WeltraumpolitikAus Asiens Wettlauf im All darf kein Wettrüsten werden

Statt ihre Ressourcen zu bündeln, arbeiten sie gegeneinander: Japan, China und Indien liefern sich einen Wettkampf in der Raumfahrt.

Bislang ist die Internationale Raumstation (ISS) die einzige ihrer Art im All. Doch die aufstrebende Weltraumnation China könnte zukünftig eine eigene positionieren.

Bislang ist die Internationale Raumstation (ISS) die einzige ihrer Art im All. Doch die aufstrebende Weltraumnation China könnte zukünftig eine eigene positionieren.

Staaten wie China, Japan, Indien, Vietnam oder Malaysia wollen einen eigenen Platz unter den führenden Raumfahrtnationen einnehmen. Doch ihr erbittert geführter Konkurrenzkampf schadet der Wissenschaft und dem Frieden in Asien, meint James Clay Moltz, Professor am Institut für Nationale Sicherheitsanliegen an der Marinehochschule in Monterey, Kalifornien. Der Politikwissenschaftler hat dazu in der aktuellen Ausgabe des Magazins Nature einen Kommentar geschrieben.

Vieles wird unnötiger Weise doppelt erforscht

Chinas Weltraumpläne sind bereits international bekannt. Aber auch Japan, Indien, Südkorea, Vietnam und Malaysia seien nicht zu vernachlässigen, schreibt Moltz. All diese Staaten bauen ihr Raumfahrprogramm im Alleingang aus, anders als in Europa, wo man in der Europäischen Raumfahrtbehörde Esa kooperiert. Der Wettbewerb in Asien werde stärker von Rivalitäten als von gemeinsamen Zielen angetrieben, urteilt Moltz. Die Konsequenz: mehr politisches Misstrauen und militärische Spannungen. Außerdem kommt es zu unnötigen Doubletten bei Forschungsergebnissen.

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Angetrieben wird der Wettkampf im Weltraum durch historische und geopolitische Fehden zwischen Ländern wie China und Indien, Indien und Pakistan oder Nord- und Südkorea. Auf der Erde strahlt dieser Kampf auf die Politik dieser Staaten ab. Wenn ein Land mit einem anderen in Asien kooperiere, so Moltz, dann nur mit einem weniger entwickelten, um seine eigene Führungsposition auszubauen. Kooperationen mit den USA, Russland und Europa hingegen werden genutzt, um sich hochentwickelte Technologien und Trainingsmethoden anzueignen.


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Anders als Europa hat Asien keine regionalen Sicherheitskooperationen oder gar Abkommen zur Rüstungsbeschränkung. Dabei gab es so etwas sogar in der Zeit des Kalten Krieges zwischen den USA und der Sowjetunion. Militäranalysten fürchten, dass sich der zivile Wettkampf im Weltraum in ein Wettrüsten wandeln könnte. Umso wichtiger sei die Zusammenarbeit asiatischer Weltraumbehörden und Regierungen, meint Moltz.

"Ich halte Moltz Einschätzung für sehr durchdacht und nachvollziehbar", sagt Peter Hulsroj, Direktor des European Space Policy Instituts (ESPI) . Chinas Ambitionen beruhen darauf, zunächst in der gleichen Liga zu spielen wie Europa, die USA oder Russland, letztendlich aber besser zu sein. Was "besser" in diesem Fall bedeuten kann, erklärt Hulsroj so: "Wenn sie es schaffen, eine eigene Weltraumstation zu etablieren , nähern sie sich der gleichen Liga. Sollten die Chinesen einen Menschen zum Mond schicken, wären sie den USA heute sogar voraus." Bis China solche Ziele erreichen kann, dauere es noch. Aber das Land sei fest entschlossen, sich als Raumfahrtgroßmacht zu behaupten.

Leserkommentare
  1. und eben zB den Chinesen eine Beteiligung am ISS-Programm zu ermöglichen, anstatt genau dies zu boykottieren.
    Indien hängt diesbzgl. gegenwärtig etwas in der Schwebe, wenn ich mich recht entsinne.

