Meeressäuger auf der Schlachtbank
Diese bedrohten Belugas – auch Weißwale genannt – leben in arktischen und subarktischen Gewässern. Wieder einmal tagt derzeit die Internationale Walfangkommission IWC – diesmal in Agadir, Marokko. Doch ein Kompromissvorschlag, auf den sich Befürworter und Gegner des Walfangs hätten einigen sollen, scheiterte. Der Walfang bleibt offiziell erst einmal verboten. Gejagt werden die Meeressäuger in Norwegen, Island und Japan aber weiter.
- Datum 25.06.2010 - 06:46 Uhr
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widerwärtige Volksfest auf den Faröer Inseln, das unter Tradition und Brauchtum läuft:
http://beta.greenaction.d...
Wissenschaftler haben herausgefunden, dass man vom Walfleisch-Essen einen kleinen Schniedel bekommt.
O.k., vermutlich fällt mein Versuch, das Image zu attackieren, nicht auf fruchtbaren Boden. Aber es ist eine Idee. Zweite Idee wäre, ein Schamgefühl zu erzeugen, so wie Raucher es inzwischen haben. Nur mal so als Anregung, da das Argument "Lasst die Viecher leben" nicht zieht.
streng auf an Quoten hält und Bestandsbedrohungen wie in den gegenwärtigen Verfahren ausgeschlossen sind, ist der Walfang in meinen Augen kein Problem. Eine EU, die ständig die eigenen und internationalen Fischbestände überfischt, scheint mir jedenfalls eine moralisch recht fragwürdige Argumentationsbasis gegenüber Norwegen, Island oder Japan zu besitzen.
Andere Umweltgefahren wie Verschmutzung oder militärische Sonarsysteme stellen inzwischen vermutlich die größere Bedrohung für Wale dar.
Prinzipiell stimme ich da zu; wenn angemessene Quoten gelten spricht nichts gegen die Nutzung von natürlichen Resourcen. Das Problem bei den Walen besteht aber unter anderem (vielleicht hauptsächlich) darin, dass sie sich nicht waidgerecht jagen lassen. Es handelt sich dabei um riesige Tiere, die zudem sehr ausdauernd und intelligent sind. Die gängige Methode ist meines Wissens sie zu hetzen, bis sie Luft holen müssen, sie dann mit Explosivharpunen zu beschießen, die so große Wunden reißen, dass die Wale innerhalb der nächsten Stunde (n?) unter Qualen verbluten. Außerdem sind viele Arten definitiv vom Aussterben bedroht und dann kann die einzige sinnvolle Quote nur Null sein.
Und von Mißständen in anderen Bereichen auf eine Rechtfertigung geringerer Übel zu schließen scheint mir sehr fragwürdig. Es würde niemals irgendwo zu Besserungen kommen, wenn man sich immer auf das noch Schlechtere berufen kann.
Also, in Norwegen dürfen pro Jahr 1 000 Minkwale erlegt werden... was ihrer Polulation nicht schadet. Andere Wale werden zumindest in diesem Land nicht gejagt (von Befang mal ganz abgesehen). Ich finde es auch immer sehr ammysant, wenn ich diese Splatterbilder vom Walfang sehe. Ob es die Fische in Setznetzen besser haben, wenn Sie am Abend ins Netz gehen und wenn sie Glück haben am nächsten Tag mal raus gezogen werden???
Die Tatsache, dass die Deutschen sich über die Fangmethoden beschweren, finde ich grotesk. Es handet sich um Tiere, die in Freiheit gelebt haben und diese auch wirklich ausleben konnten. Guckt euch mal die Norwegische Landwirtschaft an und dann vergleicht das mit Deutschland. Die Tiere, die wir hier essen haben oft nie Tageslicht gesehen...
Ein Tier zu töten ist nie schön. Knallt wir uns statt dessen ne 20er Packung von Kentucky fried chicken rein. Da mussten dann 10 Tiere sterben, um mich nichtmal satt zu machen. Am Wal werden viele Menschen satt.
Gebe Ihnen da recht. Finde es auch immer wieder amüsant wie sich manche Menschen über Chinesen, Eskimos oder Peruaner aufregen, die Hund, Robben oder Meerschweinchen auf dem Speiseplan stehen haben. Mit Hund, Katze, Wal hat man Mitleid - so was isst man nicht. Aber eine Kuh oder ein hübsches Lämmlein lässt man sich schmecken.
