Genderstudie Auch Mädchen können Mathe
Hartnäckig hält sich der Mythos, Jungen seien im Fach Mathematik von Natur aus begabter. Doch das ist falsch, wie eine neue Studie zeigt.
"Ich bin zu hübsch, um Mathe zu können." Ein paar Wochen lang waren in den USA T-Shirts für Mädchen mit diesem Aufdruck zu haben. Nach heftigen Protesten wurden sie wieder aus den Läden genommen. Darüber, wo der Spaß aufhört und der Sexismus anfängt, mag sich streiten lassen. Doch auch die Frage, ob Jungen in Mathe "von Natur aus" besser sind als Mädchen, wird seit Jahrzehnten immer wieder diskutiert.
Mit den Mythen, die sich um den vermeintlichen mathematischen "Geschlechtergraben" ranken, haben sich nun die Biochemikerin Janet Mertz und der Mathematiker Jonathan Kane beschäftigt. Sie kommen zu dem Ergebnis: Die Mythen stimmen nicht. Die Wissenschaftler, privat ein Paar, arbeiten beide an der Universität Wisconsin-Whitewater. Sie haben Daten von Hunderttausenden von Schülerinnen und Schülern aus 86 Ländern hin und her gewendet, die den großen internationalen Schul-Vergleichsstudien Pisa und Timss entstammen. Die Ergebnisse sind unlängst in den Notices of the American Mathematical Society erschienen.
Mertz und Kane entkräften vor allem die Hypothese von der größeren Variabilität der männlichen mathematischen Begabung. Mit dieser Theorie, die erstmals im 19. Jahrhundert aufgestellt wurde, war in den USA im Jahr 2005 der damalige Harvard-Präsident Lawrence Summers an die Öffentlichkeit getreten, was eine heftige öffentliche Diskussion auslöste. Summers hatte behauptet, unter Jungen und erwachsenen Männern gebe es mehr mathematisch-naturwissenschaftliche Genies, aber auch mehr Unbegabte. Mädchen und Frauen füllten dagegen eher das Mittelfeld.
Um diese Hypothese zu testen, durchforsteten die US-Wissenschaftler zunächst die Ergebnisse der letzten beiden Timss-Studien von 2003 und 2007. Für diese Trends in International Mathematics and Science Study müssen alle vier Jahre Hunderttausende von Viert- und Achtklässlern aus der ganzen Welt Mathe-Aufgaben lösen. Mertz und Kane interessierten sich vor allem für die Bandbreite der Leistungen, die beide Geschlechter zeigten. Sie stellten fest, dass sie keinesfalls eine feste Größe ist, sondern beträchtlich schwankt.
Während Länder wie Taiwan den Beleg für die These von der größeren männlichen Varianz stützen, ist es in Tunesien genau umgekehrt. Dort zeigen sich größere Schwankungen der Leistungsstärke bei den Mädchen. In Marokko dagegen war die Bilanz ausgeglichen. "Wäre die Hypothese von der größeren männlichen Varianz richtig, dann müssten Jungen in allen Ländern eine größere Bandbreite an Leistungen zeigen", schreiben die beiden Autoren.
Die Erwartungshaltung der Lehrer hat Einfluss
"Mich wundert dieses Ergebnis nicht", sagt auch Marianne Horstkemper, bis vor kurzem Professorin für Allgemeine Didaktik und Unterrichtsforschung an der Uni Potsdam. "Wir wissen schon länger, dass in der Mathematik die Leistungen der Geschlechter weniger differieren als ihre Selbsteinschätzung." Polarisierend wirkten bei den Jungen oft auch die Erwartungen der Lehrer. Einerseits traue man ihnen in Mathe eher Spitzenleistungen zu. Andererseits hätten sie ein Risiko, in allen Fächern aufgrund "schulunangepassten Verhaltens" schlechter bewertet zu werden.
Die Autoren der US-Studie sprechen sich dafür aus, bei der Ursachenforschung gründlicher vorzugehen. Beispiel Achtklässler in Bahrein: Dort finden sich bei den guten Leistungen gleich viele Mädchen wie Jungen, bei den schlechten Leistungen überwiegen dagegen die Jungen. Sind hier also Jungen weniger begabt? Vielleicht hätten nur die leistungsschwachen Schülerinnen die Schule vorzeitig verlassen müssen, während ihre Brüder bei gleicher Leistung weitermachen durften, geben die Autoren zu bedenken.
