Studie der UN Ein Drittel aller Lebensmittel wird verschwendet
Jedes Jahr vergeuden Industrieländer 115 Kilogramm Lebensmittel pro Kopf, in ärmeren Regionen geht Nahrung beim Transport verloren. Weltweit wird ein Drittel vergeudet.
Ein Drittel aller weltweit produzierten Lebensmittel wird verschwendet oder geht verloren – jährlich sind das etwa 1,3 Milliarden Tonnen. Das hat eine Studie der Welternährungsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) ergeben.
Demnach verschwendet in Europa und Nordamerika jeder Mensch durchschnittlich bis zu 115 Kilogramm Lebensmittel im Jahr. In ärmeren Regionen wie Südostasien oder Afrika sind es bis zu elf Kilogramm.
Während die Rohstoffe in den Entwicklungsländern hauptsächlich beim Transport zwischen Ernte und Verkauf verloren gehen, sind in den wohlhabenden Regionen der Welt überwiegend Händler und Konsumenten dafür verantwortlich, dass viele Lebensmittel auf dem Müll landen. Häufig führten dort "mangelnde Einkaufsplanung oder übertriebene Vorsicht bei Haltbarkeitsdaten zu großer Verschwendung", heißt es in der Studie. Viele Lebensmittel würden weggeworfen, weil sie in Form und Aussehen nicht der erwarteten Norm entsprächen.
Die Studie wurde anlässlich des Kongresses "Save Food" vorgestellt. Bei dem Kongress in Düsseldorf wollen sich Experten über das Problem der globalen Nahrungsmittelverluste austauschen. Erwartet werden unter anderem Bundesernährungsministerin Ilse Aigner (CSU) und Umweltexperte Klaus Töpfer.
- Datum 16.05.2011 - 14:52 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE, dpa
- Kommentare 15
- Versenden E-Mail verschicken
- Empfehlen Facebook, Twitter, Google+
- Artikel Drucken Druckversion | PDF
-
Artikel-Tools präsentiert von:








Ein weiser Mann sagte einst: "Die Ursache für Armut ist Verschwendung."
Man könnte meinen, dass gerade die Verschwendung zeigt, dass wir im Überfluss leben und unser Reichtum dadurch sichtbar ist. Doch man irrt. Verschwendung wird die Menschheit sowohl in moralische als auch materielle Armut treiben.
beschämend, dass wir allein in westeuropa nahrung vernichten, von der 200 000 000 menschen leben könnten!
die amis sind bei der verschwendung auch wieder "vorreiter". eben alles xxl.
schöne neue welt.
wieder alles auf die bösen Amis schieben. In dem Text steht "Europa und Nordamerika", also bitte selber an die (europäische) Nase fassen.
Also nix Vorreiter USA. Wir machen da traurigerweise im großen Stil mit.
das große Grundübel dieses Planeten nicht wahr? Kaum ein Elend, kaum ein Leid, dass man diesem Land nicht in die Schuhe zu schieben vermag.
Dass China und Indien durch ihre immens aufstrebende Wirtschaft ganze Landstriche verheeren, überfluten und unbewohnrbar machen. Dass Flüsse mit zehntausenden Tonnen Gift jährlich erstickt werden, dass die Leute dort in vielen Regionen vor Lauter Smog nicht mehr ohne Atemmaske vor die Tür gehen können, tja da sieht man milde drüber hinweg, sind ja "aufstrebende Staaten" die wollen ja auch nur ein Stück vom Kuchen des fettgefressenen Westens haben.
Oder dass der Westen, allen voran die Amerikaner seit den 60ern Millionen und Milliarden an Entwiklungshilfe nach Afrika gepumpt haben damit eben dort die Menschen nicht mehr auf der Straße verhungern, auch das wird kalt lächelnd übersehen. Man sieht nur, dass dort die Menschen immer noch hungern, Schuld ist selbstverständlich der Amerikaner, nicht etwa die ganzen Warlords die Gelder und Hilfslieferungen für die Ihrigen abzweigen, dagegen zu kritisieren, wäre ja Rassismus.
Grundsätzlich muss für alles Übel immer der Ami seinen Kopf herhalten und das geht mir langsam sowas von auf den Keks.
wieder alles auf die bösen Amis schieben. In dem Text steht "Europa und Nordamerika", also bitte selber an die (europäische) Nase fassen.
Also nix Vorreiter USA. Wir machen da traurigerweise im großen Stil mit.
das große Grundübel dieses Planeten nicht wahr? Kaum ein Elend, kaum ein Leid, dass man diesem Land nicht in die Schuhe zu schieben vermag.
Dass China und Indien durch ihre immens aufstrebende Wirtschaft ganze Landstriche verheeren, überfluten und unbewohnrbar machen. Dass Flüsse mit zehntausenden Tonnen Gift jährlich erstickt werden, dass die Leute dort in vielen Regionen vor Lauter Smog nicht mehr ohne Atemmaske vor die Tür gehen können, tja da sieht man milde drüber hinweg, sind ja "aufstrebende Staaten" die wollen ja auch nur ein Stück vom Kuchen des fettgefressenen Westens haben.
Oder dass der Westen, allen voran die Amerikaner seit den 60ern Millionen und Milliarden an Entwiklungshilfe nach Afrika gepumpt haben damit eben dort die Menschen nicht mehr auf der Straße verhungern, auch das wird kalt lächelnd übersehen. Man sieht nur, dass dort die Menschen immer noch hungern, Schuld ist selbstverständlich der Amerikaner, nicht etwa die ganzen Warlords die Gelder und Hilfslieferungen für die Ihrigen abzweigen, dagegen zu kritisieren, wäre ja Rassismus.
