Erinnerungen an die Zeit vor Japans Katastrophe
Babyaufnahmen, Jahrbücher, Fotoalben von Familien – sie lagen im Chaos, das der Tsunami am 11. März 2011 in Japan an der Küste zurückließ. Es sind Bilder mit unbezahlbaren Erinnerungen, auch an Menschen, die in den Wellen den Tod fanden. Bis heute reinigen und archivieren Freiwillige Fotos, die Helfer zwischen Trümmern und Dreck fanden. Ihre Arbeit gibt jenen Halt, denen der Tsunami alles genommen hat. Noch immer aktualisieren Behörden die Opferzahlen der Katastrophe. Am 24. Februar 2012 sind 15.853 Tote gezählt, 3.282 Menschen gelten als vermisst.
- Datum 24.02.2012 - 15:51 Uhr
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Über 19.000(!) Tote und Vermisste und ca. 300.000 Menschen, die durch eines der stärksten, von Menschen jemals gemessenen Erdbeben (für Japan das Stärkste) ihr Obdach verloren haben. Und (verständlicherweise) niemand, der befürchtet, gleiches könne auch bei uns geschehen. Aber welch maßlose selbstbezogene Hysterie, was die Sicherheit und Verantwortbarkeit von Atomkraft in Deutschland angeht!
... von dem ich etwas mitbekommen habe, sind die großen, ernsthaften Leute, die angeblich Angst vor einer Zukunft ohne AKW haben.
Aber vielleicht kann man auch hysterisch nennen, wie diese Leute immer wieder ach so ernsthaft darauf hinweisen, dass es einen Tsunami und ein Erdbeben in solcher Form in Deutschland nicht geben werde?
Ja, man kann.
Und ist es hysterisch, jede vernünftige Auseinandersetzung über die Notwendigkeit von Endlagern mit Laufzeiten von mehr als einer Million Jahren meiden?
http://www.bgr.bund.de/DE...
Ja, ist es.
Ist es hysterisch, die Folgen radioaktiver Verseuchung weiter Landstriche und der daraus resultierenden Folgen einfach zu ignorieren?
http://www.google.de/sear...
Ja, auch das ist hysterisch.
Wer also bitte ist hysterisch?
Und wer, bitte, übernimmt Verantwortung. Für uns alle und vor allem für unsere Kinder?
... von dem ich etwas mitbekommen habe, sind die großen, ernsthaften Leute, die angeblich Angst vor einer Zukunft ohne AKW haben.
Aber vielleicht kann man auch hysterisch nennen, wie diese Leute immer wieder ach so ernsthaft darauf hinweisen, dass es einen Tsunami und ein Erdbeben in solcher Form in Deutschland nicht geben werde?
Ja, man kann.
Und ist es hysterisch, jede vernünftige Auseinandersetzung über die Notwendigkeit von Endlagern mit Laufzeiten von mehr als einer Million Jahren meiden?
http://www.bgr.bund.de/DE...
Ja, ist es.
Ist es hysterisch, die Folgen radioaktiver Verseuchung weiter Landstriche und der daraus resultierenden Folgen einfach zu ignorieren?
http://www.google.de/sear...
Ja, auch das ist hysterisch.
Wer also bitte ist hysterisch?
Und wer, bitte, übernimmt Verantwortung. Für uns alle und vor allem für unsere Kinder?
... von dem ich etwas mitbekommen habe, sind die großen, ernsthaften Leute, die angeblich Angst vor einer Zukunft ohne AKW haben.
Aber vielleicht kann man auch hysterisch nennen, wie diese Leute immer wieder ach so ernsthaft darauf hinweisen, dass es einen Tsunami und ein Erdbeben in solcher Form in Deutschland nicht geben werde?
Ja, man kann.
Und ist es hysterisch, jede vernünftige Auseinandersetzung über die Notwendigkeit von Endlagern mit Laufzeiten von mehr als einer Million Jahren meiden?
http://www.bgr.bund.de/DE...
Ja, ist es.
Ist es hysterisch, die Folgen radioaktiver Verseuchung weiter Landstriche und der daraus resultierenden Folgen einfach zu ignorieren?
http://www.google.de/sear...
Ja, auch das ist hysterisch.
Wer also bitte ist hysterisch?
Und wer, bitte, übernimmt Verantwortung. Für uns alle und vor allem für unsere Kinder?
... wird es nicht geben. Was es aber geben wird, ist technisch wissenschaftlicher Fortschritt, z.B. den der Biotechnologie.
