Demografie In Deutschland werden so wenig Babys geboren wie nie
1,36 Kinder pro Frau – das ist der Durchschnitt, den das Statistische Bundesamt für 2009 errechnet hat. Die Zahl der Geburten in Deutschland ist damit weiter gesunken.
Trotz Elternzeit und Elterngeld bekommen die Deutschen nicht mehr Kinder. Darauf jedenfalls lassen die Zahlen schließen, die das Statistische Bundesamt in Wiesbaden jetzt veröffentlichte.
Die Zahl der Geburten in Deutschland ist demnach auf ein Rekordtief gesunken. 2009 kamen rund 665.000 Kinder zur Welt, etwa 17.000 weniger als im Vorjahr und nicht einmal halb so viele wie 1964. Das liege zum einen daran, dass Frauen weniger Babys bekommen und zum anderen an der sinkenden Zahl der Frauen im geeigneten Alter. In Deutschland leben derzeit gut 82 Millionen Menschen – 1964 waren es um die 75 Millionen.
Frauen bringen nach der Statistik im Laufe ihres Lebens durchschnittlich 1,36 Kinder zur Welt. 2008 waren es 1,38, ein Jahr zuvor 1,37. Den bisherigen Höchststand registrierten die Statistiker im Jahr 1964 – damals kamen in Deutschland 1,4 Millionen Babys zur Welt. Allerdings sind diese Zahlen nur eine rechnerische Größe: Die Statistiker betrachten das Geburtenverhalten aller Frauen im Alter zwischen 15 und 49 eines Jahres und nehmen es als Grundlage. Daraus errechnen sie, wie viele Kinder eine Frau bis zum Ende ihres Lebens durchschnittlich bei gleichem Geburtenverhalten bekommen würde.
Im europäischen Vergleich ist Deutschland weiterhin Schlusslicht. Im Verhältnis zur Einwohnerzahl werden derzeit in Irland und Frankreich die meisten Kinder geboren. In Italien und Österreich liegt die Geburtenziffer pro Frau ähnlich wie hierzulande bei weniger als zwei Kindern. In afrikanischen Ländern, wie Nigeria und Somalia, bekommen Frauen im Laufe ihres Lebens zum Teil durchschnittlich mehr als sechs Kinder. Unter den Spitzenreitern liegt außerdem Afghanistan.
- Datum 12.11.2010 - 11:56 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE, dpa
- Kommentare 317
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Und wieviele Kinder pro Mann werden in Deutschland gezeugt? Jaja, das lässt sich nicht so leicht errechnen - es gibt vielleicht ein paar weniger Männer, die zu berücksichtigende Zeitspanne ist länger, pater interdum incertus... Trotzdem finde ich es schade, dass diese Zahlen stets an den Frauen festgemacht werden, denn von Feststellungen zu Schuldzuweisungen ist es bekanntlich nicht weit. Zum Kinderwollen und -bekommen gehören aber genauso auch die Männer.
...können sie sicher sein.
Beim Mann schaut das schon anders aus....
Nicht als Schuldzuweisung, sondern als starke Position. Früher wurden die Frauen oftmals einfach als nettes Beiwerk, das eben für den Nachwuchs zuständig ist, betrachtet. Heute zeigt sich, dass das eben keine Nebensache ist, sondern zentraler Wert unserer Gesellschaft.
Und da hilft es den Männern wenig, wenn sie potentiell mit wenigen hundert Exemplaren für ausreichend Nachkommen sorgen könnten.
Abgesehen davon nutzt uns eine Geschlechterdiskussion dabei einfach rein gar nichts. Zum Kinder zeugen gehören nunmal zwei. Daran ändert keine Statistik und keine Schuldzuweisung etwas.
