Hochschule: Uni unter 18
Wegen der verkürzten Schulzeit nehmen immer mehr Minderjährige ein Studium auf. Das bringt auch den Hochschulen Probleme.
Zumindest wenn es nach der deutschen Bildungspolitik geht, sollte der Eintritt in das Berufs- und Steuerzahlerleben erfolgen, ehe sich ein erstes Weisheitsfältchen in den Augenwinkel einschleichen kann. Einschulung mit fünf, dann G8 und Express-Abitur, höher, schneller, weiter, jünger. Laut Statistischem Bundesamt sind zur Zeit schon 761 minderjährige Studierende an deutschen Hochschulen immatrikuliert. Seit 1985 hat sich die Zahl fast vervierfacht. Die 67 Minderjährigen, die sich momentan allein an Berliner Universitäten bewegen, sind nur die Vorhut für eine ganze Generation von besonders jungen Studierenden, die von diversen Beschleunigungsmaßnahmen an den Schulen produziert wurden.
Seit das Alter für die Einschulung vorverlegt wurde, startet manche Schullaufbahn bereits mit fünfeinhalb Jahren. In Kombination mit der Verkürzung der Gymnasialzeit auf acht Jahre ("G8") führt das zu durchschnittlich 17-jährigen Erstsemestern. Härtefälle zeigen sich dort, wo besonders begabte Schüler noch Klassen überspringen, sowie bei Jahrgängen, die sogenannte Schnellläuferklassen absolviert haben: Dort wird zusätzlich die 8. Klasse übersprungen.
Zwar ist letzteres Modell 2010 in Berlin abgeschafft worden. "Die Reduzierung auf gerade einmal elf Schuljahre hatte sich nicht als glücklich erwiesen", sagt Bernd Kokavecz, Schulleiter des Humboldt-Gymnasiums in Berlin-Tegel. Doch werde es aufgrund der Ausläuferjahrgänge, die gleichzeitig von Schnellläuferklassen und G8 betroffen sind, zwangsläufig zu einer ganzen Gruppe 15- und 16-jähriger Studierender kommen.
Für die Hochschulen stellt sich mit der zunehmenden Zahl an minderjährigen Studierenden die Gretchenfrage: Nun sag, Alma Mater, wie hast du’s mit deinen Kinderlein? Die Probleme, die minderjährige Studierende mit sich bringen, sind für die Hochschulen zunächst juristischer und struktureller Art. Unter-18-Jährige gelten als nicht geschäftsfähig und können sich folglich ohne Zustimmung der Eltern weder immatrikulieren noch einen Bibliotheksausweis erhalten. Rechtlich kritisch könnte es auch dort werden, wo Minderjährige auf nicht-jugendfreie Studien- oder Forschungsinhalte treffen, etwa auf pornografisches Material in Bibliotheken oder kulturwissenschaftlichen Lehrveranstaltungen, oder wo die Minderjährigen beaufsichtigt werden müssten, beispielsweise beim Alkoholausschank an Immatrikulationsfeiern.
Doch ist die Thematik der sehr jungen Studierenden auch auf einer sozialen Ebene angesiedelt. "15-, 16-Jährigen könnte es schwerer fallen, an den Unis sozialen Anschluss zu finden", sagt Jaap Denissen, Entwicklungspsychologe an der Humboldt-Universität. Andererseits hätte sich bei Hochbegabten gezeigt, dass sie in allen Bereichen – also auch dem sozialen – "einen Tick besser als andere" seien. Schlimmer sei es, wenn sie sich an der Schule langweilten. Eine zwangsläufig negative Konsequenz für ihre Entwicklung befürchtet er daher nicht.
Kritischer äußert sich Klaus Scholle, Diplom-Pädagoge und geschäftsführender Herausgeber der in Bielefeld erscheinenden "Zeitschrift für Beratung und Studium". "Die emotionale Entwicklung von 16-Jährigen ist noch nicht abgeschlossen. Es handelt sich um Spät-Pubertierende." Er halte es für problematisch, derart junge Studierende etwa in der Medizinerausbildung an ein Krankenbett treten zu lassen. Auch ginge es gerade in den sozial- und geisteswissenschaftlichen Fächern nicht nur um reine Faktenvermittlung. Die kritische Auseinandersetzung mit bestimmten Themen bedürfe auch einer gewissen Reife der Persönlichkeit.
Müssten die Hochschulen mit der steigenden Zahl junger Studierender also anfangen, Erziehungsaufgaben zu übernehmen? Die Frage zielt auf das Selbstverständnis der deutschen Hochschulen, denn die hiesigen Universitäten verstehen sich als Orte der Erwachsenenbildung. "Sozialpädagogische Unterstützung oder strukturelle Maßnahmenpakete für sehr junge Leute sind dort bislang nicht vorgesehen", sagt Scholle. Das zeigt insbesondere der Vergleich mit Großbritannien und den USA, wo die Hochschulen auf minderjährige Studierende ausgelegt und von betreuten Wohnheimen bis zu den Sportprogrammen ganz darauf ausgerichtet sind.







