Studienabschlüsse Angriff auf die Bologna-Reform
In Mecklenburg-Vorpommern können Absolventen ihren Masterabschluss gegen das Diplom eintauschen. Die Rückkehr zum alten Titel ist stark umstritten. Von Anja Kühne

Diplom-Ingenieur statt Master: In Mecklenburg-Vorpommern kehrt der alte Titel zurück
Für die einen ist es der Tag des Triumphes. Für die anderen ist es eine traurige Posse mit unabsehbaren Folgen für die Bologna-Reform. Am gestrigen Mittwoch reanimierte Mecklenburg-Vorpommern den Abschluss Diplom. Das Land verabschiedete eine Novelle seines Hochschulgesetzes, die vorsieht, dass Absolventen nach ihrem Masterabschluss auf Antrag nicht den Mastergrad, sondern stattdessen den Diplomgrad verliehen bekommen können. Der Angriff auf die Bologna-Reform geht aber noch weiter: Absolventen von Fachhochschulen sollen auch den Bachelorgrad in das Diplom umtauschen können, solange sie im Umfang von 240 Leistungspunkten (also acht Semester) studiert haben.
Die Bachelor-Kritiker sind euphorisch: Mecklenburg-Vorpommern gehöre jetzt "zur Avantgarde im europäischen Hochschulraum", jubelt der Hochschulverband, die konservative Vertretung von 25.000 Wissenschaftlern. Und die TU9, der Zusammenschluss der großen TUs, attestierte Mecklenburg-Vorpommern begeistert eine "Vorreiterrolle gegen die Nivellierung von Hochschulabschlüssen". Die TU9 engagieren sich seit Jahren für die Rettung des Titels "Diplom-Ingenieur", der ein Qualitätssiegel sei und darum auch nicht durch Bachelor und Master ersetzt werden dürfe. Im Bachelor sehen die TU9 ohnehin keinen berufsbefähigenden Abschluss für Ingenieure, sondern nur eine Zwischenprüfung.
Zutiefst entsetzt sind hingegen die Hochschulrektorenkonferenz und Wirtschaftsverbände wie BDA und BDI, Gesamtmetall, der Verein Deutscher Ingenieure, die IG Metall oder der Stifterverband. Es werde zu einem "Flickenteppich" von Abschlüssen kommen, die Mobilität von Studierenden und Absolventen werde beeinträchtigt, Abschlussgrade "beliebig". Ginge es dem Land nur darum, die Gleichwertigkeit der neuen Abschlüsse mit dem alten Diplom darzustellen, könnten seine Hochschulen auch den von der Kultusministerkonferenz (KMK) vorgesehenen Weg wählen: eine Erklärung im Anhang des zertifizierten Grades, im "Diploma supplement".
In Deutschland wünschen sich keineswegs alle Hochschulen das Diplom zurück, auch durch die ingenieurwissenschaftlichen Fakultäten geht ein tiefer Riss, ist zu hören. In Mecklenburg-Vorpommern ging der Vorstoß dem Vernehmen nach von den Schiffsbauern der Universität Rostock aus, denen es gelang, zwei Abgeordnete für ihr Anliegen zu gewinnen – nicht aber, wie zu hören ist, den Wissenschaftsminister Henry Tesch.
Der Vorstoß entfaltete eine Dynamik, die die Fachhochschulen (FHs) des Landes auf den Plan rief. Wenn die Unis den Dipl.-Ing. wiederbekommen, dürfen die FHs nicht leer ausgehen, hieß es. Weil der Bachelor an den FHs nicht wie an den Unis nach sechs, sondern wie das alte FH-Diplom nach sieben oder acht Semestern erreicht wird, setzten die FHs für die Novelle den Grad "Dipl.-Ing." für den FH-Bachelor durch – aus Sicht der Kritiker eine verhängnisvolle Vernebelung von Qualifikationen. Zwar gehe der Gesetzgeber davon aus, dass die FH-Absolventen auch in Zukunft hinter ihr "Dipl.-Ing." ein "(FH)" setzen. Doch werde diese aus dem alten Gesetz stammende Pflicht schon bei der ersten Klage kippen. Die alte Vorschrift werde in der Welt von Bachelor und Master keinen Bestand mehr haben. Dann könnten FH-Bachelor auf ihre Visitenkarte "Dipl.-Ing." schreiben – wie die Masterabsolventen von Mecklenburg-Vorpommerns Unis.
