Paläontologie 40.000 Jahre altes Mammut entdeckt
Im sibirischen Dauerfrost haben russische Forscher ein gut erhaltenes Mammut gefunden. Bei dem Jungtier sind Muskeln und Teile der Organe erhalten.
Ein etwa 40.000 Jahre altes, gut erhaltenes Mammut haben Jäger im Norden Sibiriens entdeckt. Nicht nur Haut und Knochen, sondern sogar Muskeln und einige innere Organe habe der Permafrost konserviert, teilte die Russische Akademie der Wissenschaften jetzt mit.
Die Überreste fanden sich bereits im August in einer Höhle an der Küste des Nordpolarmeers nahe dem Fischerdorf Jukagir in der Teilrepublik Jakutien knapp 5.000 Kilometer nordöstlich von Moskau. Zu Ehren des Fundorts wurde das Mammut "Jukka" getauft. In Sibirien kam es in den vergangenen Jahren immer wieder wegen des schmelzenden Permafrosts zu Mammut-Funden.
- Land vor unserer Zeit
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© NASA

Die Erde aus dem Weltall
Azoikum, Kambrium, Perm oder Jura? Von wann bis wann reichen die verschiedenen Phasen der Erdgeschichte? Wann entstanden erste Pflanzen, Insekten, Fische, die Dinosaurier und schließlich der Mensch? Die Zeitleiste gibt einen Überblick der vergangenen Milliarden Jahre auf unserem Planeten. Paläontologen und Geologen teilen sie in Systeme ein. Deren zeitlichen Grenzen sind unter Forschern umstritten. Diese Zeitleiste hält sich an Näherungswerte.
- Azoikum
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© lama-photography/photocase.com

Illustration einer Vulkanlandschaft
Rund -4.600 bis -4.000Millionen Jahre
Das Azoikum entspricht der Erdurzeit. Es gibt noch kein Leben auf der Erde, und die Atmosphäre ist noch frei von Sauerstoff. Sie besteht stattdessen aus Wasserdampf, Kohlendioxid und Stickstoff. Lebhafter Vulkanismus beherrscht den Planeten. Aus der bestehenden Ursuppeentwickelt sich später Leben. - Archaikum
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Rund -4.000 bis -2.500 Millionen Jahre
Das Archaikum gehört zur Erdfrühzeit. Erste Lebewesen entwickelten sich, darunter die Cyano- und Archaeobakterien, auch Megasphären genannt. Außerdem bildet sich allmählich die Sauerstoff-Atmosphäre. Eine erste Erdkruste umschließt den flüssigen Kern. Neben den ältesten Gesteinen entstehen die Urmeere. - Proterozoikum
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Rund -2.500 bis -543 Millionen Jahre
Wie das Archaikum gehört auch das Proterozoikum zur Erdfrühzeit. Aus Einzellern werden erste mehrzellige Lebewesen. Klimatisch ist das Proterozoikum sehr gegensätzlich, zeitweise liegt in dieser Zeit der ganze Globus unter einer eisigen Schicht. - Kambrium
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Rund -543 bis -495 Millionen Jahre
Mit dem Kambrium beginnt auch das Erdaltertum, die Erdfrühzeit ist beendet. Im Meer entfalten sich die wirbellosen Tiere wie etwa Krebse. Die Landmassen bilden die fünf Kontinentalschollen. Aufgrund des warmen Klimas bilden sich Riffe im warmen Meerwasser. - Ordovizium
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Rund -495 bis -443 Millionen Jahre
Auch das Ordovizium gehört noch zum Erdaltertum. Erste fischförmigen Wirbeltiere bevölkern die Erde. Viele Arten von Stachelhäutern leben im Meer. Es ist gleichmäßig mild warm und recht feucht. Außerdem bilden sich erste Küstenregionen. - Silur
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Rund -443 bis -417 Millionen Jahre
Wie das Ordovizium zählt auch das Silur zum Erdaltertum. Im Silur gibt es erste primitive Landpflanzen und echte Fische. Im Wasser lebende Tiere breiten sich im Süßwasser aus. Das vorherrschende Klima ist trocken und warm. - Devon
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Rund -417 bis -358 Millionen Jahre
Das Devon ist das vierte System, das zum Erdaltertum gehört. In dieser Zeit kriechen die ersten Amphibien über die Erdoberfläche. Während die Fische es schon zu großer Vielfalt gebracht haben, entwickelten sich erst jetzt Samenpflanzen und flügellose Insekten. Für den Fortbestand der Arten ist das anhaltend stabil warme Klima von Vorteil. - Karbon
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Rund -358 bis -296 Millionen Jahre