Was brächte eine statistische Erfassung von Zeugungen? Haben Sie schon Mal den Begriff des natürlichen Schwangerschaftsabbruches gehört? Daran ist der Mann (i.d.R.) völlig unbeteiligt und selbst bei gewollten Schangerschaftsabbrüchen hat er (rein rechtlich) gar nichts zu sagen. Somit unterscheiden sich die Zahlen der Zeugungen und die der Geburten um die Differenz der abgebrochenen Schwangerschaften, was die Geburtenrate IMMER unter der Zeugungsrate hält. Warum also sollte man die Zeugung erfassen wollen? Oder hatten Sie bloß einen (nicht lustigen) Scherz machen wollen?
Zustimmung zu Kommentar 1, dass die Männer dazugehören.
Und jetzt kann man mit der Statistik spielen...:
Angenommen, es gibt genauso viele Männer wie Frauen in jeder Altersklasse (was in erster Näherung nicht unwahrscheinlich ist), liest sich der Artikel so, dass also Männer bis zum Alter von 49 Jahren im Durchschnitt Vater von 1,36 Kindern geworden sind (gerechnet ab dem Alter 15).
Geht man davon aus, dass sie auch noch in höherem Alter Vater werden (was in der Realität vorkommt), sind Männer also bis zum Alter von 49 Vater von weniger als 1,36 Kindern geworden, also weniger Kinder pro Mann als pro Frau im Alter bis 50.
Schätzt man, dass 20 % der Kinder einen Vater haben, der bei Geburt 50 Jahre oder älter ist, kommt man z. B. auf nur 1,09 Kinder pro Mann bis 50.
Ich verstehe ihre Schuldzuweisungshysterie nicht.
Der Planet ist doch sowieso schon stark überbevölkert, da ist doch sowas eine richtig gute Nachricht.
Für die Renten, ja da ist es eine denkbar schlechte Nachricht :)
Alles im Leben hat zwei Seiten.
als vorhanden. Denn die Grundlage ist die Geburt von Kindern, die ja gemeldet sein sollte und nicht die Hektoliter Sperma die Männer, auf die eine oder andere Art in ihrem Leben absondern.
Ich weiss auch wirklich nicht wie man dazu kommt, eine Schuld aus solchen Statistiken zu enwickeln.
Mir ist nie ein Ansatz dazu bekannt, die rückläufige Geburtenrate auf irgendeine Art und Weise den Frauen anzulasten. Ihr Kommentar war der erste...
....in der Statistik kommt daher, dass die Zahl der Geburten in einer Population von der Zahl der Frauen mehr abhängt, als von der Zahl der Männer.
...können sie sicher sein.
Beim Mann schaut das schon anders aus....
Nicht als Schuldzuweisung, sondern als starke Position. Früher wurden die Frauen oftmals einfach als nettes Beiwerk, das eben für den Nachwuchs zuständig ist, betrachtet. Heute zeigt sich, dass das eben keine Nebensache ist, sondern zentraler Wert unserer Gesellschaft.
Und da hilft es den Männern wenig, wenn sie potentiell mit wenigen hundert Exemplaren für ausreichend Nachkommen sorgen könnten.
Abgesehen davon nutzt uns eine Geschlechterdiskussion dabei einfach rein gar nichts. Zum Kinder zeugen gehören nunmal zwei. Daran ändert keine Statistik und keine Schuldzuweisung etwas.
Was brächte eine statistische Erfassung von Zeugungen? Haben Sie schon Mal den Begriff des natürlichen Schwangerschaftsabbruches gehört? Daran ist der Mann (i.d.R.) völlig unbeteiligt und selbst bei gewollten Schangerschaftsabbrüchen hat er (rein rechtlich) gar nichts zu sagen. Somit unterscheiden sich die Zahlen der Zeugungen und die der Geburten um die Differenz der abgebrochenen Schwangerschaften, was die Geburtenrate IMMER unter der Zeugungsrate hält. Warum also sollte man die Zeugung erfassen wollen? Oder hatten Sie bloß einen (nicht lustigen) Scherz machen wollen?
Zustimmung zu Kommentar 1, dass die Männer dazugehören.
