Psychologie Wenn Kinder zweifeln, Junge oder Mädchen zu sein

Mann oder Frau? Homo-, bi- oder heterosexuell? Viele Jugendliche sind sich in diesen Fragen in der Pubertät unsicher. Eine Psychotherapie hilft, den eigenen Weg zu finden.

Es ist ein Junge! Es ist ein Mädchen! "Hebammengeschlecht" nennen Sexualmediziner oft etwas flapsig diese erste Zuordnung, die ein Neugeborenes im Kreißsaal erfährt. Die überwältigende Mehrheit der Heranwachsenden hat später kein Problem damit: Diese Kinder sind sicher, ein Mädchen oder ein Junge zu sein, und sie sind damit völlig einverstanden. "Geschlechtsidentität ist die klare innere Gewissheit und das überdauernde Erleben der eigenen Person als männlich oder weiblich", sagt der Kinder- und Jugendpsychiater und Sexualmediziner Alexander Korte von der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Bei einem von 100 Kindern ist diese Gewissheit zumindest zeitweise gestört, und zwar häufiger bei Jungen als bei Mädchen.

Korte und seine Kollegen werden dann von Familien konsultiert, in denen sich die Eltern Sorgen machen: Ihre Tochter besteht darauf, in Wirklichkeit ein Junge zu sein, ihr Sohn ist fest davon überzeugt, bald zur Frau heranzureifen und dann endlich sein verhasstes männliches Geschlechtsorgan zu verlieren.

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Anders als bei der Intersexualität sind hier die körperlichen Anlagen eindeutig. Die Überzeugung von Erwachsenen, ihr biologisches Geschlecht sei das falsche und entspreche ihnen nicht, heißt Transsexualität. Eine Geschlechtsumwandlung mit Hormonen und Operationen kann sie von ihrem Leiden befreien, indem sie ermöglicht, in dem von ihnen als richtig empfundenen Körper zu leben.

Doch ist das für ein Kind der richtige Weg, bei dem die Diagnose Geschlechtsidentitätsstörung (GIS) gestellt wurde? Betrachtet man die Frage medizinisch, dann muss man sagen: Schon vor Eintritt der Pubertät mit der Hormonbehandlung zu beginnen, erleichtert den Weg der Umwandlung. Mit Wirkstoffen, die dem Hormon LHRH ähneln, kann man die Bildung von Sexualhormonen stoppen, sodass einen Jungen, der sich wünscht, eine Frau zu werden, weder Bartwuchs noch Stimmbruch unglücklich machen.

Mit dieser Behandlung werden noch keine vollendeten Tatsachen geschaffen, es wird nur eine Entwicklungsbremse gezogen, die jederzeit wieder gelöst werden könnte. Die zweite Stufe kann später in der Einnahme von Östrogenen für gebürtige Jungen und Androgenen für gebürtige Mädchen bestehen: Damit ist der Weg zur Umwandlung beschritten, die durch Operationen vervollständigt wird.

Viele erwachsene Transsexuelle, die inzwischen in ihrem erworbenen Geschlecht glücklich sind, hätten sich diesen biologisch leichteren frühen Weg für sich selbst gewünscht. "Es gibt Biografien, bei denen würde man sich im Rückblick eine frühere Behandlung wünschen", sagt die Ärztin Renate Försterling, die Transsexuelle betreut.

Doch wie können Eltern, Ärzte und Psychologen sicher sein, dass das auch für den Elfjährigen gilt, der sich sehnlich wünscht, einmal eine Frau zu werden? Nur in 2,5 bis höchstens 20 Prozent der Fälle sei eine GIS der Anfang einer unumkehrbaren transsexuellen Entwicklung, berichtete Korte kürzlich bei einer Fachtagung der Vivantes-Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie. Bei welchem Kind es so sein wird, kann keiner vorhersagen. "Wir verfügen über keinen Test, der uns darüber Auskunft geben würde", sagte Korte, der in der Spezialsprechstunde der Berliner Charité für GIS-Kinder tätig war, bevor er nach München wechselte.

