Teilchenbeschleuniger in Genf Mittags knallte es endlich
Erfolg im dritten Anlauf: Am weltgrößten Teilchenbeschleuniger in Genf sind Protonen mit einer Rekordgeschwindigkeit zusammengestoßen. Die Urknall-Maschine funktioniert.
© Salvatore Di Nolfi/dpa

Die Wissenschaftler am Kernforschungszentrum in Cern feiern ihren Erfolg
Beim dritten Versuch hat es schließlich geklappt. Im europäischen Kernforschungszentrum Cern in Genf prallten gestern erstmals Protonen mit einer bis dato unerreichten Wucht aufeinander. Damit ist die "Weltmaschine", die bisher vor allem durch hohe Kosten und Pannen von sich reden machte, endlich zur Urknallmaschine geworden. Denn bei den gezielten Zusammenstößen entstehen kurzzeitig Bedingungen, wie sie unmittelbar nach dem Urknall herrschten.
Die ineinanderrasenden Protonen zerstieben zu Elementarteilchen. Ist das Tempo hoch genug, lässt sich dabei möglicherweise auch das mysteriöse Higgs-Boson nachweisen. Das hoffen zumindest viele Physiker, für die das Higgs-Teilchen ein wichtiger Bestandteil ihrer Theorien ist.
Der Nachweis soll mithilfe des Large Hadron Colliders (LHC) gelingen. Mit einer Energie von je 3,5 Teraelektronenvolt wurden gestern einzelne Protonenpakete auf gegenläufigen Kreisbahnen aufeinandergehetzt. Zwei Vorbeschleuniger hatten die Teilchen bereits auf 99,9 Prozent der Lichtgeschwindigkeit gebracht, bevor sie in den Hauptring geschickt wurden. Dort machten Magnete den Teilchen noch mehr Tempo und führten sie in kleinen Schritten immer näher an die Lichtgeschwindigkeit heran. Zu 100 Prozent erreichen werden sie diese allerdings nie, das ist physikalisch unmöglich.
- Der weltgrößte Teilchenbeschleuniger
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Der Large Hadron Collider (LHC) ist ein 27 Kilometer langer Ringbeschleuniger am europäischen Kernforschungszentrum in Genf. Er verläuft bis zu 100 Meter tief im Untergrund des schweizerisch-französischen Grenzgebiets.
Der LHC ist für eine maximale Energie von 7 Teraelektronenvolt (TeV) pro Strahl ausgelegt, was eine Kollisionsenergie von 14 TeV ermöglicht. Derzeit läuft er aber nur mit 7 Tev, und das wird sich auch bis Ende 2011 nicht ändern.
- Pannen und Erfolge
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Der Aufbau dauerte 14 Jahre und hat rund vier Milliarden Euro gekostet. Im September 2008 wurde der Beschleuniger erstmals gestartet, musste aber aufgrund eines Defekts im Kühlsystem wenige Tage darauf wieder abgeschaltet werden. Es folgte eine monatelange Reparatur, im November 2009 startete die Maschine erneut.
Am 30. November 2010 erreichte der Beschleuniger eine Energie von 1,18 Teraelektronenvolt und stellte damit den bisherigen Rekord des Tevatron in den USA ein. An den Experimenten sind mehr als 8.000 Gastwissenschaftler aus aller Welt beteiligt, etwa 1.000 davon aus Deutschland.
Kurz bevor die Protonen erstmals kollidieren, aktiviert der Teilchenbeschleuniger selbstständig die Notbremse. Ein Temperatursensor hatte einen bedenklichen Wert gemeldet. Falscher Alarm, wie sich herausstellt. Der zweite Versuch gegen elf Uhr wird ebenfalls abgebrochen.
Gegen Mittag der dritte Versuch. Erneut werden einige Protonenpakete in das Teilchenkarussell geschickt. Jedes einzelne ist acht Zentimeter lang, dünner als ein menschliches Haar und trägt jetzt in der Anfangsphase "nur" zehn Milliarden Teilchen. Die Protonen jagen durch die zwei schmalen Röhren. Spezielle Magnete, die auf minus 271 Grad Celsius gekühlt werden, damit sie ihre volle Kraft entfalten können, zwingen die Teilchen immer wieder auf die Kreisbahn.
Auf den Monitoren in den Kontrollräumen verfolgen die Forscher die Position der Strahlen. Einer ist blau markiert, der andere rot. Die beiden Linien nähern sich immer weiter an. Die Anspannung ist den Wissenschaftlern ins Gesicht geschrieben. Kurz vor eins, es dürfte nur noch Augenblicke dauern, bis die Strahlen zusammenfinden. Klappt es dieses Mal?
