Doppelsterne: Astronomen entdecken zwei Planeten mit Ersatzsonne
Bisher war nur ein Exoplanet bekannt, der zwei Sterne umkreist – er galt als Rarität. Jetzt wurden zwei neue aufgespürt und Forscher rechnen mit Millionen weiteren.
© Illustration von Lior Taylor

Eine Illustration zeigt die zwei Doppelsterne, die von dem Planeten "Kepler-35 b" umkreist werden.
Lange Zeit waren Planeten mit zwei Sonnen nur romantische Science-Fiction: Auf Tatooine etwa, dem Heimatplaneten von Luke Skywalker aus der Star-Wars-Saga, versinken Tag für Tag zwei Sonnen am Horizont. Noch vor Kurzem dachten Astronomen, dass in der realen Welt keine solchen Doppelsternsysteme existieren, die Planeten in ihrer näheren Umgebung zulassen. Im vergangenen September wurde dann aber ein Exoplanet entdeckt, der seine Bahnen um einen Doppelstern kreist. Kepler-16 b gilt bislang als Rarität, doch scheint er bei Weitem nicht so selten zu sein, wie ein Astronomenteam nun im Magazin Nature berichtet.
Gleich zwei neue Planeten haben die Forscher gefunden, die jeweils um zwei Sterne kreisen. Kepler-34 b und Kepler-35 b heißen sie, denn beide wurden mit dem Kepler-Teleskop geortet. Die amerikanische Weltraumbehörde Nasa hat es ins All geschickt, um ferne Welten aufzuspüren, auf denen Leben möglich ist – die also in etwa so groß sind wie die Erde und in gleichem Abstand wie sie eine Sonne umkreisen.
Dabei stoßen die Wissenschaftler auch immer wieder auf ungewöhnliche Sternensysteme. William Welsh, von der San Diego State University in Kalifornien, leitet das internationale Forschungsteam, das Kepler-34 b und Kepler-35 b entdeckt hat. Er ist von den Ergebnissen begeistert. "Früher glaubte man, dass die Umgebung eines Sternen-Paars zu chaotisch sei, als dass dort Planeten entstehen könnten." Jetzt, da schon drei solcher Planeten in kurzer Zeit nachgewiesen wurden, hält er es für möglich, dass es in der Galaxie gar Millionen von ihnen gibt. Etwa um ein Prozent aller Doppelsterne könnten Planeten kreisen, schätzt er.
Kepler-34 b und Kepler-35 b sind beide etwa so groß wie der Saturn. Sie befinden sich im Sternbild Schwan, 4.900 beziehungsweise 54.000 Lichtjahre von der Erde entfernt. Damit gehören sie zu den fernsten Planeten, die bislang entdeckt wurden. Die Bedingungen auf ihnen sind einzigartig. "Diese Planeten können wirklich ein verrücktes Klima haben, das keine andere Sorte Planeten haben könnte", sagt Jerome Orosz aus William Welsh' 46-köpfigen Wissenschaftlerteam. "Es wäre, als würde man jedes Jahr viele Male alle Jahreszeiten durchlaufen, mit riesigen Temperaturveränderungen."
Theoretisch ist Leben auf Planeten mit zwei Sonnen möglich
Die Sonneneinstrahlung auf die beiden Planeten variiert dramatisch, denn sie hängt nicht nur von der Eigenbewegung der Planeten ab, sondern auch von der aktuellen Position der Sterne. Während sie um ihr gemeinsames Zentrum kreisen, kommen sie der Umlaufbahn der Planeten mal näher, mal entfernen sie sich von ihr. Sie verdunkeln sich gegenseitig in regelmäßigen Abständen. Daraus lässt sich die Umlaufdauer der Himmelskörper berechnen. Die beiden Sterne des Planeten Kepler-34 b umkreisen einander in etwa 28 Tagen, der Planet selbst braucht 289 Tage, um sie zu umlaufen. Kepler-35 b, dessen Sterne etwas kleiner sind, braucht für eine Runde nur 131 Tage, seine beiden Sonnen 21 Tage.
Bewohnbar sind die bisher entdeckten Kandidaten Kepler-16 b, Kepler-34 b und Kepler-35 b nicht, ersterer ist dafür zu kalt, die beiden neu entdeckten gasförmigen Planeten zu heiß. Aber theoretisch könnte es Planeten mit zwei Sonnen geben, auf denen Leben möglich ist, nehmen die Wissenschaftler an. Aus der Sicht von William Welsh öffnet die Entdeckung der zwei Planeten ein ganz neues Forschungsfeld: "Die Effekte der Klimaschwankungen auf die Atmosphäre und letztlich auf die Evolution von Leben auf bewohnbaren Planeten mit zwei Sonnen ist ein faszinierendes Thema, das wir gerade erst beginnen, zu ergründen."










