Promotion Doktoranden zieht es nach Deutschland
Doppelt so viele Ausländer wie vor zehn Jahren kommen für ihre Doktorarbeit nach Deutschland. Am beliebtesten ist die Uni Heidelberg, gefolgt von TU Berlin und FU Berlin.
Die deutschen Universitäten ziehen immer mehr Doktoranden aus dem Ausland an. Innerhalb von zehn Jahren hat sich die Zahl der Ausländer, die in Deutschland promovieren, verdoppelt: 2009 waren fast 18.000 Ausländer als Doktoranden eingeschrieben, im Jahr 2000 waren es noch unter 10.000. Besonders attraktiv waren die Freie Universität und die Humboldt-Universität aus Berlin, die nach der Uni Heidelberg auf Platz zwei und drei der Liste der begehrtesten Hochschulen stehen. Auch die Technische Universität Berlin kommt unter die Top Ten. Das ergibt eine Studie des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) und des Hochschul-Informationssystems (HIS).
Die meisten Doktoranden kommen aus Asien, mit Abstand liegen China und Indien bei den Herkunftsländern vorn. Die Zahl der indischen Doktoranden hat sich seit 2000 verzehnfacht. Nach Deutschland kämen verstärkt gerade Studierende aus den Schwellenländern, die eine rasante industrielle Entwicklung hinlegen, sagt Ulrich Heublein (His), der die Studie betreute. Dazu gehört auch Brasilien. Vermutlich kämen diese Studierende auch deshalb, weil die Unis in ihrer Heimat nicht in dem nötigen Tempo ausgebaut werden. Die Studierenden suchten in Deutschland die Bildung, die sie für einen guten Arbeitsplatz in ihrem Land brauchen. Für diese These spricht, dass unter den asiatischen Doktoranden deutlich mehr den Wunsch äußern, nach dem Abschluss in ihr Land zurückzugehen, als unter osteuropäischen Promovierenden.
Gerade in den Natur- und Ingenieurwissenschaften gelte Deutschland als ausgezeichneter Wissenschaftsstandort, dabei spiele auch der gute Ruf deutscher Firmen eine Rolle. So entscheiden sich denn die meisten für die Natur- und Ingenieurwissenschaften. Vierzig Prozent aller ausländischen Doktoranden sind allein in den Naturwissenschaften eingeschrieben. Den deutschen Rechts- und vor allem den Wirtschaftswissenschaften wird dagegen im internationalen Vergleich nicht die nötige Relevanz zugesprochen.
In den Natur- und Ingenieurwissenschaften halten ausländischen Doktoranden auch die Arbeitsatmosphäre für am besten. Knapp achtzig Prozent stufen die Zusammenarbeit mit anderen Forschern als kooperativ ein. In den Rechts-, Wirtschafts- und Geisteswissenschaften lobt nur jeder Zweite die Zusammenarbeit, um die 40 Prozent beklagen dagegen mangelnden Kontakt mit den Wissenschaftlern ihres Faches.
Als weitere Faktoren nennt Heublein: Die massive Werbung für Deutschland als Wissenschaftsstandort zeige Wirkung. Viele Hochschulen würden deutlich mehr strukturierte Doktorandenprogramme anbieten, die international attraktiver seien als eigenständige Promotionen. Viele Programme seien inzwischen auf Englisch. Womöglich gebe hier die Exzellenzinitiative einen weiteren Pusch, da in deren Rahmen viele Graduiertenschulen eingerichtet wurden. Neben den technischen Unis sind für Ausländer laut Studie vor allem Unis attraktiv, die eine große Tradition aufweisen. So erkläre sich auch der Erfolg der Berliner Universitäten.