In Berlin wird die Arbeit jetzt von einem Netzwerk für Sexualmedizin im Kindes- und Jugendalter weitergeführt, das Charité und Vivantes gemeinsam betreiben. Auch was die Ursachen betrifft, tappen die Forscher zumindest noch im Halbdunkel. Auf der biologischen Ebene wird diskutiert, dass bei Jungen, die Mädchen sein wollen, eine auf das Gehirn begrenzte Unempfindlichkeit gegen männliche Hormone vorliegen könnte. Aus der Lerntheorie kommt die Annahme, dass manchmal ein uneingestandener elterlicher Wunsch hinter der GIS stecken könnte.

Spielt väterliche Gewalt in der Familie eine Rolle, dann könnte ein Mädchen sich die männliche Rolle wünschen, um sich selbst und die Mutter vor dem Vater zu schützen. Gerade bei Mädchen verliert sich der Wunsch, ein Mann zu werden, oft in der Pubertät. Vielleicht auch, weil sie nach und nach erkennen, dass sie als Frau heute viele Rollen einnehmen können. Auffallend ist, dass eine GIS häufig mit anderen psychischen Auffälligkeiten des Kindes und mit Störungen der Beziehung zu den Eltern einhergeht.

Wie bei dem 17-Jährigen, von dem Jochen Gehrmann vom St. Annastiftskrankenhaus in Ludwigshafen berichtete. Dorthin kam der junge Mann nach einem Versuch, sich das Leben zu nehmen. Der Sohn strenger Eltern litt unter der Angst, schwul zu sein. "Jugendliche wie er können es eher mit ihrem Selbstbild vereinen, im ‚falschen‘ Geschlecht zu stecken, also eigentlich eine Frau und heterosexuell zu sein, als sich homosexuelle Wünsche einzugestehen." Psychotherapie kann ihnen den Weg dazu ebnen.

Korte fürchtet allerdings, dass solche Entwicklungen abgeschnitten werden, wenn Ärzte die Hormonbremse schon bei Zwölfjährigen ziehen. "Weil sie keine sexuellen Wünsche entwickeln, wird das Sammeln altersspezifischer Erfahrungen verhindert. Erfahrungen, die für die homosexuelle Identitätsfindung entscheidend sind, werden deshalb nicht gemacht." Gehrmanns Patient konnte sie sammeln. Inzwischen hat er Abitur gemacht und ist zum Studium nach Berlin gezogen. Als erwachsenem Großstädter gelingt es ihm, sich als Mann zu fühlen, der sich zu Männern hingezogen fühlt.

 
Leser-Kommentare
  1. Aber warum die Erwähnung von schwul oder hetero am Anfang? Und dazu: Es wäre wirklich wünschenswert, wenn Homosexualität nicht immer auf Schwule reduziert werden würde. Entweder "Homosexualität" oder "Schwule und Lesben" bitte.
    Wobei ich hier wie gesagt finde, dass die Orientierung nichts mit dem Thema zu tun hat.

    Eine Leser-Empfehlung
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    Ein sehr schöner Artikel, aber auch ich habe den unschönen Patzer in der Unterzeile nicht übersehen. Bitte, liebe ZEIT, man hört doch immer wieder davon, dass homosexuelle Frauen einfach unter den Tisch gekehrt oder ignoriert werden und quasi von ihrem männlichen Pendant erschlagen werden. Macht ihr bei dieser Aktion bitte nicht auch noch mit!

    Das war nun weg vom eigentlichen Thema, aber ignorieren wollte ich das trotzdem nicht.

