Nach dem Tsunami

Das harte Leben in Japans Niemandsland

Was von der Hafenstadt Ishinomaki übrig blieb: Anfang März 2012 überzieht der Frost die brachen Flächen.

Was von der Hafenstadt Ishinomaki übrig blieb: Anfang März 2012 überzieht der Frost die brachen Flächen.  |  © Daniel Berehulak/Getty Images

Es ist kalt im März in der Region Tohoku im Nordosten Japans. Mancherorts liegt Schnee. Ein verheerender Tsunami suchte die Küste vor einem Jahr heim. 19.000 Tote in wenigen Minuten. Viele, die entkamen, haben alles verloren – Verwandte, ihr Zuhause, ihre Arbeit vor allem in der Landwirtschaft oder im Fischfang. Noch lange werden sie wohl in den Hunderten Wohncontainer-Siedlungen leben müssen, die für sie gebaut worden sind. Fotos zeigen das Leben der Menschen aus Minamisanriku, Natori und Ishinomaki. Städte, die die Wellen zum Teil auslöschten.