Spielt es eine Rolle, ob Schülerinnen und Schüler getrennt oder gemeinsam unterrichtet werden? Die beiden Forscher aus Wisconsin nahmen die Daten aus 17 Ländern unter die Lupe, in denen mehr als 15 Prozent der Schüler in reinen Mädchen- oder Jungenklassen unterrichtet werden. In Südkorea, wo Familien teilweise keinen Einfluss auf die Zuteilung ihrer Kinder in nach Geschlechtern getrennten oder gemischte Klassen haben, resultierten bei den 15-Jährigen daraus keine Leistungsunterschiede. In Dubai wiederum erzielten Mädchen und Jungen in gemischten Klassen einheitlich weit bessere Leistungen, als jedes der beiden Geschlechter in reinen Mädchen- oder Jungenklassen. Getrennte Klassenzimmer sind also nicht die Lösung.
In Ländern, in denen mathematische "Geschlechtergräben" erkennbar sind, haben sie sich in den letzten Jahren im Übrigen verkleinert. Kane und Mertz, deren eigener, mathematisch hochbegabter Sohn bei der Internationalen Mathe-Olympiade zweimal Gold gewann, können auch belegen, dass der Gender Gap Index, ein international gebräuchliches Messinstrument für ökonomische und rechtliche Gleichstellung der Geschlechter, mit mathematischen Spitzenleistungen korreliert. Wo gut ausgebildete Frauen leben, profitieren in der Schule demnach Jungen und Mädchen. Eine Win-win-Situation – wenn auch nicht für Verkäufer von T-Shirts mit gestrig anmutenden Aufdrucken.
- Datum 06.01.2012 - 14:26 Uhr
- Quelle Tagesspiegel
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auch Taschenrechner bedienen, was eine bemerkenswerte Studie
Mir ist aufgefallen, dass Mädchen/Frauen dann mit dem Fach Mathematik gut zurecht kommen, wenn es nicht um Geometrie geht. In der Schule zum Beispiel die Zins Rechnung, oder auch etwas zu Funktionen ohne hartnäckig mit der Anschaulichkeit in Graphen zu arbeiten und daraus im visuellen oder geometrischen Sinne Aussagen herauszuarbeiten. Da blühen sie dann eher auf. Vor allem im Studium, wenn wirklich eine Abkehr von der 'anschaulichen Mathematik' vollzogen wird und es mehr darum geht abstrakte Modelle zu verstehen, ist der Unterschied zwischen Männern und Frauen wie ich finde immer kleiner. Wenn man die Evolution des Menschen betrachtet, wundert mich das ohnehin nicht ganz. Die Jäger waren selbsterklärend vielmehr auf ein gutes geometrisches Denkvermögen, im speziellen eben auch die 'Raumabschätzung' angewiesen. Und dass Mathematik kein 'Mädchenfach' ist liegt dann implizit daran, dass die Schulmathematik, vor allem in der Mittelstufe fast nur aus Geometrie besteht.
Ich muss ihnen widersprechen. Auch im Studium ist Mathematik ein anschauliches Fach, das viel Vorstellungsvermögen verlangt.
Denn auch für sehr abstrakte Konzepte gibt es immer anschauliche Spezialfälle. Anhand letzterer gewinnt der Mathematiker oft die Ideen zu Beweisen, die er dann auf abstrakter Ebene ausführt.
und nun? War ich kein Mädchen? Sollten also die Frotzeleien der Mathelehrer richtig gewesen sein, die mir immer wieder klar zu machen versuchten, dass ich in Mathematik-Leistungskursen nichts zu suchen hatte, weil ich zu gut aussah?
Und ich dummes Ding habe mich einfach geweigert, schlechtere Noten zu schreiben und in Geometrie und allem danach kommenden zu versagen, sah weiterhin gut aus und machte ein Abitur mit Mathe-LK...
Schlimme Sache, aber ich war manches Mal tatsächlich kurz davor, aufzugeben, weil der dämliche Gegenwind kaum auszuhalten war und mir bis heute wenn das Gespräch auf solchen Schwachfug kommt, schmerzlich in Erinnerung ist.
