Mont-Blanc-Massiv Gletschersee droht zu bersten – Hunderte Familien in Gefahr
Der See hat keinen natürlichen Ablauf. Fachleute haben begonnen, ihn abzupumpen, um den Wasserdruck zu verringern. Denn im Tal könnte eine Ortschaft überschwemmt werden.
© Jean-Pierre Clatot/AFP/Getty Images

Der Mont-Blanc oberhalb des bedrohten Ortes Saint-Gervais-les-Bains in Frankreich
Ein riesiger Gletschersee bedroht Hunderte Familien im Mont-Blanc-Massiv in Ostfrankreich. Fachleute haben begonnen, das Wasser aus dem See in 3200 Metern Höhe abzupumpen, bevor es sich über das Tal ergießt, wie der Bürgermeister, Jean-Marc Peillex, der betroffenen Ortschaft Saint-Gervais-les-Bains sagte. Der See habe sich in einer Gletscherhöhle gebildet, die keinen natürlichen Ablauf habe und deshalb bersten könnte. Bei einer ähnlichen Katastrophe im Jahr 1892 waren 175 Menschen im Tal ums Leben gekommen.
Französische Gletscherforscher hätten jüngst eine Ansammlung von 65.000 Kubikmetern Wasser in dem Berg festgestellt, sagte der Bürgermeister. Nur eine Höhle mit 25.000 Kubikmetern Wasser sei aber eindeutig lokalisiert, sie werde nun bis Mitte Oktober ausgepumpt. Möglicherweise sei sie mit anderen Höhlen verbunden, sodass noch mehr herausgepumpt werden könnte. Sollte das Wasser die Höhle zum Bersten bringen, könne es binnen einer Viertel- bis halben Stunde ins Tal stürzen und "knapp 900 Familien" in Lebensgefahr bringen, sagte Peillex. Im Juli sei ein Warnsystem für die Anwohner eingerichtet worden.
- Datum 25.08.2010 - 17:01 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE, AFP
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Selbstredend habe ich nichts gegen Berichterstattung, die eine aktuelle Meldung in den weiteren Kontext einbindet.
Bei dieser konkreten Meldung frage ich mich jedoch, was das Abbrechen eines Eisbrockens in Grönland mit dem Auftauchen eines Schmelzwassersees in den französischen Alpen zu tun haben soll, zumal im Zusammenhang mit dem aktuellen Fall von Klimawandel nirgendwo die Rede ist.
Es drängt sich der Verdacht auf, hier sollte entweder eine Mindestzeichenzahl für einen Artikel "zusammengekratzt" werden oder die Redaktion hat krampfhaft versucht, noch einen Link auf andere Beiträge in der ZEIT oder auf Zeit.de unterzubringen.
Das finde ich schade, weil ich dachte, die ZEIT habe einen anderen Anspruch an die eigene Berichterstattung als die bloße Generierung von "Page Hits"; dazu würde auch eine Bild-Clickstrecke gut dienen.
Das sind automatisch generierte Links zu verwandten Themen, nach bestimmten Schlagworten sortiert und aufgelistet. Dementsprechend oft greift so eine Maschine auch "mal" in's Klo... So einem einfachen Skript (oder KI allgemein) fehlt einfach das logische Denken.
Zum Thema: da zeigt sich nur mal wieder, wie unglaublich machtlos der Mensch mit all seiner ach so tollen Technologie der Natur gegenüber steht.
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Zum Thema: da zeigt sich nur mal wieder, wie unglaublich machtlos der Mensch mit all seiner ach so tollen Technologie der Natur gegenüber steht.
Die Gletscher schmelzen aufgrund des vom Menschen verursachten Klimawandels. Genauso verhält es sich mit dem Abschmelzen des Eises auf Grönland. Der Zusammenhang ist offensichtlich und ich finde es durchaus seriös von der ZEIT, diesen Zusammenhang auch darzustellen.
… und seine Nachwirkungen. Statt krampfhaft zu versuchen dem Menschen ein schlechtes Gewissen hinsichtlicht CO2 und Klimawandel zu implizieren, um endlich den CO2 Zertifikatehandel als nächste Abzocke hoffähig zu machen, wären Berichte über Energieeffizienz und Fossil-Vermeidung sicherlich hilfreicher. Dass wir letzteren weg aus ganz anderen Gründen beschreiten sollten, ist auch unstreitig.
Hat den ZEIT auch eine Vorstellung davon wie oft dieser See oder ähnliche auch vor dem Menschen schon mal zu tale geschwappt sind? Blanke Hysterie!
Aber um alledem die Krone aufzusetzen, sollten wir jetzt mal darüber sinnieren inwieweit das Handeln des Menschen Auswirkung auf die Sonne hat, deren wirken hier auf Erden bei weitem die größte Kraft ist. Sicherlich lassen sich auch da noch einige Versäumnisse finden, um den Menschen ein schlechtes Gewissen zu machen. Es erinnert mich ein wenig an die Zeit, als Sonnen- und Mondfinsternisse noch Strafen der Götter wahren. Da die Götter aber in einer vermeintlich aufgeklärten Zeit verschwunden sind, müssen wir es jetzt wohl mit Selbstgeißelung unter okkulter Anführung durch unsere Massenmedien probieren … am Ende muss der Mensch sowieso „dran glauben" …
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Zum Thema: da zeigt sich nur mal wieder, wie unglaublich machtlos der Mensch mit all seiner ach so tollen Technologie der Natur gegenüber steht.
Ich finde man sollte deutlich mehr für gegen den Klimawandel tun. Wir sehen es an allen Fronten, dass der Mensch leider zu viel in die Natur eingreift. Jede Katastrophe sollte uns eine Warnung sein
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