Es gibt ein Bakterium, Deinococcus radiodurans (D. rad.), das eine extrem hohe Strahlenbelastung ohne jegliche Einschränkung seiner biologischen Funktionen vertragen kann. Während ein Mensch nach Einwirkung einer Strahlendosis von 4 bis 10 Sievert stirbt, wächst D. rad. auch nach einer Bestrahlung mit 15.000 Sievert noch munter weiter. Vermutlich ist es in der Lage, sogar die doppelte Dosis zu überleben. Es kommt natürlicherweise im Boden vor und ist für Mensch und Tier ungefährlich. Forscher sind bereits dabei, Gene aus giftmüllfressenden Mikroben auf D. rad. zu übertragen, um so ein Bakterium zu züchten, das den Atommüll womöglich auf natürlichem Wege entsorgen bzw. zu leichter handhabbaren Reststoffen umwandeln kann. http://www.sueddeutsche.d...
Das ist wahrscheinlich nur ein Weg, auf dem es künftig möglich sein wird, das Atommüllproblem konstruktiv anzugehen.
Vorstellungen von irdischen Endlagerstätten mit einer Laufzeit von mehr als einer Million Jahren kommen mir daher ziemlich naiv vor.
... lediglich die Vorstellungen der Atomkraftbefürworter: Tsunamis und Erdbeben als einzige mögliche Ursache für AKW-Haverien darzustellen, die Idee der "sauberen" Atomenergie und den Uranbergbau, die tatsächlichen Kosten und vor allem die Folgen der Atomtechnik auszublenden.
Aber so verhalten sich die großen, ernsthaften Leute.
Nun zu hoffen, dass Bakterien eines Tages den Atommüll kompostieren - vieles ist möglich, aber das geht zu weit. Mal abgesehen von den Kosten, welche solche Entwicklungen verursachen, was glauben Sie, machen solche Bakterien mit Plutonium? Den radioaktiven Zerfall verhindern? Ihn beschleunigen? Aufessen?
Und zur Laufzeit der Endlager: Es sind einige Isotope, welche diese Laufzeit erfordern, und wenn Sie dem Link folgen, so sehen Sie, wer da "naiv" ist. Hier noch einmal: http://www.bgr.bund.de/DE...
Ich kann mir nicht vorstellen, dass die "Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe" ausschließlich mit naiven Menschen besetzt ist, aber sicher haben Sie da eine ernsthafte und vernünftige Meinung.
Und was glauben Sie, wie wird es mit den Menschen in Fukushima nun weitergehen? Oder auch anderswo, da ja so einiges an radioaktiven Elementen in den Ozean gespült wurde? Folgen Sie dem anderen Link, und dann überlegen Sie noch einmal, was wir allerspätestens aus Fukushima lernen müssen.
Und denken Sie bitte daran: Wir sind verantwortlich für unser Tun. Unser ganzes Leben lang.
... lediglich die Vorstellungen der Atomkraftbefürworter: Tsunamis und Erdbeben als einzige mögliche Ursache für AKW-Haverien darzustellen, die Idee der "sauberen" Atomenergie und den Uranbergbau, die tatsächlichen Kosten und vor allem die Folgen der Atomtechnik auszublenden.
Aber so verhalten sich die großen, ernsthaften Leute.
Nun zu hoffen, dass Bakterien eines Tages den Atommüll kompostieren - vieles ist möglich, aber das geht zu weit. Mal abgesehen von den Kosten, welche solche Entwicklungen verursachen, was glauben Sie, machen solche Bakterien mit Plutonium? Den radioaktiven Zerfall verhindern? Ihn beschleunigen? Aufessen?
Und zur Laufzeit der Endlager: Es sind einige Isotope, welche diese Laufzeit erfordern, und wenn Sie dem Link folgen, so sehen Sie, wer da "naiv" ist. Hier noch einmal: http://www.bgr.bund.de/DE...
Ich kann mir nicht vorstellen, dass die "Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe" ausschließlich mit naiven Menschen besetzt ist, aber sicher haben Sie da eine ernsthafte und vernünftige Meinung.
Und was glauben Sie, wie wird es mit den Menschen in Fukushima nun weitergehen? Oder auch anderswo, da ja so einiges an radioaktiven Elementen in den Ozean gespült wurde? Folgen Sie dem anderen Link, und dann überlegen Sie noch einmal, was wir allerspätestens aus Fukushima lernen müssen.
Und denken Sie bitte daran: Wir sind verantwortlich für unser Tun. Unser ganzes Leben lang.
... lediglich die Vorstellungen der Atomkraftbefürworter: Tsunamis und Erdbeben als einzige mögliche Ursache für AKW-Haverien darzustellen, die Idee der "sauberen" Atomenergie und den Uranbergbau, die tatsächlichen Kosten und vor allem die Folgen der Atomtechnik auszublenden.
Aber so verhalten sich die großen, ernsthaften Leute.
Nun zu hoffen, dass Bakterien eines Tages den Atommüll kompostieren - vieles ist möglich, aber das geht zu weit. Mal abgesehen von den Kosten, welche solche Entwicklungen verursachen, was glauben Sie, machen solche Bakterien mit Plutonium? Den radioaktiven Zerfall verhindern? Ihn beschleunigen? Aufessen?