Die TU9 sehen sich jedenfalls im Aufwind. Womöglich auch Baden-Württembergs Wissenschaftsminister Frankenberg, der unlängst mit einem ähnlichen Vorstoß in der KMK gescheitert war.
Zuerst erschienen im Tagesspiegel
- Datum 16.12.2010 - 10:58 Uhr
- Quelle Tagesspiegel
- Kommentare 23
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Soweit ich verstanden habe, können sich die Absolventen auf Antrag ein Diplomzeugnis ausstellen lassen, das auch bescheinigt, wie sie ihr Diplom erhalten haben und welche Leistung (z.B. FH-Bachelor, Uni-Master, ...) sie dafür vollbracht haben.
Dann können die Absolventen selbst entscheiden, ob sie den international geschätzten Dipl.-Ing. tragen, oder ob sie auf B.Sc./M.Sc. setzen. Der Aufbau bzw. die Struktur des Bologna-Prozesses bleibt ja unangetastet! Es geht nur um die Verdeutlichung des Wertes des Abschlusses. Dadurch haben die Absolventen weder international noch national einen Nachteil.
Viele Länder, z.B. Schweden, Frankreich oder Österreich, haben ihre alten Titel behalten und so entsprechend auf Bologna angepaßt - nicht andersrum. Daher verstehe ich die Dramatik nicht. Gerne sollten alle Landesregierungen da mitziehen. Und dem Arbeitgeber geht es nicht nur um die Visitenkarte des Bewerbers.
Es geht doch nicht darum, ob den Studenten ein Nachteil aus der "neuen" alten Bezeichnung erwächst.
Es geht darum, das damit die Vereinheitlichung des Bildungssystems über Bologna geschädigt wird, wenn plötzlich keine Einheitsabschlüsse mehr verteilt werden.
Das ist der erste Schritt in die Abschaffung von Bologna, was zugegeben kein Fehler von Mecklenburg-Vorpommern, sondern vom Prozess selbst ist. Die Studierendenstreiks haben viele Fehler und Probleme an Bologna aufgzeigt, welche auch nach den Streiks weiterhin bestand haben. M-V macht damit einen Schritt, in eine unerwartete Richtung, nämlich weg vom unüberlegten Fortschritt, einen Schritt zurck. Die Politik wird sich daran aber wohl kaum aufhalten, zurücktreten war noch nie deren große Stärke.
das problem bei den alten titel zeigt sich bei den vergleich der staaten, in england ist man mit einen dipl-ing ein bakk sowie in der usa. (man kann natürlich ergänzungsprüfungen machen) das bakk hat auch insofern den vorteil das man zwischenzeitlich einen studienortwechsel vornehmen kann, was bei einem diplom studium wegen anrechnbarkeit nicht ganz problemlos zu bewältigen ist. noch dazu sind missverständnisse bei titel ausgeschlossen (verweise auf z.b dipl.handl. --> soll diplom handelskauffrau sein)
ich denke mal diese konservative einstellung gegebenüber den neuen system rührt eher in der uneinsichtigkeit mehr ects für einen titel zu erarbeiten als es mit den alten möglich war.
Entfernt. Bitte diskutieren Sie sachlich und verzichten Sie auf Beleidigungen. Danke. Die Redaktion/ag
Es geht doch nicht darum, ob den Studenten ein Nachteil aus der "neuen" alten Bezeichnung erwächst.
Es geht darum, das damit die Vereinheitlichung des Bildungssystems über Bologna geschädigt wird, wenn plötzlich keine Einheitsabschlüsse mehr verteilt werden.
Das ist der erste Schritt in die Abschaffung von Bologna, was zugegeben kein Fehler von Mecklenburg-Vorpommern, sondern vom Prozess selbst ist. Die Studierendenstreiks haben viele Fehler und Probleme an Bologna aufgzeigt, welche auch nach den Streiks weiterhin bestand haben. M-V macht damit einen Schritt, in eine unerwartete Richtung, nämlich weg vom unüberlegten Fortschritt, einen Schritt zurck. Die Politik wird sich daran aber wohl kaum aufhalten, zurücktreten war noch nie deren große Stärke.
das problem bei den alten titel zeigt sich bei den vergleich der staaten, in england ist man mit einen dipl-ing ein bakk sowie in der usa. (man kann natürlich ergänzungsprüfungen machen) das bakk hat auch insofern den vorteil das man zwischenzeitlich einen studienortwechsel vornehmen kann, was bei einem diplom studium wegen anrechnbarkeit nicht ganz problemlos zu bewältigen ist. noch dazu sind missverständnisse bei titel ausgeschlossen (verweise auf z.b dipl.handl. --> soll diplom handelskauffrau sein)
ich denke mal diese konservative einstellung gegebenüber den neuen system rührt eher in der uneinsichtigkeit mehr ects für einen titel zu erarbeiten als es mit den alten möglich war.
