ParapsychologiePsychologen wehren sich gegen absurdes Zukunftsfühlen

Können Menschen spüren, wie die Zukunft die Gegenwart beeinflusst? Der Psychologieprofessor Daryl Bem will das belegt haben. Skeptiker hauen ihm seine Daten um die Ohren. von Hristio Boytchev

Am Anfang war Uri Geller. "Ohne ihn gäbe es uns nicht", sagte Urskeptiker Ray Hyman kürzlich auf dem World Skeptics Congress in Berlin . Tatsächlich hat Geller die moderne Skeptiker-Bewegung mitangestoßen. Er behauptet übersinnliche Fähigkeiten zu besitzen, seine Kunststücke sickerten sogar in die Wissenschaft ein . 1974 erschien ein Artikel im renommierten Magazin Nature . Damals wie heute greifen die Skeptiker Studien an, die Übernatürliches beweisen wollen.

Für viel Aufregung sorgt nun eine Arbeit von Daryl Bem , einem anerkannten Psychologieprofessor an der Cornell University mit einer Schwäche für Übersinnliches. Bem veröffentlichte seine Untersuchungen im respektierten Psychologiemagazin Journal of Personality and Social Psychology . Vier unabhängige Experten hatten sie zuvor für gut befunden. Die Studie will anhand einer Reihe von Experimenten zeigen, dass Menschen erfühlen können, wie die Zukunft die Gegenwart beeinflusst.

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In einem der Tests sollten die Probanden etwa raten, hinter welchem von zwei Vorhängen auf einem Bildschirm ein erotisches Bild erscheinen würde. Erwartungsgemäß sollten die Versuchspersonen in 50 Prozent der Fälle richtig liegen, doch Bem hat eine Erfolgsquote von 53 Prozent gemessen – eine kleine, doch statistisch signifikante Steigerung. Der Psychologe erklärt das Phänomen mit Evolution, schließlich sollten Menschen eine besonders gute Fähigkeit entwickelt haben, potenzielle Geschlechtspartner aufzuspüren.

Einer Prüfung halten Bems Ergebnisse nicht stand

Über den stärksten Effekt berichtet Bem während eines Versuchs, bei dem sich die Probanden Wörter einprägen sollten. Dem Test liegt die alltägliche Beobachtung zugrunde, dass Wiederholung dem Gedächtnis hilft. Doch Bem drehte die zeitliche Reihenfolge um: Zunächst wurde den Versuchspersonen eine Liste von Wörtern gezeigt, dann wurde getestet, an welche sie sich erinnern konnten. Erst am Schluss erhielten die Versuchspersonen eine zufällige Auswahl bereits gezeigter Wörter erneut. Laut Bem konnten sich die Probanden an die Wörter besser erinnern, die sie erst in der Zukunft erneut zu sehen bekamen. Das wäre in etwa so, als wenn man sich erst nach einer Prüfung vorbereitet und dennoch besteht.

Daryl Bem gab die Protokolle und die Software der Versuche frei und forderte die wissenschaftliche Gemeinschaft auf, seine Versuche zu wiederholen. Dies tat der Skeptiker Christopher French. Der Wissenschaftler leitet die Anomalistic Psychology Research Unit der University of London. French tat sich mit zwei weiteren Forschergruppen zusammen und nahm sich das Wörter-Experiment vor. Keine der drei Gruppen konnte den Effekt von Bem replizieren. Eine Widerlegung der ursprünglichen Arbeit ist das zwar nicht, aber den Wissenschaftlern ist eine Reihe von Unregelmäßigkeiten in der statistischen Auswertung von Bems Arbeit aufgefallen.

Doch es erwies sich als Problem, die negativen Ergebnisse zu veröffentlichen. Zunächst versuchte es French bei dem Journal of Personality and Social Psychology , das die Originalstudie veröffentlicht hatte, doch der zuständige Redakteur wimmelte ihn mit der Begründung ab, dass man keine Wiederholungsstudien veröffentliche. Dieselbe Antwort bekamen die Forscher bei Science Brevia und Psychological Science .