Und jetzt kann man mit der Statistik spielen...:
Angenommen, es gibt genauso viele Männer wie Frauen in jeder Altersklasse (was in erster Näherung nicht unwahrscheinlich ist), liest sich der Artikel so, dass also Männer bis zum Alter von 49 Jahren im Durchschnitt Vater von 1,36 Kindern geworden sind (gerechnet ab dem Alter 15).
Geht man davon aus, dass sie auch noch in höherem Alter Vater werden (was in der Realität vorkommt), sind Männer also bis zum Alter von 49 Vater von weniger als 1,36 Kindern geworden, also weniger Kinder pro Mann als pro Frau im Alter bis 50.
Schätzt man, dass 20 % der Kinder einen Vater haben, der bei Geburt 50 Jahre oder älter ist, kommt man z. B. auf nur 1,09 Kinder pro Mann bis 50.
Ich verstehe ihre Schuldzuweisungshysterie nicht.
Der Planet ist doch sowieso schon stark überbevölkert, da ist doch sowas eine richtig gute Nachricht.
Für die Renten, ja da ist es eine denkbar schlechte Nachricht :)
Alles im Leben hat zwei Seiten.
als vorhanden. Denn die Grundlage ist die Geburt von Kindern, die ja gemeldet sein sollte und nicht die Hektoliter Sperma die Männer, auf die eine oder andere Art in ihrem Leben absondern.
Ich weiss auch wirklich nicht wie man dazu kommt, eine Schuld aus solchen Statistiken zu enwickeln.
Mir ist nie ein Ansatz dazu bekannt, die rückläufige Geburtenrate auf irgendeine Art und Weise den Frauen anzulasten. Ihr Kommentar war der erste...
....in der Statistik kommt daher, dass die Zahl der Geburten in einer Population von der Zahl der Frauen mehr abhängt, als von der Zahl der Männer.
Europaweiter Geburtenanstieg - aber nicht in Deutschland
http://www.bib-demografie...
....nicht vorstellen, wieso man in Deutschland ein Kind auf sich nehmen würde. Die Selbstbeschränkungen und persönliche Risiken sind einfach zu groß, wenn man nicht weit mehr Geld hat, als man hier durch Arbeit verdienen kann.
....nicht vorstellen, wieso man in Deutschland ein Kind auf sich nehmen würde. Die Selbstbeschränkungen und persönliche Risiken sind einfach zu groß, wenn man nicht weit mehr Geld hat, als man hier durch Arbeit verdienen kann.
Umso lustiger finde ich es, wenn ein Streit um die Statistik entbrennt. Damals ging es darum, ob nun 15000 Babys eines voran gegangenen Quartals hinzu gezogen werden dürfen, damit die Familienministerin einen Erfolg vorweisen darf. Es wird per Statistik regiert, um in der merkwürdigen Medienwelt noch bestehen zu können.
Außerdem glaube ich, dass die BRD es einfach nicht geschafft hat, ein attraktives Familienmodell zu entwickeln. Geld allein macht nicht glücklich. Vertrauen, Selbstverantwortung und Unabhängigkeit, aber vor allem eine echte Perspektive, sind mit Sicherheit nennenswerte Größen. Der "väterliche" Staat überwuchert leider alles. Und wenn ich dann die ältere Generation höre, wie sie uns jungen Menschen ihre "Meinungen" über richtiges Familienleben und Erziehung indoktrinieren (Kindergärten sind ja so StaSi) wollen - ne ihr lieben alten Männer (und Frauen), so wird das nix.
Letztlich ist dies unser Hauptproblem als Gesellschaft, etwas gegen dass es keine Patentrezepte gibt und was die Politik auch sicher nicht alleine lösen kann. In jedem Bereich der Gesellschaft muss überlegt werden warum wir trotz unseres Reichtums behaupten wir hätten keine Zeit, kein Geld oder keine Lust auf Kinder, obwohl diese zu kriegen aus biologischer Sicht unser Hauptdaseinszweck ist...als junger Mensch im zeugungsfähigen Alter muss ich mir da auch an die eigene Nase fassen, aber es ist heute schon schwer genug überhaupt eine dauerhafte Beziehung aufzubauen, geschweige denn eine in der man (Mann?) sich dann auch gemeinsam für Kindern entscheidet.
