Astronomie: Im All gibt es dreimal so viele Sterne wie bisher angenommen
Rote Zwerge kannte man bisher nur aus der Milchstraße und ihrer Nachbarschaft. Doch jetzt zeigt sich: Der ganze Kosmos ist voll von diesen winzigen Sternen. Von Sami Skalli
© David A. Aguilar/Harvard-Smithsonian Center of Astrophysics

Ein Planet umkreist einen Roten Zwerg
Die hellsten Sterne am Himmel können wir mit bloßem Auge sehen. Abermilliarden von ihnen leuchten am Firmament. Die kleinen und weniger hellen Sterne bleiben aber im Verborgenen, darunter die sogenannten "Roten Zwerge".
Wissenschaftler können diese Winzlinge zwar mit hochempfindlichen Teleskopen aufspüren, doch das gelang bisher nur in der Milchstraße und in unmittelbarer Nachbarschaft unserer Heimatgalaxie. Astronomen aus den USA haben nun allerdings auch zahlreiche Rote Zwerge in ferneren Galaxien gefunden, wie sie im Magazin Nature berichten . Und das bedeutet: Im Universum gibt es dreimal so viele Sterne wie bisher angenommen. Das jedenfalls berichten Pieter van Dokkum von der Yale-Universität und Charlie Conroy von der Universität Princeton .
Entdeckt wurden die Himmelskörper mit Hilfe eines hochsensiblen Instruments am Keck Observatorium auf Hawaii , dem "Low-Resolution Imaging Spectrometer" (LRIS) des Keck-I-Teleskops. Damit konnten die Astroforscher die schwachen Signale der Roten Zwerge in acht massiven und relativ nahen (elliptischen) Galaxien empfangen, die zwischen 50 und 300 Millionen Lichtjahre von der Erde entfernt sind. Sie filterten das Licht der hellen Sterne heraus, um anschließend das vage Dimmern der Roten Zwerge wahrzunehmen. Die besonders kleinen dieser roten Mini-Sonnen sind gerade mal ein Zehntel so groß wie unsere Sonne.
- Rote Zwerge
-
Rote Zwerge sind die unsichtbare Mehrheit am Sternenhimmel. Unter den aktiven Sternen sind sie die kleinsten im Universum. Der nächste Stern nach unserer Sonne ist Proxima Centauri. Und dennoch ist er für uns unsichtbar, da er nur wenig Energie umsetzt.
Die Kernfusion im Inneren läuft schwach, da sie kleiner sind als unsere Sonne: Die kleinsten sind gerade einmal ein Zehntel so groß. Die Sterne strahlen nur ein schwaches, rötliches Licht aus und an ihrer Oberfläche herrschen beschauliche 4000 Grad Celsius. Doch der sparsame Umgang mit ihrer Energie lässt Rote Zwerge sehr alt werden. Die Winzlinge können bis zu 100 Milliarden Jahre alt werden. Zum Vergleich: Unser noch junges Universum hat 14 Milliarden Jahre auf dem Buckel.
"Niemand wusste bisher, wie viele dieser Sterne es gibt", sagte der Studienautor Pieter van Dokkum. Die verschiedenen theoretischen Modelle wichen in ihren Vorhersagen stark voneinander ab, es fehlte die entsprechende Messmethode.
Das Forscherteam entdeckte, dass es rund 20 Mal mehr Rote Zwerge in elliptischen Galaxien gibt als in der Milchstraße. "Wir Forscher gehen für gewöhnlich davon aus, dass andere Galaxien aussehen wie unsere eigene", sagte Charlie Conroy. Er ist ebenfalls Autor der Studie und forscht sowohl in Princeton, als auch am Harvard-Smithosonian-Zentrum in Cambridge. Die Entdeckung könne unser Verständnis der Entstehung und Entwicklung von Galaxien weitgehend beeinflussen, sagte Conroy. Als Beispiel nennt er die "Dunkle Materie".







Dieser Artikel zeigt sehr schön, wie anmaßend und begrenzt einige Menschen sind: niemand kann wohl davon ausgehen, zu wissen, wie groß und wie alt das "Universum" ist. Das Universum ist immerhin die Gesamtheit dessen, was es gibt, und das kann uns einfach nicht bekannt sein. Man kann Modelle machen, aber dann sollte man sie auch als solche deklarieren. Kindern sollte man solchen Unsinn keineswegs erzählen, geschweige denn als Wahrheit verkaufen, es sei denn, man möchte sich lächerlich machen.