    Nur so ist eine Kooperation mit dem Westen möglich, wenn es um ein internationales Weltraumprogramm geht..

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  2. "Unser Ziel ist es, Raumfahrt so effizient wie möglich zu gestalten. Und wirklich effizient ist man nur, wenn man koordiniert zusammenarbeitet."

    Das gilt sicher innerhalb einer Projektgruppe, aber wieso wird in diesem Artikel der Wettbewerb kein einziges Mal als Ansporn betrachtet?

    Natuerlich ist das Risiko militaerischer Aufruestung vorhanden, aber ohne den kalten Krieg haetten es die USA sicher nicht in nur 10 Jahren auf den Mond geschafft! Und was die ESA hinbekommen?
    Solange alles friedlich ablaeuft, sehe ich kein Problem und dass Dinge doppelt erforscht werden, ist nicht schaedlich, denn das kann auch zu den ein oder anderen unterschiedlichen Ergebnissen fuehren.

    In 20 Jahren koennen China, Japan, Indien, Europa, die USA und Russland dann auf Augenhoehe eine ausereifte Marsmission starten.

    Ich faende es spannend, wenn in die nach Apollo so verkrustete Raumfahrt wieder aus Fernost wieder frischer Wind gebracht wird, ohne dass die "alten" Raumfahrtnationen von Anfang an drin rumpfuschen.

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    ... macht nur in eng begrenztem Marktumfeld Sinn.

    Fakt ist nämlich, dass Konkurrenz immer erstmal ineffizient ist, man braucht jeweils den ganzen Overhead mehrfach, Entwicklung, Vertrieb, Verwaltung, Managment usw. usw. außerdem besteht ein hohes Risiko finanziell zu scheitern.

    Der Grund warum das Prinzip denoch so enorm erfolgreich ist, liegt in der durch die Konkurrenz freigelegten Existenzängsten, die enorme Kräfte und Phantasie mobilisieren. Die können in manchen Branchen in Neuentwicklungen fliessen, in anderen fliessen sie in Automatisierung, in manchen regen sie nur neue Formen der Ausbeutung an. Aber jeder gute Unternehmer ist natürlich bestrebt, diesen enormen Druck loszwerden, sogenannte Synergieeffekte zu erzielen und andere zu dominieren.

    Aber wie ist das bei staatlicher Forschung? Existenzängste und Finanzierungsrisiko gibts faktisch nicht. Am Markt bestehen muss da momentan vermutlich auch kaum jemand. Natürlich setzt der Länderwettbewerb Steuergelder für solche Projekte frei, aber da stellt sich dann prinzipiell die Frage: ist es ein Forschungsprojekt welches *nützlich* ist, dann könnte man auch zusammenarbeiten. Oder geht es hauptsächlich ums Prestige (Mondflug), dann würde ich das ganze Projekt für mehr oder weniger rausgeworfenes Geld halten, da spielt eine Zusammenarbeit dann auch keine Rolle mehr. Marketing muss keinen Effizienzkriterien genügen...

    ... macht nur in eng begrenztem Marktumfeld Sinn.

    Fakt ist nämlich, dass Konkurrenz immer erstmal ineffizient ist, man braucht jeweils den ganzen Overhead mehrfach, Entwicklung, Vertrieb, Verwaltung, Managment usw. usw. außerdem besteht ein hohes Risiko finanziell zu scheitern.

    Der Grund warum das Prinzip denoch so enorm erfolgreich ist, liegt in der durch die Konkurrenz freigelegten Existenzängsten, die enorme Kräfte und Phantasie mobilisieren. Die können in manchen Branchen in Neuentwicklungen fliessen, in anderen fliessen sie in Automatisierung, in manchen regen sie nur neue Formen der Ausbeutung an. Aber jeder gute Unternehmer ist natürlich bestrebt, diesen enormen Druck loszwerden, sogenannte Synergieeffekte zu erzielen und andere zu dominieren.