Angesichts der Tatsache dass dies bis ca. 1960 nie ein Problem in der Menschheitsgeschichte war steht man dem ganzen vielleicht besonders ratlos gegenüber. Mir graust jedenfalls jetzt schon vor dem Altwerden unter lauter anderen Alten...
Ich muss ja jetzt nicht schon wieder alle Argumente zusammenfassen, aber an der Demografie wird Deutschland so schnell nicht zugrunde gehen. Googeln Sie doch einfach mal nach Demografielüge.
Das ganze ist nur eine Kampagne, damit die Versicherungsindustrie viel Geld verdient und die Politik weitere Einschnitte beim einfachen Bürger durchsetzen kann. Wer drauf reinfällt schadet sich letztlich selbst.
Ich muss ja jetzt nicht schon wieder alle Argumente zusammenfassen, aber an der Demografie wird Deutschland so schnell nicht zugrunde gehen. Googeln Sie doch einfach mal nach Demografielüge.
Das ganze ist nur eine Kampagne, damit die Versicherungsindustrie viel Geld verdient und die Politik weitere Einschnitte beim einfachen Bürger durchsetzen kann. Wer drauf reinfällt schadet sich letztlich selbst.
Genau das Sarange im ersten Beitrag gemeint. Der Vorwurf kommt immer so schön schnell. Aber ich werde mir da garantiert nicht an die eigene Nase fassen. Allein bis mitte zwanzig eine gemeinsame Wohnung zu finden ist unmöglich, Mensch muss flexibel sein. Mensch muss sich auch vor der Firma rechtfertigen, wenn er mal Zeit für die Kinder haben möchte. Kinder machen und dann 90 Prozent in der Fremde rumhängen ist einfach nicht das, was der moderne Mann möchte. Und diese Anspielung auf den Pille-Knick macht mich einfach nur wütend. Als wenn der Zugewinn an Selbstbestimmung für das Hauptproblem verantwortlich wäre. Eine gleiche, unverrückbare Basis würde Wunder wirken. Eine Basis, die keinem genommen werden kann. Das wäre Selbstbestimmung und Planungssicherheit.
eine Frage, nur zur Verständnis: warum ist es unmöglich bis Mitte zwanzig eine gemeinsame Wohnung zu finden? Warum muss man flexibel sein? Warum muss man sich vor der Firma rechtfertigen?
Meine Unverständnis kommt daher, weil bei meiner Frau (27) und mir (29) knapp 2-Jahre altes Kind alles geklappt hat, sowohl mit dem Studienabschluss (beide), als auch mit dem Jobeinstieg (beide). Zugegeben man muss Prioritäten setzen und ab und zu verzichten. Wenn man es nicht tut, darf man sich dann aber nicht über die Entwicklung wundern, weil Einem paar Tausender mehr auf'm Konto oder Flexibilität bis zur Rente wichtiger sind.
eine Frage, nur zur Verständnis: warum ist es unmöglich bis Mitte zwanzig eine gemeinsame Wohnung zu finden? Warum muss man flexibel sein? Warum muss man sich vor der Firma rechtfertigen?
Meine Unverständnis kommt daher, weil bei meiner Frau (27) und mir (29) knapp 2-Jahre altes Kind alles geklappt hat, sowohl mit dem Studienabschluss (beide), als auch mit dem Jobeinstieg (beide). Zugegeben man muss Prioritäten setzen und ab und zu verzichten. Wenn man es nicht tut, darf man sich dann aber nicht über die Entwicklung wundern, weil Einem paar Tausender mehr auf'm Konto oder Flexibilität bis zur Rente wichtiger sind.
auch wenn sie heute keine Familienministerin mehr ist.
Als Familienministerin hat sie doch zu jeder Tag- und Nachtzeit nicht ablassen können, dass ihre Familienpolitik einen Babyboom auslösen werde.