...das es alles und auch noch viel davon gibt.
Schade das diese Welten so weit weg sind...
Ach ich glaube diese Planeten können auf den Menschen verzichten ;)
Ach ich glaube diese Planeten können auf den Menschen verzichten ;)
... unendlich groß ist, dann ist da auch Platz für alles erdenkliche.
Ach ich glaube diese Planeten können auf den Menschen verzichten ;)
46 Wissenschaftler arbeiten daran diese Planeten zu entdecken oder besser zu berechnen, dass es dort Planeten geben müsste.
Jetzt mal Butter bei die Fische liebe Autorin und Kommentatoren, welchen wie auch immer gearteten Mehrwert hat diese Forschung, ausser dass die Forscher mit eines der bestbezahltesten Hobbies haben dürften.
Wie wäre es mal mit wirklichen interessanten Meldungen und Themen, wie
Belastung des Trinkwasser mit Antibiotika und Hormonen in Industriestaaten nimmt rasant zu, Lösung des Problems nicht in Sicht.
Umweltverschmutzung durch EE und nachwachsende Rohstoffe, Bodendegradierung schreitet voran. Lösung nicht in Sicht.
Klimalüge - Ökolobby feiert, energy poverty in den Industriestaaten auf dem Vormarsch.
Also ob es in 4000 Lichtjahrenentfernung eventuell Planeten geben dürfte, interessiert die Menschheit, wie als ob in der Mongolei ein Yak tot umfällt.
gegen Fantasielosigkeit ist kein Kraut gewachsen.
Mit derselben Einstellung hätte Fleming auch die dreckigen Petri-Schalen in den Müll werfen können.
Wissen. Ist. Nie. Nutzlos.
... eventuell Planeten geben dürfte, interessiert die Menschheit, wie als ob in der Mongolei ein Yak tot umfällt."
Offensichtlich interessiert es doch deutlich mehr Menschen. Das ist allein Ihre Meinung, für mich sind die Weiten und Mysterien des Universums doch eindeutig interessanter als irgendein Yak und seine Butter.
Zunächst machen das nicht besoders viele Menschen. Je Anwendungsferner ein Gebiet ist, desto weniger Forscher können sich damit auch beschäftigen.
Dann dient Wissenschaft auch einfach oft dazu, die menschliche Neugierde zu befriedigen. Beurteilen sie andere Dinge wie Kunst, Musik, Literatur, ... auch nur nach deren Nützlichkeit?
Von der Atronomie lässt sich aber natürlich nützliches gewinnen. Beobachtet man neue Phänomene ergeben sich daraus auch oft neue Fragestellungen für die Astrophysik. Die Antworten darauf verbessern unser physikalisches Weltbild, und das kann irgendwann auch auf der Erde relevant werden.
Generell kann man die Nützlichkeit von Wissen ohnehin nicht vorausschauend beurteilen. Im Rückblick sehen wir aber, dass es enorm nützlich war, unserer Neugier zu folgen.
Sie meinen also allen Ernstes, dass sich die Welt auch nur ein Quäntchen bessern wird, wenn Wissenschaftler nichts anderes mehr zu tun haben, als den Mist, den Menschenverachtung, Kapitalismus und Profitgier hinterlassen haben, aufzuräumen? Wenn auf Meldungen verzichtet wird, die dem Dornröschenschlafenden nicht die Gefahren des Lebens aufzeigen? Wenn diese 46 Wissenschaftler morgen an etwas forschen, das schnellstens verwertbare Resultate zeigt, für welche sich der gemeine Kommentator dann auch gefälligst zu interessieren hat?
Haben Sie auch zu den Meldungen über Antibiotika und Hormonen in Trinkwasser Ihren Senf dazugegeben, und wenn ja, haben Sie Astrophysiker dafür verantwortlich gemacht? Haben Sie die Gehälter der 46 Wissenschaftler aufgewogen gegen Steuerverschwendung und Bankenrettungen?
Vielleicht interessiert es gerade solche Menschen nicht, dass es in „4000 Lichtjahren eventuell Planten geben dürfte“, die nie Begeisterung und Demut der Welt gegenüber empfunden haben; wo doch etwas mehr Begeisterung und Demut dringend angebracht wäre, meiner Meinung nach.
... muss immer neue Technik entworfen werden um Forschung in Gang zu halten. Und Diese kann man anschließend zweckentfremden.