    • gizzy
    • 09.02.2011 um 16:20 Uhr

    @ 1 / 3
    Wo ist das Problem? Sprechen Sie für sich oder für DIE homosexuellen Frauen im deutschsprachigen Raum? Viele homosexuelle Frauen haben mit den Begriffen gay oder schwul nicht so die Probleme sich ausgegrenzt zu fühlen, im Gegenteil...international ist der Begriff gay girls ziemlich geläufig und die Gay Community (Männer und Frauen)kämpft für Rechte von Homosexuellen (Männer und Frauen)...also von daher...

    Ich finde den Artikel zu diesem sehr sensiblen Thema sehr gut und wichtig!

    Ein sehr schöner Artikel, aber auch ich habe den unschönen Patzer in der Unterzeile nicht übersehen. Bitte, liebe ZEIT, man hört doch immer wieder davon, dass homosexuelle Frauen einfach unter den Tisch gekehrt oder ignoriert werden und quasi von ihrem männlichen Pendant erschlagen werden. Macht ihr bei dieser Aktion bitte nicht auch noch mit!

    Das war nun weg vom eigentlichen Thema, aber ignorieren wollte ich das trotzdem nicht.

    • gizzy
    • 09.02.2011 um 16:20 Uhr

    @ 1 / 3
    Wo ist das Problem? Sprechen Sie für sich oder für DIE homosexuellen Frauen im deutschsprachigen Raum? Viele homosexuelle Frauen haben mit den Begriffen gay oder schwul nicht so die Probleme sich ausgegrenzt zu fühlen, im Gegenteil...international ist der Begriff gay girls ziemlich geläufig und die Gay Community (Männer und Frauen)kämpft für Rechte von Homosexuellen (Männer und Frauen)...also von daher...

    Ich finde den Artikel zu diesem sehr sensiblen Thema sehr gut und wichtig!

  2. Interessant könnte es werden, die Folgen des Gendering als geförderte Auflösung der 'tradierten' Geschlechterrollen in der Erziehung zu berücksichtigen.

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    Man unterscheidet zwischen Verliebtheit und Liebe. Erstere ist die spontane Phase partnerschaftlicher zwischenmenschlicher Attraktion. Liebe hingegen ist eine sich entwickelnde allgemeine hingewandte Vertrautheit in verschiedensten Konstellationen. In der Partnerschaft folgt sie der Verliebtheit, sie kann natürlich auch familiären oder anderen Charakter haben.
    Situationsbedingt orientiert sich Verliebtheit zunächst eher an den Äußerlichkeiten. Ich halte sie in einer heterosexuellen Beziehung für das Bestreben, die während der gesellschaftlichen Geschlechtsrollen-Entwicklung abgespaltenen Persönlichkeitsanteile über den Partner zu reintegrieren. Diese Anteile werden in die geschlechtliche Erscheinungsform des anderen projiziert, wodurch ein magischer Interpretationsraum entsteht, der Rest ist Konditionierung. Beinhaltet diese Projektion auch außergeschlechtliche Persönlichkeitsanteile, handelt es sich um eine narzisstische Abhängigkeitsbeziehung, die dann scheitert, wenn sich der/die PartnerIn vom zugewiesenen Charakter-Klischee wegentwickelt.
    Weil jedoch eine heterosexuelle Attraktion im nicht-pathologischen Fall ebefalls von Projektion genährt wird, halte ich reaktionäres Gendering für sozial schädigend, da ohne Unterschiede die Spannung fehlt. Abgesehen davon ist jeder Versuch, seine Lebenserfahrung über Erziehung relativieren zu wollen, ein Teufelskreis. Selbstverständlich bin ich für eine unbefangene Gleichachtung jederlei Geschlechts- oder Identitäts-Ausprägung.