"Kindern sollte man solchen Unsinn keineswegs erzählen" -- Was soll daran Unsinn sein?
Eine in sich schlüssige Theorie, die auch mit der beobachteten Realität übereinstimmt, ist zwar in der Tat keine hundertprozentig gesicherte Wahrheit, aber auch kein Unsinn.
Wichtig ist lediglich, daß man Kindern die Regeln der Logik beibringt, mit deren Hilfe sie in der Lage sind, alles was sie hören, auf Plausibilität abzuklopfen, und sich stets eine Portion Skepsis zu bewahren.
Dann wäre es übrigens auch mit der Religion schnell vorbei.
In der Tat, der Mensch ist beschränkt. Drum sind im Werkzeuge so hilfreich.
Da installiert er ein neues noch empfindlicheres Teleskop und flugs zeigt sich, dass damit wieder ein Rätsel, das bisher mit spekulativer Dunkler Materie notdürftig erklärt wurde, sich in Wohlgefallen auflöst. Plötzlich ist die Masse im Universum vorhanden, die mit den gemessenen Ausdehnungsraten in Einklang gebracht werden kann.
Wir sehen, Denkmodelle sind so lange notwendig, bis das Instrumentarium da ist, um zu messen, wie es wirklich ist.
Danken wir Gott, dass wir heute nicht mehr nur auf Glauben angewiesen sind.
Das soll der Artikel also zeigen? Ich denke, Ihr Kommentar ist dafür wesentlich besser geeignet.
Auf die Gefahr hin, hier einige Seifenblasen platzen zu lassen: Die meisten Forscher sind sehr intelligent. Sie wissen, dass jede ihrer Theorien (die in der Fachwelt NIEMALS als "die Wahrheit", sondern bestenfalls als das präferierte Modell bezeichnet werden) mit der nächsten Beobachtung zum Fenster hinaus fliegen könnte. Jedes heutige Konsensmodell (von der Evolutionstheorie über die Keimtheorie von Krankheiten bis zur Urknalltheorie) ist eines der wenigen Modelle, die einst postuliert wurden und, im Gegensatz zum großen Rest, das Experiment wieder und wieder "überlebt" haben. Wenn wir diese Theorien nicht lehren sollen, dann sollten wir am besten gar nichts lehren, denn schließlich beruht auch die Erkenntnis, dass, um einmal ein Beispiel zu nennen, welches ich in der zweiten Klasse Volksschule gelehrt bekam, Handtücher nass werden, wenn man sie in den Regen legt, nur auf Beobachtung und könnte (was unwahrscheinlich ist) durch ein Experiment potentiell widerlegt werden.
Wissenschaftler sind sich in der Regel den Unzulänglichkeiten ihrer Methodik bewusst, was sie auch nicht geheim halten, und dennoch werden sie der Entschlüsselung der letzten Rätsel immer näher sein als jemand, der ihnen einen beschränkten Horizont und Anmaßung vorwirft und dadurch nicht intelligent, tiefsinnig oder aufgeschlossen aussieht, sonder sich bestenfalls lächerlich macht.
Nun, man sollte Kindern sicher nicht beibringen, dass das Universum x Mrd. Jahre alt sei und ähnliche vermeintliche Fakten. Die Modelle, die hinter solchen Abschätzungen stehen, und auf welchen Beobachtungen sie beruhen, kann man aber durchaus vermitteln. Ein Bisschen Erkenntnistheorie kann auch nicht schaden.
Wenn man begreift, wie Erkenntnisgewinn funktioniert, wird klar, warum eine Aussage über das Alter des Universums wahrscheinlich "falsch" aber dennoch kein Unsinn ist, und dass nicht alles Wissen zusammen bricht, bloß weil es plötzlich drei mal so viele Sterne gibt.
"Kindern sollte man solchen Unsinn keineswegs erzählen" -- Was soll daran Unsinn sein?
Eine in sich schlüssige Theorie, die auch mit der beobachteten Realität übereinstimmt, ist zwar in der Tat keine hundertprozentig gesicherte Wahrheit, aber auch kein Unsinn.
Wichtig ist lediglich, daß man Kindern die Regeln der Logik beibringt, mit deren Hilfe sie in der Lage sind, alles was sie hören, auf Plausibilität abzuklopfen, und sich stets eine Portion Skepsis zu bewahren.