Ich bin jetzt kein Experte auf dem Gebiet, aber ich würde die Aussage wagen, dass die durchschnittliche Lebenerwartung (in Deutschland) beständig steigt.
Also hat jede Generation doch mehr Zeit sich im Leben zu verwirklichen und ihre Zeit zu genießen.
Warum ist es dann nötig vorne auch noch zu stauchen?
Bezogen auf Schule/Uni wird das Wissen, das man im Lauf seiner Ausbildung erwerben soll und für einen späteren Beruf benötigt immer umfangreicher; vor 100 Jahren hat man bei der bool'schen Mathematik (Grundstein unserer heutigen Rechenmaschinen/Computer) aufgehört (niemand dachte, dass man das je mal brauchen würde). Heute fängt an dem Punkt die Informatik erst an. Für alle anderen Fächer findet man ähnliche Aussagen.
Also anstatt die zur Verfügung stehende Zeit immer weiter zu stauchen sollte man mehr zur Verfügung stellen, zum Lernen als auch zum Entfalten. Wir haben Zeit genug!
(und nicht mit der "neueren deutschen Literatur" ;-))
Wenn die "Probleme der Hochschulen" mit minderjährigen Studenten hier als Luxusprobleme kommentiert werden, dann ist dem eigentlich wenig hinzuzufügen.
Außer einer Kleinigkeit vielleicht:
Eine Bemerkung wie
"Auch ginge es gerade in den sozial- und geisteswissenschaftlichen Fächern nicht nur um reine Faktenvermittlung. Die kritische Auseinandersetzung mit bestimmten Themen bedürfe auch einer gewissen Reife der Persönlichkeit.
also - eine solche Bemerkung, so (vor-)urteilte ich, kann nie von einem Vertreter harter Wissenschaften kommen.
Eine kurze Recherche erbrachte ein unschuldig dreinlickendes Gesicht, das nicht den Eindruck vermittelte, dass das Leben schon eine besondere Reife in jenes eingekerbt habe.
Und die Profession: Doktorand im Fach neuere deutsche Literatur. Ist es nicht faszinierend, wie sich (Vor-)Urteile manchmal bestätigen :-)
Herzlichst Crest
Aber witzig, wie schnell man Geisteswissenschaftler von Naturwissenschaftlern am Schreibstil unterscheiden kann.
Ob Reife aber durch die Beschäftigung mit der Natur (bzw. den Naturwissenschaften) eher zu erlangen ist, halte ich für fraglich - was tut es zur Reife, wenn ich eine Differentialgleichung aufstellen oder das den Zitronensäurezyklus aufsagen kann?
Das Zitat aus dem Text ist natürlich etwas unglücklich formuliert; "harte Fakten" sind auch in den Geisteswissenschaften entscheidend (oder sollten es sein), lediglich sind die Themengebiete halt von einer größeren Komplexität, ergo von einer größeren Unschärfe.
Das bedeutet nicht, daß Geisteswissenschaften sich in Beliebigkeit und hochtrabendem Blabla verlieren müssen. Leider tun sie es meist, aber das liegt schlicht an einem absurden Bildungssystem und einem Mangel an fähigen Professoren, nicht an der Konzeption dieser Wissenschaften selber.
Zurück zum Thema: Reife ist - stark vereinfacht gesagt - sowieso eher selten ein Produkt des Besuchs von Vorlesungen (gleich welcher Wissenschaft), sondern ein Produkt aus einer Vielzahl von Erfahrungen, die in Intensität und Komplexität jedes Studium in den Schatten stellen.
Aber witzig, wie schnell man Geisteswissenschaftler von Naturwissenschaftlern am Schreibstil unterscheiden kann.
Ob Reife aber durch die Beschäftigung mit der Natur (bzw. den Naturwissenschaften) eher zu erlangen ist, halte ich für fraglich - was tut es zur Reife, wenn ich eine Differentialgleichung aufstellen oder das den Zitronensäurezyklus aufsagen kann?
Das Zitat aus dem Text ist natürlich etwas unglücklich formuliert; "harte Fakten" sind auch in den Geisteswissenschaften entscheidend (oder sollten es sein), lediglich sind die Themengebiete halt von einer größeren Komplexität, ergo von einer größeren Unschärfe.
Das bedeutet nicht, daß Geisteswissenschaften sich in Beliebigkeit und hochtrabendem Blabla verlieren müssen. Leider tun sie es meist, aber das liegt schlicht an einem absurden Bildungssystem und einem Mangel an fähigen Professoren, nicht an der Konzeption dieser Wissenschaften selber.
