Der weltweite Fleischkonsum nimmt zu
Vor allem der steigende Fleischkonsum bereitet den Forschern Kopfschmerzen, weil er extrem ressourcenaufwendig ist und pflanzliche Nahrungsmittel verbraucht, die an anderer Stelle fehlen. In der Viehhaltung sehen die Forscher auch kaum mehr Möglichkeiten, die Produktion zu erhöhen. Bei Fischen sind sie optimistischer. Durch Aquakulturen könnten die heutigen Fangquoten übertroffen werden und sogar die frei lebenden Bestände geschützt werden, meinen die Forscher. Umweltschützer sehen in den Aquafarmen hingegen ein großes Umweltproblem.
Auch die Erträge in der Landwirtschaft, so schreibt der britische Agrarökonom Keith Jaggard in seiner Studie, seien bis 2050 um die Hälfte steigerbar. Sogar ohne Vergrößerung der Anbaufläche. Vor allem in den Entwicklungsländern könnten durch Züchtung, verbesserten Dünger und Pflanzenschutz mit geringen Investitionen gute Ergebnisse erzielt werden. Die Produktion in den Industriestaaten noch zu erhöhen, käme dagegen teuer.
Bei der Zahl an hungernden Menschen lässt einen die Studie von Julian Parfitt zur Abfallmenge bei Nahrungsmitteln frösteln. Zwar ist es nicht die Hälfte des Essens, wie oft behauptet, die im Müll landet, aber fast ein Drittel. In Entwicklungsländern liegt das vor allem daran, dass Entsorgungssysteme und Transportwege fehlen. In den Industriestaaten wird wegen des Überangebotes viel weggeschmissen.
Über die Zeit nach 2050 machen die Wissenschaftler keine Aussagen. Denn ob unter den gegebenen Voraussetzungen die Nahrungsproduktion dann noch steigerbar ist, ist fraglich. Denn in den Jahren nach 2050 soll die Bevölkerung eher schrumpfen, so die Demographen, und auch der Wohlstand soll sich eingependelt haben. Es würde in naher Zukunft also erst einmal ausreichen, neun Milliarden Menschen satt zu bekommen.
- Datum 17.08.2010 - 18:06 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE
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Ein Aspekt kommt irgendwie zu kurz in dem Artikel. habe an anderer Stelle einmal ein Aufsatz darüber gelesen, der relativ gut belegt, dass von der Theorie her auch 12 Milliarden Menschen gut zu ernähren wären. Dann müsste man an den hier gemachten Äußerungen anschließen. Zentrales Problem ist und bleibt einfach die Verteilung.
Unser System sieht keine gerechte Verteilung nach Bedarf vor, sondern ein gemäß Nachfrage und Zahlungsfähigkeit. Sprich ohne die entsprechenden Mittel keine angemessene Ernährung, was in dem Artikel am Rande zum Ausdruck kam in den unterschiedlichen Möglichkeiten der Betroffenen.
Wie schon gesagt ist möglich aber blanke Theorie. Wenn wir das wollten, dann müssten wir unser System in eine menschlichere Richtung verändern und nicht ausschließlich zugunsten des Marktes und des Kapitals. Also auf zur Grundsatzdiskussion. (°!°)
Eine gerechte Verteilung wird es nie geben weil die das Ende wäre.
Dann würden wir wohl alle hungern bzw. die Bevölkerungen in den Entwicklungsländern (Afrika) und Schwellenländern (China/Indien) würde noch viel mehr zunehmen obwohl dort eh schon zu viel Menschen für die paar Resurcen existieren.
Mag sein, dass man irgendwie 12 Milliarden Menschen ernähren kann. Aber dann kommt es um so dicker. Die 12 Milliarden vermehren sich ja weiter!
Außerdem muss man bedenken, dass die Phosphat Vorkommen auf der Welt nur mehr sehr begrenzt sind. Und ohne intensive Düngung kann man so viele Menschen unmöglich ernähren.
Ganz abgesehen von den massiven Umweltschäden durch die immer größere Zahl von Menschen.
Die Zahl der Menschen zu begrenzen wird die Nagelprobe der Menschheit!
.... den Hunger aus der Welt zu schaffen. Es ist allein eine Sache des politischen Willens."
Dieser Satz steht bereits in den Lehrbüchern zur Entwicklungsökonomie aus den 60ern. "Politischen Willens" hört sich sehr einfach an. Man müsse es ja nur wollen. Das ist aber Unfug. Man muss bereit sein zu tun, was es kostet. Und das ist schwer, weil es bedeutet, dass wir enorme wirtschaftliche und soziale Umstellungen durchsetzen müssten. Ohne dem schaffen wir das nicht, dieses Maß an Umverteilung. Das ist den Wählern nicht zu vermitteln, zumal die das HartzIV Niveau tendenziell als Verletzung der Menschenwürde sehen, obwohl sie nichts tun, um die Verhungernden zu retten. Auch hilft es nicht, dass die Organisation der UNO dagegen steht.