Aber vermutlich waren meine weiblichen Vorfahren im Laufe er Evolution als Jägerinnen aktiv und ich durfte es dann ausbaden.
Schöner Mist, was hätte es nett sein können, solchen dusseligen Vorurteilen zu entsprechen und so einfach, wenn man mit der Vogue im Anschlag auch noch Mathe beherrscht...
"Mir ist aufgefallen, dass Mädchen/Frauen dann mit dem Fach Mathematik gut zurecht kommen, wenn es nicht um Geometrie geht. In der Schule zum Beispiel die Zins Rechnung, ..."
Eine Beobachtung die im Zusammenhang mit dem räumlichen Vorstellungsvermögen, welches bei Knaben ausgeprägter sein soll, im Unterschied zur Gedächntisleistung, die bei Mädchen besser sein soll, stehen dürfte.
Also ich bin ein "Mädchen" und Geometrie so wie auch "Modellierung" in der Schule fand ich weitaus interessanter und verständlicher als Zinsrechnung... Obwohl ich immer als sehr schlecht in Mathe eingestuft wurde hatte ich dann im Abi plötzlich eine 2+. Vllt. weil die Bewertung von unabhängingen Menschen durchgefüührt wurden, die mich noch nie gesehen hatten? Insgesamt brauche ich länger für die Matheaufgaben, aber am Ende sind sie dann auch richtig. Auch die "Ur-mädchen" mussten ein geometrisches Verständnis haben. Beispielsweise beim Beeren ausklauben so wie auch bei handarbeitlichen Tätigkeiten. Welcher Mann kann heutzutage schon per Augenmaß die Größe der Körperumfangs messen und dann auch noch genau im Kopf wissen, welche Maschenanzahl dazu benötigt wird? Welcher Mann/Junge konnte das früher?
Ich will nicht sagen, dass Männer das nicht können, ich kenne sogar einige davon. Aber genauswenig finde ich es nicht richtig zu sagen/zu glauben, dass Mädchen etwas nicht können. Jungs sollen immer alles können, Mädchen nur die Hälfte... ha ha! Hängt es nicht eher an dem was man so tagtäglich übt? Ich habe zum Beispiel viel gelesen, meine Rechtschreibung ist nicht schlecht, von den drei Reformen mal abgesehen. Mein kleiner Bruder ist Legastheniker. Merkt man ihm nicht an, ausser, dass er langsamer ist, denn: Übung macht den Meister, und er liest wirklich viel!
Ich muss ihnen widersprechen. Auch im Studium ist Mathematik ein anschauliches Fach, das viel Vorstellungsvermögen verlangt.
Denn auch für sehr abstrakte Konzepte gibt es immer anschauliche Spezialfälle. Anhand letzterer gewinnt der Mathematiker oft die Ideen zu Beweisen, die er dann auf abstrakter Ebene ausführt.
und nun? War ich kein Mädchen? Sollten also die Frotzeleien der Mathelehrer richtig gewesen sein, die mir immer wieder klar zu machen versuchten, dass ich in Mathematik-Leistungskursen nichts zu suchen hatte, weil ich zu gut aussah?
Und ich dummes Ding habe mich einfach geweigert, schlechtere Noten zu schreiben und in Geometrie und allem danach kommenden zu versagen, sah weiterhin gut aus und machte ein Abitur mit Mathe-LK...
Schlimme Sache, aber ich war manches Mal tatsächlich kurz davor, aufzugeben, weil der dämliche Gegenwind kaum auszuhalten war und mir bis heute wenn das Gespräch auf solchen Schwachfug kommt, schmerzlich in Erinnerung ist.
Aber vermutlich waren meine weiblichen Vorfahren im Laufe er Evolution als Jägerinnen aktiv und ich durfte es dann ausbaden.
Schöner Mist, was hätte es nett sein können, solchen dusseligen Vorurteilen zu entsprechen und so einfach, wenn man mit der Vogue im Anschlag auch noch Mathe beherrscht...
"Mir ist aufgefallen, dass Mädchen/Frauen dann mit dem Fach Mathematik gut zurecht kommen, wenn es nicht um Geometrie geht. In der Schule zum Beispiel die Zins Rechnung, ..."