Kurz vor Veröffentlichung des Stat. Bundesamtes im Jahre 2009 hat sie noch schnell "getürkte" Zahlen verkündet, um ihre ewigen Behauptungen des Babybooms zu stützen. Ernüchterung nach Veröffentlichung der amtl Zahlen und dann aber schnell Wechsel in ein anderes Resort.
Warum wird im Artikel nicht differenziert dargestellt, wie sich der Baby-Segen aufteilt?
Es wäre schon wissenswert, wie hoch der Anteil der Migranten mit (isl.) türkischen Migrations-Hintergrund ist, damit man wenigstens abschätzen kann, inwieweit nun Sarrazin richtig oder falsch liegt.
Sie hat doch wenigstens versucht, konstruktiv etwas zu tun. Kann man doch mal anerkennen. Warum also gerade i h r bei d i e s e m Thema die schallende Ohrfeige verpassen? Als Vorbild kann sie im Hinblick auf Familie zumindest eher herangezogen werden als die Kanzlerin, die aktuelle Familienministerin oder der Außenminister. Nett und ein positives Signal wäre sicherlich, wenn die Familienministerin in ihrer Amtszeit ein Kind bekäme und allen vorexerzierte, wie das mit der Vereinbarkeit von Beruf und Familie möglich sein kann.
Nachstehend eine Information aus dem Statistischen Bundesamt:
Die wichtigsten Herkunftsländer der in Deutschland lebenden Menschen mit ausländischer Staatsangehörigkeit sind unverändert die Türkei mit einem Anteil von 25 Prozent, Italien mit acht Prozent, Polen mit sechs Prozent, Serbien und Montenegro einschließlich der Nachfolgestaaten mit zusammen sechs Prozent, Griechenland mit vier Prozent und Kroatien sowie die Russische Föderation mit jeweils drei Prozent.
20 Prozent in Deutschland geboren
Knapp 20 Prozent aller im Ausländerzentralregister geführten Personen wurden in Deutschland geboren. Den höchsten Anteil dabei hatten mit 42 Prozent die türkischen Staatsangehörigen, gefolgt von den italienischen (zwölf Prozent) und griechischen (sechs Prozent) Staatsangehörigen.
Die Hochrechnungen dieser bedenklichen Zahlen in die Zukunft überlasse ich Ihnen
Sie hat doch wenigstens versucht, konstruktiv etwas zu tun. Kann man doch mal anerkennen. Warum also gerade i h r bei d i e s e m Thema die schallende Ohrfeige verpassen? Als Vorbild kann sie im Hinblick auf Familie zumindest eher herangezogen werden als die Kanzlerin, die aktuelle Familienministerin oder der Außenminister. Nett und ein positives Signal wäre sicherlich, wenn die Familienministerin in ihrer Amtszeit ein Kind bekäme und allen vorexerzierte, wie das mit der Vereinbarkeit von Beruf und Familie möglich sein kann.
Nachstehend eine Information aus dem Statistischen Bundesamt:
Die wichtigsten Herkunftsländer der in Deutschland lebenden Menschen mit ausländischer Staatsangehörigkeit sind unverändert die Türkei mit einem Anteil von 25 Prozent, Italien mit acht Prozent, Polen mit sechs Prozent, Serbien und Montenegro einschließlich der Nachfolgestaaten mit zusammen sechs Prozent, Griechenland mit vier Prozent und Kroatien sowie die Russische Föderation mit jeweils drei Prozent.
20 Prozent in Deutschland geboren
Knapp 20 Prozent aller im Ausländerzentralregister geführten Personen wurden in Deutschland geboren. Den höchsten Anteil dabei hatten mit 42 Prozent die türkischen Staatsangehörigen, gefolgt von den italienischen (zwölf Prozent) und griechischen (sechs Prozent) Staatsangehörigen.
Die Hochrechnungen dieser bedenklichen Zahlen in die Zukunft überlasse ich Ihnen
...können sie sicher sein.
Beim Mann schaut das schon anders aus....
