Ein Volk spart Strom
Die Japaner haben sich in der Vergangenheit gerne als Stromsparer präsentiert. Nach Beben, Tsunami und den Reaktorunfällen im März nutzen die Bürger so wenig Elektrizität wie möglich. Setsuden heißt das nationale Verzichtsprogramm. Ob privat oder im Beruf: Licht und Klimaanlagen bleiben aus. Das erklärte Ziel: Ein Fünftel des Stroms einsparen. Während die Deutschen beschlossen, alle Meiler bis 2022 vom Netz zu nehmen, könnten die Japaner das innerhalb eines Jahres schaffen, wenn sie so weiter machen. Derzeit sind 35 der 54 Reaktoren abgeschaltet.
- Datum 15.08.2011 - 13:44 Uhr
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Auch wir könnten den Stromverbrauch ganz locker halbieren.
Aber daran haben EON und Konsorten kein Interesse und so wird das Einsparpotential sträflich vernachlässigt. Lieber verschwenden wir weiter die natürlichen Ressourcen.
Wie bei alle Energien kassiert der Staat am meisten ab. Abgesehen davon, eine Halbierung ist unmöglich ohne großen Verzicht am Komfort (gerade mal 1/4 Verbraucht der Privatkunde und den Rest die Wirtschaft)und deindustrialisierung Deutschland.
Wie bei alle Energien kassiert der Staat am meisten ab. Abgesehen davon, eine Halbierung ist unmöglich ohne großen Verzicht am Komfort (gerade mal 1/4 Verbraucht der Privatkunde und den Rest die Wirtschaft)und deindustrialisierung Deutschland.
ist besonders effizient, diese Leuchtmittel haben eine besonders lange Lebensdauer (50000 Stunden) und enthalten auch kein (giftiges) Quecksilber. Leider ist diese Form der Beleuchtung im Moment noch sehr teuer.
Wenn die Ereignisse in Japan dazu führen, dass die Nachfrage danach deutlich steigt, dann wäre dies Global ein Gewinn, weil eine steigende Nachfrage stets zu sinkenden Preisen führt.
Ohne jeden bösartigen Hintergedanken: Not macht erfinderisch.
"Leider ist diese Form der Beleuchtung im Moment noch sehr teuer."
Wohl eher extrem teuer, wenn man eine 60Watt Glühbirne mit gleicher Leistung gegen eine LED-Lampe ersetzen will, kosten es ab 50€ aufwärts.
Was nutzt die Lange Lebensdauer, wenn schon viele LED Lampen nach 1000h zunehmend an Leuchtkraft verlieren
"Leider ist diese Form der Beleuchtung im Moment noch sehr teuer."
Wohl eher extrem teuer, wenn man eine 60Watt Glühbirne mit gleicher Leistung gegen eine LED-Lampe ersetzen will, kosten es ab 50€ aufwärts.
Was nutzt die Lange Lebensdauer, wenn schon viele LED Lampen nach 1000h zunehmend an Leuchtkraft verlieren
Wie bei alle Energien kassiert der Staat am meisten ab. Abgesehen davon, eine Halbierung ist unmöglich ohne großen Verzicht am Komfort (gerade mal 1/4 Verbraucht der Privatkunde und den Rest die Wirtschaft)und deindustrialisierung Deutschland.
die japaner (und nicht nur die), produzieren und verkaufen energieschlucker aller art die kein mensch braucht und parallel sparen an strom!?...die haelfte der e-geraete in einem haushalt sind nutzlos, man kann ohne weiteres darauf verzichten, also wenn man sie gar nicht erst kauft, hat schon energie gespart! aber so funktioniert natuerlich das system nicht, kaufen muss der mensch, sonst geht es ihm nicht gut...aber bitte dann geraete der energie klasse AAAAAA!
PS:uebrigens, die bilder zum thema sind super!
Ein wenig haben wir in letzter Zeit aber schon dazu gelernt. Bis vor ein paar Jahren galt noch der Staubstauger mit 1000 Watt gegenüber dem mit 800 Watt überlegen. Hätte der Hersteller damals einen 10.000 Watt Kurzschluss ins Gerät eingebaut, hätte er von Stiftung-Warentest die beste Note bekommen.
Ein wenig haben wir in letzter Zeit aber schon dazu gelernt. Bis vor ein paar Jahren galt noch der Staubstauger mit 1000 Watt gegenüber dem mit 800 Watt überlegen. Hätte der Hersteller damals einen 10.000 Watt Kurzschluss ins Gerät eingebaut, hätte er von Stiftung-Warentest die beste Note bekommen.
"Leider ist diese Form der Beleuchtung im Moment noch sehr teuer."
Wohl eher extrem teuer, wenn man eine 60Watt Glühbirne mit gleicher Leistung gegen eine LED-Lampe ersetzen will, kosten es ab 50€ aufwärts.
