Erdbeben und Tsunami

Erinnerungen an die Zeit vor Japans Katastrophe

Freiwillige Helfer in der Stadt Ofunato reinigen unzählige Babyfotos.

Freiwillige Helfer in der Stadt Ofunato reinigen unzählige Babyfotos.  |  © Toru Hanai/Reuters

Babyaufnahmen, Jahrbücher, Fotoalben von Familien – sie lagen im Chaos, das der Tsunami am 11. März 2011 in Japan an der Küste zurückließ. Es sind Bilder mit unbezahlbaren Erinnerungen, auch an Menschen, die in den Wellen den Tod fanden. Bis heute reinigen und archivieren Freiwillige Fotos, die Helfer zwischen Trümmern und Dreck fanden. Ihre Arbeit gibt jenen Halt, denen der Tsunami alles genommen hat. Noch immer aktualisieren Behörden die Opferzahlen der Katastrophe. Am 24. Februar 2012 sind 15.853 Tote gezählt, 3.282 Menschen gelten als vermisst.