    Aber wie ist das bei staatlicher Forschung? Existenzängste und Finanzierungsrisiko gibts faktisch nicht. Am Markt bestehen muss da momentan vermutlich auch kaum jemand. Natürlich setzt der Länderwettbewerb Steuergelder für solche Projekte frei, aber da stellt sich dann prinzipiell die Frage: ist es ein Forschungsprojekt welches *nützlich* ist, dann könnte man auch zusammenarbeiten. Oder geht es hauptsächlich ums Prestige (Mondflug), dann würde ich das ganze Projekt für mehr oder weniger rausgeworfenes Geld halten, da spielt eine Zusammenarbeit dann auch keine Rolle mehr. Marketing muss keinen Effizienzkriterien genügen...

    • fgt
    • 07.12.2011 um 20:14 Uhr

    Erst hat die USA mit Einverständnis Europas Chinas Beteiligung am ISS geblockt, dann betrog man die Chinesen noch an ihrer Beteiligung am Galileo Projekt (China hat schließlich 230 Millionen Euro investiert und nichts dafür bekommen, als sie 2006 ganz offiziell von der Europäischen Kommission ausgeladen wurden - Was eigentlich Diebstahl ist), was dazu geführt hat, dass nun China sein eigenes "Beidou" Navigationsnetzwerk aufbaut, welches auf ähnliche Frequenzen läuft wie Galileo, und nun wieder für Streit sorgt.

    Der Westen und seine asiatischen Günstlinge haben China gerade dazu getrieben, sich Weltraumpolitisch unabhängig zu machen. Jetzt, nach all dem Lug und Trug gegen Chinas ehemalige Kooperationsbereitschaft, fangen dieselben Länder wieder an, vom Wolf zu Schreien, wenn China nun daraus gelernt hat, dass sie dem Westen nie wieder trauen kann.

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    ..Links dazu?

    Hier kling es in Bezug auf Galileo:
    http://www.ftd.de/it-medi...
    eher so, als ob die Chinesen sowieso ein Netzwerk aufbauen und deshalb rausgeflogen sind oder geworfen werden sollen.

    ..Links dazu?

    Hier kling es in Bezug auf Galileo:
    http://www.ftd.de/it-medi...
    eher so, als ob die Chinesen sowieso ein Netzwerk aufbauen und deshalb rausgeflogen sind oder geworfen werden sollen.

  3. Entfernt. Verzichten Sie auf diskriminierende Äußerungen. Die Redaktion/mak

  4. ... macht nur in eng begrenztem Marktumfeld Sinn.

    Fakt ist nämlich, dass Konkurrenz immer erstmal ineffizient ist, man braucht jeweils den ganzen Overhead mehrfach, Entwicklung, Vertrieb, Verwaltung, Managment usw. usw. außerdem besteht ein hohes Risiko finanziell zu scheitern.

    Der Grund warum das Prinzip denoch so enorm erfolgreich ist, liegt in der durch die Konkurrenz freigelegten Existenzängsten, die enorme Kräfte und Phantasie mobilisieren. Die können in manchen Branchen in Neuentwicklungen fliessen, in anderen fliessen sie in Automatisierung, in manchen regen sie nur neue Formen der Ausbeutung an. Aber jeder gute Unternehmer ist natürlich bestrebt, diesen enormen Druck loszwerden, sogenannte Synergieeffekte zu erzielen und andere zu dominieren.

    Aber wie ist das bei staatlicher Forschung? Existenzängste und Finanzierungsrisiko gibts faktisch nicht. Am Markt bestehen muss da momentan vermutlich auch kaum jemand. Natürlich setzt der Länderwettbewerb Steuergelder für solche Projekte frei, aber da stellt sich dann prinzipiell die Frage: ist es ein Forschungsprojekt welches *nützlich* ist, dann könnte man auch zusammenarbeiten. Oder geht es hauptsächlich ums Prestige (Mondflug), dann würde ich das ganze Projekt für mehr oder weniger rausgeworfenes Geld halten, da spielt eine Zusammenarbeit dann auch keine Rolle mehr. Marketing muss keinen Effizienzkriterien genügen...

    Eine Leserempfehlung
  5. ..Links dazu?

    Hier kling es in Bezug auf Galileo:
    http://www.ftd.de/it-medi...
    eher so, als ob die Chinesen sowieso ein Netzwerk aufbauen und deshalb rausgeflogen sind oder geworfen werden sollen.

    Antwort auf "Cry Wolf."
  6. Das Weltall ist (un)endlich. Auch wenn man das ganze Vermögen der Menschen in das Projekt Weltall einbringen würde, wäre es das selbe Effekt wie ein Tropfen Wasser in einen zwei Liter Krug. Naja immerhin :-)
    Solange es hier unten Menschen wegen Hungersnöten sterben, macht es sowieso keinen großen Sinn ins undendliche Weltall viel Geld zu investieren.
    Ich schätze, dass wir uns Menschen auf diesem Planeten MutterErde ab 2050 zu tote langweilen werden und viele den Weg des Abschieds von der MutterErde wählen werden um dann in einem Kapsell ins unendliche Weltall zu reisen und gleichzeitig damit einen großen Beitrag für die Wissenschaft geliefert werden wird.
    Ach ich liebe Science Fiction. Ich schreib mal ein Roman :-)

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    sterben auf der Erde nicht weil kein Geld da ist oder keine Nahrung und Medizin sie sterben weil sie von den anderen Menschen ignoriert werden. Das ist absolut unabhängig ob wir in den Weltraum fliegen oder nicht, wir können in den Weltraum fliegen und alle Menschen könnten auf diesem Planeten genug zu Essen haben und ein gutes Leben leben. Es würde sogar allen Menschen helfen, den je mehr Menschen eine gute Ausbildung haben und in einer Wohlstandsgesellschaft leben desto schneller entwickelt sich die gesamte Menschheit, leider nur technisch und nicht geistig...

    da ist er ja, der immerzu auftauchende raumfahrkritische kommentar mit immer demselben angeblichen kritikpunkt. wozu zu den sternen aufbrechen, wo doch menschen hungern. ja, dass menschen hundern ist wohl den meisten bewusst. der ursächliche zusammenhang zur raumfahr wohl weniger. ich vertrete die ansicht, dass kriege, ausgelöst durch teils lächerliche nationale bestrebungen, oder durch nationalistische verirrungen, weit mehr und vor allem unmittelbare ursache für das leid auf der welt sind. aber nicht die raumfahrt. vor zwei oder drei jahren laß ich mal, dass die bis zu diesem zeitpunkt die kosten des letzten irakkrieges nur für die usa mit 785 * 10^9 $ beziffert wurden. das gestrichene mondprogramm der nasa hätte auf zehn jahre gerechnet 110* 10^9 $ gekostet.

    wenn sie weiterhin der ansicht sind, die erforschung des weltraums hätte ursächlich mit dem hunger auf der erde zu tun, oder würde diesen weiterhin negativ beeinflussen, bitte ich sie um einige argumente die diese hypothese stützen.

    . . .zwischen der Finanzierung von Raumfahrt und Kriegen und anderen Gründen von Hungersnöten herzustellen, ja, kann man machen. Hat aber nix miteinander zu tun.
    Schau sich einer die Gründe für Hungersnöte an, so wird er feststellen, das diese letztendlich auch infolge von Kriegen entstehen, die finanziert werden, um Geld zu verdienen. Z.B. an Rohstoffen aller Art ( Kongo , Sudan --> Dafur ).
    Hungersnöte die wegen wirtschaftlicher Unterentwicklung und Wetterbedingten Ernteausfällen entstehen, nun, da gibt es nix zu verdienen und werden ignoriert bzw. Menschen die aus solchen Gebieten fliehen werden restriktiv behandelt und in Europa als Eindringlinge betrachtet.
    Solange diese Denk und Verhaltensweise andauert, ist es völlig sinnlos, kein Geld in Raumfahrt zu investieren. Würde nix ändern.
    Und dieses ängstliche Schielen auf die aufstrebenden asiatischen Ländern ist ja lächerlich. Ab jetzt wird sich der "Westen" mit hochtechnisierten Nationen dort auseinanderzusetzen müssen. Ausgrenzungs-und Verhinderungspolitik ist auf lange Sicht wirkungslos, die Globalisierung treibt die Nationen gegeneinander in einen Wettbewerb ohne Gleichen und es werden auch in der Raumfahrt unglaubliche Erfolge erzielt werden.

    sterben auf der Erde nicht weil kein Geld da ist oder keine Nahrung und Medizin sie sterben weil sie von den anderen Menschen ignoriert werden. Das ist absolut unabhängig ob wir in den Weltraum fliegen oder nicht, wir können in den Weltraum fliegen und alle Menschen könnten auf diesem Planeten genug zu Essen haben und ein gutes Leben leben. Es würde sogar allen Menschen helfen, den je mehr Menschen eine gute Ausbildung haben und in einer Wohlstandsgesellschaft leben desto schneller entwickelt sich die gesamte Menschheit, leider nur technisch und nicht geistig...

    da ist er ja, der immerzu auftauchende raumfahrkritische kommentar mit immer demselben angeblichen kritikpunkt. wozu zu den sternen aufbrechen, wo doch menschen hungern. ja, dass menschen hundern ist wohl den meisten bewusst. der ursächliche zusammenhang zur raumfahr wohl weniger. ich vertrete die ansicht, dass kriege, ausgelöst durch teils lächerliche nationale bestrebungen, oder durch nationalistische verirrungen, weit mehr und vor allem unmittelbare ursache für das leid auf der welt sind. aber nicht die raumfahrt. vor zwei oder drei jahren laß ich mal, dass die bis zu diesem zeitpunkt die kosten des letzten irakkrieges nur für die usa mit 785 * 10^9 $ beziffert wurden. das gestrichene mondprogramm der nasa hätte auf zehn jahre gerechnet 110* 10^9 $ gekostet.

    wenn sie weiterhin der ansicht sind, die erforschung des weltraums hätte ursächlich mit dem hunger auf der erde zu tun, oder würde diesen weiterhin negativ beeinflussen, bitte ich sie um einige argumente die diese hypothese stützen.

    . . .zwischen der Finanzierung von Raumfahrt und Kriegen und anderen Gründen von Hungersnöten herzustellen, ja, kann man machen. Hat aber nix miteinander zu tun.
    Schau sich einer die Gründe für Hungersnöte an, so wird er feststellen, das diese letztendlich auch infolge von Kriegen entstehen, die finanziert werden, um Geld zu verdienen. Z.B. an Rohstoffen aller Art ( Kongo , Sudan --> Dafur ).
    Hungersnöte die wegen wirtschaftlicher Unterentwicklung und Wetterbedingten Ernteausfällen entstehen, nun, da gibt es nix zu verdienen und werden ignoriert bzw. Menschen die aus solchen Gebieten fliehen werden restriktiv behandelt und in Europa als Eindringlinge betrachtet.
    Solange diese Denk und Verhaltensweise andauert, ist es völlig sinnlos, kein Geld in Raumfahrt zu investieren. Würde nix ändern.
    Und dieses ängstliche Schielen auf die aufstrebenden asiatischen Ländern ist ja lächerlich. Ab jetzt wird sich der "Westen" mit hochtechnisierten Nationen dort auseinanderzusetzen müssen. Ausgrenzungs-und Verhinderungspolitik ist auf lange Sicht wirkungslos, die Globalisierung treibt die Nationen gegeneinander in einen Wettbewerb ohne Gleichen und es werden auch in der Raumfahrt unglaubliche Erfolge erzielt werden.

  7. Eine Frage: Wie viele Forschungsergebnisse hat die Raumstation ISS gebracht? Mir fällt nichts ein.

    Man vergleiche dies mit den Ergebnissen alleine des Hubble-Teleskops.

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