    Man unterscheidet zwischen Verliebtheit und Liebe. Erstere ist die spontane Phase partnerschaftlicher zwischenmenschlicher Attraktion. Liebe hingegen ist eine sich entwickelnde allgemeine hingewandte Vertrautheit in verschiedensten Konstellationen. In der Partnerschaft folgt sie der Verliebtheit, sie kann natürlich auch familiären oder anderen Charakter haben.
    Situationsbedingt orientiert sich Verliebtheit zunächst eher an den Äußerlichkeiten. Ich halte sie in einer heterosexuellen Beziehung für das Bestreben, die während der gesellschaftlichen Geschlechtsrollen-Entwicklung abgespaltenen Persönlichkeitsanteile über den Partner zu reintegrieren. Diese Anteile werden in die geschlechtliche Erscheinungsform des anderen projiziert, wodurch ein magischer Interpretationsraum entsteht, der Rest ist Konditionierung. Beinhaltet diese Projektion auch außergeschlechtliche Persönlichkeitsanteile, handelt es sich um eine narzisstische Abhängigkeitsbeziehung, die dann scheitert, wenn sich der/die PartnerIn vom zugewiesenen Charakter-Klischee wegentwickelt.
    Weil jedoch eine heterosexuelle Attraktion im nicht-pathologischen Fall ebefalls von Projektion genährt wird, halte ich reaktionäres Gendering für sozial schädigend, da ohne Unterschiede die Spannung fehlt. Abgesehen davon ist jeder Versuch, seine Lebenserfahrung über Erziehung relativieren zu wollen, ein Teufelskreis. Selbstverständlich bin ich für eine unbefangene Gleichachtung jederlei Geschlechts- oder Identitäts-Ausprägung.

  3. Ein sehr schöner Artikel, aber auch ich habe den unschönen Patzer in der Unterzeile nicht übersehen. Bitte, liebe ZEIT, man hört doch immer wieder davon, dass homosexuelle Frauen einfach unter den Tisch gekehrt oder ignoriert werden und quasi von ihrem männlichen Pendant erschlagen werden. Macht ihr bei dieser Aktion bitte nicht auch noch mit!

    Das war nun weg vom eigentlichen Thema, aber ignorieren wollte ich das trotzdem nicht.

    Antwort auf "Schöner Artikel"
  4. [...]
    Das beinhaltet dann auch den öffentlich Umgang damit. Je mehr darüber gesprochen wird, desto mehr Leute werden wahrscheinlich verunsichert, die sich in einer "Daseinskrise" befinden. Die Natur wird nicht so oft den Fehler gemacht haben, einem Menschen den falschen Körper mitgegeben zu haben. Es handelt sich dabei um ganz seltene Ausnahmen - die Quote 1:100 erscheint mir wesentlich zu hoch.
    Anm: Bitte verzichten Sie auf Äußerungen, die als diskriminierend empfunden werden. Danke. Die Redaktion/km

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    Es gibt nun eben homosexuelle Menschen, Heterosexualitaet kann also nicht DER natuerlich vorgegebene Instinkt sein. Wenn sie ausschliesslich heterosexuell als normal ansehen, produzieren sie ein "Anderes", und das fuehrt zur Ausgrenzung und Abwertung in den Augen der "normalen" Gesellschaft. Das gab es mit Homosexuellen in der Geschichte, mit Angehoerigen anderer Nationen etc. [...]
    Anm: Die von Ihnen zitierten Kommentarteile wurden bereits entfernt. Danke. Die Redaktion/km

    Also, bei ca. 10% können Sie nicht von selten sprechen !
    Uns es ist so natürlich , dass es bereits bei Pinguinen, Löwen, Flamingos
    Und zig weiteren Tierarten beobachtet wurde.
    Von " Fehler der Natur " und " unnatürlich Instinkten " zu sprechen
    Halte ich für sehr grenzwertig bis bedenklich.
    Und aus livestyle gründen ist auch noch keiner schwul geworden.
    Mit solchen Aussagen bringt man sich natürlich schnell selbst in Gefahr als
    Verkappt schwul dargestellt zu werden. Bestimmt die Hölle für Sie :))

    • gizzy
    • 09.02.2011 um 16:30 Uhr

    ... man kann das aber auch so sehen: Menschen, die sich in einer Daseinskrise befinden, können manches für sich selbst vielleicht besser einordnen und können für sich individuell besser einen Weg zum/ins Leben finden, wie auch immer der dann aussieht...