Der nächste Schritt in der Planetenforschung besteht darin Spektren von unglaublich weit entfernten Exo-Atmosphären zu analysieren. Findet sich z.B. Sauerstoff?
Diese Technik können Sie dann anschließen benutzen um die Körperwärme von einzelnen Terroristen aus dem Flugzeug zu messen und sie anhand des Spektrums zu identifizieren.
Ohne Grundlagenforschung würden wir Alle noch am Lagerfeuer neben unseren Yaks sitzen.
die medien sind doch voll mit den von ihnen angesprochenen themen. katastrophe hier und da und ständig. alles ist schlimm, von allem bekommt man krebs. sie fordern auf, noch mehr schreckensmeldungen zu bringen. geht doch gar nciht mehr. diemedien sind doch voll davon und ständig beschäftigt die menschen in angst zu hüllen. ist doch alles was der mensch gerne macht und hat gesundheitsschädlich. essen trinken, sex. alles gefährlich. also seien sie glücklich.
übrigens. forscher, insbesondere innaturwissenschaftlichen grundlagefächern verdienen nicht besonders viel. viele davon haben schlecht bezahlte assistenten stellen, und sind einfach nur glücklich einen beitrag zur vermehrung des wissens der menschheit zu leisten.
ich habe beinahe den eindruck sie haben angst vor einer wissensvermehrung. wie prof. zaius am planet der affen.
die unmittelbare anwendbarkeit von wissen ist bei grundlagenforschung meistensnicht gleich erkennbar. oft dauert es auch generatioen bis das wissen praktisch umsetzbar ist. aber so funktioniert wissenschaft eben. und grundlagenforschung an sich ist notwendig für den forschritt der wissneschaft der technik und der menschheit.
und die frage ob es relevant oder interessant ist, ob in der mongolei ein yak umfällt, liegt nicht am umfallen des yaks, sondern daran, ob und wer drunter steht. spricht wo fällt den das liebe yak drauf. wenn sie grad danabenstehen wenn es umfällt, würden sie das nicht mehr so lächerlich finden.
gegen Fantasielosigkeit ist kein Kraut gewachsen.
Mit derselben Einstellung hätte Fleming auch die dreckigen Petri-Schalen in den Müll werfen können.
Wissen. Ist. Nie. Nutzlos.
... eventuell Planeten geben dürfte, interessiert die Menschheit, wie als ob in der Mongolei ein Yak tot umfällt."
Offensichtlich interessiert es doch deutlich mehr Menschen. Das ist allein Ihre Meinung, für mich sind die Weiten und Mysterien des Universums doch eindeutig interessanter als irgendein Yak und seine Butter.
Zunächst machen das nicht besoders viele Menschen. Je Anwendungsferner ein Gebiet ist, desto weniger Forscher können sich damit auch beschäftigen.
Dann dient Wissenschaft auch einfach oft dazu, die menschliche Neugierde zu befriedigen. Beurteilen sie andere Dinge wie Kunst, Musik, Literatur, ... auch nur nach deren Nützlichkeit?
Von der Atronomie lässt sich aber natürlich nützliches gewinnen. Beobachtet man neue Phänomene ergeben sich daraus auch oft neue Fragestellungen für die Astrophysik. Die Antworten darauf verbessern unser physikalisches Weltbild, und das kann irgendwann auch auf der Erde relevant werden.
Generell kann man die Nützlichkeit von Wissen ohnehin nicht vorausschauend beurteilen. Im Rückblick sehen wir aber, dass es enorm nützlich war, unserer Neugier zu folgen.
Sie meinen also allen Ernstes, dass sich die Welt auch nur ein Quäntchen bessern wird, wenn Wissenschaftler nichts anderes mehr zu tun haben, als den Mist, den Menschenverachtung, Kapitalismus und Profitgier hinterlassen haben, aufzuräumen? Wenn auf Meldungen verzichtet wird, die dem Dornröschenschlafenden nicht die Gefahren des Lebens aufzeigen? Wenn diese 46 Wissenschaftler morgen an etwas forschen, das schnellstens verwertbare Resultate zeigt, für welche sich der gemeine Kommentator dann auch gefälligst zu interessieren hat?
Haben Sie auch zu den Meldungen über Antibiotika und Hormonen in Trinkwasser Ihren Senf dazugegeben, und wenn ja, haben Sie Astrophysiker dafür verantwortlich gemacht? Haben Sie die Gehälter der 46 Wissenschaftler aufgewogen gegen Steuerverschwendung und Bankenrettungen?
Vielleicht interessiert es gerade solche Menschen nicht, dass es in „4000 Lichtjahren eventuell Planten geben dürfte“, die nie Begeisterung und Demut der Welt gegenüber empfunden haben; wo doch etwas mehr Begeisterung und Demut dringend angebracht wäre, meiner Meinung nach.