Erst im vierten Anlauf, beim British Journal of Psychology , wurde die Studie überhaupt zur Begutachtung von Experten zugelassen. Doch einer der zwei Gutachter hatte Einwände. Die negative Einstellung der als Skeptiker bekannten Wissenschaftler hätte womöglich die Ergebnisse beeinflusst, die Forscher sollten die Versuche nochmal von einem der Parapsychologie gütig gestimmten Wissenschaftler wiederholen lassen. Es stellte sich heraus, dass Daryl Bem dieser Gutachter war.

"Ich mache Bem dafür keine Vorwürfe", sagt French. "Es wundert mich eher, dass der zuständige Redakteur hier keinen Interessenkonflikt gesehen hat." Erst im März konnte die Studie schließlich veröffentlicht werden, beim Onlinejournal Plos One .

Mittlerweile hat eine Diskussion unter Psychologen über die Forschungsmethoden des Feldes begonnen. "Man fragt sich, was sonst noch alles durchgewinkt wird", sagt French. Denn der Skeptiker ist der Meinung, dass Bems Studie sich einer in der Psychologie verbreiteten Arbeitsweise bedient: Man knebelt die Daten so lange, bis sie ein falsches Geständnis ablegen. Joseph Simmons hat das Prinzip auf die Spitze getrieben und kürzlich ein absichtlich abstruses Experiment veröffentlicht . Es zeigt, dass der Beatles-Song When I’m Sixty-four das Alter der Hörer um eineinhalb Jahre senkt – wenn man die richtige statistische Auswertung nutzt. Zunehmend fordern Psychologen strengere statistische Regeln für das Feld.

Auf PsychFileDrawer laden Forscher Wiederholungsarbeiten hoch

Auch die Schwierigkeit, Wiederholungsstudien zu veröffentlichen, wird mit Sorge betrachtet. So verbleiben irreführende Publikationen unkommentiert in der Fachliteratur. Psychologen machen sich jetzt Gedanken darüber, wie man dem entgegensteuern kann. Da Replikationen für Fachjournals oft nicht attraktiv sind, haben Psychologen im Januar die Seite PsychFileDrawer gegründet, wo Wissenschaftler einfach ihre Wiederholungsexperimente hochladen können.

Die Auseinandersetzung mit diesen Problemen sei äußerst wichtig für die Psychologie und die wissenschaftliche Gemeinschaft überhaupt, glaubt French. Er selbst habe aus Unwissenheit dubiose Statistiken in der Vergangenheit benutzt. "Bems Arbeit ist letztlich sehr wichtig für die Psychologie", sagt der Skeptiker, "wenn auch nicht so, wie er es vorhergesehen hat".

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Leserkommentare
  1. "Keine der drei Gruppen konnte den Effekt von Bem replizieren. Eine Widerlegung der ursprünglichen Arbeit ist das zwar nicht, aber den Wissenschaftlern ist eine Reihe von Unregelmäßigkeiten in der statistischen Auswertung von Bems Arbeit aufgefallen."

    Es wird zu oft vergessen, das eine solche Studie nie einen Beweis liefert sondern nur eine statistische Signifikanz. Lässt sich eine (sogar völlig korrekt ausgeführte) Studie nicht replizieren kann dies ein Hinweis darauf sein, dass das Unwahrscheinliche eingetreten ist und die Studie nicht das korrekte Ergebnis liefert.

    Es ist eigentlich ein Skandal, dass sich Wiederholungsstudien nicht publizieren lassen, vor allem wenn Sie ein anderes Ergebnis liefern.

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    "Auch die Schwierigkeit, Wiederholungsstudien zu veröffentlichen, wird mit Sorge betrachtet. So verbleiben irreführende Publikationen unkommentiert in der Fachliteratur. Psychologen machen sich jetzt Gedanken darüber, wie man dem entgegensteuern kann. "
    Einfach toll!
    Ooohmmmm. Wo gehts zum nächsten Wurmloch?