Das Karbon ist das vorletzte System, das zum Erdaltertum zählt. Nach den Amphibien aus dem Silur setzen sich im Karbon auch die ersten Reptilien durch. Außerdem schwirren nun flugfähige Insekten wie die Riesenlibelle durch die Luft. Spinnen krabbeln umher. Auch die Waldlandschaft wird vielseitiger: Die ersten Nadelbäume wachsen auf der Erde. Auf der Nordhalbkugel findet eine intensive Steinkohlebildung statt, während die Südhalbkugel zu vereisen beginnt. - Perm
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Rund -296 bis -251 Millionen Jahre
Das Perm beendet das Erdaltertum. Die ersten Raubechsen mit säugetierähnlichem Gebiss machen die Erde unsicher. Während neue Arten entstehen, sterben andere schon wieder aus. Etwa eine Krebsgattung, die Trilobiten. Während im Karbon die Nadelbäume erst vereinzelt zwischen Schachtelhalmgewächsen und Farnen wuchsen, werden sie im Perm zu den vorherrschenden Bäumen. Die im Karbon begonnene Vereisung hat sich über die gesamte Südhalbkugel ausgebreitet, während auf der Nordhalbkugel wüstenartiges Klima herrscht. - Trias
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© Carl de Souza/AFP/Getty Images

Ausgestellte Dinosaurier-Roboter
Rund -251 bis -208 Millionen Jahre
Mit dem Trias beginnt das Erdmittelalter. In dieser Phase bevölkern die ersten primitiven Säugetiere die Erde und die großen Reptilien, die Dinosaurier, nähern sich ihrer Hoch-Zeit. Während die Nadelbäume das Grün beherrschen, sterben ursprüngliche Bärlapp- und Schachtelhalmgewächse aus. Auf der Südhalbkugel gibt es starken Vulkanismus und es bilden sich kleinere Salzlager. - Jura
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© Fotoline/photocase.com

Eine Schnecke
Rund -208 bis -142 Millionen Jahre
Das Jura ist das zweite System des Erdmittelalters. Neben den großen Dinosauriern – wie etwa dem Allosaurus – leben im Jura auch erste vogelartige Tiere, wie der berühmte Archaeopteryx. Die Meere werden zunehmend von Schnecken und Muscheln bevölkert. Außerdem treten erste Meeresüberflutungen auf, aber das Klima ist zunehmend trocken und mild. Durch Plattenbewegung falten sich die Rocky Mountains auf. - Kreide
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Rund -142 bis -65 Millionen Jahre
Mit der Kreidezeit endet das Erdmittelalter und mit ihm sterben viele Tiere aus, wie etwa die Dinosaurierer oder eine Gruppe der Kopffüßler, die Ammoniten. Es wachsen erste Blütenpflanzen wie Gräser, Pappeln und Eichen. Nach den Rocky Mountains beginnt in der Kreidezeit auch die Auffaltung der Alpen. Das Klima kühlt sich etwas ab. - Paleogen
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Rund -65 bis -23,8 Millionen Jahre
Mit dem Paleogen beginnt die Erdneuzeit. Nach den ausgestorbenen Dinosauriern entfalten sich nun die Säugetiere, darunter Pferde und Tapire. Vögel und Insekten teilen sich den Luftraum. Es gibt außerdem zahlreiche Schlangen und Schildkröten. Im feuchtwarmen Klima entsteht eine große Artenvielfalt unter den Pflanzen in tropischen und subtropischen Gebieten. - Neogen
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© Julie Naylor

Illustration des tibetischen Wollnashorns
Rund -23,8 bis -2,5 Millionen Jahre
Das Neogen gehört wie das Paleogen zur Erdneuzeit. In Afrika leben die ersten Menschenartigen, die Hominiden. Außerdem bedecken nun die ersten Mischwälder weite Landflächen. Im Pliozän, einer Phase des Neogen vor 5,3 bis vor 2,5 Millionen Jahren, leben die ersten Wollnashörner, die besonders gut für kalte Bedingungen gewappnet sind. Auf der Erde wird es allmählich kühler. - Quartär
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© misterQM/photocase.com

Eine Gruppe Menschen
Rund -2,5 Millionen Jahre bis heute
Das Quartär gehört ebenfalls zur Erdneuzeit und ist das Erdzeitalter, in dem wir leben. In dieser Zeit entwickelt und verbreitetet sich der Mensch auf der Erde. In das Pleistozän fällt unter anderem "die" Eiszeit. Eigentlich gab es mehrere Eiszeiten, aber wenn wir von "der" Eiszeit sprechen, ist die im Pleistozän vor 2,5 Millionen Jahren gemeint. In dieser Zeit bildeten sich auch die heutigen Gletscher. Auf das Pleistozän folgte unser derzeitiges, wärmeres Holozän, in dem dann die an Kälte angepassten Tiere wie das Mammut ausstarben.