Dann wäre es übrigens auch mit der Religion schnell vorbei.
In der Tat, der Mensch ist beschränkt. Drum sind im Werkzeuge so hilfreich.
Da installiert er ein neues noch empfindlicheres Teleskop und flugs zeigt sich, dass damit wieder ein Rätsel, das bisher mit spekulativer Dunkler Materie notdürftig erklärt wurde, sich in Wohlgefallen auflöst. Plötzlich ist die Masse im Universum vorhanden, die mit den gemessenen Ausdehnungsraten in Einklang gebracht werden kann.
Wir sehen, Denkmodelle sind so lange notwendig, bis das Instrumentarium da ist, um zu messen, wie es wirklich ist.
Danken wir Gott, dass wir heute nicht mehr nur auf Glauben angewiesen sind.
Das soll der Artikel also zeigen? Ich denke, Ihr Kommentar ist dafür wesentlich besser geeignet.
Auf die Gefahr hin, hier einige Seifenblasen platzen zu lassen: Die meisten Forscher sind sehr intelligent. Sie wissen, dass jede ihrer Theorien (die in der Fachwelt NIEMALS als "die Wahrheit", sondern bestenfalls als das präferierte Modell bezeichnet werden) mit der nächsten Beobachtung zum Fenster hinaus fliegen könnte. Jedes heutige Konsensmodell (von der Evolutionstheorie über die Keimtheorie von Krankheiten bis zur Urknalltheorie) ist eines der wenigen Modelle, die einst postuliert wurden und, im Gegensatz zum großen Rest, das Experiment wieder und wieder "überlebt" haben. Wenn wir diese Theorien nicht lehren sollen, dann sollten wir am besten gar nichts lehren, denn schließlich beruht auch die Erkenntnis, dass, um einmal ein Beispiel zu nennen, welches ich in der zweiten Klasse Volksschule gelehrt bekam, Handtücher nass werden, wenn man sie in den Regen legt, nur auf Beobachtung und könnte (was unwahrscheinlich ist) durch ein Experiment potentiell widerlegt werden.
Wissenschaftler sind sich in der Regel den Unzulänglichkeiten ihrer Methodik bewusst, was sie auch nicht geheim halten, und dennoch werden sie der Entschlüsselung der letzten Rätsel immer näher sein als jemand, der ihnen einen beschränkten Horizont und Anmaßung vorwirft und dadurch nicht intelligent, tiefsinnig oder aufgeschlossen aussieht, sonder sich bestenfalls lächerlich macht.
Nun, man sollte Kindern sicher nicht beibringen, dass das Universum x Mrd. Jahre alt sei und ähnliche vermeintliche Fakten. Die Modelle, die hinter solchen Abschätzungen stehen, und auf welchen Beobachtungen sie beruhen, kann man aber durchaus vermitteln. Ein Bisschen Erkenntnistheorie kann auch nicht schaden.
Wenn man begreift, wie Erkenntnisgewinn funktioniert, wird klar, warum eine Aussage über das Alter des Universums wahrscheinlich "falsch" aber dennoch kein Unsinn ist, und dass nicht alles Wissen zusammen bricht, bloß weil es plötzlich drei mal so viele Sterne gibt.
"Kindern sollte man solchen Unsinn keineswegs erzählen" -- Was soll daran Unsinn sein?
Eine in sich schlüssige Theorie, die auch mit der beobachteten Realität übereinstimmt, ist zwar in der Tat keine hundertprozentig gesicherte Wahrheit, aber auch kein Unsinn.
Wichtig ist lediglich, daß man Kindern die Regeln der Logik beibringt, mit deren Hilfe sie in der Lage sind, alles was sie hören, auf Plausibilität abzuklopfen, und sich stets eine Portion Skepsis zu bewahren.
Dann wäre es übrigens auch mit der Religion schnell vorbei.
Nabend.
als erstes muss gesagt werden, dass der Begriff "Wahrheit" absolut nichts in Wissenschaft verloren hat!
Das das Universum am Expandieren ist, ist keine frage, wenn man sich etwas mehr mit dem Thema auseinander setzt.
Desweiteren kann ich Azenion 100 prozentig zustimmen. Es geht um logisches Denken und zu lernen Schlussvolgerungen zu ziehen :-)
In der Tat, der Mensch ist beschränkt. Drum sind im Werkzeuge so hilfreich.