- Datum 20.07.2010 - 10:38 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE, Tagesspiegel
- Kommentare 20
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weil der Wissenshcaftsstandort D-land so anerkannt ist. Hmmm
Oder weil es
a) umsonst ist und man noch Stipendien dazu bekommt, meist vom dt. Steuerzahler
b) Weil andere Länder ihre Studentenvisavergabe verschärft haben (z.B. UK, Canada)
c) weil es eine Möglichkeit ist eventuell die dt. Staatsbürgerschaft zu bekommen und dann mit dem Pass im Ursprungsland zu arbeiten, war hier in Canada auch so, der erste Gang war meist zur Beantragung der Permanent Residency und Einwanderung und dann erst wurde sich an der Uni registriert.
d) weil man in anderen Ländern stutzig wird, wenn der Ehemann Flugzeugtechnik studiert und die Ehefrau Biochemie beide aus dem Mittleren Osten kommen und man bei genauerer Überprüfung feststellt, das sie nicht verheiratet sind und danach untertauchen.
e) weil die Zeit zur Erlangung der Doktorwürde geringer ist als in anderen Ländern, über das warum liese sich noch diskutieren.
Und der Satz kann vom Autor doch nicht ernst gemeint sein
"strukturierte Doktorandenprogramme anbieten, die international attraktiver seien als eigenständige Promotionen."
Bitte mal informieren, was die Voraussetzungen für das promoviert werden ist. Auch kann man sich nicht eigenständig promovieren, man wird promoviert.
zu a) genauso in anderen ländern (uk , usa....)
zu b) ja stimmt aber einmal im monat zu polizei gehen und sich melden ist zumindest in uk nicht so schlimm denke ich...
zu e) stimmt nicht, in uk gehts schneller....
Was der Autor mit einer strukturierten Promotionen meint sind die sogenannten PhD Programme, bei denen man auch Lehrveranstaltungen besucht im ersten Jahr!
Sie vergessen, dass es sich hier um Doktoranden und nicht um Studenten handelt. Doktoranden leisten wissenschafliche Arbeit und wer in Deutschland arbeitet, hat ein Recht darauf, bezahlt zu werden.
Angesichts des oft beklagten "brain drains" halte ich diese Investition für ziemlich sinnvoll.
Um einige ihrer Fragen zu beantworten:
a) Es werden fuer auslaendische Studenten durchaus Gebuehren verlangt (ausser fuer europaeische, da muessen naemlich die gleichen Regeln wie fuer deutsche gelten), wobei diese vergleichsweise niedrig sind. Geringe Gebuehren machen ein Studium attraktiv - allerdings ist es keine Neuheit, dass in anderen Laendern Gebuehren verlangt werden, insofern kann das eigentlich nicht den Anstieg verursachen.
d) Wie viele Beispiele dafuer kennen Sie denn?
e) Das stimmt nicht unbedingt. In den USA dauert zum Beispiel ein Graduiertenstudium fuenf Jahre, das beinhaltet dann aber Master und Promotion, und ist damit nicht laenger als in Deutschland - zumindest in den Naturwissenschaften.
Und zum letzten Punkt: Strukturierte Doktorandenprogramme heisst, dass man nicht einfach sein Thema bekommt und einen Betreuer, sondern zum Beispiel auch Vorlesungen besuchen muss, Zwischenberichte schreiben, und ausserdem feste Fristen hat. Mit anderen Worten: Graduiertenschule.
zu a) genauso in anderen ländern (uk , usa....)
zu b) ja stimmt aber einmal im monat zu polizei gehen und sich melden ist zumindest in uk nicht so schlimm denke ich...
zu e) stimmt nicht, in uk gehts schneller....
Was der Autor mit einer strukturierten Promotionen meint sind die sogenannten PhD Programme, bei denen man auch Lehrveranstaltungen besucht im ersten Jahr!
Sie vergessen, dass es sich hier um Doktoranden und nicht um Studenten handelt. Doktoranden leisten wissenschafliche Arbeit und wer in Deutschland arbeitet, hat ein Recht darauf, bezahlt zu werden.
Angesichts des oft beklagten "brain drains" halte ich diese Investition für ziemlich sinnvoll.