Na ja, da haben die wohl teils hoch gelobten "Maßnahmen" von Elterngeld, vertärkte externe Kinderbetreuung nicht so viel bewirkt (Auch wenn die Betreuung erst noch im Aufbau ist).
Ich denke die Ursachen liegen im Mix von:
- verstärkte ökonomische "Optimierung" und Ausrichtung von Menschen in Deutschland durch "Druck" oder freiwillig (z.B. unsichere Arbeitsverhältnisse/Zeitverträge, Niedriglöhne, Mobilität)
- Allg. gesellschaftliche Veränderungen (Individualismus, Selbstverwirklichung, Offenhaltung vieler Lebensoptionen, Vermeidung von(vermeintlicher) Abhängigkeit und Verpflichtungen, wie sie mit Kindern leider verknüpft werden.
Es gibt sicher viele andere Gründe für die wenigen Geburten, die in div. Threads schon hinreichend diskutiert wurden, samt der Frage, ob dies jetzt unbedingt negativ zu bewerten ist.
In letzter Zeit ist mir allerdings aufgefallen,dass Paare/Familien mit eher traditionellen Strukturen (Alleinverdiener geringfügig Zuverdiener und überwiegend Kleinkinderbetreung zuhause) nach meiner subjektiven Erfahrung noch mit Abstand die meisten Kinder haben, wenigstens sofern einigermaßen akzeptable Rahmenbedingungen vorhanden sind.(s.O) Von daher sollte man m.E. auch dieses "veraltete" Modell" in der Diskussion nicht zu sehr vernachlässigen, bzw. zu negativ bewerten.
Ach ja, und der in manchen Ländern deutlich gestiegene Schulsstress samt Schulchaos etc. mit häufig frustrierten Kindern ist dem Familienfrieden recht abträglich und kein guter "Ansporn".
Eine Berufsgruppe, die nicht von finanziellen Zukunftsängsten geplagt wird. Bekommen die mehr Nachwuchs?
Interessant ist auch die Entwicklung der Geburtenrate in den neuen Bundesländern nach der Eingliederung der DDR in den Westen. Von der sozialen Sicherheit mit vorbildlicher Kinderbetreuung in die soziale Unsicherheit mit leeren Versprechungen als Kinderbetreung.
Ob Geld eine Rolle spielt, wage ich mal zu beweifeln. In der kinderreichsten Zeit Deutschlands, sprich vor dem 20. Jahrhundert, war der Nachwuchs oft eine Frage der Einkommens- und Altersabsicherung. Inzwischen wird für jeden Menschen von der Wiege bis zur Bahre gesorgt und Paare können dank Geburtenkontrolle genau festlegen, wann und wieviel Nachwuchs gezeugt werden soll. Es ist also nicht mehr eine Frage des Müssens, sondern des Wollens.
Die Preisfrage ist nun, warum es so große Unterschiede etwa zwischen den Nachbarländern Frankreich und Deutschland gibt? Vermutlich zum einen kulturelle Gründe (die Deutschen sind Sicherheitsfanatiker) und zum anderen die Betreuungssituation.
Wann folgt auf die Lippenbekenntnisse zum Kita-Ausbau endlich eine konsequente Umsetzung? Warum werden Unternehmen nicht stärker in die Pflicht genommen? Dieses Herumeiern kann sich Deutschland nicht leisten.
Ja meines Wissens, bekommen Beamtenfamilien mehr Kinder als der Durchschnitt, leben ja auch länger.....
Es wäre wirklich mal interessant hier tatsächlich genauere differenziertere Zahlen zu erhalten.
Na ja, gibt es halt in den nächsten Jahren immer weniger Zeitleser, dafür sind diese aber vermutlich im Mittel "moderner", "forschrittlicher" und "emanzipierter".......
Etwas verschärftere Darstellung zu:
"Allg. gesellschaftliche Veränderungen (Individualismus, Selbstverwirklichung, Offenhaltung vieler Lebensoptionen, Vermeidung von(vermeintlicher) Abhängigkeit und Verpflichtungen, wie sie mit Kindern leider verknüpft werden."
