Tsunami

Japan trägt die Trümmer seiner Katastrophe ab

Trauern in Trümmern

  |  © Kiyoshi Ota/Getty Images

Drei Monate nach Beben, Tsunami und fortwährender Atomgefahr ist in Japan nichts mehr so, wie es war. Viele kleine Städte und Dörfer an Japans Küste auf der Hauptinsel Honshu wurden am 11. März dem Erdboden gleichgemacht. Beinahe täglich aktualisiert das Notfallzentrum der Polizei die Zahlen: 15.429 Tote, 7.781 Vermisste, 5.367 Verletzte, 111.405 zerstörte sowie 82.984 schwer beschädigte Häuser. Das ist der vorläufige Stand vom 14. Juni. Eine Zusammenfassung, die doch nicht beschreiben kann, wie sehr Japan unter dem Beben und der anschließenden Flutwelle leidet. In den Küstenregionen ist der Gedanke an die Havarie in Fukushima fern, die Verwüstung omnipräsent. Zigtausende leben in Notunterkünften, vor allem in der Präfektur Miyagi, die am schwersten betroffen ist. Es wird noch lange dauern, die Spuren der teilweise bis zu 38 Meter hohen Welle zu beseitigen.