Eine gerechte Verteilung wird es nie geben weil die das Ende wäre.
Dann würden wir wohl alle hungern bzw. die Bevölkerungen in den Entwicklungsländern (Afrika) und Schwellenländern (China/Indien) würde noch viel mehr zunehmen obwohl dort eh schon zu viel Menschen für die paar Resurcen existieren.
Mag sein, dass man irgendwie 12 Milliarden Menschen ernähren kann. Aber dann kommt es um so dicker. Die 12 Milliarden vermehren sich ja weiter!
Außerdem muss man bedenken, dass die Phosphat Vorkommen auf der Welt nur mehr sehr begrenzt sind. Und ohne intensive Düngung kann man so viele Menschen unmöglich ernähren.
Ganz abgesehen von den massiven Umweltschäden durch die immer größere Zahl von Menschen.
Die Zahl der Menschen zu begrenzen wird die Nagelprobe der Menschheit!
.... den Hunger aus der Welt zu schaffen. Es ist allein eine Sache des politischen Willens."
Dieser Satz steht bereits in den Lehrbüchern zur Entwicklungsökonomie aus den 60ern. "Politischen Willens" hört sich sehr einfach an. Man müsse es ja nur wollen. Das ist aber Unfug. Man muss bereit sein zu tun, was es kostet. Und das ist schwer, weil es bedeutet, dass wir enorme wirtschaftliche und soziale Umstellungen durchsetzen müssten. Ohne dem schaffen wir das nicht, dieses Maß an Umverteilung. Das ist den Wählern nicht zu vermitteln, zumal die das HartzIV Niveau tendenziell als Verletzung der Menschenwürde sehen, obwohl sie nichts tun, um die Verhungernden zu retten. Auch hilft es nicht, dass die Organisation der UNO dagegen steht.
Im Prinzip haben wir auf der Welt zu viele Menschen. Vor allem in Gebieten wo es schon problematisch ist.
Wenn man bedenkt das selbst in China und Indien jetzt die 1 Kind Politik aufgeweicht und kurz vor dem Ende steht... da haben wir wohl bald noch eine Millarde Menschen mehr...
Die wollen bald alle Autofahren, Zeitung lesen, Energie, gut Essen. Da graut es einen schon wo das alles herkommen soll.
Keine Ahnung wie man das Global regeln will aber weniger Menschen müssen wohl sein.
Wenn man bedenkt das heute schon die Meere fast leergefischt sind und die Agrar und Nutztierkapazitäten fast erreicht sind...
Indien hat, soviel ich weiß, niemals eine Ein-Kind-Politik besessen oder durchgeführt, und die chinesische wird überhaupt nicht aufgeweicht: sie war zwar nie rigoros auf die ganze Bevölkerung ausgedehnt, was aber innenpolitische Gründe hat. So darf zwei Kinder haben, wer zu einer nationalen Minderheit gehört, wenn jemand aus der Landbevölkerung ein Mädchen bekommt oder wenn das erste Kind behindert ist.
Übrigens ist es sehr bizarr, wie hierzulande immer davon gesprochen wird, dass Deutschland bald "ausstirbt" und wir riesige Probleme bekämen weil die Bevölkerungszahl rückläufig ist, während wir doch wissen, dass die Weltbevölkerung besser schrumpfen sollte. Seltsam, nicht?
Indien hat, soviel ich weiß, niemals eine Ein-Kind-Politik besessen oder durchgeführt, und die chinesische wird überhaupt nicht aufgeweicht: sie war zwar nie rigoros auf die ganze Bevölkerung ausgedehnt, was aber innenpolitische Gründe hat. So darf zwei Kinder haben, wer zu einer nationalen Minderheit gehört, wenn jemand aus der Landbevölkerung ein Mädchen bekommt oder wenn das erste Kind behindert ist.
Übrigens ist es sehr bizarr, wie hierzulande immer davon gesprochen wird, dass Deutschland bald "ausstirbt" und wir riesige Probleme bekämen weil die Bevölkerungszahl rückläufig ist, während wir doch wissen, dass die Weltbevölkerung besser schrumpfen sollte. Seltsam, nicht?
Eine gerechte Verteilung wird es nie geben weil die das Ende wäre.
Dann würden wir wohl alle hungern bzw. die Bevölkerungen in den Entwicklungsländern (Afrika) und Schwellenländern (China/Indien) würde noch viel mehr zunehmen obwohl dort eh schon zu viel Menschen für die paar Resurcen existieren.
für solch steile thesen würd' ich gerne mal belege einfordern.