Um einige ihrer Fragen zu beantworten:
a) Es werden fuer auslaendische Studenten durchaus Gebuehren verlangt (ausser fuer europaeische, da muessen naemlich die gleichen Regeln wie fuer deutsche gelten), wobei diese vergleichsweise niedrig sind. Geringe Gebuehren machen ein Studium attraktiv - allerdings ist es keine Neuheit, dass in anderen Laendern Gebuehren verlangt werden, insofern kann das eigentlich nicht den Anstieg verursachen.
d) Wie viele Beispiele dafuer kennen Sie denn?
e) Das stimmt nicht unbedingt. In den USA dauert zum Beispiel ein Graduiertenstudium fuenf Jahre, das beinhaltet dann aber Master und Promotion, und ist damit nicht laenger als in Deutschland - zumindest in den Naturwissenschaften.
Und zum letzten Punkt: Strukturierte Doktorandenprogramme heisst, dass man nicht einfach sein Thema bekommt und einen Betreuer, sondern zum Beispiel auch Vorlesungen besuchen muss, Zwischenberichte schreiben, und ausserdem feste Fristen hat. Mit anderen Worten: Graduiertenschule.
zu a) genauso in anderen ländern (uk , usa....)
zu b) ja stimmt aber einmal im monat zu polizei gehen und sich melden ist zumindest in uk nicht so schlimm denke ich...
zu e) stimmt nicht, in uk gehts schneller....
Was der Autor mit einer strukturierten Promotionen meint sind die sogenannten PhD Programme, bei denen man auch Lehrveranstaltungen besucht im ersten Jahr!
von Ihnen zu a) aufgezählten Länder meist schon die Studiengebühren entgegen. Und die Stipendien, die diese für Ausländer abdecken würden sind gering oder nicht vorhanden.
zu ihrer b) Anmerkung, stellen sie sich mal vor das würde man in D-land machen.
von Ihnen zu a) aufgezählten Länder meist schon die Studiengebühren entgegen. Und die Stipendien, die diese für Ausländer abdecken würden sind gering oder nicht vorhanden.
zu ihrer b) Anmerkung, stellen sie sich mal vor das würde man in D-land machen.
Sie vergessen, dass es sich hier um Doktoranden und nicht um Studenten handelt. Doktoranden leisten wissenschafliche Arbeit und wer in Deutschland arbeitet, hat ein Recht darauf, bezahlt zu werden.
Angesichts des oft beklagten "brain drains" halte ich diese Investition für ziemlich sinnvoll.
Ich mache meinen PhD in einer Partnerschaft zwischen einer Deutschen und einer Uni im anglo-amerikanischen Stil. Hier bin ich Mitarbeiter und Forscher, dort bin ich "besserer Student".
Hier schreibe ich Antraege fuer grosse Forschungsprojekte und werde ueberall hinzugezogen, wo ich Ahnung haben koennte. Dort mache ich mein "Forschungsprojekt" um meinen PhD zu bekommen und kann ggf. noch als Nebenjob irgendeine Vorlesung geben. Diese Integration in die Forschungsarbeit erzeugt m.M.n. weit bessere Forscher.
Freiheit. Dort muss ich einen Forschungsplan und Budget-Plan fuer die naechsten 4 Jahre aufstellen und danach bei jeder Ausgabe den Zusammenhang zu meinem Projekt darlegen. Hier bestimmen Prof und Doktorand welche Sachen foerderlich sind und ich kann ohne Probleme eine Summer School besuchen die mit meinem Thema direkt erstmal nichts zu tun hat. Hier reicht die Unterschrift vom Prof. (Und das Geld am Lehrstuhl.)
Probleme gibt es dann bei der hier zunehmenden von der Politik gedeckten Korruption in der Wissenschaft. Da nehmen unparteische Vollzeit-beschaeftigte Beamte dann auf einmal Nebenjobs an. Man laesst die Studenten eigene Buecher und Software kaufen. Man laesst sich nach einer grosszuegigen Spende ehrenhalber habilitieren. Man bewertet eine Arbeit nach dem Author und nicht nach dem Inhalt.