Was nutzt die Lange Lebensdauer, wenn schon viele LED Lampen nach 1000h zunehmend an Leuchtkraft verlieren
Ich habe seit knapp 3 Jahren 3x 2,5W warmweisse 230V LED-Strahler im Badezimmer (ca. 14m²) und bin immr noch begeistert. Effektiv ~8W
Kostenpunkt damals: 90,00€
Heute: 40,00€
An der Lichtintensität hat sich nichts spürbar verändert.
Im Endeffekt spare ich sogar, denn alle 3-4 Monate ging damals ein normaler 50W-Strahler durch die Feuchtigkeit kaputt. Effektiv waren das früher also ~150W + Anschaffung neuer Strahler alle 4-5 Monate
Die Japaner sind ein beispielhaftes Volk und ich bin mir sicher, dass sie jede Katastrophe meistern können.
Ich habe seit knapp 3 Jahren 3x 2,5W warmweisse 230V LED-Strahler im Badezimmer (ca. 14m²) und bin immr noch begeistert. Effektiv ~8W
Kostenpunkt damals: 90,00€
Heute: 40,00€
An der Lichtintensität hat sich nichts spürbar verändert.
Im Endeffekt spare ich sogar, denn alle 3-4 Monate ging damals ein normaler 50W-Strahler durch die Feuchtigkeit kaputt. Effektiv waren das früher also ~150W + Anschaffung neuer Strahler alle 4-5 Monate
Die Japaner sind ein beispielhaftes Volk und ich bin mir sicher, dass sie jede Katastrophe meistern können.
Allerdings eines dem man sich nur kurzfristig unterziehen möchte - aus der Not geboren, kein Modell auf Dauer (depressive Personen ausgenommen).
Und deshalb auch nichts, was mich persönlich anturnen könnte. Warum? Weil ich bei der Versorgung aus dem Vollen schöpfen möchte.
Und wenn ich es nicht kann? Dann arbeite ih daran, dass sich das ändert. Denn Askese als Ziel ist albern und nur sinnvoll als zeitlich befristete Maßnahme zum erreichen anderer Ziele bei befristeten Ressourcen.
Sie sagen, diese Einstellung passt nicht in unsere "ZEIT" (und ich nebenbei bemerkt auch nicht ;-))?
Um so schlimmer für unsere "ZEIT".
:-)
Herzlichst Crest
Selbstverständlich wäre es nett, wenn ein Staat praktisch unendliche Energievorräte nutzen könnte, leider ist es unrealistisch. Wenn Japan weiter seinen ursprünglichen Atomplänen folgt, sind weitere schwere Unfälle vorprogrammiert, weil es aus Kostengründen keine Vorsorge dafür gab. Die Japaner zahlen jetzt schon sehr hohe Strompreise, eine angemessene Sicherheitsauslegung würde die Kosten vervielfachen, weil man z.B. endlich auch riesige stabile Zwischenlager, sichere Abklingbecken, ein Endlager etc bauen müsste. Allein diese Kostensteigerungen würden einen sehr viel effizienteren Umgang mit Energie erzwingen. Was die Menschen in Japan inzwischen wirklich beschäftigt, ist das Eindringen der radioaktiven Belastung in ihren Alltag, die Erfahrung mit den Atombomben hat sehr viel strengere Belastungsgrenzen etabliert, während Fukushima das vielfache des militärischen Radioaktivitätsinventars freigesetzt hat. Dazu stellt das Vorkommen zahlreicher Hotspots auch außerhalb der "offiziellen" Zonen die Öffentlichkeit vor ein gigantisches Such- und Dekontaminierungsprogramm.
http://www.taz.de/Strahlung-nach-Fukushima-Katastrophe/!76308/
http://www.dradio.de/dkul...
Das japanische Atomprogramm ist also völlig unökonomisch, erzingt ein Ersatzprogramm (überwiegend fossile Gasturbinen) und verursacht den jetzigen Sparzwang.
Selbstverständlich wäre es nett, wenn ein Staat praktisch unendliche Energievorräte nutzen könnte, leider ist es unrealistisch. Wenn Japan weiter seinen ursprünglichen Atomplänen folgt, sind weitere schwere Unfälle vorprogrammiert, weil es aus Kostengründen keine Vorsorge dafür gab. Die Japaner zahlen jetzt schon sehr hohe Strompreise, eine angemessene Sicherheitsauslegung würde die Kosten vervielfachen, weil man z.B. endlich auch riesige stabile Zwischenlager, sichere Abklingbecken, ein Endlager etc bauen müsste. Allein diese Kostensteigerungen würden einen sehr viel effizienteren Umgang mit Energie erzwingen. Was die Menschen in Japan inzwischen wirklich beschäftigt, ist das Eindringen der radioaktiven Belastung in ihren Alltag, die Erfahrung mit den Atombomben hat sehr viel strengere Belastungsgrenzen etabliert, während Fukushima das vielfache des militärischen Radioaktivitätsinventars freigesetzt hat. Dazu stellt das Vorkommen zahlreicher Hotspots auch außerhalb der "offiziellen" Zonen die Öffentlichkeit vor ein gigantisches Such- und Dekontaminierungsprogramm.
http://www.taz.de/Strahlung-nach-Fukushima-Katastrophe/!76308/
http://www.dradio.de/dkul...