Mit sinnvollen Fangquoten finde ich das ebenfalls in Ordnung. Wer sagt denn das ein Wal mehr recht auf Leben hat als ein Hühnchen. Klar Hühner werden gezüchtet (was ja schon irgendwie pervers ist), aber letztendlich würde man es mit'm fischen nicht übertreiben wäre das alles nicht so ein Drama.
Btw: Brutal ist jede Art der Tötung, manche mehr manche weniger. Das Argument "wurde mit Bolzenschussgerät betäubt" finde ich dumm... das Tier musste sterben vor seiner eigentlichen Zeit.
Naja, wenn BP so weiter macht müssen wir uns um den Walfang eh keine Gedanken mehr machen.. oder um irgendein anderes Lebewesen.
Gebe Ihnen da recht. Finde es auch immer wieder amüsant wie sich manche Menschen über Chinesen, Eskimos oder Peruaner aufregen, die Hund, Robben oder Meerschweinchen auf dem Speiseplan stehen haben. Mit Hund, Katze, Wal hat man Mitleid - so was isst man nicht. Aber eine Kuh oder ein hübsches Lämmlein lässt man sich schmecken.
Mit sinnvollen Fangquoten finde ich das ebenfalls in Ordnung. Wer sagt denn das ein Wal mehr recht auf Leben hat als ein Hühnchen. Klar Hühner werden gezüchtet (was ja schon irgendwie pervers ist), aber letztendlich würde man es mit'm fischen nicht übertreiben wäre das alles nicht so ein Drama.
Btw: Brutal ist jede Art der Tötung, manche mehr manche weniger. Das Argument "wurde mit Bolzenschussgerät betäubt" finde ich dumm... das Tier musste sterben vor seiner eigentlichen Zeit.
Naja, wenn BP so weiter macht müssen wir uns um den Walfang eh keine Gedanken mehr machen.. oder um irgendein anderes Lebewesen.
wie gesagt: nur weil jemand den walfang fragwürdig findet muss das nicht heißen, dass er den problemen der massentierhaltung oder trawlerfischerei oder sonst irgendwas gegenüber völlig ignorant ist. auch norwegen, das ich persönlich für ein tolles land mit vergleichsweise toleranter bevölkerung halte, wurde mit keinem wort angegriffen und müsste deswegen nicht unbedingt verteidigt werden.
wie auch immer...
und natürlich ist es nie direkt schön, ein tier zu töten, aber es gibt doch gravierende unterschiede. einem huhn, das in freiheit auf einem hof von artgerechtem futter gelebt hat den hals abzuhacken finde ich persönlich in ordnung. ein schwein zu essen, das mit antibiotika und soja ernährt wurde und im siedebad erstickt ist, nicht. jeder entscheidet selbst, oder? und mir ist klar, dass es vielen leuten egal ist; mir nicht.
ich bin mir jedenfalls sicher, dass die menschheit auch ohne walfang und ohne massentierhaltung nicht verhungern oder mangelernährt würde.
Ok, darauf kann man sich einigen :-)
Ok, darauf kann man sich einigen :-)
Gebe Ihnen da recht. Finde es auch immer wieder amüsant wie sich manche Menschen über Chinesen, Eskimos oder Peruaner aufregen, die Hund, Robben oder Meerschweinchen auf dem Speiseplan stehen haben. Mit Hund, Katze, Wal hat man Mitleid - so was isst man nicht. Aber eine Kuh oder ein hübsches Lämmlein lässt man sich schmecken.
Mit sinnvollen Fangquoten finde ich das ebenfalls in Ordnung. Wer sagt denn das ein Wal mehr recht auf Leben hat als ein Hühnchen. Klar Hühner werden gezüchtet (was ja schon irgendwie pervers ist), aber letztendlich würde man es mit'm fischen nicht übertreiben wäre das alles nicht so ein Drama.
Btw: Brutal ist jede Art der Tötung, manche mehr manche weniger. Das Argument "wurde mit Bolzenschussgerät betäubt" finde ich dumm... das Tier musste sterben vor seiner eigentlichen Zeit.
Naja, wenn BP so weiter macht müssen wir uns um den Walfang eh keine Gedanken mehr machen.. oder um irgendein anderes Lebewesen.
Ok, darauf kann man sich einigen :-)
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