Krebsrisiko Rindfleisch unterm Mikroskop
Der häufige Verzehr von Rindfleisch erhöht das Krebsrisiko. Jetzt sucht Nobelpreisträger Harald zur Hausen nach den Ursachen. Er hat Viren unter Verdacht.
© Ronaldo Schemidt/AFP/Getty Images

Besonders Rindfleisch steht unter Verdacht, das Krebsrisiko zu erhöhen
"Untersuchungen über Infektionen als Ursache von Krebs werden in Zukunft noch mit einigen Überraschungen aufwarten." Das sagt einer, der es wissen muss: Auch die Untersuchungen von Harald zur Hausen haben in der Wissenschaftler-Community schon für einige Überraschung gesorgt. 2008 bekam der Virusforscher den Medizin-Nobelpreis für seine Entdeckung , dass Infektionen mit Papillomaviren (HPV) die Ursache für den Gebärmutterhalskrebs bilden.
Er kenne keinen Wissenschaftler, der so unbeirrbar über Jahrzehnte ein Thema verfolgt habe, sagte Constantin Orfanos, Generalsekretär der Berliner Stiftung für Dermatologie , bei einem Symposium. Der Nobelpreisträger legte dar, welche neue heiße Spur er verfolgt. Diesmal geht es um die Krebsgefahr, die von roh verzehrtem Rindfleisch ausgehen könnte. Schon länger ist bekannt, dass Menschen, die häufig große Portionen "rotes" Fleisch zu sich nehmen, ein höheres Risiko tragen, Dickdarmkrebs zu bekommen. Auch die Gefahr für Brustkrebs, Krebs an der Bauchspeicheldrüse und an der Lunge ist erhöht. Sie alle treten häufiger in Regionen dieser Erde auf, in denen saftige Steaks auf den Speisekarten stehen, so in Argentinien, Neuseeland und den USA. Doch was ist der Grund dafür?
Eine Erklärung, die inzwischen durch Studien untermauert wurde: Bei der Zubereitung entstehen Substanzen, die als chemische Krebsverursacher wirken. Zur Hausen möchte sich damit nicht zufrieden geben. Die Gefahr sei offensichtlich auf Rindfleisch beschränkt, es müsse also Gefahren geben, die uns allein von diesem Fleisch drohen und von Grill oder Pfanne unabhängig sind.
Die Spur führte den Forscher zu Viren, die drei Bedingungen erfüllen: Sie sind für ihren ursprünglichen Wirt, das Rind, nicht gefährlich und können sich dort vermehren, ohne das Tier krank zu machen. In einem anderen, "unnatürlichen" Wirt wie dem Menschen dagegen können sie sich nicht vermehren, allerdings Gene ablagern und zu Zellveränderungen führen. Und sie können, drittens, etwas Hitze vertragen. Im Inneren eines saftigen Steaks wird es meist nicht heißer als 50 Grad Celsius. Auch wenn es durchgebraten wird, werden allenfalls 70 Grad erreicht, rechnete zur Hausen vor.
- Datum 25.05.2010 - 15:47 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE, Tagesspiegel
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Speisekarte zu nehmen, bedeutet weniger Methan.
Das erfreut die Umweltschützer.
können auch nicht ausgerottet werden! - Soll hier die nächste Seuchenhysterie aufgebaut werden, um mit einem Impfstoff der notleidenden Pharma-Industrie zu helfen? -"Virus" aus dem Lateinischen bedeutet einfach "Gift"; dies ist kein Lebewesen, sondern eine Zusammensetzung von Stoffen, die durch eine Impfung womit auch immer nicht verändert werden kann; höchstens wird der Geimpfte noch mehr belastet. Es sollte nachdenklich machen: "Die Pockenepidemie erreichte ihr Maximum, nachdem die Impfung eingeführt worden war" (William Farr, London; in "Virus-Wahn", S. 37, von Engelbrecht/Köhnlein). - Wen wundert noch bei der Nahrungskette Pflanze/Tier/Mensch, daß sich im Menschen alle die Giftstoffe sammeln, die er selber in diesen Kreislauf gesetzt hat? Das Motto sollte besser heißen, zu entgiften! Entgiften wir also auf ganzer Ebene die Züchtung, Fütterung und Haltung der Rinder. - Wer sich dafür interessiert, sollte einfach in seiner Nachbarschaft suchen; er wird fündig werden - denn es gibt sie längst, die Menschen, die sich entsprechend einsetzen.
Bin ich hier richtig bei "Esoterik und Verschwoerungstheorien fuer Anfaenger"?
Sicher sind Viren streng genommen keine Lebewesen, d.h. jedoch weder das sie keinen Schaden anrichten, noch das sie nicht durch Impfungen bekämpft werden können. Und bitte keine Bücher auf "Bild-Niveau" zitieren...besser "peer-reviewed" Originalliteratur ;-)
Bin ich hier richtig bei "Esoterik und Verschwoerungstheorien fuer Anfaenger"?
Sicher sind Viren streng genommen keine Lebewesen, d.h. jedoch weder das sie keinen Schaden anrichten, noch das sie nicht durch Impfungen bekämpft werden können. Und bitte keine Bücher auf "Bild-Niveau" zitieren...besser "peer-reviewed" Originalliteratur ;-)
Bin ich hier richtig bei "Esoterik und Verschwoerungstheorien fuer Anfaenger"?
Das stimmt. s. Wikipedia.
Sicher sind Viren streng genommen keine Lebewesen, d.h. jedoch weder das sie keinen Schaden anrichten, noch das sie nicht durch Impfungen bekämpft werden können. Und bitte keine Bücher auf "Bild-Niveau" zitieren...besser "peer-reviewed" Originalliteratur ;-)
Es hat tatsächlich was Esoterik und Verschwörungstheorien zu tun, wenn man behauptet, Viren seien eine Erfindung der Pharmaindustrie. Doch dass Entgiftung in jeder Beziehung (der Umwelt, des eigenen Körpers) eine sinnvolle Maßnahme zur Erhaltung der Gesundheit von Natur und Mensch ist, glaube ich schon. Allerdings darf man daraus nicht schließen, dass sie vor Viruserkrankungen oder gar Krebs schützt. Dass viele Krebsarten auf zu hohem Fleischverzehr basieren, ist inzwischen doch kein Geheimwissen von Medizinern mehr. Daraus muss man allerdings kein Dogma machen und grundsätzlich auf Fleisch verzichten. Es enhält immerhin viel Vitamin B. Ich persönlich verzichte trotzdem, weil es mir widerstrebt, unsere "Mitgeschöpfe" zu verspeisen.
"Rotes" Fleisch ist "giftig" - Beweis: Wo viele ( gebratene = angekokelte ) Steaks und viel ( gewürzte und behandelte ) Wurst gegessen wird ...
Haben Robben und Wale "rotes" Fleisch?
Haben Pferde "rotes" Fleisch?
Haben Schafe und Ziegen "rotes" Fleisch?
Gibt es da tragfähige Untersuchungen, was deren Risiko angeht?
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