Dann kommt die Erlösung. Klatschen, Jubel, mancher springt in die Luft. Den Anzeigen zufolge ist es nun endlich gelungen. Den Beweis für die Zusammenstöße sollen die vier Detektoren liefern: hausgroße Apparate, die vollgestopft sind mit Sensoren für unterschiedliche Teilchen. Wieder schauen die Wissenschaftler gespannt auf Monitore und Videoleinwände. 13.06 Uhr setzt der große Jubel ein. Fäuste werden triumphierend in die Luft gereckt, euphorische Kommentatoren sprechen von "großen Gefühlen" und die Twitter-Meldungen erhalten immer mehr Ausrufezeichen: "First time in the history!!!!!!!!!!!! World record!!!!!!!!"
- Datum 31.03.2010 - 10:07 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE, Tagesspiegel
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Schon einmal versuchten die Menschen größer zu sein als Gott.
Turmbau zu Babel - 1. Mose 11.
So wie Gott diesen Turm einfielen ließ,
so wird unsere Erde einmal einfallen,
"denn wer sich selbst erhöht, wird erniedrigt werden".
Paulus schrieb im 1. Kor. 1, 19-20:
Denn es steht geschrieben (Jesaja 29,14):
»Ich will zunichte machen die Weisheit der Weisen,
und den Verstand der Verständigen will ich verwerfen.«
Wo sind die Klugen?
Wo sind die Schriftgelehrten?
Wo sind die Weisen dieser Welt?
Hat nicht Gott die Weisheit der Welt zur Torheit gemacht?
Sie mögen glauben, an wen Sie wollen, aber verschonen Sie dann doch wenigstens Ihre Mitmenschen mit solchem Hahnebüschenden Unsinn.
Was ist daran falsch, wissen zu wollen, was die Welt zusammenhält und wie sie entstand? Aber die deutsche Bildung schägt schon so manche Blüte.
Ich gratuliere allen Mitarbeitern von CERN zu ihrem Erfolg von ganzem Herzen!
dass der biblische "Turmbau zu Babel" nur eine Parabel, und damit fiktion, ist, oder? Ansonsten sollten Sie sich vielleicht einmal fragen, welcher Gott dem Menschen ein Gehirn gibt, um dessen Weisheit dann zunichte zu machen... Bedenklich...
Sie mögen glauben, an wen Sie wollen, aber verschonen Sie dann doch wenigstens Ihre Mitmenschen mit solchem Hahnebüschenden Unsinn.
Was ist daran falsch, wissen zu wollen, was die Welt zusammenhält und wie sie entstand? Aber die deutsche Bildung schägt schon so manche Blüte.
Ich gratuliere allen Mitarbeitern von CERN zu ihrem Erfolg von ganzem Herzen!
dass der biblische "Turmbau zu Babel" nur eine Parabel, und damit fiktion, ist, oder? Ansonsten sollten Sie sich vielleicht einmal fragen, welcher Gott dem Menschen ein Gehirn gibt, um dessen Weisheit dann zunichte zu machen... Bedenklich...
Sie mögen glauben, an wen Sie wollen, aber verschonen Sie dann doch wenigstens Ihre Mitmenschen mit solchem Hahnebüschenden Unsinn.
Was ist daran falsch, wissen zu wollen, was die Welt zusammenhält und wie sie entstand? Aber die deutsche Bildung schägt schon so manche Blüte.
Ich gratuliere allen Mitarbeitern von CERN zu ihrem Erfolg von ganzem Herzen!
Ein Christ braucht keine Gottes-Beweise.
Paulus schrieb:
...uns,
die wir nicht sehen auf das Sichtbare,
sondern auf das Unsichtbare.
Denn was sichtbar ist,
das ist zeitlich;
was aber unsichtbar ist,
das ist ewig.
2. Korinther 4, 18
Jesus sagt in Matthäus 11, 25:
Ich preise dich,
Vater, Herr des Himmels und der Erde,
weil du dies den Weisen und Klugen verborgen hast
und hast es den Unmündigen offenbart.
Gott erwählt die Geringen und nicht die Weisen:
Nicht viele Weise nach dem Fleisch,
nicht viele Mächtige,
nicht viele Angesehene sind berufen.
Sondern was töricht ist vor der Welt,
das hat Gott erwählt,
damit er die Weisen zuschanden mache;
und was schwach ist vor der Welt,
das hat Gott erwählt,
damit er zuschanden mache, was stark ist;
und das Geringe vor der Welt
und das Verachtete hat Gott erwählt,
das, was nichts ist,
damit er zunichte mache, was etwas ist,
damit sich kein Mensch vor Gott rühme.
Ihr Wissenschaftler in Cern, ihr "fühlt" euch zwar als Weise, aber in Gottes Reich werdet ihr die Dümmsten, die Kleinsten sein und die Schwachen und Kleinsten, die Größten.