Das japanische Atomprogramm ist also völlig unökonomisch, erzingt ein Ersatzprogramm (überwiegend fossile Gasturbinen) und verursacht den jetzigen Sparzwang.
Nun haben genügend Studien belegt, dass sich die Strassenbeleuchtung nicht zum sparen eignet, da die Unfallhäufigkeit rasant ansteigt und so der volkswirtschaftliche Schaden höher ist als der Einspareffekt, es geht dabei um um die Kostenstelle, so wird die Stadt entlastet aber die Versicherung und/oder der Mensch nicht.
Politisch gewollt ist Lichtverschmutzung durch Anstrahlung von irgendwelchen wichtigen Gebäuden, da wird leider nicht gespart.
Der private Stromverbrauch für Beleuchtung ist vernachlässigbar, besonders im Sommer, der Verbrauch des PCs ist höher.
Habe gerade im Radio gehört , dass es Nordex in Hamburg schlecht geht, da in dieser Hightech-Herstellung die Ausländer ( Chinesen ) den Export unmöglich machen ( wahrscheinlich mit originalen Nachbauten ).
Die Japaner zeigen endlich mal wieder ihre Stärken: Disziplin und Vernunft.
Es wäre interessant zu wissen, inwieweit sich die Japaner in ihrer Lebnsqualität durch das Stromsparen beeinträchtigt fühlen.
Sie sollten den heutigen Journalismus unserer Medien nicht allzu wörtlich nehmen. Ich lege meine Hand dafür ins Feuer, dass dieser Zeit-Artikel im heute als Journalismus geltendem Copy-and-Paste Verfahren erstellt wurde, und zwar in DE, 11.000 km von Tokyo entfernt.
Lassen sie mich ihnen, UND DER ZEIT, eine realistische Beschreibung der Situation dort geben.
Damit sie die Dimensionen verstehen mal vorab: Tokyo hat 36.000.000 Einwohner und reicht von München bis Nürnberg.
Das Stromeinsparen sieht dort folgendermassen aus: Es gibt in Tokyo mit Sicherheit mehrere 10.000 Geschäfte, die sich alle darin ähneln, dass sie gleichzeitig ihre gewaltigen A/C Anlagen auf voller Stärke laufen lassen, während gleichzeitig ALLE Türen zu den Strassen sperrangelweit geöffnet sind...
Jedes einzelne dieser Geschäfte verschwendet also gleichzeitig ein vielfaches des Stromes, als die ganzen Bahnhöfe zusammen einsparen können.
Lassen sie mich Ihnen noch ein Beispiel für das Umweltbewusstsein der Japaner geben.
Wenn sie mir ihrem Auto in die Tiefgarage eines Kaufhauses fahren weil sie dort Einkaufen wollebn, so können sie dort sehen, dass ungefähr die Hälfte der dort parkenden Autos, abgesperrt, mit laufendem Motor und im Sommer eingeschalteter A/C während der zwei bis drei Stunden des Einkaufes steht. Im Winter können sie dasselbe Phänomen mit eingeschalteter Heizung beobachten. Damit es im Auto halt kühl oder eben warm bleibt....
Das Japanbild der Deutschen ist leider ein sehr schlechter Witz.
Sie sollten den heutigen Journalismus unserer Medien nicht allzu wörtlich nehmen. Ich lege meine Hand dafür ins Feuer, dass dieser Zeit-Artikel im heute als Journalismus geltendem Copy-and-Paste Verfahren erstellt wurde, und zwar in DE, 11.000 km von Tokyo entfernt.
Lassen sie mich ihnen, UND DER ZEIT, eine realistische Beschreibung der Situation dort geben.
Damit sie die Dimensionen verstehen mal vorab: Tokyo hat 36.000.000 Einwohner und reicht von München bis Nürnberg.
Das Stromeinsparen sieht dort folgendermassen aus: Es gibt in Tokyo mit Sicherheit mehrere 10.000 Geschäfte, die sich alle darin ähneln, dass sie gleichzeitig ihre gewaltigen A/C Anlagen auf voller Stärke laufen lassen, während gleichzeitig ALLE Türen zu den Strassen sperrangelweit geöffnet sind...
Jedes einzelne dieser Geschäfte verschwendet also gleichzeitig ein vielfaches des Stromes, als die ganzen Bahnhöfe zusammen einsparen können.
Lassen sie mich Ihnen noch ein Beispiel für das Umweltbewusstsein der Japaner geben.
Wenn sie mir ihrem Auto in die Tiefgarage eines Kaufhauses fahren weil sie dort Einkaufen wollebn, so können sie dort sehen, dass ungefähr die Hälfte der dort parkenden Autos, abgesperrt, mit laufendem Motor und im Sommer eingeschalteter A/C während der zwei bis drei Stunden des Einkaufes steht. Im Winter können sie dasselbe Phänomen mit eingeschalteter Heizung beobachten. Damit es im Auto halt kühl oder eben warm bleibt....
Das Japanbild der Deutschen ist leider ein sehr schlechter Witz.
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