Entfernt. Bitte diskutieren Sie sachlich und verzichten Sie auf Beleidigungen. Danke. Die Redaktion/ag
Sondern vielmehr darin, dass heute im Technologiebereich ein Hochschulabschluss die Mindestvoraussetzung für eine Beschäftigung ist - mehr nicht. Ansonsten zählt nur fachspezifisches Spezialistenwissen, dass man sich selbst oder im Laufe der Zeit aneigenen muss. Kein Fachwissen - kein Bedarf, da kann der international ach so geschätzte Dipl. Ing. noch so toll klingen, wenn ein Mitarbeiter nicht sofort nach Einstellung die gewünschten Ergebnisse liefern kann hilft ihm auch der Dipl. Ing. nichts.
Wenn man schon einmal einen internationalen Auftrag an Land ziehen konnte und sieht auf welchem Niveau und unter welchen Bedingungen die internationale Konkurrenz arbeitet, dann versteht man die Haltung der Arbeitgeber. Es ist schlicht keine Zeit und kein Geld da um z.B. einen Absolventen 12 - 18 Monate einzuarbeiten.
Also sollte man nach vorne blicken und die ewig gestrigen Trauergesänge über den Dipl. Ing. endlich beenden und sich vielmehr darauf konzentrieren, wie man z.B. über ein duales Ausbilungsmodell auch im Hochschulsektor die eigene Wettbewerbsfähigkeit erhöhen kann.
...dass [b]eines[/b] der Probleme auch der Name ist: Diese modisch-"schicken" Bezeichnungen "Bachelor" und "Master" klingen irgendwie unseriös, oberflächlich, nach Fachidiotentum, amerikanisch eben. Schade. Früher war die Gesellschaft bestrebt, sich intellektuell, kulturell, sprachlich und ethisch "nach oben" zu orientieren...
...dass [b]eines[/b] der Probleme auch der Name ist: Diese modisch-"schicken" Bezeichnungen "Bachelor" und "Master" klingen irgendwie unseriös, oberflächlich, nach Fachidiotentum, amerikanisch eben. Schade. Früher war die Gesellschaft bestrebt, sich intellektuell, kulturell, sprachlich und ethisch "nach oben" zu orientieren...
Das Studium an einer Uni um einen Masterabschluss zu erlangen hat als Zwischenschritt den Bachelor, früher war da gar nichts sondern nur die Möglichkeit bei Nichtbestehen auf eine FH zu wechseln um dort 2 Semester geschenkt zu bekommen und den Abschluss als Ing grad zu erlangen.
Als Ing grad konnten Sie auf die Uni wechseln und je nach Leistungsvermögen vielleicht 2 Semester früher fertig werden .
Punkt ist die Ausbildungen waren und sind in sich unterschiedlich und nicht einfach gleichzusetzen Vorexamen = Graduierung.
Aus Imagegründen wurde aus dem Ing grad, um auch internationale Anerkennung zu finden , der Dipl.Ing ( FH )
Korrekterweise müsste jetzt auch beim Bachelor FH oder TU dahinterstehen, niemand braucht aber einen Ba TU, da das kein abgeschlossenes Studium ist.
"niemand braucht aber einen Ba TU, da das kein abgeschlossenes Studium ist."
- Warum?
Bacholor ist eine Titel den wir in Deutschland nicht akzeptieren sollten, denn er hat im Volksgebrauch eine
zweifelhafte Bedeutung. Ein "Bachel" wird in Deutschland nicht Ernst genommen und sollte schleunigst seinen "Master"
hinzu fügen.
Ich bin Student eines technischen MSc. Studiengangs an der Universität Rostock.
Ich hätte dementsprechend bald die Wahl. Natürlich begrüße ich diese Wahlmöglichkeit, da prinzipell Wahlmöglichkeiten immer positiv sind. Aber ich habe noch keine Entscheidung getroffen was ich beantragen werde.