Römer 1, 22:
Da sie sich für Weise hielten,
sind sie zu Narren geworden.
(alle Bibelverse aus Lutherübersetzung)
Was Sie verkennen ist, dass die Wissenschaftler im Kern zwar alle viel mehr wissen als Sie, sich aber wahrscheinlich nicht halb so weise und überlegen fühlen, wie sie das offensichtlich tun. Vielleicht sollten sie das nochmal lesen:
Da sie sich für Weise hielten,
sind sie zu Narren geworden.
Mir ist sowieso nicht klar, was die experimente am Kern mit religiösen Ansichten und Gott zu tun haben sollten, wahscheinlich haben sie zu oft etwas vom "Gottesteilchen" gelesen.
Vermutlich haben die Versuche am LHC eine Zeitanomalie ausgelöst und einen Strudel mittelalterlicher Mönchssprüche hier ins Forum geschleudert.
Was Sie verkennen ist, dass die Wissenschaftler im Kern zwar alle viel mehr wissen als Sie, sich aber wahrscheinlich nicht halb so weise und überlegen fühlen, wie sie das offensichtlich tun. Vielleicht sollten sie das nochmal lesen:
Da sie sich für Weise hielten,
sind sie zu Narren geworden.
Mir ist sowieso nicht klar, was die experimente am Kern mit religiösen Ansichten und Gott zu tun haben sollten, wahscheinlich haben sie zu oft etwas vom "Gottesteilchen" gelesen.
Vermutlich haben die Versuche am LHC eine Zeitanomalie ausgelöst und einen Strudel mittelalterlicher Mönchssprüche hier ins Forum geschleudert.
Was Sie verkennen ist, dass die Wissenschaftler im Kern zwar alle viel mehr wissen als Sie, sich aber wahrscheinlich nicht halb so weise und überlegen fühlen, wie sie das offensichtlich tun. Vielleicht sollten sie das nochmal lesen:
Da sie sich für Weise hielten,
sind sie zu Narren geworden.
Mir ist sowieso nicht klar, was die experimente am Kern mit religiösen Ansichten und Gott zu tun haben sollten, wahscheinlich haben sie zu oft etwas vom "Gottesteilchen" gelesen.
Vermutlich haben die Versuche am LHC eine Zeitanomalie ausgelöst und einen Strudel mittelalterlicher Mönchssprüche hier ins Forum geschleudert.
@ Opferhilfe,
bitte verschonen sie uns mit ihren Bibelversen, die ohnehin keinen interessieren. Hier geht es um ein hochgradig interessantes Experiment, welches entschieden zu unserem Weltbild beitragen kann, zu ihrem wohlmöglich nicht, aber für viele Menschen ist es von höchster Bedeutung. Und das hat auch nichts mit dem Turmbau zu Babel zu tun, welcher ohnehin nur eine Geschichte ist über einen Turm dr wesentlich niedriger war, als die heutigen Gebäude und wohl eher als Märchen oder Legende zu verstehen ist.
Wichtiger sind die möglichen Ergebnisse dieses Experiments. Ich verfolge mit hohen Interesse die Vorgänge die am Cern passieren und bin schon sehr gespannt auf die Ergebnisse, die wohlmöglich dann kommen, wenn ich, grad im 2. Semester Physik, auch mehr von der Materie verstehe.
Die Wahrheit über den Beschleuniger sieht ganz anders aus...
Wie aus gut unterrichteten Kreisen verlautet planen die Forscher die nächsten aufsehenerregenden Experimente:
1. Seehofer und Westerwelle werden knapp auf Lichtgeschwindigkeit beschleunigt und zur Kollision gebracht.
2. Ebenfalls auf vernichtendem Kurs: die Wahlversprechen der FDP und ihre Ergebnisse.
3. In einem ganz neuartigen Versuch soll getestet werden, wieviele Wählerstimmen nötig sind, um in einer solchen Kollision den Einfluß von 100.000 Euro Parteispenden zu eliminieren.
Während die Forscher bereits Wetten auf das dritte Experiment abschließen ("die Anzahl geht gegen unendlich" ist Favorit) steht das Ergebnis der ersten beiden Versuche schon fest: "Wir erwarten, daß die FDP zur Landtagswahl in NRW in einem schwarzen Loch verschwindet", sagte ein Sprecher des CERN und fügte hinzu: "dafür haben wir die ganze Anlage ja überhaupt gebaut, das mit der Forschung ist eigentlich Nebensache..."
Da sage noch mal einer, Forschung sei nicht praxisnah.
Ich bin gespannt auf die Ergebnisse und ihre praktische Nutzung.
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