Ich hab die Probleme der Kommerzialisierung aus erster Hand gesehen. Aber die zunehmende Korruption ist vielleicht noch die groesere Gefahr..
auseinander setzen, schöne Zusammenfassung gibts hier
(http://www.stadt-kassel.d...)
Und Doktoranden sind keine Angestellten, da sie für den Titel nicht bezahlt werden. Sie werden eventuell von der Uni angestellt und es wird ihnen neben ihrer Arbeit die Gelegenheit zur Erlangung der Doktorwürde gegeben.
Ich mache meinen PhD in einer Partnerschaft zwischen einer Deutschen und einer Uni im anglo-amerikanischen Stil. Hier bin ich Mitarbeiter und Forscher, dort bin ich "besserer Student".
Hier schreibe ich Antraege fuer grosse Forschungsprojekte und werde ueberall hinzugezogen, wo ich Ahnung haben koennte. Dort mache ich mein "Forschungsprojekt" um meinen PhD zu bekommen und kann ggf. noch als Nebenjob irgendeine Vorlesung geben. Diese Integration in die Forschungsarbeit erzeugt m.M.n. weit bessere Forscher.
Freiheit. Dort muss ich einen Forschungsplan und Budget-Plan fuer die naechsten 4 Jahre aufstellen und danach bei jeder Ausgabe den Zusammenhang zu meinem Projekt darlegen. Hier bestimmen Prof und Doktorand welche Sachen foerderlich sind und ich kann ohne Probleme eine Summer School besuchen die mit meinem Thema direkt erstmal nichts zu tun hat. Hier reicht die Unterschrift vom Prof. (Und das Geld am Lehrstuhl.)
Probleme gibt es dann bei der hier zunehmenden von der Politik gedeckten Korruption in der Wissenschaft. Da nehmen unparteische Vollzeit-beschaeftigte Beamte dann auf einmal Nebenjobs an. Man laesst die Studenten eigene Buecher und Software kaufen. Man laesst sich nach einer grosszuegigen Spende ehrenhalber habilitieren. Man bewertet eine Arbeit nach dem Author und nicht nach dem Inhalt.
Ich hab die Probleme der Kommerzialisierung aus erster Hand gesehen. Aber die zunehmende Korruption ist vielleicht noch die groesere Gefahr..
auseinander setzen, schöne Zusammenfassung gibts hier
(http://www.stadt-kassel.d...)
Und Doktoranden sind keine Angestellten, da sie für den Titel nicht bezahlt werden. Sie werden eventuell von der Uni angestellt und es wird ihnen neben ihrer Arbeit die Gelegenheit zur Erlangung der Doktorwürde gegeben.
Um einige ihrer Fragen zu beantworten:
a) Es werden fuer auslaendische Studenten durchaus Gebuehren verlangt (ausser fuer europaeische, da muessen naemlich die gleichen Regeln wie fuer deutsche gelten), wobei diese vergleichsweise niedrig sind. Geringe Gebuehren machen ein Studium attraktiv - allerdings ist es keine Neuheit, dass in anderen Laendern Gebuehren verlangt werden, insofern kann das eigentlich nicht den Anstieg verursachen.
d) Wie viele Beispiele dafuer kennen Sie denn?
e) Das stimmt nicht unbedingt. In den USA dauert zum Beispiel ein Graduiertenstudium fuenf Jahre, das beinhaltet dann aber Master und Promotion, und ist damit nicht laenger als in Deutschland - zumindest in den Naturwissenschaften.
Und zum letzten Punkt: Strukturierte Doktorandenprogramme heisst, dass man nicht einfach sein Thema bekommt und einen Betreuer, sondern zum Beispiel auch Vorlesungen besuchen muss, Zwischenberichte schreiben, und ausserdem feste Fristen hat. Mit anderen Worten: Graduiertenschule.
Welche Stiftung? Wer finanziert die Stiftung? Bin schon gespannt wie ein Flitzebogen.
zu d) den genannten passiert an einer Uni in Norddeutschland. Und wenn sie sich mal die Zeit nehmen sich mit Mitarbeitern der univ. Auslandsämter zu unterhalten, ist das noch eine harmlose Variante.
zu e) Bitte die Faltblätter richtig lesen das sind Mindeststudienzeiten, also Zeiten für die man bezahlen muss, egal ob man schneller ist oder nicht.