Grundsätzlich muss für alles Übel immer der Ami seinen Kopf herhalten und das geht mir langsam sowas von auf den Keks.
"Experten"
- auch dies ist bereits seit Jahrzehnten bekannt!
Ein Mensch, der sieht,
wo und warum die Verschwendung geschieht,
ist auf ihre Studie nicht mehr gespannt.
Deswegen ist es auch ein völliger Irrglaube den Kampf gegen Hunger auf der Welt bzw. die Versorgung der wachsende Bevölkerung als erstes durch Gentechnik stemmen zu wollen. Wer so argumentiert ist nur auf Profit aus und treibt die Menschen mit der Patentierung des Lebens nur in immerneue Abhängigkeiten und ist nicht wirklich an einer besseren Versorgung mit Lebensmitteln interessiert. Wer es wirklich ernst meint mit der Bekämpfung des Hungers muss als erstes Schluss machen mit der Verschwendung nie dagewesenen Ausmaßes. Aber ich will ja nicht sagen, dass ich es schon immer gewusst habe.
Z. B. wird viel von dem Brot, das bei uns "weggeschmissen" wird, von Landwirten abgholt und zur Viehfütterung verwendet. Tatsächlich wegschmeißen tun überwiegend nur Privathaushalte. Aber selbst dann wandert der Müll häufig in die thermische Verwertung und dient als Ersatz von noch wertvolleren Erdöl oder Erdgas.
Wenn wir der Welt tatsächlich einen Gefallen tun wollen, bleibt uns nichts anderes übrig, als unseren Fleischkonsum zu reduzieren. Denn dorthin wandern mindestens ebensoviel Kalorien, wie als Brot, Kartoffeln, Reis etc. auf unseren Tisch.
Tja, Gutsein kann manchmal lästiger sein, als einem recht ist.
Unser täglich Demut gib uns heute. Wir leben in hochgradig moralischen Zeiten. Das die Dauerberieselung erste Früchte trägt, kann man an den ersten drei Kommentaren ablesen. Weggeworfene Lebensmittel haben nichts, aber auch gar nichts mit dem Hunger in der Welt zu tun. BTW ... wer Lebensmittel wegwirft hat sie vorher bezahlt. Von diesem Geld, mag es noch so unmoralisch sein, wurde der Bauer bezahlt, der Lebensmittelhersteller, der Transporteur, der Lagerist, der Verkäufer usw.
Man kann zu recht über mangelnde Ehrfurcht bzgl. der weggeworfenen Lebensmittel sprechen, mit Hunger hat es aber nicht zu tun. Die nächste Stilblüte nun in Verzicht zu üben schlägt dem Fass den Boden aus. Ja wir haben vergessen wie es ist, wenn der Teller leer bleibt. Erdbeeren zu Weihnachten gilt heutzutage als Frevel vor den Klimagott. Wie kann eine Generation, die sich einst im Wohlstand und der Verfügbarkeit aller Waren sonnte, derart schnell degenerieren und Slumverhältnisse preisen. Gehts noch?
wieder alles auf die bösen Amis schieben. In dem Text steht "Europa und Nordamerika", also bitte selber an die (europäische) Nase fassen.
Also nix Vorreiter USA. Wir machen da traurigerweise im großen Stil mit.
das große Grundübel dieses Planeten nicht wahr? Kaum ein Elend, kaum ein Leid, dass man diesem Land nicht in die Schuhe zu schieben vermag.
Dass China und Indien durch ihre immens aufstrebende Wirtschaft ganze Landstriche verheeren, überfluten und unbewohnrbar machen. Dass Flüsse mit zehntausenden Tonnen Gift jährlich erstickt werden, dass die Leute dort in vielen Regionen vor Lauter Smog nicht mehr ohne Atemmaske vor die Tür gehen können, tja da sieht man milde drüber hinweg, sind ja "aufstrebende Staaten" die wollen ja auch nur ein Stück vom Kuchen des fettgefressenen Westens haben.
Oder dass der Westen, allen voran die Amerikaner seit den 60ern Millionen und Milliarden an Entwiklungshilfe nach Afrika gepumpt haben damit eben dort die Menschen nicht mehr auf der Straße verhungern, auch das wird kalt lächelnd übersehen. Man sieht nur, dass dort die Menschen immer noch hungern, Schuld ist selbstverständlich der Amerikaner, nicht etwa die ganzen Warlords die Gelder und Hilfslieferungen für die Ihrigen abzweigen, dagegen zu kritisieren, wäre ja Rassismus.
Grundsätzlich muss für alles Übel immer der Ami seinen Kopf herhalten und das geht mir langsam sowas von auf den Keks.
Die Amerikaner verteidigen und stattdessen auf China und Indien zu zeigen (die im Übrigen eine Ähnliche Industriepolitik machen wie auch die heutigen erste Welt-Staaten vor einigen Jahren) raubt ihrem Beitrag ein wenig die Glaubwürdigkeit.
Das erinnert mich ein wenig an den bösen, radikalen Islam mit seinen Anschlägen und das geläuterte Christentum (ach, die Kreuzzüge liegen ja schon so weit zurück). Das selbe Denken in einfachen Schienen, zeitlich verschoben.
Die Amerikaner verteidigen und stattdessen auf China und Indien zu zeigen (die im Übrigen eine Ähnliche Industriepolitik machen wie auch die heutigen erste Welt-Staaten vor einigen Jahren) raubt ihrem Beitrag ein wenig die Glaubwürdigkeit.
Das erinnert mich ein wenig an den bösen, radikalen Islam mit seinen Anschlägen und das geläuterte Christentum (ach, die Kreuzzüge liegen ja schon so weit zurück). Das selbe Denken in einfachen Schienen, zeitlich verschoben.
Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren