat es den Franzosen nicht, im Gegenteil, durch den Laizismus dreht sich die Integrationsdebatte in Frankreich sehr viel stärker um das eigentliche Thema "Miteinander leben", anstatt wie bei uns um religiöse Fragen.
Religion ist Privatsache, die Trennung von Kirche und Staat im Grunde der wichtigste Grundpfeiler der westlichen Gesellschaft seit der Aufklärung. Deutschland würde sich viele ablenkende Nonsensdebatten über Beträume für Muslime und Kruzifixe in Schulen sparen, wenn man auch endlich hierzulande den Mut hätte, diese Trennung zur Staatsdoktrin zu erheben. Der Integrationsdebatte kann es nur gut tun.
Frankreich würde ich jetzt wirklich nicht als gelungenes Beispiel der Integration sehen und daher kann ich auch nicht sehen, warum die Diskussion um die Integration dort besser sein sollte.
Frankreich würde ich jetzt wirklich nicht als gelungenes Beispiel der Integration sehen und daher kann ich auch nicht sehen, warum die Diskussion um die Integration dort besser sein sollte.
Die Augaben von Unversitäten sind Forschung und Lehre. Produkt der Forschung sind Erkenntnisse, die über kurz oder lang in neunen Produkten münden, die unser Leben besser machen. Produkt der Lehre sind Studenten die diese Erkenntnisse erarbeiten können. Dafür zahlt der Steuzahler Millionen. Dafür subventioniert der Arbeiter Studenten.
Was bitte forscht eine theologische Fakultät? Ist das Wesen von Religion nicht zu glauben ohne Evidenz? Forschung ohne Evidenz? Unmöglich. Was bitte produzieren die Religionswissenschaften, das unser Leben (nicht Sterben) besser macht?
Sollen wir wirklich weiterhin Leuten Geld dafür bezahlen, daß sie sich mit Vorstellungen beschäftigen, für deren Existenz es keine belastbaren Hinweise gibt?
Islamstudien intergrieren zu wollen ist ein unerträglicher Gedanke, weil er einen Rückschritt darstellt. Wir müssen endlich alle religiösen Wirrungen, die den Menschen das geradlinige Denken abgewöhnen, aus den Universitäten entfernen und der Unvernunft -egal welcher colour- mit offenem Visier begegnen.
...sollte nicht mit Steinen werfen. Anstatt hier in unbegründete Polemik gegen über denen zu verfallen, deren Arbeit Sie gar nicht zu kennen scheinen, sollten Sie selbst vielleicht erst einmal die Evidenz für Ihre eigenen Ausführungen auf den Tisch legen, die Sie selbst von anderen verlangen.
"Mit offenem Visier" zu kämpfen klingt entweder nach militaristischem Atheismus - so viel zur Friedfertigkeit und Toleranz areligiöser Polemik bereits in der Wortwahl - oder einfach nach einer Verwechslung von offenem Visier und Hohlköpfigkeit.
Mir wäre bedeutend wohler, wenn die Vertreter des neuen Atheismus ihre Ansichten mit der Toleranz vortrügen, die sie von anderen verlangen, anstatt an Scheiterhaufen zu zündeln, auf die sie am liebsten die werfen würden, die sie bereits seit Jahrhunderten abgeschafft haben.
...sollte nicht mit Steinen werfen. Anstatt hier in unbegründete Polemik gegen über denen zu verfallen, deren Arbeit Sie gar nicht zu kennen scheinen, sollten Sie selbst vielleicht erst einmal die Evidenz für Ihre eigenen Ausführungen auf den Tisch legen, die Sie selbst von anderen verlangen.
"Mit offenem Visier" zu kämpfen klingt entweder nach militaristischem Atheismus - so viel zur Friedfertigkeit und Toleranz areligiöser Polemik bereits in der Wortwahl - oder einfach nach einer Verwechslung von offenem Visier und Hohlköpfigkeit.
Mir wäre bedeutend wohler, wenn die Vertreter des neuen Atheismus ihre Ansichten mit der Toleranz vortrügen, die sie von anderen verlangen, anstatt an Scheiterhaufen zu zündeln, auf die sie am liebsten die werfen würden, die sie bereits seit Jahrhunderten abgeschafft haben.
Frankreich würde ich jetzt wirklich nicht als gelungenes Beispiel der Integration sehen und daher kann ich auch nicht sehen, warum die Diskussion um die Integration dort besser sein sollte.
Menschen können durch religiöse Suggestionen getröstet werden, aber helfen durch Informationen kann oder will Religion nicht. Es gibt keine Antworten auf die Fragen, woher wir kommen, wohin wir gehen, wie Leben nach dem Tode (oder Auferstehung) aussehen soll, warum es so ungerecht zugeht auf der Welt, wem Gott hilft und wem nicht und warum etc. etc.
Für so etwas sollte man keine Steuermittel ausgeben, lieber für Bildung und Weiterentwicklung ökologischer Produktionssysteme.
Wenn einzelne Menschen Religion ausüben wollen, sollte man es ihnen ermöglichen, solange sie dabei im Rahmen der sonstigen Gesetze bleiben. Kindern Märchen zu erzählen über einen Gott oder Jesus ist unverantwortlich und gehört verboten. Das kann man mit Erwachsenen tun, die das Leben kennengelernt haben, aber keinesfalls mit Kindern, die vieles glauben, was man ihnen erzählt.
in sich. Theologie ist keine Wissenschaft und gehört deshalb nicht an Universitäten. Die jeweilige Kirche/Sekte kann für ihre ideologisch vorgeprägte Ausbildung ihrer amtlichen Verkünder selbst sorgen.
Dagegen sollte das Fach (vergleichende) Religionswissenschaft an den Universitäten durchaus ausgebaut und gefördert werden. Kirchen, die eine wissenschaftlich fundierte Ausbildung ihrer Amtsträger wünschen, können diese ja dieses Fach belegen lassen und anschließend noch ihre individuelle Idoktrination selbst aufpfropfen, soweit das nach diesem Ausbildungsgang dann noch möglich ist.
Viele Theologen haben sich schon dahingehend geäußert, dass ein Student der vergleichenden Religionswissenschaften für sie anschließend verloren ist.
Sehr geehrter ddkddk,
welche Fächer deutscher Hochschulen sind denn ihrer Meinung nach Wissenschaft und welche nicht?
und werter kerle51,
möchten Sie in einem Land leben, in dem der Staat den Eltern erzählen darf, was diese ihren Kindern sagen dürfen?
Ich nicht
Gerade das darf nicht geschehen, denn nur die Kontrolle an der Universität ermöglicht dem Staat eine Kontrolle des Fundamentalismus in der Raligion. So kann er z.B. vorschreiben, dass bestimmte Praktiken in der Priester/Imam/wasuachimmer-Ausbildung nicht beschönigt oder gar empfohlen werden dürfen, Genitalbeschneidung etwa oder Selbstmordattentate. Liegt die Ausbildung gerade von Religionslehrern (!!!) allein in der Hand der jeweiligen Kirche, fehlt dem Staat jegliche Einflussnahme darauf, was Kindern beigebracht wird.
Es MUSS somit Lehrstühle gerade für den Islam geben, gerade z.B. weil vieles, was wir als fremd und menschenrechtsverachtend finden, nicht nur nicht im Koran steht sondern diesem im Grunde sogar widerspricht, hier sollte eine islamische Fkultät Gewohnheitsrecht der Gesellschaft und Islam trennen.
Sehr geehrter ddkddk,
welche Fächer deutscher Hochschulen sind denn ihrer Meinung nach Wissenschaft und welche nicht?
und werter kerle51,
möchten Sie in einem Land leben, in dem der Staat den Eltern erzählen darf, was diese ihren Kindern sagen dürfen?