... muss immer neue Technik entworfen werden um Forschung in Gang zu halten. Und Diese kann man anschließend zweckentfremden.
Der nächste Schritt in der Planetenforschung besteht darin Spektren von unglaublich weit entfernten Exo-Atmosphären zu analysieren. Findet sich z.B. Sauerstoff?
Diese Technik können Sie dann anschließen benutzen um die Körperwärme von einzelnen Terroristen aus dem Flugzeug zu messen und sie anhand des Spektrums zu identifizieren.
Ohne Grundlagenforschung würden wir Alle noch am Lagerfeuer neben unseren Yaks sitzen.
die medien sind doch voll mit den von ihnen angesprochenen themen. katastrophe hier und da und ständig. alles ist schlimm, von allem bekommt man krebs. sie fordern auf, noch mehr schreckensmeldungen zu bringen. geht doch gar nciht mehr. diemedien sind doch voll davon und ständig beschäftigt die menschen in angst zu hüllen. ist doch alles was der mensch gerne macht und hat gesundheitsschädlich. essen trinken, sex. alles gefährlich. also seien sie glücklich.
übrigens. forscher, insbesondere innaturwissenschaftlichen grundlagefächern verdienen nicht besonders viel. viele davon haben schlecht bezahlte assistenten stellen, und sind einfach nur glücklich einen beitrag zur vermehrung des wissens der menschheit zu leisten.
ich habe beinahe den eindruck sie haben angst vor einer wissensvermehrung. wie prof. zaius am planet der affen.
die unmittelbare anwendbarkeit von wissen ist bei grundlagenforschung meistensnicht gleich erkennbar. oft dauert es auch generatioen bis das wissen praktisch umsetzbar ist. aber so funktioniert wissenschaft eben. und grundlagenforschung an sich ist notwendig für den forschritt der wissneschaft der technik und der menschheit.
und die frage ob es relevant oder interessant ist, ob in der mongolei ein yak umfällt, liegt nicht am umfallen des yaks, sondern daran, ob und wer drunter steht. spricht wo fällt den das liebe yak drauf. wenn sie grad danabenstehen wenn es umfällt, würden sie das nicht mehr so lächerlich finden.
gegen Fantasielosigkeit ist kein Kraut gewachsen.
Mit derselben Einstellung hätte Fleming auch die dreckigen Petri-Schalen in den Müll werfen können.
Wissen. Ist. Nie. Nutzlos.
... eventuell Planeten geben dürfte, interessiert die Menschheit, wie als ob in der Mongolei ein Yak tot umfällt."
Offensichtlich interessiert es doch deutlich mehr Menschen. Das ist allein Ihre Meinung, für mich sind die Weiten und Mysterien des Universums doch eindeutig interessanter als irgendein Yak und seine Butter.
Nö, denn vom Yak und seiner Butter kann ein Mensch zumindest leben. Von irgendwelchen Doppelsternen nicht.
Nö, denn vom Yak und seiner Butter kann ein Mensch zumindest leben. Von irgendwelchen Doppelsternen nicht.
Ich finde gerade die Weltraumforschung gehört mehr geachtet.Da ich denke das es einfach jeden Menschen fasziniert der Abends in den Sternenhimmel schaut und sich fragt was dort so alles rumfliegt.Außerdem ist es nur logisch das es noch Tausende von Erdähnlichen Planeten da draußen gibt, die Meldungen werden sich in den nächsten Jahren wohl häufen. Warscheinlich auch über kleine Planetoiden die mit immer besseren Teleskopen entdeckt werden können. Sind Sie es doch die das Leben auf der Erde am allerschnellsten auslöschen können.
Zunächst machen das nicht besoders viele Menschen. Je Anwendungsferner ein Gebiet ist, desto weniger Forscher können sich damit auch beschäftigen.
Dann dient Wissenschaft auch einfach oft dazu, die menschliche Neugierde zu befriedigen. Beurteilen sie andere Dinge wie Kunst, Musik, Literatur, ... auch nur nach deren Nützlichkeit?
Von der Atronomie lässt sich aber natürlich nützliches gewinnen. Beobachtet man neue Phänomene ergeben sich daraus auch oft neue Fragestellungen für die Astrophysik. Die Antworten darauf verbessern unser physikalisches Weltbild, und das kann irgendwann auch auf der Erde relevant werden.
Generell kann man die Nützlichkeit von Wissen ohnehin nicht vorausschauend beurteilen. Im Rückblick sehen wir aber, dass es enorm nützlich war, unserer Neugier zu folgen.
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