Hier finden sie die Zahlen
"Overall, 57% of students who begin a PhD program in the US will complete their degree within ten years, approximately 30% will drop out or be dismissed, and the remaining 13% of students will continue on past ten years."
(http://chronicle.com/arti...)
Für Canada
"It was found that 51% of 698 candidates who had the opportunity to be enrolled for at least four years successfully completed a PhD and that, after six years, 70% had successfully completed."
http://www.aare.edu.au/04...
Welche Stiftung? Wer finanziert die Stiftung? Bin schon gespannt wie ein Flitzebogen.
zu d) den genannten passiert an einer Uni in Norddeutschland. Und wenn sie sich mal die Zeit nehmen sich mit Mitarbeitern der univ. Auslandsämter zu unterhalten, ist das noch eine harmlose Variante.
zu e) Bitte die Faltblätter richtig lesen das sind Mindeststudienzeiten, also Zeiten für die man bezahlen muss, egal ob man schneller ist oder nicht.
Hier finden sie die Zahlen
"Overall, 57% of students who begin a PhD program in the US will complete their degree within ten years, approximately 30% will drop out or be dismissed, and the remaining 13% of students will continue on past ten years."
(http://chronicle.com/arti...)
Für Canada
"It was found that 51% of 698 candidates who had the opportunity to be enrolled for at least four years successfully completed a PhD and that, after six years, 70% had successfully completed."
http://www.aare.edu.au/04...
Werter,
Sie sollten sich erst mal informieren... Ich 'bin in DE promoviert worden' (with the highest honours, btw.): Geld vom dt. Steuerzahler? was sie da nicht sagen... gucken Sie sich mal die Zahlen an, die Stiftungen die Stipendien für nicht-De anbieten, Bedingungen wie Altersgrenze, Herkunft, Fach, etc.; Rechte, wie zB Zugang zum Arbeitsmarkt? Ach, ok, sie haben einen europäischen Pass, aber, besser, heiraten sie mal - war ich doch nicht geisteskrank;
Bezugnehmend auf die ständig krisenhafte Situation der deutschen Unis… Betreuung und Unterstützung? Fehlanzeige! Die Professoren haben zu viel um die Ohren, müssen zu viel Verwaltung tragen. Die ‚unteren‘ Dozenten kennen sie sich nur mit Details (Überspezialisierung) aus, und müssen sowieso die Unis wie Atlas auf den Schultern tragen; darüber hinaus, sind unglaublich mies bezahlt (Akademiker-Prekariat, 1-Euro-Jobber).
Besuchen sie mal thesis.de und academics.de, um mehr über das gelobte Land 'deutsche Alma Mater' zu wissen. Das gelobte Land gibt es nicht.
Natürlich erhalten die meisten ausländischen Doktoranden in D ein Stipendium, teils von Stiftungen , teils vom deutschen Stuerzahler (etwa DDAD, Max-Planck-Gesellschaft etc)- hier ist man finanziell viel großzügiger als im angloamerikanischen Raum. Gerade für Drittweltländer gibt D sehr viel aus.
Natürlich hat ein Promotion an einer deutschen Uni ein hohes Image in vielen Ländern und sehr gut für Karierrere.
An der Uni angestellte Wissenschaftler werden auch gut bezahlt und sind hochqualifiziert- es gibt nur leider zu wenig offenen Stellen.
Natürlich erhalten die meisten ausländischen Doktoranden in D ein Stipendium, teils von Stiftungen , teils vom deutschen Stuerzahler (etwa DDAD, Max-Planck-Gesellschaft etc)- hier ist man finanziell viel großzügiger als im angloamerikanischen Raum. Gerade für Drittweltländer gibt D sehr viel aus.
Natürlich hat ein Promotion an einer deutschen Uni ein hohes Image in vielen Ländern und sehr gut für Karierrere.