  2. ...ich weis mit 99.999999% Wahrscheinlichkeit, dass morgen Früh die Sonne im Osten aufgeht und habe mich darauf auch schon vorbereitet ;-)

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    Ich kann sie beruhigen, genau das macht die Sonne nicht. Soviel hab selbst ich im Astronomieunterricht in der Schule mitbekommen.
    Sie scheint im Osten aufzugehen. Die Erde dreht sich jedoch um die Sonne.

    • Bastie
    • 23. Mai 2012 11:27 Uhr

    wie wenig Ahnung diese Wissenschaftler scheinbar von simpler Statistik haben. Wenn man Versuche mit kleinen Probandenzahlen, die Probanden zudem aus den eigenen Studenten gewinnt und dann irgendein Statistikprogramm draufwirft, das man eigentlich nicht versteht, dann kann man alles nachweisen.

    Man muß einfach mehr Mathematik im Studium unterrichten und das Thema auch ernst nehmen. Dazu gehört insbesondere auch ein Verständnis für die Rahmenbedingungen der Statistik.

    Der im Artikel angesprochen Artikel von Simmons, Nelson und Simonsohn ist online frei verfügbar:
    http://pss.sagepub.com/co...

    Wenn das, was dort angeprangert wird, auch nur zum Teil wahr ist, dann müßte man eigentlich die gesamte empirische Arbeit der letzten Jahre in die Tonne kloppen und neue Versuchsreihen starten!

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    Wenn diese Wissenschaftler sich genau an die Regeln für Statistiken halten würden, wie sollen sie dann die Ergebnisse bekommen, die sie brauchen???

    Die Autoren habe auf jeden Fall Ahnung von Statistik. Der Artikel ist nämlich nicht falsch, weil zu wenig Probanden, Studenten als Probanden oder "irgendein" statisches Programm verwendet wurden. Bei Anfängerfehlern wäre die Studie nie durch das Review gekommen. Der Streitpunkt ist ein bisschen komplizierter und hängt auch damit zusammen, das man mit alternativen, auf Bayes beruhenden statistischen Methoden wohl zu anderen Ergebnisses gekommen wäre.

  3. 4. Osten

    Ich kann sie beruhigen, genau das macht die Sonne nicht. Soviel hab selbst ich im Astronomieunterricht in der Schule mitbekommen.
    Sie scheint im Osten aufzugehen. Die Erde dreht sich jedoch um die Sonne.

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    Die Sonne scheint im Osten aufzugehen, weil sich die Erde um sich selbst dreht, und zwar genau einmal in 24 Stunden.

    So hab ichs jedenfalls verstanden ;-)

    Dass die Erde sich um die Sonne dreht, ist für den Sonnenaufgang nicht von Belang. Der Sonnenaufgang kommt durch die Drehung der Erde um ihre eigene Achse zustande. Die Sonne scheint im Osten aufzugehen, wiel die Erde sich nach Osten dreht. Würde sie sich nach Westen drehen, ginge die Sonne im Westen auf.

  4. Die Sonne scheint im Osten aufzugehen, weil sich die Erde um sich selbst dreht, und zwar genau einmal in 24 Stunden.

    So hab ichs jedenfalls verstanden ;-)

    Antwort auf "Osten"
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    Die Erde dreht sich nicht genau einmal um sich selbst in 24h. Die Erde dreht sich in etwas weniger (oder mehr) als 24h um sich selbst. Dann dreht sie sich noch um ein 365.25stel um die Sonne. Beides zusammen macht dann in Summe (oder Differenz) 24h. Hierbei muesste noch genauer ausgefuehrt werden wie das Modell ist, d.h. welche Punkte auf Sonne und Erde betrachtet werden, aber dazu bin ich jetzt zu faul ...

    Wie rums genau ist (Summe oder Differenz) laesst sich bestimmt in der Wikipedia nachschlagen.