Das Tier wurde schätzungsweise zehn Jahre alt. Es habe zuletzt 200 bis 250 Kilogramm gewogen und sei ungefähr zwei Meter lang gewesen, hieß es. Genauer soll das Tier ab Februar 2012 untersucht werden. Die letzten Mammuts, die zur Gattung der Elefanten gehören, starben vor etwa 4.000 Jahren aus.
- Datum 02.12.2011 - 13:11 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE, dpa
- Kommentare 5
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In Sibirien kam es in den vergangenen Jahren immer wieder wegen des schmelzenden Permafrosts zu Mammut-Funden.
In Sibieren kam es schon vor der "Erderwärmung" wiederholt zu Mammutfunden. Im Übrigen sollen die damals auch wegen einer Erderwärmung ausgestorben sein, einer nichtmenschengemachten Erderwärmung übrigens.
Schon vor vielen tausend Jahren.
Die Schnitzereien der "Alten Chinesen" aus Elfenbein,
beruhen darauf.
Beim Alter, hier mit 40.000 Jahren angegeben,
habe ich Zweifel.
Viel häufiger wurden Mammuts mit der Altersdatierung
von ca 9.000 - 12.000 Jahren gefunden.
Die Ursache, die zum Aussterben dieser Großsäuger führte,
war vermutlich keine "Erderwärmung", sondern ein schlagartiges Ertrinken (Tsunami) verbunden mit einer ebenso schnellen und plötzlich einsetzenden Klimaänderung
(vermutl. Kometeneinschlag im Ozean). Da viele Mammuts noch
unverdaute Nahrung in den Mägen hatten, liegt die Vermutung nahe, dass sie "schockgefroren wurden".
Allerdings ging es in diesem Zeitartikel nicht um das Mastodon, sondern um den Klimawandel.
Z.Zt. dreht sich bei der ZEIT viel um den Klimagipfel
in Durban.
Irgendwie muss immer ein Bezug (wenn möglich katastrophal/Artentod der Mammuts) hergestellt werden.
Es geht hier gar nicht um den Mammutfund, sondern um die geschickte Einführung des möglichen Auftauens des Permafrosts, als weiteren Beleg für die "anthropogen induzierte Erderwärmung".
Mit freunlichem Gruß
vom Landmädchen
Schon vor vielen tausend Jahren.
Die Schnitzereien der "Alten Chinesen" aus Elfenbein,
beruhen darauf.
Beim Alter, hier mit 40.000 Jahren angegeben,
habe ich Zweifel.
Viel häufiger wurden Mammuts mit der Altersdatierung
von ca 9.000 - 12.000 Jahren gefunden.
Die Ursache, die zum Aussterben dieser Großsäuger führte,
war vermutlich keine "Erderwärmung", sondern ein schlagartiges Ertrinken (Tsunami) verbunden mit einer ebenso schnellen und plötzlich einsetzenden Klimaänderung
(vermutl. Kometeneinschlag im Ozean). Da viele Mammuts noch
unverdaute Nahrung in den Mägen hatten, liegt die Vermutung nahe, dass sie "schockgefroren wurden".
