Nobelpreisträgerin im Gespräch: "Ich will Aids-Patienten eine Stimme geben"
Françoise Barré-Sinoussi entdeckte die Menschheitsplage HIV. Im Videointerview erzählt die Nobelpreisträgerin, wie sie zwischen Anti-Aidspolitik und Forschung vermittelt.
1983, nach nur einem Jahr intensiver Fahndung hatten Françoise Barré-Sinoussi vom Pariser Institut Pasteur und ihr Kollege Luc Montagnier ihn dingfest gemacht. Sie hatten das HI-Virus entdeckt, jenen mysteriösen Erreger der Immunschwächekrankheit Aids, der sich seit 1981 in US-Großstädten auszubreiten begann.
2008 schließlich ehrte sie die Jury der Königlich-Schwedischen Akademie der Wissenschaften mit dem Medizinnobelpreis.
Doch der Auszeichnung war eine langjährige Fehde vorausgegangen.
Die Pariser Virologen hatten Anfang der 1980er ihren neu entdeckten Krankheitserreger an Kollegen nach Amerika geschickt. Die wiederum erkannten rasch dessen Bedeutung – und schützten ihn mit Patenten.
Der amerikanische Forscher Robert Gallo behauptete anschließend, er habe HIV entdeckt. Die Verwertungsrechte für die Entdeckung und einen Bluttest für HIV stünden daher ihm zu. Der verbissene Streit zwischen den Forschern und ihren Instituten konnte erst 1987 auf höchster Ebene beigelegt werden: Der damalige US-Präsident Ronald Reagan und der französische Premier Jacques Chirac einigten sich auf eine Punkteteilung. Doch das Nobelkomitee entscheidet sich stets dafür, den Ursprung einer Entdeckung auszuzeichnen. Sie vergaben den Nobelpreis an die Franzosen und ignorierten Gallo demonstrativ.
Barré-Sinoussi forscht weiterhin am Institut Pasteur in Paris.
Die 63-jährige und ihr Kollege teilen sich ihren Preis mit dem Deutschen Harald zur Hausen, der zeigen konnte, dass Gebärmutterhalskrebs stets die Folge einer Infektion mit bestimmten Papillomaviren (Warzenviren) ist.
ZEIT ONLINE traf Françoise Barré-Sinoussi zum Videointerview am Rande des diesjährigen Nobelpreisträgertreffens in Lindau . Die Preisträger der höchsten wissenschaftlichen Auszeichnung werden in diesem Jahr ab dem 4. Oktober bekannt gegeben.
Weitere Videointerviews und Informationen zum Nobelpreisfinden Sie auf unserer Themenseite








Mir war nicht bewusst, dass Gallo nicht der Entdecker des HI-Virus ist und ich freue mich, dass Frau Barré-Sinoussi die Auszeichnung für Ihre Forschung erhält.
Besonders möchte ich Ihr Erfolg bei Ihrer politischen Arbeit wünschen. Ich arbeite in Frankfurt und kann jeden Tag, auf dem Weg zum Hauptbahnhof, die Junkies sehen. Arme, von Krankheit, Elend und Not gezeichnete Gestalten. Natürlich ist jeder Junkie „selber schuld“, jeder hätte die Finger von harten Drogen lassen können. Viele Passanten argumentatieren so um ruhigen Gewissens wegzuschauen. Mitleidslos werden Kranke alleine gelassen und kriminalisiert. Kein Drogenabhängiger kann durch legales Einkommen seine Drogensucht finanzieren und so werden Menschen in Not in Beschaffungskriminalität und Prostitution gezwungen. Die Folgen: Sozialer Abstieg, Isolation, Infektion mit HIV, Hepatitis, Geschlechtskrankheiten und Tod. Sie sterben langsam vor unseren Augen auf offener Straße. Dieses Elend wäre zu vermeiden, wenn bei diagnostizierter Drogensucht die Versorgung mit medizinisch sauberem, verschreibungspflichtigem Heroin und anderen harten Drogen durch Krankenhäuser und Ärzte erfolgte, bevor die Betroffenen durch alle sozialen Netze hindurchfallen. Dass nichts in diese Richtung unternommen wird kann nur bedeuten, dass unsere Politiker die Konfrontation mit der organisierten Kriminalität scheuen. Die Hintermänner würden nicht tatenlos zusehen, wie ihr Milliardengeschäft ausgetrocknet wird. Gerade deshalb wird es Zeit dafür!