Und zur Laufzeit der Endlager: Es sind einige Isotope, welche diese Laufzeit erfordern, und wenn Sie dem Link folgen, so sehen Sie, wer da "naiv" ist. Hier noch einmal: http://www.bgr.bund.de/DE...
Ich kann mir nicht vorstellen, dass die "Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe" ausschließlich mit naiven Menschen besetzt ist, aber sicher haben Sie da eine ernsthafte und vernünftige Meinung.
Und was glauben Sie, wie wird es mit den Menschen in Fukushima nun weitergehen? Oder auch anderswo, da ja so einiges an radioaktiven Elementen in den Ozean gespült wurde? Folgen Sie dem anderen Link, und dann überlegen Sie noch einmal, was wir allerspätestens aus Fukushima lernen müssen.
Und denken Sie bitte daran: Wir sind verantwortlich für unser Tun. Unser ganzes Leben lang.
Ich folge gerne dem Appell von #5 und verzichte an dieser Stelle auf jede inhaltliche Stellungnahme. Dass die Erdbeben-/Tsunamikatastrophe (deren reale zerstörerische "Qualität" nur relativ wenig mit Fukushima zu tun hat) und damit das Leid hunderttausender JapanerInnen hier in Deutschland selbstbezogen okkupiert und instrumentalisiert wurde, halte ich für schlimm genug.
Ich folge gerne dem Appell von #5 und verzichte an dieser Stelle auf jede inhaltliche Stellungnahme. Dass die Erdbeben-/Tsunamikatastrophe (deren reale zerstörerische "Qualität" nur relativ wenig mit Fukushima zu tun hat) und damit das Leid hunderttausender JapanerInnen hier in Deutschland selbstbezogen okkupiert und instrumentalisiert wurde, halte ich für schlimm genug.
Diese Bilderserie zeigt wie wichtig die Arbeit der Freiwilligen ist, Menschen, die alles verloren haben, ein Stück Erinnerung wiederzugeben. Teilweise ist ein altes Foto das Einzige, was den Opfern von einem geliebten Menschen geblieben ist. Hochachtung für die Arbeit der Helfern und ich verabscheue, dass ein so sensibler Beitrag durch Kommentare über Atomkraft, die hier völlig unangebracht sind, verschandelt wird. Das Thema mag vielleicht wichtig sein, aber es gibt auf der Zeit-Webseite genügend Artikel, bei denen diese Kommentare besser angebracht wären als hier. Haben Sie etwas Respekt. Danke.
... Ihrer Meinung nach an Respekt?
Wenn Sie Beiträge nicht lesen mögen: Einfach nicht lesen.
Jedenfalls habe ich mir alle Kommentare noch einmal durchgelesen und kann weder fehlenden Respekt den Menschen in Fukushima erkennen noch irgendwo etwas anderes ...
... es ist sehr traurig, was diesen Menschen dort geschieht. Besonders, dass sie auf Jahre nicht zurück können. Daher habe ich großes Verständnis für die Rettung der Bilder. Allerdings glaube ich nicht, dass man diese Fotoserie verschandelt wird, wenn sich die Menschen Gedanken über die aus dieser Katastrophe zu ziehenden Lehren machen.
... Ihrer Meinung nach an Respekt?
Wenn Sie Beiträge nicht lesen mögen: Einfach nicht lesen.
Jedenfalls habe ich mir alle Kommentare noch einmal durchgelesen und kann weder fehlenden Respekt den Menschen in Fukushima erkennen noch irgendwo etwas anderes ...
... es ist sehr traurig, was diesen Menschen dort geschieht. Besonders, dass sie auf Jahre nicht zurück können. Daher habe ich großes Verständnis für die Rettung der Bilder. Allerdings glaube ich nicht, dass man diese Fotoserie verschandelt wird, wenn sich die Menschen Gedanken über die aus dieser Katastrophe zu ziehenden Lehren machen.
... Ihrer Meinung nach an Respekt?
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Jedenfalls habe ich mir alle Kommentare noch einmal durchgelesen und kann weder fehlenden Respekt den Menschen in Fukushima erkennen noch irgendwo etwas anderes ...
... es ist sehr traurig, was diesen Menschen dort geschieht. Besonders, dass sie auf Jahre nicht zurück können. Daher habe ich großes Verständnis für die Rettung der Bilder. Allerdings glaube ich nicht, dass man diese Fotoserie verschandelt wird, wenn sich die Menschen Gedanken über die aus dieser Katastrophe zu ziehenden Lehren machen.
Ich folge gerne dem Appell von #5 und verzichte an dieser Stelle auf jede inhaltliche Stellungnahme. Dass die Erdbeben-/Tsunamikatastrophe (deren reale zerstörerische "Qualität" nur relativ wenig mit Fukushima zu tun hat) und damit das Leid hunderttausender JapanerInnen hier in Deutschland selbstbezogen okkupiert und instrumentalisiert wurde, halte ich für schlimm genug.
... verstehe ich.
... verstehe ich.
... verstehe ich.
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