    Es gibt nun eben homosexuelle Menschen, Heterosexualitaet kann also nicht DER natuerlich vorgegebene Instinkt sein. Wenn sie ausschliesslich heterosexuell als normal ansehen, produzieren sie ein "Anderes", und das fuehrt zur Ausgrenzung und Abwertung in den Augen der "normalen" Gesellschaft. Das gab es mit Homosexuellen in der Geschichte, mit Angehoerigen anderer Nationen etc. [...]
    Anm: Die von Ihnen zitierten Kommentarteile wurden bereits entfernt. Danke. Die Redaktion/km

    Also, bei ca. 10% können Sie nicht von selten sprechen !
    Uns es ist so natürlich , dass es bereits bei Pinguinen, Löwen, Flamingos
    Und zig weiteren Tierarten beobachtet wurde.
    Von " Fehler der Natur " und " unnatürlich Instinkten " zu sprechen
    Halte ich für sehr grenzwertig bis bedenklich.
    Und aus livestyle gründen ist auch noch keiner schwul geworden.
    Mit solchen Aussagen bringt man sich natürlich schnell selbst in Gefahr als
    Verkappt schwul dargestellt zu werden. Bestimmt die Hölle für Sie :))

    • gizzy
    • 09.02.2011 um 16:30 Uhr

    ... man kann das aber auch so sehen: Menschen, die sich in einer Daseinskrise befinden, können manches für sich selbst vielleicht besser einordnen und können für sich individuell besser einen Weg zum/ins Leben finden, wie auch immer der dann aussieht...

  5. Es gibt nun eben homosexuelle Menschen, Heterosexualitaet kann also nicht DER natuerlich vorgegebene Instinkt sein. Wenn sie ausschliesslich heterosexuell als normal ansehen, produzieren sie ein "Anderes", und das fuehrt zur Ausgrenzung und Abwertung in den Augen der "normalen" Gesellschaft. Das gab es mit Homosexuellen in der Geschichte, mit Angehoerigen anderer Nationen etc. [...]
    Anm: Die von Ihnen zitierten Kommentarteile wurden bereits entfernt. Danke. Die Redaktion/km

    Eine Leser-Empfehlung
  6. Also, bei ca. 10% können Sie nicht von selten sprechen !
    Uns es ist so natürlich , dass es bereits bei Pinguinen, Löwen, Flamingos
    Und zig weiteren Tierarten beobachtet wurde.
    Von " Fehler der Natur " und " unnatürlich Instinkten " zu sprechen
    Halte ich für sehr grenzwertig bis bedenklich.
    Und aus livestyle gründen ist auch noch keiner schwul geworden.
    Mit solchen Aussagen bringt man sich natürlich schnell selbst in Gefahr als
    Verkappt schwul dargestellt zu werden. Bestimmt die Hölle für Sie :))

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    ich habe da eine recht pragmatische Einstellung.

    Der Mensch ist für die Heterosexualität ausgelegt. Nur Mann und Frau passen genetisch zusammen.

    Homosexuelle können keine Kinder bekommen, ihre "Art" somit nicht weiter existieren lassen.

    Und damit sehe ich die Homosexualität als grundsätzliche Bedrohung für den Menschen an. In Einzelfällen ist der Mensch natürlich noch nicht "vom aussterben bedroht", aber insgesamt sollte eine Lebensweise immer auch den Fortbestand sichern können. Die Homosexualität ist im Einzelfall unproblematisch, aber eine Lebensweise sollte immer auch für alle möglich sein. Das Leben würde aber mit 100% Homosexualität nicht weiter gehen.

    Im Grunde könnte man hier Kants Kategorischen Imperativ als Maßstab anlegen: "Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.“

    Und das Ende der Existenz des Menschen kann niemand ernsthaft wollen.

    ich habe da eine recht pragmatische Einstellung.

