Raumfahrt: Raumkapsel "Dragon" dockt an ISS an
Drei Tage nach ihrem Start in Cape Canaveral ist das erste private Frachtschiff an der Internationalen Raumstation ISS angekommen. Nun beginnt das Ausladen.
© Nasa TV/Reuters

Der Transporter "Dragon", wie er sich der internationalen Raumstation nähert
Drei Tage nach ihrem Start ins Weltall hat die unbemannte Raumkapsel Dragon des Unternehmens SpaceX an der Internationalen Raumstation ISS erreicht. Der 18 Meter lange Roboterarm der ISS ergriff die Kapsel und zog sie heran.
Die sechs Tonnen schwere Dragon ist das erste private Frachtschiff, das Nachschub zur ISS bringt. Ihre Reise war eine Demonstrationsflug der Space Exploration Technologies, die einen Vertrag mit der Nasa über den Gütertransport zur Internationalen Raumstation abschloss.
Die Dragon ist 4,4 Meter hoch und hat einen Durchmesser von 3,6 Metern. Sie liefert 521 Kilogramm Fracht zur ISS, die die Dauerbewohner nun in die Raumstation holen müssen. Auf ihrem Rückweg soll sie 660 Kilogramm Ladung zur Erde mitnehmen, in erster Linie Abfall. Am 31. Mai soll sie wieder abkoppeln und im Pazifik vor der kalifornischen Küste landen. Dort eilen dann Schiffe herbei, um sie zu bergen.
Bleibt die Mission weiter erfolgreich, soll SpaceX im Auftrag der Nasa mit einer Serie von zwölf Gütertransport-Flügen beginnen. Dafür hat die Behörde mit dem Unternehmen einen Vertrag über 1,6 Milliarden Dollar (1,25 Milliarden Euro) abgeschlossen.
Die Nasa hatte im Sommer vergangenen Jahres ihre eigene Shuttle-Flotte stillgelegt und war seitdem bei Reisen zur Internationalen Raumstation ganz auf die russischen Sojus-Kapseln angewiesen. Bei der Beförderung von Astronauten wird das auch auf längere Sicht noch so bleiben. Erst ab 2015 könnte die Raumkapsel auch bis zu sieben Astronauten zur Internationalen Raumstation bringen.









Wieder ein neuer Bereich, in dem die Privatwirtschaft erfolgreich ist. Merke: Es geht, wenn man nur will.
In den USA will man. Und in Deutschland?
dass bereits 1963 in Deutschland eine Amateurrakete ins All geschickt wurde. Leider wurden dann weitere Entwicklungen untersagt.
dass bereits 1963 in Deutschland eine Amateurrakete ins All geschickt wurde. Leider wurden dann weitere Entwicklungen untersagt.
Die europäische Trägerrakete Ariane wird von einem Privatunternehmen (Arianespace) gebaut. Und das, was diese ins All befördert, (i.d.R. Satelliten) auch - z.B. von Astrium.
Natürlich brauchen diese Unternehmen Auftraggeber. Das ist meines Wissens weltweit, wahrscheinlich sogar ausnahmslos, der Staat.
Gerade beim Wunsch Satelliten ins All zu befördern dürften wohl die Privaten einen erheblichen Teil der Geschäfte ausmachen, wenn nicht gar dominieren.
Gerade beim Wunsch Satelliten ins All zu befördern dürften wohl die Privaten einen erheblichen Teil der Geschäfte ausmachen, wenn nicht gar dominieren.
Gerade beim Wunsch Satelliten ins All zu befördern dürften wohl die Privaten einen erheblichen Teil der Geschäfte ausmachen, wenn nicht gar dominieren.
Allerdings wüsste ich nicht, welches private Unternehmen jemals auf eigene Kosten einen Satelliten ins All befördert hätte und dort betriebe.
Allerdings wüsste ich nicht, welches private Unternehmen jemals auf eigene Kosten einen Satelliten ins All befördert hätte und dort betriebe.
Allerdings wüsste ich nicht, welches private Unternehmen jemals auf eigene Kosten einen Satelliten ins All befördert hätte und dort betriebe.
"Allerdings wüsste ich nicht, welches private Unternehmen jemals auf eigene Kosten einen Satelliten ins All befördert hätte und dort betriebe."
Da fallen mir erst mal die Betreiber der TV-Satelliten ein, auch Fernmeldesatelliten (z.B. IntelSat).
Anders schaut es sicher im Forschungsbereich aus...
"Allerdings wüsste ich nicht, welches private Unternehmen jemals auf eigene Kosten einen Satelliten ins All befördert hätte und dort betriebe."
Da fallen mir erst mal die Betreiber der TV-Satelliten ein, auch Fernmeldesatelliten (z.B. IntelSat).
Anders schaut es sicher im Forschungsbereich aus...
An anderer Stelle auf ZEIT online ging es neulich um die wissenschaftlich angeblich obsolete ISS - ein politisch initiiertes, 100 Mrd teures Goodwill-Projekt, welches eigentlich jetzt keiner mehr braucht.
Aber die "Dragon" scheint mir da einen anderen Zungenschlag hineinzubringen. "Igor, denkst du heute abend an die Mülleimer, die von der Müllabfuhr kommen morgen. Ich mache mal Platz im Kühlschrank für den Proviant."
Eine Routine, die mich hoffen lässt. Die ISS bezeichne ich nämlich als etwas, was vermutlich nur versehentlich noch nicht in den Katalag der Weltkulturerbe aufgenommen ist.
Hoffentlich verlaufen diese und die geplanten Missionen ohne Zwischenfall.
@Redaktion:
Nur am Rande - 1. Also entweder ist die Dragon nun ein Frachter oder sie ist eine Kapsel und 2. im nachweislich ganz nassen Pazifik soll sie "landen"?
"Allerdings wüsste ich nicht, welches private Unternehmen jemals auf eigene Kosten einen Satelliten ins All befördert hätte und dort betriebe."
Da fallen mir erst mal die Betreiber der TV-Satelliten ein, auch Fernmeldesatelliten (z.B. IntelSat).
Anders schaut es sicher im Forschungsbereich aus...
dass bereits 1963 in Deutschland eine Amateurrakete ins All geschickt wurde. Leider wurden dann weitere Entwicklungen untersagt.
Es dürften eine Menge Fachleute der NASA nach der Stilllegung des Shuttle-Programms in die private Wirtschaft gegangen sein.
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