Ich nicht
Gerade das darf nicht geschehen, denn nur die Kontrolle an der Universität ermöglicht dem Staat eine Kontrolle des Fundamentalismus in der Raligion. So kann er z.B. vorschreiben, dass bestimmte Praktiken in der Priester/Imam/wasuachimmer-Ausbildung nicht beschönigt oder gar empfohlen werden dürfen, Genitalbeschneidung etwa oder Selbstmordattentate. Liegt die Ausbildung gerade von Religionslehrern (!!!) allein in der Hand der jeweiligen Kirche, fehlt dem Staat jegliche Einflussnahme darauf, was Kindern beigebracht wird.
Es MUSS somit Lehrstühle gerade für den Islam geben, gerade z.B. weil vieles, was wir als fremd und menschenrechtsverachtend finden, nicht nur nicht im Koran steht sondern diesem im Grunde sogar widerspricht, hier sollte eine islamische Fkultät Gewohnheitsrecht der Gesellschaft und Islam trennen.
Sehr geehrter ddkddk,
welche Fächer deutscher Hochschulen sind denn ihrer Meinung nach Wissenschaft und welche nicht?
und werter kerle51,
möchten Sie in einem Land leben, in dem der Staat den Eltern erzählen darf, was diese ihren Kindern sagen dürfen?
Ich nicht
und ähnliche Grenzwissenschaften sind keine Wissenschaft und gehören nicht an staatliche Hochschulen. Damit habe ich doch wohl eindeutig definiert, was an Universitäten gelehrt bzw. nicht gelehrt werden soll.
und ähnliche Grenzwissenschaften sind keine Wissenschaft und gehören nicht an staatliche Hochschulen. Damit habe ich doch wohl eindeutig definiert, was an Universitäten gelehrt bzw. nicht gelehrt werden soll.
Es war nur eine Frage der Zeit, bis der übliche Unfug über Religion, Theologie und Wissenschaft im Forum auftauchte.
Werter Martin 505. Aufgabe der Universität soll ihrer Meinung nach also sein, dass Forschung zu neuen Produkten betrieben wird und das Produkt der Lehre sei der produktive Nachwuchs dieses Produktes ihrer Fantasie.
Nun wenn sie es so eng sehen bitte. Produkt der Theologen sind etliche theologische Bücher, die auch sie konsumieren können.
PS:Anfangspunkt einer These auch in den Naturwissenschaften ist übrigens oft eine unbegründete Annahme. Etwa das Krebs auch durch Viren verursacht sein könnte. Aber der Begriff 'glauben' hat in unserer Sprache noch ein paar mehr Bedeutungsebenen als ihnen auf den ersten Blick einzufallen scheinen.
Werter ddkddk
Sie hingegen meinen, dass Theologie nicht einmal eine Wissenschaft sei und darum Theologen an der Uni nix verloren hätten.
Nun ich kann sie beruhigen und ihnen versichern, dass Theologie durchaus eine Wissenschaft ist. Und die große Zahl der Geschichtswissenschaftler wird ihnen dazu noch aufzeigen können, wie nach und nach aus dem kirchlichen Wissenschaftsbetrieb von Klöstern und Domschulen usw. sich die Institution der Universität herrausgebildet hat. Theologie ist also nicht einfach nur auch an der Universität, die Universität ist geradezu aus der Theologie hervorgegangen.
Ich begreife Universitäten als Orte an denen eine umfassende Bildung dem Menschen, über seine Konsumlust hinaus, zugänglich machen soll.
Gruß
"Ich begreife Universitäten als Orte an denen eine umfassende Bildung dem Menschen, über seine Konsumlust hinaus, zugänglich machen soll."
Sie haben Recht, daß meine Aussage zu Aufgaben der Universitäten vereinfacht und verkürzt ist. Haben Sie schon einmal vor einer Gruppe von Studenten gestanden und gemerkt, daß die vor lauter Bildunsangeboten gar nicht wissen, in welche Richtung sie Ihr Leben organisieren sollen? Die Studenten brauchen im Zeitalter der Datenflut eine Methode nützliches von nutzlosem Wissen zu unterscheiden. Die vielen Bildungsangebote werden als Überforderung empfunden, die mangelnden Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt trotz 'umfassender Bildung' als Bedrohung. Erstmal brauchen die Jungs & Mädels in dieser Welt ihr täglich Brot, und das wissen die. Wir müssen uns von dem weniger Nützlichen trennen. Behalten sollten wir Dinge, die das Leben besser oder wahrscheinlicher machen.