  5. "... schließlich sollten Menschen eine besonders gute Fähigkeit entwickelt haben, potenzielle Geschlechtspartner aufzuspüren."

    Wurden die sexuellen Vorlieben der Probanten berücksichtigt? Vielleicht fanden einige Personen das Bild nicht erotisch??? Vielleicht ist 3% Zufall?

    Und dann darf nicht mal eine Wiederholungsstudie veröffentlicht werden?

    Ähm, ja. Sehr seriös das Ganze. ich lege mir jetzt meine Tarotkarten zurecht und überprüfe meine Laune, die ich haben werde wenn ich nach Hause komme...

  6. Dass die Erde sich um die Sonne dreht, ist für den Sonnenaufgang nicht von Belang. Der Sonnenaufgang kommt durch die Drehung der Erde um ihre eigene Achse zustande. Die Sonne scheint im Osten aufzugehen, wiel die Erde sich nach Osten dreht. Würde sie sich nach Westen drehen, ginge die Sonne im Westen auf.

    Antwort auf "Osten"
  7. Es ist mir völlig egal was andere dazu sagen, ich kann davon ausgehen, was mir möglich ist, und das ist eine ausgepräte Medialität, und es ist möglich, in die Zukunft zu sehen.
    Nun . Das ist aber für die meisten Zwecke recht unbrauchbar.

    So zB sehe ich einen gigantischen Finanzcrash auf uns zukommen, ein "Loch", ein Abgrund, der nicht nur die Banken betrifft, sondern auch uns. Weitestgehend. Was das genau bedeutet, ich sehe halt nur Bilder. Wann es kommt? Ich kann es nicht sehen.
    SO! Eine einzige Information, und rein vom Verstand her genommen, ist das von aussen x-beliebig, weil ein Finanzcrash könnte jederzeit im Laufe der Geschichte kommen.

    Aber rein vom Verstand her gesehen, ist es eben von aussen auch nicht zu widerlegen, dass und ob ich diese mediale Wahrnehmung und nicht Einbildung hatte.

    Um eine Zeit zu nennen, auf die ich kam,weil ich die kommenden Monate gewohnheitsmässig medial durchgegangen bin: Juli/August=Crash.

    So. Es ist egal. Was ich wichtig finde, ist diese mediale Gabe in Bezug zu bringen. Es ist eben keine vom Leben losgelöste Sache. Die 1000 Zeilen reichen nicht. Deshalb kurz: Das, womit Medialität funktioniert ist "Energie". Feinstoffliche Wahrnehmungsnenergie. Weiterhin findet diese Energie auf einer Ebene statt, die von vielen lichtvollen Energien mitgetragen wird. Das ist einfach in der Kürze nicht besser zu erklären. Es geht jedenfalls so weit, würde ich meine Gabe für Börsengewinne einsetzen, würde ich die Gabe für eine gewisse Zeit verlieren.

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    • alkyl
    • 23. Mai 2012 12:42 Uhr

    "Weiterhin findet diese Energie auf einer Ebene statt, die von vielen lichtvollen Energien mitgetragen wird. Das ist einfach in der Kürze nicht besser zu erklären."

    Falsch. Es ist ist schlicht gar nicht zu erklären.

    Ist der Lichtkörper da auch irgendwie im Spiel? Es gibt ja genügend Blogs zum Thema. Da wird auch ständig in die Zukunft gesehen, und immer sind wir "ganz kurz" vor wichtigen, gravierenden, tiefgreifenden usw. Änderungen.

    Warum würden Sie Ihre Gabe vorübergehend verlieren, wenn Sie sie für Börsengewinne einsetzen? Entzieht der Arkturische Rat die Lizenz, oder schickt die Galaktische Föderation des Lichts die Inkassoleute vorbei? Oder brennt der Barnum-Detektor durch, wenn man zu konkrete Vorhersagen macht?

    Ich finde es jedenfalls gut, dass Leute wie Daryl Bem diesen Kram untersuchen. Und noch besser, dass andere Wissenschaftler die Studien nachbauen und so zeigen, dass nichts dran ist. Damit wird dieser Parapsychokram als das entlarvt, was er ist: Humbug.