Zurück zum Thema: Reife ist - stark vereinfacht gesagt - sowieso eher selten ein Produkt des Besuchs von Vorlesungen (gleich welcher Wissenschaft), sondern ein Produkt aus einer Vielzahl von Erfahrungen, die in Intensität und Komplexität jedes Studium in den Schatten stellen.
Ich denke nicht, dass die Sache mit dem Alkohol und der Geschäftsfähigkeit tatsächlich ein Problem darstellt, mit dem sich jetzt Arbeitsgruppen auseinander setzen müssen.
Welcher 17-Jährige trinkt den keinen Alkohol? Beziehungsweise welcher 17-Jährige kann wirksam am Alkoholgenuss gehindert werden?
Und einen Mietvertrag kriegt auch ein 23-Jähriger Student nicht, wenn er kein entsprechendes Einkommen nachweist. Also bürgen die Eltern sowieso, was ja auch völlig ok ist. Genauso gut können sie gleich selbst den Mietvertrag unterzeichnen.
Und ich glaube ein Arzt ist vielleicht erst dann in der Lage "komplett" ans Sterbebett zu treten, wenn er selbst einen lieben Menschen hat sterben sehen. Das ist oft mit Mitte/Ende 20 der Fall, der Opa oder die Oma.
Wann ist ein Mensch erwachsen und "reif" fürs Studium?
wir haben uns ja entschieden keine "Gelehrten" zu fabrizieren, sondern "Qualifizierte" und zwar so viele wie möglich. Macht ja auch Sinn.
Also welchen grad an "Erwachsenheit" braucht man als BWLer?
Sollen doch die Kids ihr Studium mit 17 haben.
Erwachsen wird man eh erst mit dem ersten eigenen Kind :)
"Rechtlich kritisch könnte es auch dort werden, wo Minderjährige auf nicht-jugendfreie Studien- oder Forschungsinhalte treffen, etwa auf pornografisches Material in Bibliotheken oder kulturwissenschaftlichen Lehrveranstaltungen..."
So wahnsinnig viele Pornos sind mir in Bibliotheken bisher nicht begegnet, da scheint mir das Internet für 17 jährige "rechtlich" bedenklicher zu sein. Ebenso vermute ich, dass besagte hochbegabte 17jährige entweder ohnehin schon reifer sind, so dass sie - wenn sie es denn selber wollen - mit psychoanalytischen Sexualphänomenen zurecht kommen würden, oder aber sie sind aus der Schulzeit getrimmt aufs technische Fachwissen und werden mit Sex dort entsprechend wenig zu tun haben (jedenfalls im Seminar oder Hörsaal). Und selbst wenn: es gibt keine Gruppensexseminare, auch nicht im kulturwissenschaftlichen Fach.
der lasse sie mindestens 1 Jahr Pause machen mit Karriere, Schule und Studium, auf daß sie sich in der Zeit erst einmal mit sich selbst und ihrem Leben befassen.
Würde auch den Arbeitsmarkt entlasten und Niveau, Lebensqualität und - Freude deutlich steigern, sowie viel mehr Potential freisetzen, auf das [...] mehr denkende wahrlich erwachsene Menschen aus dem Bildungsbetrieb kommen.
Gekürzt. Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen und Pauschalisierungen. Danke. Die Redaktion/vn
Aber witzig, wie schnell man Geisteswissenschaftler von Naturwissenschaftlern am Schreibstil unterscheiden kann.
Ob Reife aber durch die Beschäftigung mit der Natur (bzw. den Naturwissenschaften) eher zu erlangen ist, halte ich für fraglich - was tut es zur Reife, wenn ich eine Differentialgleichung aufstellen oder das den Zitronensäurezyklus aufsagen kann?
Das Zitat aus dem Text ist natürlich etwas unglücklich formuliert; "harte Fakten" sind auch in den Geisteswissenschaften entscheidend (oder sollten es sein), lediglich sind die Themengebiete halt von einer größeren Komplexität, ergo von einer größeren Unschärfe.
Das bedeutet nicht, daß Geisteswissenschaften sich in Beliebigkeit und hochtrabendem Blabla verlieren müssen. Leider tun sie es meist, aber das liegt schlicht an einem absurden Bildungssystem und einem Mangel an fähigen Professoren, nicht an der Konzeption dieser Wissenschaften selber.
Zurück zum Thema: Reife ist - stark vereinfacht gesagt - sowieso eher selten ein Produkt des Besuchs von Vorlesungen (gleich welcher Wissenschaft), sondern ein Produkt aus einer Vielzahl von Erfahrungen, die in Intensität und Komplexität jedes Studium in den Schatten stellen.