Ich bin aber sehr erzürnt darüber, dass der Unterschied zwischen Universität und FH verschwinden könnte. Es ist ein gewaltiger qualitativer Unterschied und es ist schon jetzt eine Zumutung dass das "FH" nicht mehr zwangsweise geführt werden muss.
Wenn man jetzt noch einen universitären Master mit einem Bachelor FH auf eine Stufe stellt, indem beide den gleichen Titel bekommen, dann falle ich völlig vom Glauben ab.
Es darf nicht sein! Der Unterschied ist immens und muss auch im Abschluss deutlich sein.
Bei diesem Vorhaben müsste jeder Universitätsstudent auf die Barrikaden gehen!
Ironie an:
Wie wollen FH Absolventen das denn selbstständig hinbekommen und einen Antrag stellen? Selber Entscheidungen treffen ist ja nicht gerade die Stärke. Vielleicht gibt es ja einen schönen verschulten Plan dafür...
Ironie aus
aber Ihre Aussage entbehrt nicht der Wahrheit. Bei uns (Uni) ist jetzt, zum Master hin, eine FH-Schülerin hinzugekommen, und obwohl sie den Bachelor an der FH abgeschlossen hat, kann sie NICHTS. Sie ist nicht nur fachlich vollkommen unfähig (beherrscht nicht einmal mathematische Grundlagen, und das in einem stark mathemathisch-physikalischen Studiengang), sondern kann auch absolut nicht selbstständig arbeiten. Statt Aufgaben zu machen, geht sie - Zitat - lieber mit ihrem Freund auf den Weihnachtsmarkt. Angesichts solcher Bachelors von der FH wird mir auch ganz anders, wenn ich lese, dass diese gleichgestellt werden sollen...
Das trifft doch gar nicht zu. Wer sich mit seinem Zeugnis bewirbt, bescheinigt dem Arbeitgeber doch, ob er von einer FH kommt, wie viele Semester er brauchte, welche Fähigkeiten er hat etc.pp.
Warum regen sich Uni-Studenten bloß so auf? Der Titel ist nicht das einzige, was angekuckt wird. Und wenn früher nach vier Jahren ein Dipl-Ing (FH) erhalten werden konnte, warum dann heute nicht? Selbst ohne das FH im Namen hat der Dipl-Ing von der Uni mehr aufm Kasten und das weiß jeder Arbeitgeber. Mit einem "Die Uni ist ja so schwer, wir haben viel mehr drauf und brauchen dann mehr Anerkennung" kommt man über schlechte Leistungen auch nicht hinweg.
p.s. bin selbst Student an einer Uni.
Man müsses sie wütend darüber sein, dass es Konkurrenz nun mehr Konkurrenz gibt... Vielleicht sollten sie sich aber, statt wie ein zorniges Kind durch den Kommentarbereich zu toben, erst einmal zu dem Thema belesen:
Stellen sie sich die Frage, warum die Abschlüsse von FHs u. Unis gleichgestellt werden könnte!
Die Antwort ist ganz einfach: gleicher Anspruch, gleiches Niveau, gleiche Studiendauer.
Aus diesem Grund gibt es auch keinen Bachelor (FH) o. Master (FH)
Ich weiss, sie werden sicher nun sagen "alles Quatsch", aber zum einen wird der Inhalt u. das Niveau über die Akkreditierung festgestellt/bestätigt und zum Anderen wagen wir einen direkter Vergleich mit ihrer Uni Rostock und der ca. 50km entfernten Hochschule Wismar.
Dieser zeigt (beispielhaft) im Fach Wirtschaftsinformatik folgende Auflistung:
Uni Rostock: Bachelor:7 Semester; Master:3 Semster
HS Wismar: Bachelor:6 Semester; Master: 4 Semester
Also bitte lassen sie die Kirche im Dorf und argumentieren im nächsten Kommentar mit Fakten, so wie es einem "Universitätsakademiker" würdig ist.
aber Ihre Aussage entbehrt nicht der Wahrheit. Bei uns (Uni) ist jetzt, zum Master hin, eine FH-Schülerin hinzugekommen, und obwohl sie den Bachelor an der FH abgeschlossen hat, kann sie NICHTS. Sie ist nicht nur fachlich vollkommen unfähig (beherrscht nicht einmal mathematische Grundlagen, und das in einem stark mathemathisch-physikalischen Studiengang), sondern kann auch absolut nicht selbstständig arbeiten. Statt Aufgaben zu machen, geht sie - Zitat - lieber mit ihrem Freund auf den Weihnachtsmarkt. Angesichts solcher Bachelors von der FH wird mir auch ganz anders, wenn ich lese, dass diese gleichgestellt werden sollen...