Eine Beobachtung die im Zusammenhang mit dem räumlichen Vorstellungsvermögen, welches bei Knaben ausgeprägter sein soll, im Unterschied zur Gedächntisleistung, die bei Mädchen besser sein soll, stehen dürfte.
Also ich bin ein "Mädchen" und Geometrie so wie auch "Modellierung" in der Schule fand ich weitaus interessanter und verständlicher als Zinsrechnung... Obwohl ich immer als sehr schlecht in Mathe eingestuft wurde hatte ich dann im Abi plötzlich eine 2+. Vllt. weil die Bewertung von unabhängingen Menschen durchgefüührt wurden, die mich noch nie gesehen hatten? Insgesamt brauche ich länger für die Matheaufgaben, aber am Ende sind sie dann auch richtig. Auch die "Ur-mädchen" mussten ein geometrisches Verständnis haben. Beispielsweise beim Beeren ausklauben so wie auch bei handarbeitlichen Tätigkeiten. Welcher Mann kann heutzutage schon per Augenmaß die Größe der Körperumfangs messen und dann auch noch genau im Kopf wissen, welche Maschenanzahl dazu benötigt wird? Welcher Mann/Junge konnte das früher?
Ich will nicht sagen, dass Männer das nicht können, ich kenne sogar einige davon. Aber genauswenig finde ich es nicht richtig zu sagen/zu glauben, dass Mädchen etwas nicht können. Jungs sollen immer alles können, Mädchen nur die Hälfte... ha ha! Hängt es nicht eher an dem was man so tagtäglich übt? Ich habe zum Beispiel viel gelesen, meine Rechtschreibung ist nicht schlecht, von den drei Reformen mal abgesehen. Mein kleiner Bruder ist Legastheniker. Merkt man ihm nicht an, ausser, dass er langsamer ist, denn: Übung macht den Meister, und er liest wirklich viel!
Irgendwo eine Neuigkeit?
Nur weil Wissenschaft endlich statistisches Material hat?
Der Unterschied besteht trotzdem, weil nicht einzelne Begabungen sondern die Summe von Begabungen und Instinkten, wie Trieben letztlich bestimmt, wer wo wann welchen Vorteil hat.
Es wäre viel vernünftiger zu erkennen und zu akzeptieren, dass Nach- wie Vorteile einer bestimmten Angepasstheit eine Machtfrage, und keine Qualitätsfrage sind.
Das gilt auch für die Geschlechterunterschiede in der Gesellschaft. Starke Arbeitsteilung ist überall sonst ein Vorteil in der Evolution, auch beim Menschen.
Problematisch wird es nur, wenn damit das Machtgleichgewicht gestört wird, wie bei uns in der Vergangenheit geschehen.
Die Gleichmacherei ist da nur die einfachste Methode an der Macht zu beteiligen, schlicht weil bei uns über den Erwerb und Vermögen Machtbeteiligung definiert wird.
Ob es die Sinnvollste ist kann man mit Fug und Recht bezweifeln, angesichts vieler Nachteile.
Alles andere ist schlicht ideologischer durch Machtmissbrauch und Machtgeilheit entstandener Mumpitz.
H.
"Das gilt auch für die Geschlechterunterschiede in der Gesellschaft. Starke Arbeitsteilung ist überall sonst ein Vorteil in der Evolution, auch beim Menschen." Sie sind der Meinung, der Geschlechtsunterschied beruhe auf Arbeitsteilung. Ja Klasse, dann bestehen offenbar die größten Geschlechterunterschiede seit 2000 Jahren unter Männern. Oder anders gedacht: Hat die Evolution mal wieder in Bio nicht aufgepasst oder warum hat sie 2000 Jahre die Tatsache übersehen, dass Frauen in drei, vier Jahrzehnten alle Tätigkeiten auch Frauen erlaubt, die sie sie bis dahin nicht hatten. Mannomann, wozu die arme alte Evolution immer herhalten muss - manchmal würde ich mir wünschen, es gäbe unter Männern mehr Kluge...
P.S. Meine Mathenachhilfe bekam ich von einer netten Mitschülerin - die die Evolution offenbar übersehen hatte.