Die "Natur" habe ich hier pars pro toto benutzt. Alternativ hätte ich auch das Debuggen eines Programmes nennen können. Auch dort hat man es mit objektiven Widerspenstigkeiten zu tun, die z.B. nicht durch "Zitierkartelle" (konspirativ) zu überwinden sind.
Das ist doch das schöne, das geradezu demokratische an den Naturwissenschaften, dass die rhetorische Brillanz, die "Schönheit" einer Theorie oder deren ideologisches Verführungspotential durch ein schlichtes Experiment in den Orkus gejagt werden kann.
Dasselbe gilt für ein Computerprogramm. Denn "vor dem Computer sind alle gleich". (Sepp Herberger, adaptiert ;-))
Ich darf in diesem Sinne den Mathematiker Peter Hilton zu Wort kommen lassen:
"...ich glaube, dass durch eine wirkliche mathematische Ausbildung Normen der intellektuellen Ehrlichkeit und eine solche Hochachtung vor der Wahrheit entwickelt werden, dass ich in der Tat von einem Studenten, der einen Kurs in echter Mathematik erfolgreich absolviert hat, Qualitäten moralischen Verantwortungsbewußtseins erwarte, die man leider in den typischen Verhaltensweisen vieler einflußreicher Leute heutzutage ganz vergeblich sucht."
Sind Geisteswissenschaftler dazu nicht fähig?
Doch sind sie. (Sogar einige Zeitredakteure zähle ich hierzu. ;-))
Aber die Versuchung, die "Weichheit der natürlichen Sprache" zu missbrauchen, ist größer und deshalb wird ihr häufiger nachgegeben.
Herzlichst Crest
Die "Natur" habe ich hier pars pro toto benutzt. Alternativ hätte ich auch das Debuggen eines Programmes nennen können. Auch dort hat man es mit objektiven Widerspenstigkeiten zu tun, die z.B. nicht durch "Zitierkartelle" (konspirativ) zu überwinden sind.
Das ist doch das schöne, das geradezu demokratische an den Naturwissenschaften, dass die rhetorische Brillanz, die "Schönheit" einer Theorie oder deren ideologisches Verführungspotential durch ein schlichtes Experiment in den Orkus gejagt werden kann.
Dasselbe gilt für ein Computerprogramm. Denn "vor dem Computer sind alle gleich". (Sepp Herberger, adaptiert ;-))
Ich darf in diesem Sinne den Mathematiker Peter Hilton zu Wort kommen lassen:
"...ich glaube, dass durch eine wirkliche mathematische Ausbildung Normen der intellektuellen Ehrlichkeit und eine solche Hochachtung vor der Wahrheit entwickelt werden, dass ich in der Tat von einem Studenten, der einen Kurs in echter Mathematik erfolgreich absolviert hat, Qualitäten moralischen Verantwortungsbewußtseins erwarte, die man leider in den typischen Verhaltensweisen vieler einflußreicher Leute heutzutage ganz vergeblich sucht."
Sind Geisteswissenschaftler dazu nicht fähig?
Doch sind sie. (Sogar einige Zeitredakteure zähle ich hierzu. ;-))
Aber die Versuchung, die "Weichheit der natürlichen Sprache" zu missbrauchen, ist größer und deshalb wird ihr häufiger nachgegeben.
Herzlichst Crest
so können die jungen Leute Ihre Reife unter beweis stellen.
Ehrlich gesagt kann ich mir in Bereichen wie Jura oder Medezin keine "Kinder" vorstellen. In sovielen Ausbildungsberufen wird ein Mindestaltzer vorausgesetzt... Davon abgesehen zweifel ich daran, dass diese Karriereleiter der Charakterbildung zu gute kommt. Aber das sind nur Vermutungen, allerdings sollten sich vielleicht wirklich mal Politiker, Hochschulräte und Co zusammen setzen und über evtl. Probleme sich aussprechen-denn es gibt bestimmt genug hoch motivierte Eltern die Ihren Kinden das auch zutrauen und Lehrer die alles durchwinkeln um ja keinen Widerstand zu erleben.
(oder stellen Sie sich mal vor, ein 18 oder 19Jähriger kommt als Unternehmensberater in Ihr Unternehmen und sagt Ihnen (vielleicht mit mehreren Jahrzehnt Berufserfahrung) was Sie zu tun haben... Kann hierbei wirklich noch Qualität an an unseren Hochschulen produziert werden? Mit der Umstellung auf Bachelor/Master wird schon über "halbfertige" Akademiker geschimpft und jetzt noch "halbfertige" Persönlichkeiten?!?!?
Aber es gibt auch genügend 25jährige an Universitäten, die das "nötige Vorwissen" auch nicht haben. Die nötige Wissen-Mast ist also noch ausbaufähig in der Breite, bevor sie dann zur Schlachtung auf dem Arbeitsmarkt erscheinen dürfen.
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