    Der Mensch ist für die Heterosexualität ausgelegt. Nur Mann und Frau passen genetisch zusammen.

    Homosexuelle können keine Kinder bekommen, ihre "Art" somit nicht weiter existieren lassen.

    Und damit sehe ich die Homosexualität als grundsätzliche Bedrohung für den Menschen an. In Einzelfällen ist der Mensch natürlich noch nicht "vom aussterben bedroht", aber insgesamt sollte eine Lebensweise immer auch den Fortbestand sichern können. Die Homosexualität ist im Einzelfall unproblematisch, aber eine Lebensweise sollte immer auch für alle möglich sein. Das Leben würde aber mit 100% Homosexualität nicht weiter gehen.

    Im Grunde könnte man hier Kants Kategorischen Imperativ als Maßstab anlegen: "Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.“

    Und das Ende der Existenz des Menschen kann niemand ernsthaft wollen.

  7. 8. nein,

    ich habe da eine recht pragmatische Einstellung.

    Der Mensch ist für die Heterosexualität ausgelegt. Nur Mann und Frau passen genetisch zusammen.

    Homosexuelle können keine Kinder bekommen, ihre "Art" somit nicht weiter existieren lassen.

    Und damit sehe ich die Homosexualität als grundsätzliche Bedrohung für den Menschen an. In Einzelfällen ist der Mensch natürlich noch nicht "vom aussterben bedroht", aber insgesamt sollte eine Lebensweise immer auch den Fortbestand sichern können. Die Homosexualität ist im Einzelfall unproblematisch, aber eine Lebensweise sollte immer auch für alle möglich sein. Das Leben würde aber mit 100% Homosexualität nicht weiter gehen.

    Im Grunde könnte man hier Kants Kategorischen Imperativ als Maßstab anlegen: "Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.“

    Und das Ende der Existenz des Menschen kann niemand ernsthaft wollen.

    Antwort auf "Oh je..."
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    • Suryo
    • 09.02.2011 um 16:12 Uhr

    ...die "herrlich politisch unkorrekten" und dabei so "pragmatischen" Kommentare.

    Was Sie schreiben, ließe sich 1:1 auch auf natürliche Unfruchtbarkeit übertragen. Natürlich will niemand das Aussterben der Menschheit. Das ist aber bisher auch nicht geschehen, und das, obwohl es selbstverständlich Homosexualität schon gibt, seitdem es Menschen gibt - nach allem, was man über Homosexualität bei Tieren weiß, auch schon bevor es Menschen gibt.

    Sie scheinen zu glauben, daß irgendwer Homosexualität fordere oder fördere, aber das ist natürlich abwegig. Niemand tut das. Alles, was gefordert wird, ist rechtliche Gleichstellung und soziale Gleichbehandlung.

    • Timo K
    • 09.02.2011 um 16:29 Uhr

    als "Straußenfedern" einer Art.
    Etwas das man sich leisten kann, was man sich frei nach Kant gönnen sollte.

    Scheint auch biologisch Sinn zu ergeben, nicht alles auf die Fortpflanzung auszurichten. Gibt der Art ein freies Spielbein. :-)

    'Homosexuelle können keine Kinder bekommen'
    Das @snauzbart, ist nur einer Ihrer lustigen Irrtümer. Mit der Fortpflanzungsfähigkeit von Homosexuellen verhält es sich ganz genau so wie bei Heterosexuellen auch. Die Männer können zeugen, die Frauen austragen und gebären. Muß ich Sie über die Details aufklären?

    Viele Homosexuelle m/w haben übrigens Kinder, auch die Eignung als Eltern hängt nullkommanull daran, ob gleich- oder gegengeschlechtlich geliebt wird. http://www.zeit.de/online... http://www.sueddeutsche.d... http://www.woz.ch/artikel...