"eine gerechte ernährung währe daß ende" was soll das heißen? für unsere aktuelle wirtschaftsordnung? als ob diese endgültig währe. verbesserungen kann es doch wohl geben, oder? wo sonst währe die rechtfertigung für den sogenannten 'fortschritt'?
Es ist mehr als traurig die Ausbeutung gedanklich zu verdrängen und den Ausgebeuteten noch vorzuwerfen, dass sie zu viele seien.
für solch steile thesen würd' ich gerne mal belege einfordern.
"eine gerechte ernährung währe daß ende" was soll das heißen? für unsere aktuelle wirtschaftsordnung? als ob diese endgültig währe. verbesserungen kann es doch wohl geben, oder? wo sonst währe die rechtfertigung für den sogenannten 'fortschritt'?
Es ist mehr als traurig die Ausbeutung gedanklich zu verdrängen und den Ausgebeuteten noch vorzuwerfen, dass sie zu viele seien.
"Es würde in naher Zukunft also erst einmal ausreichen, neun Milliarden Menschen satt zu bekommen."
Warum nicht den Ansatz wählen, die Bevölkerungsexplosion zu verhindern, statt die Erde durch die noch intensivere Nahrungsmittelproduktion mit allen anhängenden Problemen noch stärker zu belasten.
Und wer irgendwann satt ist, möchte dann vielleicht auch einen Fernseher und ein eigenes Auto. Wo sollen denn die Resourcen für solche Wünsche hergenommen werden? Und womit soll ein solches Auto fahren? Biosprit von den Feldern, von denen die neun Milliarden ernährt werden?
Wenn man bei der Versorgung der gegenwärtigen Erdbevölkerung von 6,5 Mrd schon kläglich versagt, sollte man mit den optimistischen Prognosen für dereinst neun Milliarden Menschen sehr, sehr vorsichtig sein. Ich traue diesen Vorhersagen jedenfalls nur so weit, wie ich ein Klavier werfen kann.
Es erschiene mir jedenfalls um Grade klüger und vernünftiger zu sein, die irdische Menschenflut erst gar nicht so hoch ansteigen zu lassen.
Das sehe ich auch so. Die Probleme sind von Menschen gemacht worden und könnten, wenn man nicht ausschließlich ans Geld denken würde (Globalisierung!), auch reduziert werden. Leider besteht daran kein Interesse. Also bleibt alles beim alten und wir sollen weiter für die Hungernden auf dieser Welt spenden.
Außerdem gibt es sicher noch genug Anbauflächen. Es liegt sehr viel Land brach, wofür die Bauern dann Subventionen erhalten. Das kann es ja wohl nicht sein. Wie gesagt, die Problemen haben wir uns selbst geschaffen....
http://www.brot-fuer-die-...
2002 rechnet die FAO in ihrem Bericht „Stand der Ernährungsunsicherheit in der Welt“ vor, dass die derzeitige Menge an Nahrungsmitteln ausreichen würde, um 12 Milliarden Menschen, also fast das doppelte der Weltbevölkerung, mit durchschnittlich 2100 Kilokalorien zu versorgen.
Hält der langjährige Trend der Bevölkerungsentwicklung seit 1900 ( Verdoppelung alle 40 Jahre ) weiter an -
dann leben in 40 Jahren doppelt soviele ( 15 Mia ) Menschen auf der Erde wie heute.
Leider hat die Erde an der menschlichen Expansion nicht teilgenommen.
Den Menschen steht 2050 dann nur noch der halbe Lebensraum pro Kopf zur Verfügung.
Der Eine oder Andere wird dann vielleicht behaupten, man hätte das schon früher wissen können.
Hält der langjährige Trend der Bevölkerungsentwicklung seit 1900 ( Verdoppelung alle 40 Jahre ) weiter an -
dann leben in 40 Jahren doppelt soviele ( 15 Mia ) Menschen auf der Erde wie heute.
Leider hat die Erde an der menschlichen Expansion nicht teilgenommen.
Den Menschen steht 2050 dann nur noch der halbe Lebensraum pro Kopf zur Verfügung.
Der Eine oder Andere wird dann vielleicht behaupten, man hätte das schon früher wissen können.
für solch steile thesen würd' ich gerne mal belege einfordern.
"eine gerechte ernährung währe daß ende" was soll das heißen? für unsere aktuelle wirtschaftsordnung? als ob diese endgültig währe. verbesserungen kann es doch wohl geben, oder? wo sonst währe die rechtfertigung für den sogenannten 'fortschritt'?
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