An der Uni angestellte Wissenschaftler werden auch gut bezahlt und sind hochqualifiziert- es gibt nur leider zu wenig offenen Stellen.
Ich mache meinen PhD in einer Partnerschaft zwischen einer Deutschen und einer Uni im anglo-amerikanischen Stil. Hier bin ich Mitarbeiter und Forscher, dort bin ich "besserer Student".
Hier schreibe ich Antraege fuer grosse Forschungsprojekte und werde ueberall hinzugezogen, wo ich Ahnung haben koennte. Dort mache ich mein "Forschungsprojekt" um meinen PhD zu bekommen und kann ggf. noch als Nebenjob irgendeine Vorlesung geben. Diese Integration in die Forschungsarbeit erzeugt m.M.n. weit bessere Forscher.
Freiheit. Dort muss ich einen Forschungsplan und Budget-Plan fuer die naechsten 4 Jahre aufstellen und danach bei jeder Ausgabe den Zusammenhang zu meinem Projekt darlegen. Hier bestimmen Prof und Doktorand welche Sachen foerderlich sind und ich kann ohne Probleme eine Summer School besuchen die mit meinem Thema direkt erstmal nichts zu tun hat. Hier reicht die Unterschrift vom Prof. (Und das Geld am Lehrstuhl.)
Probleme gibt es dann bei der hier zunehmenden von der Politik gedeckten Korruption in der Wissenschaft. Da nehmen unparteische Vollzeit-beschaeftigte Beamte dann auf einmal Nebenjobs an. Man laesst die Studenten eigene Buecher und Software kaufen. Man laesst sich nach einer grosszuegigen Spende ehrenhalber habilitieren. Man bewertet eine Arbeit nach dem Author und nicht nach dem Inhalt.
Ich hab die Probleme der Kommerzialisierung aus erster Hand gesehen. Aber die zunehmende Korruption ist vielleicht noch die groesere Gefahr..
Ein sehr guter Freund von mir hat vor 7 Jahren seinen Uni-Abschluss in mehreren Sprachen und Wirtschaft gemacht. Leider hat er dann keinen Betreuer gefunden um einen Doktor zu machen, da alle ausschließlich etwas mit Gender-Studies akzeptieren wollten.
Es gab ausreichend andere Bewerber (auch aus aller Welt), die dem Zeitgesit bereitwillig folgten und noch folgen.
Jetzt arbeitet er als Hilfsarbeiter.
Zu den Unimitarbeitern (egal ob Professoren, Dekane, Uni-Präsidenten, Lehrer o.ä.): möglichst viele Frauen und ausländische Studenten (Bildungsausländer) an seiner Uni/ Fachbereich zu haben bedeutet viel Prestige. Dabei sind es in der Regel deutsche, weiße Männer, die um sich herum alles auf Quote bringen. Sich selbst nehmen sie aus und fühlen sich in der Außendarstellung unglaublich modern und zeitgeistig.
Maximal noch für Schleimer und Schwiegersohntypen ist außer besagten Gruppen Platz. Heutige Unis unterstützen ganz andere Typen von Menschen. Mal sehen ob Wirtschaft und Politik auch so weiter so gut in Zukunft laufen. Ich glaub das nicht. Uniabschlüsse nach Zeitgeist und ohne eigenständiges Denken respektiere ich nicht.
Natürlich erhalten die meisten ausländischen Doktoranden in D ein Stipendium, teils von Stiftungen , teils vom deutschen Stuerzahler (etwa DDAD, Max-Planck-Gesellschaft etc)- hier ist man finanziell viel großzügiger als im angloamerikanischen Raum. Gerade für Drittweltländer gibt D sehr viel aus.
Natürlich hat ein Promotion an einer deutschen Uni ein hohes Image in vielen Ländern und sehr gut für Karierrere.
An der Uni angestellte Wissenschaftler werden auch gut bezahlt und sind hochqualifiziert- es gibt nur leider zu wenig offenen Stellen.
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