    Nach Ihrer Argumentation wären übrigens auch alle zeugungsunfähigen Männer, alle Frauen jenseits der Menopause eine 'grundsätzliche Bedrohung'. Waren Sie denn schon beim Urologen, Ihre Spermien untersuchen lassen? Ist auch alles in Ordnung mit Ihnen? Oder sind Sie etwa eine 'grundsätzliche Bedrohung'?

    Schön fand ich auch: '...eine Lebensweise sollte immer auch für alle möglich sein.'
    Was hält Sie denn davon ab, auch mal gleichgeschlechtlich zu lieben? Wußten Sie, daß nach dem guten alten Kinsey-Report nur etwa 50% aller Männer reine Heteros sind?

    Und zum Schluß: in einer Welt, deren Bevölkerung zum Jahreswechsel aus etwa 6934196000 Menschen bestand, von 'In Einzelfällen ist der Mensch natürlich noch nicht "vom Aussterben bedroht"' zu sprechen - das entbehrt ebenfalls nicht einiger Komik.

    • Suryo
    • 09.02.2011 um 16:12 Uhr

    ...die "herrlich politisch unkorrekten" und dabei so "pragmatischen" Kommentare.

    Was Sie schreiben, ließe sich 1:1 auch auf natürliche Unfruchtbarkeit übertragen. Natürlich will niemand das Aussterben der Menschheit. Das ist aber bisher auch nicht geschehen, und das, obwohl es selbstverständlich Homosexualität schon gibt, seitdem es Menschen gibt - nach allem, was man über Homosexualität bei Tieren weiß, auch schon bevor es Menschen gibt.

    Sie scheinen zu glauben, daß irgendwer Homosexualität fordere oder fördere, aber das ist natürlich abwegig. Niemand tut das. Alles, was gefordert wird, ist rechtliche Gleichstellung und soziale Gleichbehandlung.

    • Timo K
    • 09.02.2011 um 16:29 Uhr

    als "Straußenfedern" einer Art.
    Etwas das man sich leisten kann, was man sich frei nach Kant gönnen sollte.

    Scheint auch biologisch Sinn zu ergeben, nicht alles auf die Fortpflanzung auszurichten. Gibt der Art ein freies Spielbein. :-)

    'Homosexuelle können keine Kinder bekommen'
    Das @snauzbart, ist nur einer Ihrer lustigen Irrtümer. Mit der Fortpflanzungsfähigkeit von Homosexuellen verhält es sich ganz genau so wie bei Heterosexuellen auch. Die Männer können zeugen, die Frauen austragen und gebären. Muß ich Sie über die Details aufklären?

    Viele Homosexuelle m/w haben übrigens Kinder, auch die Eignung als Eltern hängt nullkommanull daran, ob gleich- oder gegengeschlechtlich geliebt wird. http://www.zeit.de/online... http://www.sueddeutsche.d... http://www.woz.ch/artikel...

    Nach Ihrer Argumentation wären übrigens auch alle zeugungsunfähigen Männer, alle Frauen jenseits der Menopause eine 'grundsätzliche Bedrohung'. Waren Sie denn schon beim Urologen, Ihre Spermien untersuchen lassen? Ist auch alles in Ordnung mit Ihnen? Oder sind Sie etwa eine 'grundsätzliche Bedrohung'?

    Schön fand ich auch: '...eine Lebensweise sollte immer auch für alle möglich sein.'
    Was hält Sie denn davon ab, auch mal gleichgeschlechtlich zu lieben? Wußten Sie, daß nach dem guten alten Kinsey-Report nur etwa 50% aller Männer reine Heteros sind?

    Und zum Schluß: in einer Welt, deren Bevölkerung zum Jahreswechsel aus etwa 6934196000 Menschen bestand, von 'In Einzelfällen ist der Mensch natürlich noch nicht "vom Aussterben bedroht"' zu sprechen - das entbehrt ebenfalls nicht einiger Komik.

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