    "Die 1000 Zeilen reichen nicht. Deshalb kurz: Das, womit Medialität funktioniert ist "Energie". Feinstoffliche Wahrnehmungsnenergie. Weiterhin findet diese Energie auf einer Ebene statt, die von vielen lichtvollen Energien mitgetragen wird. Das ist einfach in der Kürze nicht besser zu erklären."
    Ich finde Sie haben die 1000 Zeichen gut genutzt um zu erklaeren, dass man (was das Thema hier angeht) Sie nicht ernstzunehmen braucht.

    habe ich gut verstanden, was Sie sagen wollen. Zukunft vorausfühlen ist natürlich möglich(mehr oder weniger). Aber solche Art Tests wie hier beschrieben werden zu veranstalten, um so etwas zu beweisen, finde ich billig und auch sinnlos. Was die Fähigkeiten unseres Gehirns-unserer gesamten sinnlichen Wahrnehmung betrifft, ist es garnicht möglich, das jemals auf diese Art und Weise aufzudecken und soz. zu katalogisieren. Die Gedankenverknüpfungen, die sich allein durch erlebtes in uns ansammeln, sind unendlich und wachsen in jedem Moment weiter ins Unendliche. Man kann ja schon froh sein, wenn man einen plötzlich aufkommenden Gedanken, ein plötzlich auftauchendes Erinnerungsbild, bis an seinen Ursprung wieder zurückverfolgen kann. Also wenn ich mir selbst die Frage beantworten kann, warum mir jetzt gerade dises oder jenes in den Sinn kam. Da das Prinzip des Lebens, auch wenn wir es nicht bewusst erfassen und erklären können, immer das selbe ist, kann man logischerweise durch Lebenserfahrung z.B. viele Dinge voraussehen oder vorausspüren. Es kommt darauf an, wie stark die Dinge ins Bewusstsein treten und wie gut jemand die Fähigkeit entwickelt hat,logische Schlußfolgerungen für die Zukunft daraus zu ziehen. Aber das ist ja nur ein kleiner Teil von dem, was an unserer Wahrnehmung beschrieben werden kann. Diese Art "evidenzbasierte" wissenschaftliche Tests helfen uns jedenfalls nicht, die Zukunft besser zu bewältigen, egal, mit welchen Themen sie sich beschäftigen!

    Vielen Dank! Ich habe mich herrlich amüsiert. :-)
    „Eine lichtvolle Energie“ habe gar nicht gewusst, dass es neben kinetische, potentieller usw. Auch eine lichtvolle Energie gibt. Oder meinen sie damit einfach die Energie nach der Planckschen Gleichung mit E=h*f?

    Zum Theme Zukunftssehen fallen mir jedoch spontan drei Möglichkeiten ein mit denen man die Zukunft jedoch voraussehen können müsste:

    Erfahrungswerte: Ich kann jetzt schon in die Zukunft sehen und weiß dass ich Sonntag Kopfweh haben werde, weil ich Samstags ausgeh.

    Massiver techn. Aufwand: Theroretisch kann man unter berücksichtigung aller Faktoren die Zukunft „berechnen“. So wäre es zum Bleistift möglich die Lottozahlen vorherzusagen, wenn man die Rechnerleistung und die nötigen Messmittel hat.

    Diese tausend Bücher Methode: Es gibt ein Beispiel welches auf reiner Wahrscheinlichkeitsrechnung beruht. Das bekannteste Beispiel sind die über 9000 Affen an den über 9000 Schreibmaschinen. Ich weiß leider nicht mehr wie die Theorie genau heißt, aber die Zeit hatte mal einen interessantenb Artikel darüber.

    Und zum Thema Statistik möchte ich noch ganz kurz Homer Simpson zitieren: „Die meisten Statistiken sind Quatsch. 97% aller Menschen wissen das.“ :D

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