Das trifft doch gar nicht zu. Wer sich mit seinem Zeugnis bewirbt, bescheinigt dem Arbeitgeber doch, ob er von einer FH kommt, wie viele Semester er brauchte, welche Fähigkeiten er hat etc.pp.
Warum regen sich Uni-Studenten bloß so auf? Der Titel ist nicht das einzige, was angekuckt wird. Und wenn früher nach vier Jahren ein Dipl-Ing (FH) erhalten werden konnte, warum dann heute nicht? Selbst ohne das FH im Namen hat der Dipl-Ing von der Uni mehr aufm Kasten und das weiß jeder Arbeitgeber. Mit einem "Die Uni ist ja so schwer, wir haben viel mehr drauf und brauchen dann mehr Anerkennung" kommt man über schlechte Leistungen auch nicht hinweg.
p.s. bin selbst Student an einer Uni.
Man müsses sie wütend darüber sein, dass es Konkurrenz nun mehr Konkurrenz gibt... Vielleicht sollten sie sich aber, statt wie ein zorniges Kind durch den Kommentarbereich zu toben, erst einmal zu dem Thema belesen:
Stellen sie sich die Frage, warum die Abschlüsse von FHs u. Unis gleichgestellt werden könnte!
Die Antwort ist ganz einfach: gleicher Anspruch, gleiches Niveau, gleiche Studiendauer.
Aus diesem Grund gibt es auch keinen Bachelor (FH) o. Master (FH)
Ich weiss, sie werden sicher nun sagen "alles Quatsch", aber zum einen wird der Inhalt u. das Niveau über die Akkreditierung festgestellt/bestätigt und zum Anderen wagen wir einen direkter Vergleich mit ihrer Uni Rostock und der ca. 50km entfernten Hochschule Wismar.
Dieser zeigt (beispielhaft) im Fach Wirtschaftsinformatik folgende Auflistung:
Uni Rostock: Bachelor:7 Semester; Master:3 Semster
HS Wismar: Bachelor:6 Semester; Master: 4 Semester
Also bitte lassen sie die Kirche im Dorf und argumentieren im nächsten Kommentar mit Fakten, so wie es einem "Universitätsakademiker" würdig ist.
aber Ihre Aussage entbehrt nicht der Wahrheit. Bei uns (Uni) ist jetzt, zum Master hin, eine FH-Schülerin hinzugekommen, und obwohl sie den Bachelor an der FH abgeschlossen hat, kann sie NICHTS. Sie ist nicht nur fachlich vollkommen unfähig (beherrscht nicht einmal mathematische Grundlagen, und das in einem stark mathemathisch-physikalischen Studiengang), sondern kann auch absolut nicht selbstständig arbeiten. Statt Aufgaben zu machen, geht sie - Zitat - lieber mit ihrem Freund auf den Weihnachtsmarkt. Angesichts solcher Bachelors von der FH wird mir auch ganz anders, wenn ich lese, dass diese gleichgestellt werden sollen...
... ist jetzt repräsentativ für alle FH-Absolventen? Klingt mir nicht gerade wissenschaftlich ;)
... ist jetzt repräsentativ für alle FH-Absolventen? Klingt mir nicht gerade wissenschaftlich ;)
Leider sind wir deutschen Diplomingenieure und keine Master, der neue Titel ist dämlich, die Gleichsetzung mit der FH ein Fehler. Die FH hat einfach einen anderen Standpunkt. FHler setzen Projekte um und Diplomer betreiben Forschung.
Das hat nichts dumm oder schlau zu tun, sondern das ist die Essenz der Ausbildung an den zwei Institutionen. Und das wir hier recht starke Studiengänge im Ingenieurbereich haben war auch international bekannt. Aber mit Bologna reden wir unseren Ruf klein bzw. man nimmt den Leuten mit Abschluss die Chance sich besser zu profilieren.
Aber wenn, dann sollte man dieses optionale Papier jedem deutschen Studenten mitgeben, damit auch jeder noch anders sagen kann, was er studiert hat.
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