Und bevor Sie mich jetzt anschwärzen: "Beruht" ist nicht die beste Formulierung in der Eile. "Auf die Vorteile von Arbeitsteilung zurückzuführen" passt etwas besser
"Das gilt auch für die Geschlechterunterschiede in der Gesellschaft. Starke Arbeitsteilung ist überall sonst ein Vorteil in der Evolution, auch beim Menschen." Sie sind der Meinung, der Geschlechtsunterschied beruhe auf Arbeitsteilung. Ja Klasse, dann bestehen offenbar die größten Geschlechterunterschiede seit 2000 Jahren unter Männern. Oder anders gedacht: Hat die Evolution mal wieder in Bio nicht aufgepasst oder warum hat sie 2000 Jahre die Tatsache übersehen, dass Frauen in drei, vier Jahrzehnten alle Tätigkeiten auch Frauen erlaubt, die sie sie bis dahin nicht hatten. Mannomann, wozu die arme alte Evolution immer herhalten muss - manchmal würde ich mir wünschen, es gäbe unter Männern mehr Kluge...
P.S. Meine Mathenachhilfe bekam ich von einer netten Mitschülerin - die die Evolution offenbar übersehen hatte.
Und bevor Sie mich jetzt anschwärzen: "Beruht" ist nicht die beste Formulierung in der Eile. "Auf die Vorteile von Arbeitsteilung zurückzuführen" passt etwas besser
... sogar richtig gut. Meine persönliche Theorie für den Grund ist, weil Mädchen und Frauen im Durchschnitt emotional stabiler sind und Emotionen auf das mathematische Verständnis eine enorme Dämpfungsfunktion besitzen. Sprich: sobald ein Gemüt (feminin oder maskulin) emotional nicht rund läuft, ist das Versagen im Matheunterricht vorprogrammiert. Der blanken Logik wegen. Ich bin sicher: gäb's keine Gefühle, alle wären Mathegenies. Egal ob Männlein oder Weiblein.
"weil Mädchen und Frauen im Durchschnitt emotional stabiler sind"
Entschuldigung, aber das ist nicht korrekt.
Link: http://de.wikipedia.org/w...
"sobald ein Gemüt (feminin oder maskulin) emotional nicht rund läuft, ist das Versagen im Matheunterricht vorprogrammiert. Der blanken Logik wegen"
Nein. Es gibt gerade unter Logikern (zu denen sie offensichtlich nicht gehören) eine beträchtliche Häufung von Geisteskranken. Frege, Gödel, Cantor,...
"weil Mädchen und Frauen im Durchschnitt emotional stabiler sind"
Entschuldigung, aber das ist nicht korrekt.
Link: http://de.wikipedia.org/w...
"sobald ein Gemüt (feminin oder maskulin) emotional nicht rund läuft, ist das Versagen im Matheunterricht vorprogrammiert. Der blanken Logik wegen"
Nein. Es gibt gerade unter Logikern (zu denen sie offensichtlich nicht gehören) eine beträchtliche Häufung von Geisteskranken. Frege, Gödel, Cantor,...
Hm, kann durchaus sein und wäre ja nicht schlecht - muss aber nicht..... Bei meinen Kindern und in deren Klassen sehe ich dass Resultat nicht so ganz bestätigt.
Bezüglich der Vielzahl an "Studien", über die inzwischen fast täglich bei den Onlineausgaben von Spiegel, Zeit usw. berichtet wird, bin ich sehr kritisch. Das gilt um so mehr bei einer sog. "Genderstudie", deren "Ergebnisse" bzw. Methoden m.E. machmal etwas durchsichtig scheinen, bzw. verdächtig oft dem aktuellen "Mainstream", respektive dem Wunschergebnis entsprechen.
So als rein subjektive Meinung habe ich nie einen bedeutsamen Unterschied zwischen weiblichen und männlichen Schulkameraden bemerkt, weiterhin auch nicht bei meinen Kommilitonen im Mathematikstudium. Wir haben etwa einen genau so großen Anteil an männlicher, wie weiblicher Mathematikstudenten und es gibt sowohl weibliche als auch männliche Spitzenstudenten. Man könnte fast behaupten, dass eine derartige gleichmäßige Aufteilung der Geschlechter rein stochastisch sogar ziemlich unwahrscheinlich sein sollte und es zumindest irgendwo eine markante Abweichung geben müsste. Man kann hier also keineswegs von irgend einer Art Ungleichverteilung an Mathematikinteresse zwischen Männern und Frauen reden.