.
Letztlich ist es so, dass ein Individualismus, der jede gesellschaftlichen Bezug und damit auch Verantwortung ablehnt, parasitär ist. Benötigen diejenigen, die sich dazu bekennen nicht auch Straßen, Krankenhäuser, Schulen, Sicherheit und schließlich zuletzt Altenheime und Altenpfleger?
Überlassen sie nicht für all das zu sorgen den den Dummen, die sich die Mühe mit der Aufzucht von Kindern machen?
Eine Ergänzung zu:
"Verstärkte ökonomische "Optimierung" und Ausrichtung von Menschen in Deutschland durch "Druck" oder freiwillig (z.B. unsichere Arbeitsverhältnisse/Zeitverträge, Niedriglöhne, Mobilität)"
.
Zweifellos ist Wirtschaft wichtig.
Aber hat nicht mittlerweile die Ökonomisierung unserer Gesellschaft den Stellenwert einer quasi Staatsreligion erreicht? Dabei wird weitgehend verneblt, dass die Politik als Vertreterin des Allgemeinwohls, der Wirtschaft kaum noch Regeln setzt.
Ein junges Ehepaar, dem es wegen der unsicheren Lebensverhältnisse (vor allem fehlender Arbeitsplatzsicherheit) nicht möglich ist, sich dauerhaft irgendwo nieder zu lassen, wird sich den Kinderwunsch wohl mehrmals überlegen.
Der Journalist F.Meyer brachte es auf den Punkt:
Heute redet kaum noch jemand von Heimat, aber alle reden von Standort.
Eine Ergänzung zu:
"In letzter Zeit ist mir allerdings aufgefallen,dass Paare/Familien mit eher traditionellen Strukturen (Alleinverdiener geringfügig Zuverdiener und überwiegend Kleinkinderbetreung zuhause) nach meiner subjektiven Erfahrung noch mit Abstand die meisten Kinder haben,..."
.
Schaut man sich in den Medien um, so wird dort breit über die Gleichstellung homophiler Paare mit tradionellen Familien berichtet. Oder es wird suggeriert, die Frage ob homophile Paare Kinder adopieren dürfen, sein von allergrößtem öffentlichen Interesse. Eine vorübergehende Partnerschaft - von einigen Schickimickies als völlig normal propagiert - wird schon fast vorbildhaft.
Ein ganz normale Familie ist allenfalls für einen Müsli-Werbespot zu gebrauchen. Hat eine traditionelle Familie viele Kinder, so wird sie belächelt oder es wird geargwöhnt, da sei doch was nicht in Ordnung.
Solange das traditionelle Familienbild von öffentlichen Lautsprechern als hinterwäldlerisch lächerlich gemacht wird, wird es mit mehr Kindern in Deutschland auch nicht werden.
Ps.Ich habe nichts gegen homophile Paare.
Eine Berufsgruppe, die nicht von finanziellen Zukunftsängsten geplagt wird. Bekommen die mehr Nachwuchs?
Interessant ist auch die Entwicklung der Geburtenrate in den neuen Bundesländern nach der Eingliederung der DDR in den Westen. Von der sozialen Sicherheit mit vorbildlicher Kinderbetreuung in die soziale Unsicherheit mit leeren Versprechungen als Kinderbetreung.
Ob Geld eine Rolle spielt, wage ich mal zu beweifeln. In der kinderreichsten Zeit Deutschlands, sprich vor dem 20. Jahrhundert, war der Nachwuchs oft eine Frage der Einkommens- und Altersabsicherung. Inzwischen wird für jeden Menschen von der Wiege bis zur Bahre gesorgt und Paare können dank Geburtenkontrolle genau festlegen, wann und wieviel Nachwuchs gezeugt werden soll. Es ist also nicht mehr eine Frage des Müssens, sondern des Wollens.