Da installiert er ein neues noch empfindlicheres Teleskop und flugs zeigt sich, dass damit wieder ein Rätsel, das bisher mit spekulativer Dunkler Materie notdürftig erklärt wurde, sich in Wohlgefallen auflöst. Plötzlich ist die Masse im Universum vorhanden, die mit den gemessenen Ausdehnungsraten in Einklang gebracht werden kann.
Wir sehen, Denkmodelle sind so lange notwendig, bis das Instrumentarium da ist, um zu messen, wie es wirklich ist.
Danken wir Gott, dass wir heute nicht mehr nur auf Glauben angewiesen sind.
... wird leider auch durch diesen Befund, so wie ich ihn bisher interpretieren konnte, das paper werde ich morgen erst lesen können, nicht unnötig, da er leider beispielsweise die Anomalie (im klassischen Sinne) der Rotationskurve der Milchstraße nicht erklärt. Was man aber schließen kann ist, dsas der Anteil der Dunklen Materie kleiner sein könnte als angenommen. Um wieviel kleiner muss sich noch herausstellen.
... wird leider auch durch diesen Befund, so wie ich ihn bisher interpretieren konnte, das paper werde ich morgen erst lesen können, nicht unnötig, da er leider beispielsweise die Anomalie (im klassischen Sinne) der Rotationskurve der Milchstraße nicht erklärt. Was man aber schließen kann ist, dsas der Anteil der Dunklen Materie kleiner sein könnte als angenommen. Um wieviel kleiner muss sich noch herausstellen.
Darf es ein wenig mehr sein?
"Dreimal mehr" ist die vierfache Menge. "Dreimal so viele" ist zweimal mehr. Ja, was denn nun?
Leider ist es auch der Zeit nicht eindeutig gelungen, hier Klarheit zu schaffen (das wäre in meinen Augen die journalistische Arbeit), denn selbst auf der verlinkten Webseite des Keck-Observatoriums steht in der Überschrift des Artikels: "Discovery Triples Total Number of Stars ..." und wenige Zeilen später im Artikel: "... the total number of stars in the universe is likely three times bigger than realized."
Quelle: http://keckobservatory.or...
E.
Liebe/r Ecky,
ich habe Kontakt zu Pieter van Dokkum aufgenommen. Er ist der Autor der Studie und sagt, die Zahl habe sich verdreifacht. Also statt 100 Sextillionen Sternen (100*10^36) sollen es nach seinen Angaben 300 Sextillionen (300*10^36) sein – wobei auch das natürlich nur Schätzungen sind. Die Angaben, die das Keck-Observatorium auf der Webseite macht, sind sprachlich nicht ganz eindeutig.
Mit freundlichen Grüßen aus der Wissensredaktion
Sami Skalli
Liebe/r Ecky,
ich habe Kontakt zu Pieter van Dokkum aufgenommen. Er ist der Autor der Studie und sagt, die Zahl habe sich verdreifacht. Also statt 100 Sextillionen Sternen (100*10^36) sollen es nach seinen Angaben 300 Sextillionen (300*10^36) sein – wobei auch das natürlich nur Schätzungen sind. Die Angaben, die das Keck-Observatorium auf der Webseite macht, sind sprachlich nicht ganz eindeutig.
Mit freundlichen Grüßen aus der Wissensredaktion
Sami Skalli
Bei ihren Kommentaren musste ich erstmal auf jeden Fall lachen.
Ich denke mit 3-4x so vielen Sternen sind wir ganz gut beraten.
Der Artikel hat zwar diese kleine Schwachstelle. Ob es sich hierbei um die Schuld des Verfassers handelt sei aber mal dahingestellt.
Fest steht, dass uns hier kurz und prägnant eine faszinierende Entdeckung aufgezeigt wurde welche doch bis zu einem gewissen Grad die Welt verändert.
Das soll der Artikel also zeigen? Ich denke, Ihr Kommentar ist dafür wesentlich besser geeignet.