Das ist zumindest die aktuelle Situation, wie das vor 20 Jahren aussah kann ich natürlich nicht sagen.
auch in dem Leistungsniveau deutlich negativ gezeigt. Natürlich gibt es auch einzelne gute weibliche Mathematikstudenten, die Frauen vermännlichen ja auch anderswo in der Gesellschaft, und seit Eiführung hormonaler Kontrazeption ticken sie auch mental anders als vorher.
auch in dem Leistungsniveau deutlich negativ gezeigt. Natürlich gibt es auch einzelne gute weibliche Mathematikstudenten, die Frauen vermännlichen ja auch anderswo in der Gesellschaft, und seit Eiführung hormonaler Kontrazeption ticken sie auch mental anders als vorher.
Mein Eindruck ist, dass sich eine solche Studie/Erkenntnis seit locker 30 Jahren immer wieder Gebetsmühlenartig die Schlagzeile irgendeines Mediums füllt. Natürlich gibt es in der Natur keine klaren Grenzen, selbst was Muskelkraft angelangt. Aber inzwischen wundert es mich, wie immernoch immer neue Studien diesbezüglich zu Resultaten kommen, die mit der Realität einfach nicht in Einklang zu bringen sind.
Ich sehe zwischen den Geschlechtern durchaus unterschiedliche Begabungen. Mit einem Jungen und einem Mädchen als Kind sehr gut zu sehen. Aber in einigen Medien hält der hartnäckige Mythos, das dies nicht wahr sein darf und drum wird dort ständig mit immer neuen Studien gegenangekämpft.
Als ich meinen Mathe-LK belegte -vor nunmehr 20 Jahren- wurde ich mehrfach gefragt: "Warum nimmst Du nicht lieber Englisch?" Die Antwort, Mathe sei mein Lieblingsfach, erstaunte die Leute. Im Kurs des naturwissenschaftlichen Gymnasiums (24% Mädchenanteil) saßen 7 Jungen und 3 Mädchen. Wir drei belegten die Ränge 2, 4 und 5 in der Kurshierarchie. Der Lehrer war mit dem Niveau des ganzen Kurses unzufrieden. Er fragte die beiden anderen Mädels, warum sie denn ausgerechnet Mathe gewählt hatten. Von den Jungs wurde diese Frage nur dem Schlusslicht des Kurses gestellt. Dabei hätte ein Blick ins Notenbuch dem Lehrer sagen können, wer das Niveau des Kurses besonders senkt.
Viele Mädchen hören sich die Erwartung der Anderen an und haben keine Lust darauf, ständig als andersartig zu gelten. Also lernen sie lieber Englisch -oder, als Kompromiss, Latein...
Als ich meinen Mathe-LK belegte -vor nunmehr 20 Jahren- wurde ich mehrfach gefragt: "Warum nimmst Du nicht lieber Englisch?" Die Antwort, Mathe sei mein Lieblingsfach, erstaunte die Leute. Im Kurs des naturwissenschaftlichen Gymnasiums (24% Mädchenanteil) saßen 7 Jungen und 3 Mädchen. Wir drei belegten die Ränge 2, 4 und 5 in der Kurshierarchie. Der Lehrer war mit dem Niveau des ganzen Kurses unzufrieden. Er fragte die beiden anderen Mädels, warum sie denn ausgerechnet Mathe gewählt hatten. Von den Jungs wurde diese Frage nur dem Schlusslicht des Kurses gestellt. Dabei hätte ein Blick ins Notenbuch dem Lehrer sagen können, wer das Niveau des Kurses besonders senkt.
Viele Mädchen hören sich die Erwartung der Anderen an und haben keine Lust darauf, ständig als andersartig zu gelten. Also lernen sie lieber Englisch -oder, als Kompromiss, Latein...
dass es zu einer stärkeren Angleichung der Geschlechter kommt, ist andererseits nicht verwunderlich, da seit Beginn hormonaler Kontrazeption sich auch das emotionale Empfinden von Frauen geändert hat, sehr zum Nachteil ihrer Kinder, am meisten leidet darunter der männliche Nachwuchs.