Allerdings ging es in diesem Zeitartikel nicht um das Mastodon, sondern um den Klimawandel.
Z.Zt. dreht sich bei der ZEIT viel um den Klimagipfel
in Durban.
Irgendwie muss immer ein Bezug (wenn möglich katastrophal/Artentod der Mammuts) hergestellt werden.
Es geht hier gar nicht um den Mammutfund, sondern um die geschickte Einführung des möglichen Auftauens des Permafrosts, als weiteren Beleg für die "anthropogen induzierte Erderwärmung".
Mit freunlichem Gruß
vom Landmädchen
Schon vor vielen tausend Jahren.
Die Schnitzereien der "Alten Chinesen" aus Elfenbein,
beruhen darauf.
Beim Alter, hier mit 40.000 Jahren angegeben,
habe ich Zweifel.
Viel häufiger wurden Mammuts mit der Altersdatierung
von ca 9.000 - 12.000 Jahren gefunden.
Die Ursache, die zum Aussterben dieser Großsäuger führte,
war vermutlich keine "Erderwärmung", sondern ein schlagartiges Ertrinken (Tsunami) verbunden mit einer ebenso schnellen und plötzlich einsetzenden Klimaänderung
(vermutl. Kometeneinschlag im Ozean). Da viele Mammuts noch
unverdaute Nahrung in den Mägen hatten, liegt die Vermutung nahe, dass sie "schockgefroren wurden".
Allerdings ging es in diesem Zeitartikel nicht um das Mastodon, sondern um den Klimawandel.
Z.Zt. dreht sich bei der ZEIT viel um den Klimagipfel
in Durban.
Irgendwie muss immer ein Bezug (wenn möglich katastrophal/Artentod der Mammuts) hergestellt werden.
Es geht hier gar nicht um den Mammutfund, sondern um die geschickte Einführung des möglichen Auftauens des Permafrosts, als weiteren Beleg für die "anthropogen induzierte Erderwärmung".
Mit freunlichem Gruß
vom Landmädchen
Ich habe ähnliche Informationen.
Bin jedoch gespannt darauf, ob der "ZEITADMINISTRATOR"
wegen des Gesetz des Ausgleichs,
ihren Kommentar so stehen lässt.
Ich habe ähnliche Informationen.
Bin jedoch gespannt darauf, ob der "ZEITADMINISTRATOR"
wegen des Gesetz des Ausgleichs,
ihren Kommentar so stehen lässt.
Ich habe ähnliche Informationen.
Bin jedoch gespannt darauf, ob der "ZEITADMINISTRATOR"
wegen des Gesetz des Ausgleichs,
ihren Kommentar so stehen lässt.
Ihre Behauptung:"Es geht hier gar nicht um den Mammutfund, sondern um die geschickte Einführung des möglichen Auftauens des Permafrosts, als weiteren Beleg für die 'anthropogen induzierte Erderwärmung'."
Klimalüge
1. Worum geht es?
Es wird zunächst behauptet, dass es keinen menschengemachten Klimawandel gibt, weil die Fakten dies nicht ausreichend belegen. Darauf aufbauend wird zusätzlich oft behauptet, dass die "Klimalüge" des menschengemachten Klimawandels auf eine mächtige Lobby zurückgeht.
2. Was sind die Fakten?
Die Klima-Daten sind tatsächlich interpretierbar, es entnehmen aber 98% aller Fachwissenschaftler den Daten, dass es einen menschengemachten Klimawandel gibt.
3. Was ist davon zu halten?
Es ist möglich, dass sich 98% der Fachwissenschaftler irren, aber es ist recht unwahrscheinlich. Dass es die 2% sind, die sich irren, ist viel wahrscheinlicher. Die Idee von der Lobby, die hinter der Hypothese des Klimawandels stecken soll, ist offensichtlich eine Verschwörungstheorie, da man mindestens genauso gut zeigen kann, welche Lobby hinter den Leugnern eines Klimawandels steckt.
Quelle: http://www.esowatch.com/g...
Dort ebenso weiterführende Informationen!
Dem ist nichts weiter hinzuzufügen.
erst im 14. Jahrhundert aus.
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