Wohnen wird hier niemand mehr. Der GAU vom 12. März 2011 hat einer ganzen Stadt das Leben geraubt. Einst wohnten in Okuma 11.000 Menschen. Sie alle mussten ihre Heimat in der Sperrzone um das AKW Fukushima verlassen. Erst dreimal durften sie unter staatlicher Aufsicht seit der Katastrophe zurück. Wichtige Dokumente suchen, Fotos der Familie aufklauben – für viel mehr blieb keine Zeit während der Besuchszeit im alten Zuhause. Mitte Februar durften die Menschen aus Okuma zum ersten Mal auch die Gräber ihrer Angehörigen besuchen.