Dass Frauen stärker männliche Eigenschaften angenommen haben, aggressiver geworden sind und weniger zur Sorge um den Nachwuchs neigen, lässt sich flächendeckend in den modernden Industriestaaten, Verzeihung, modernen Industriestaaten beobachten. Auch darunter leiden besonders der männliche Nachwuchs, also die Jungen, aber auch die Frauen und Mädchen, weil sie nicht mehr ihrer Natur nach aufwachsen dürfen und mehrheitlich darüber nicht glücklich sind.
Zudem ist richtig, dass Jungen durch ihr stärker unangepasstes Verhalten für gleiche Leistungen in der Schule schlechter bewertet werden als Mädchen. Ein vergleichbares Zensurenergebnis in Mathematik bedeutet also nichts anderes, als dass die Jungen bessere Leistungen erbrachten.
Wir schaden uns durch diese Art der Vermännlichung von Frauen und der Verweiblichung von Männern, weil wir nicht die Vorzüge und Stärken der Gechlechter nutzen und sie gleichberechtigt wertschätzen im Sinne einer wirklichen Gleichberechtigung statt einer Gleichmacherei. Wir kämen sicher auch nicht auf die Idee, Katzen an Halsbändern durch die Straßen Gassi zu führen und die Hunde dafür frei streunen zu lassen.
Könnten Sie die Sache mit den Hirnscans durch eine Quelle belegen? Danke!
Was ist männlich, was ist weiblich? Exakte Definition, bitte. Ebenso zu Vermännlichung oder Verweiblichung. Wem schadet das und wie?
Meiner Natur nach aufzuwachsen, wäre z.B. gewesen solche Sprüche wegzulassen, wie: So etwas macht ein Mädchen nicht oder mich genauso, wie die Jungs mit gleichem Leistungsniveau in den Mathe-Ergänzungskurs zu schicken.
Aber wir sehen die Menschen lieber durch altbewährte Schablonen, als uns wirklich mit individuellen Stärken und Schwächen auseinanderzusetzen, gelle!
Und noch was zur Statistik. Die Statistik trifft eine generelle Aussage (bei der trotz allem immer die dahinterstehende Methodik hinterfragt werden MUSS), sie trifft aber leider keine Aussage zu Individuen. Ich kann also anhand der Statistik KEINE Aussage über eine Person, ob männlich oder weiblich treffen. Selbst wenn es nicht so wäre, wie in der im Artikel zitierten Studie festgestellt (schade, daß man solche Studien immer noch braucht), gibt es keinerlei Grund mit einer vorgefaßten Meinung Begabungen von Menschen einzuschätzen und sie in männlich - weiblich Kategorien einzuordnen.
Herzlichst, duff
Könnten Sie die Sache mit den Hirnscans durch eine Quelle belegen? Danke!
Was ist männlich, was ist weiblich? Exakte Definition, bitte. Ebenso zu Vermännlichung oder Verweiblichung. Wem schadet das und wie?
Meiner Natur nach aufzuwachsen, wäre z.B. gewesen solche Sprüche wegzulassen, wie: So etwas macht ein Mädchen nicht oder mich genauso, wie die Jungs mit gleichem Leistungsniveau in den Mathe-Ergänzungskurs zu schicken.
Aber wir sehen die Menschen lieber durch altbewährte Schablonen, als uns wirklich mit individuellen Stärken und Schwächen auseinanderzusetzen, gelle!
Und noch was zur Statistik. Die Statistik trifft eine generelle Aussage (bei der trotz allem immer die dahinterstehende Methodik hinterfragt werden MUSS), sie trifft aber leider keine Aussage zu Individuen. Ich kann also anhand der Statistik KEINE Aussage über eine Person, ob männlich oder weiblich treffen. Selbst wenn es nicht so wäre, wie in der im Artikel zitierten Studie festgestellt (schade, daß man solche Studien immer noch braucht), gibt es keinerlei Grund mit einer vorgefaßten Meinung Begabungen von Menschen einzuschätzen und sie in männlich - weiblich Kategorien einzuordnen.
Herzlichst, duff
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