Die Anti - Drogenpolitik scheint mir einer Erfindung der Drfogenhändler zu sein, denn nur dadurch kann diese Berufsgruppe ihre Arbeitsplätze sichern.
Die Anti - Drogenpolitik scheint mir einer Erfindung der Drfogenhändler zu sein, denn nur dadurch kann diese Berufsgruppe ihre Arbeitsplätze sichern.
Die Anti - Drogenpolitik scheint mir einer Erfindung der Drfogenhändler zu sein, denn nur dadurch kann diese Berufsgruppe ihre Arbeitsplätze sichern.
Denn es gibt viel gute Arbeit in kleinen Organisationen vor Ort. Ich denke da an Berlin. Eine meiner Mitschülerinnen an der Selbstverwalteten Heilpraktikerschule arbeitete schon damals in den mittleren Achtzigern des letzten Jh. an einer natuheilkundlichen Ergänzung der HIV-Betroffenene in Kreuzberg.
Wie ich jetzt voller Freude anläßlich eines Kurzbesuchs in Berlin erfahren durfte, arbeitet sie als alleinerziehende Mutter mittlerweile vollzeit als Sozpäd für dieses Klientel.
Danke Moré! Weiter so! Hier ergänzt sich die Forschung..
lg, Sats
Für alle die glauben "AIDS" sei eine eigenständige Krankheit, empfehle ich das Buch "der HIV-Mythos" vom deutschen Journalisten Michael Leitner. Wer Mut zu Tatsachen hat, neurig ist und anfangen will selbst zu denken, statt denken zu lassen, wird eine der größten Manipulationen des medizinisch-industriellen Komplexes, mit politischer Unterstüzung, erkennen. Es gibt faktisch keinen wissenschaftlichen Beweis für "HIV". Ulla Schmidt hat das im Bundestag offiziell erkärt: " gilt im internationalen wissenschaftlichen Konsens als bewiesen". HIV ist nach den Regeln der klassischen Virologie nie nachgewiesen worden. Das kann sauber recherchiert werden! "AIDS" ist ein Sammelsurium von ca.30 bekanten Krankheitsbildern, und Afrika hat natürlich eine eigene "AIDS"- Definition, die "AIDS"-Medikamente sind wegen fehlender Nachmarktkontrolle illegal auf dem Markt und haben als Nebenwirkung die sogenannten Aidssymptome (s. Beipackzettel). Hat jemand eine Ahnung was passieren würde, wenn das "AIDS"-Dogma kippen würde?
Auch dieses Buch könnte für Sie interessant sein: Peter Duesberg, Inventing the HIVirus: the truth behind the biggest medical miscalculation of our time. Regnery/Gateway (September 1997)
Peter Duesbergs Zusammenfassung handelt nicht nur von HIV, sondern auch von anderen mißverstandenen vermeintlichen Infektionskrankheiten, die sich entweder als Produkte von Ideologien oder als Folgen von Vergiftungen oder Ernährungsmängeln entpuppten.
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Also soweit ich weiss wurde von Molekularbiologen doch schon nachgewiesen, dass es keine Beweise für krankmachende Viren gibt.
Ob sie nun einen nützlichen Zweck haben wie die Bakterien, die ja den Mitochondrien unterstützend zu Seite stehen bei der Ausscheidung von Körpergiften weiss ich nicht.
Da könnte man sicher noch weiterforschen. Wichtiger ist denke ich jedoch aufgrund von diesen Forschungen das ganze Infektionskonzept zu hinterfragen schließlich ist es Ziel der Wissenschaft und war es schon immer überholte Konzepte zu verwerfen und neue Ansätze und Beweise auch in ein funktionierendes Gesundheitssystem zu integrieren, oder?
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