Die Preisfrage ist nun, warum es so große Unterschiede etwa zwischen den Nachbarländern Frankreich und Deutschland gibt? Vermutlich zum einen kulturelle Gründe (die Deutschen sind Sicherheitsfanatiker) und zum anderen die Betreuungssituation.
Wann folgt auf die Lippenbekenntnisse zum Kita-Ausbau endlich eine konsequente Umsetzung? Warum werden Unternehmen nicht stärker in die Pflicht genommen? Dieses Herumeiern kann sich Deutschland nicht leisten.
Ja meines Wissens, bekommen Beamtenfamilien mehr Kinder als der Durchschnitt, leben ja auch länger.....
Es wäre wirklich mal interessant hier tatsächlich genauere differenziertere Zahlen zu erhalten.
Na ja, gibt es halt in den nächsten Jahren immer weniger Zeitleser, dafür sind diese aber vermutlich im Mittel "moderner", "forschrittlicher" und "emanzipierter".......
Etwas verschärftere Darstellung zu:
"Allg. gesellschaftliche Veränderungen (Individualismus, Selbstverwirklichung, Offenhaltung vieler Lebensoptionen, Vermeidung von(vermeintlicher) Abhängigkeit und Verpflichtungen, wie sie mit Kindern leider verknüpft werden."
.
Letztlich ist es so, dass ein Individualismus, der jede gesellschaftlichen Bezug und damit auch Verantwortung ablehnt, parasitär ist. Benötigen diejenigen, die sich dazu bekennen nicht auch Straßen, Krankenhäuser, Schulen, Sicherheit und schließlich zuletzt Altenheime und Altenpfleger?
Überlassen sie nicht für all das zu sorgen den den Dummen, die sich die Mühe mit der Aufzucht von Kindern machen?
Eine Ergänzung zu:
"Verstärkte ökonomische "Optimierung" und Ausrichtung von Menschen in Deutschland durch "Druck" oder freiwillig (z.B. unsichere Arbeitsverhältnisse/Zeitverträge, Niedriglöhne, Mobilität)"
.
Zweifellos ist Wirtschaft wichtig.
Aber hat nicht mittlerweile die Ökonomisierung unserer Gesellschaft den Stellenwert einer quasi Staatsreligion erreicht? Dabei wird weitgehend verneblt, dass die Politik als Vertreterin des Allgemeinwohls, der Wirtschaft kaum noch Regeln setzt.
Ein junges Ehepaar, dem es wegen der unsicheren Lebensverhältnisse (vor allem fehlender Arbeitsplatzsicherheit) nicht möglich ist, sich dauerhaft irgendwo nieder zu lassen, wird sich den Kinderwunsch wohl mehrmals überlegen.
Der Journalist F.Meyer brachte es auf den Punkt:
Heute redet kaum noch jemand von Heimat, aber alle reden von Standort.
Eine Ergänzung zu:
"In letzter Zeit ist mir allerdings aufgefallen,dass Paare/Familien mit eher traditionellen Strukturen (Alleinverdiener geringfügig Zuverdiener und überwiegend Kleinkinderbetreung zuhause) nach meiner subjektiven Erfahrung noch mit Abstand die meisten Kinder haben,..."
.
Schaut man sich in den Medien um, so wird dort breit über die Gleichstellung homophiler Paare mit tradionellen Familien berichtet. Oder es wird suggeriert, die Frage ob homophile Paare Kinder adopieren dürfen, sein von allergrößtem öffentlichen Interesse. Eine vorübergehende Partnerschaft - von einigen Schickimickies als völlig normal propagiert - wird schon fast vorbildhaft.
Ein ganz normale Familie ist allenfalls für einen Müsli-Werbespot zu gebrauchen. Hat eine traditionelle Familie viele Kinder, so wird sie belächelt oder es wird geargwöhnt, da sei doch was nicht in Ordnung.
Solange das traditionelle Familienbild von öffentlichen Lautsprechern als hinterwäldlerisch lächerlich gemacht wird, wird es mit mehr Kindern in Deutschland auch nicht werden.
Ps.Ich habe nichts gegen homophile Paare.
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