Wissenschaft geht idR nicht von ungegründeten Annahmen aus. Um auf eine Annahme zu kommen, bedarf es mindestens einer vagen Begründung, sonst käme unser Spatzenhirn nicht darauf. Den Satz mit dem 'Unfug' hätten sie weglassen können. Er hat nichts zur Erklärung Ihrer Position beigetragen.
Wissenschaftler sind bereit, ihre bisherigen Erkenntnisse aufzugeben, wenn etwas Neues entdeckt wird. Das Neue ist allerdings auch nur solange gültig, bis etwas Besseres entdeckt wird.
Theologen dürfen jedoch bestimmte Themen nicht hinterfragen. Kleine Beispiele zur katholischen Theologie: Maria war vor, während und nach der Geburt Jungfrau. Wir glauben an einen Gott, in Wirklichkeit sind es drei oder doch nicht? Der katholische (oder vielmehr der christliche) Gott ist der einzig Wahre. Dies darf nicht hinterfragt werden. Gott Vater, der gleichzeitig natürlich Gott Sohn ist, lässt seinen Sohn bzw. natürlich sich selbst zu Tode foltern, obwohl er natürlich unsterblich ist, als einzige Möglichkeit, um seine verkorkste Schöpfung zu retten.
Das nennen Sie Wissenschaft? Mit welcher Begründung?
"Ich begreife Universitäten als Orte an denen eine umfassende Bildung dem Menschen, über seine Konsumlust hinaus, zugänglich machen soll."
Sie haben Recht, daß meine Aussage zu Aufgaben der Universitäten vereinfacht und verkürzt ist. Haben Sie schon einmal vor einer Gruppe von Studenten gestanden und gemerkt, daß die vor lauter Bildunsangeboten gar nicht wissen, in welche Richtung sie Ihr Leben organisieren sollen? Die Studenten brauchen im Zeitalter der Datenflut eine Methode nützliches von nutzlosem Wissen zu unterscheiden. Die vielen Bildungsangebote werden als Überforderung empfunden, die mangelnden Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt trotz 'umfassender Bildung' als Bedrohung. Erstmal brauchen die Jungs & Mädels in dieser Welt ihr täglich Brot, und das wissen die. Wir müssen uns von dem weniger Nützlichen trennen. Behalten sollten wir Dinge, die das Leben besser oder wahrscheinlicher machen.
Wissenschaft geht idR nicht von ungegründeten Annahmen aus. Um auf eine Annahme zu kommen, bedarf es mindestens einer vagen Begründung, sonst käme unser Spatzenhirn nicht darauf. Den Satz mit dem 'Unfug' hätten sie weglassen können. Er hat nichts zur Erklärung Ihrer Position beigetragen.
Wissenschaftler sind bereit, ihre bisherigen Erkenntnisse aufzugeben, wenn etwas Neues entdeckt wird. Das Neue ist allerdings auch nur solange gültig, bis etwas Besseres entdeckt wird.
Theologen dürfen jedoch bestimmte Themen nicht hinterfragen. Kleine Beispiele zur katholischen Theologie: Maria war vor, während und nach der Geburt Jungfrau. Wir glauben an einen Gott, in Wirklichkeit sind es drei oder doch nicht? Der katholische (oder vielmehr der christliche) Gott ist der einzig Wahre. Dies darf nicht hinterfragt werden. Gott Vater, der gleichzeitig natürlich Gott Sohn ist, lässt seinen Sohn bzw. natürlich sich selbst zu Tode foltern, obwohl er natürlich unsterblich ist, als einzige Möglichkeit, um seine verkorkste Schöpfung zu retten.
Das nennen Sie Wissenschaft? Mit welcher Begründung?
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