Auf die Gefahr hin, hier einige Seifenblasen platzen zu lassen: Die meisten Forscher sind sehr intelligent. Sie wissen, dass jede ihrer Theorien (die in der Fachwelt NIEMALS als "die Wahrheit", sondern bestenfalls als das präferierte Modell bezeichnet werden) mit der nächsten Beobachtung zum Fenster hinaus fliegen könnte. Jedes heutige Konsensmodell (von der Evolutionstheorie über die Keimtheorie von Krankheiten bis zur Urknalltheorie) ist eines der wenigen Modelle, die einst postuliert wurden und, im Gegensatz zum großen Rest, das Experiment wieder und wieder "überlebt" haben. Wenn wir diese Theorien nicht lehren sollen, dann sollten wir am besten gar nichts lehren, denn schließlich beruht auch die Erkenntnis, dass, um einmal ein Beispiel zu nennen, welches ich in der zweiten Klasse Volksschule gelehrt bekam, Handtücher nass werden, wenn man sie in den Regen legt, nur auf Beobachtung und könnte (was unwahrscheinlich ist) durch ein Experiment potentiell widerlegt werden.
Wissenschaftler sind sich in der Regel den Unzulänglichkeiten ihrer Methodik bewusst, was sie auch nicht geheim halten, und dennoch werden sie der Entschlüsselung der letzten Rätsel immer näher sein als jemand, der ihnen einen beschränkten Horizont und Anmaßung vorwirft und dadurch nicht intelligent, tiefsinnig oder aufgeschlossen aussieht, sonder sich bestenfalls lächerlich macht.
Wissenschaft lebt davon, daß Theorien und Aussagen bis zu ihrer Widerlegung (teilweise unter Zuhilfenahme von Randbedingungen) Gültigkeit haben. Diese Falsifizierbarkeit ist das Wesen von ernstzunehmender Wissenschaft!
Das bedeutet natürlich auch, daß wissenschaftliche Modelle (bzw. Theorien) entwickelt werden, die immer näher an die Wahrheit (im Sinne von Realität) heranrücken. Wir können aber niemals feststellen, wie gut unsere Modelle und Theorien die Realität abbilden.
Ein Glauben schreibt dagegen bestimmte Dinge als Prämissen fest und ist damit nicht falsifizierbar, ergo keine Wissenschaft.
Das sollte man den Kindern dann doch erzählen.
@ProductionBSc: Die Zeit hätte wenigstens auf diese Diskrepanz in den verlinkten Artikeln hinweisen können...
E.
Wissenschaft lebt davon, daß Theorien und Aussagen bis zu ihrer Widerlegung (teilweise unter Zuhilfenahme von Randbedingungen) Gültigkeit haben. Diese Falsifizierbarkeit ist das Wesen von ernstzunehmender Wissenschaft!
Das bedeutet natürlich auch, daß wissenschaftliche Modelle (bzw. Theorien) entwickelt werden, die immer näher an die Wahrheit (im Sinne von Realität) heranrücken. Wir können aber niemals feststellen, wie gut unsere Modelle und Theorien die Realität abbilden.
Ein Glauben schreibt dagegen bestimmte Dinge als Prämissen fest und ist damit nicht falsifizierbar, ergo keine Wissenschaft.
Das sollte man den Kindern dann doch erzählen.
@ProductionBSc: Die Zeit hätte wenigstens auf diese Diskrepanz in den verlinkten Artikeln hinweisen können...
E.
Wissenschaft lebt davon, daß Theorien und Aussagen bis zu ihrer Widerlegung (teilweise unter Zuhilfenahme von Randbedingungen) Gültigkeit haben. Diese Falsifizierbarkeit ist das Wesen von ernstzunehmender Wissenschaft!
Das bedeutet natürlich auch, daß wissenschaftliche Modelle (bzw. Theorien) entwickelt werden, die immer näher an die Wahrheit (im Sinne von Realität) heranrücken. Wir können aber niemals feststellen, wie gut unsere Modelle und Theorien die Realität abbilden.
Ein Glauben schreibt dagegen bestimmte Dinge als Prämissen fest und ist damit nicht falsifizierbar, ergo keine Wissenschaft.
Das sollte man den Kindern dann doch erzählen.
@ProductionBSc: Die Zeit hätte wenigstens auf diese Diskrepanz in den verlinkten Artikeln hinweisen können...
E.
Darauf hätte ich auch noch hinweisen wollen, jedoch hat mir die Zeichenbeschränkung da einen Strich durch die Rechnung gemacht.
Darauf hätte ich auch noch hinweisen wollen, jedoch hat mir die Zeichenbeschränkung da einen Strich durch die Rechnung gemacht.
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