Verkehrsforschung: Stauforscher tricksen den "Störfaktor Mensch" aus
Kopf aus, Technik an – aus Sicht von Wissenschaftlern wäre das die beste Strategie, Engpässe auf Straßen zu vermeiden.
© Frank Leonhardt/DPA

Stau auf der Autobahn
Detektoren am Straßenrand, Induktionsschleifen in der Fahrbahn, spezielle Fahrzeugflotten und Staumelder – zäh fließender Verkehr hat heutzutage kaum eine Chance, nicht erkannt zu werden. Trotzdem herrscht in deutschen Innenstädten und auf Autobahnen immer wieder Stillstand.
Zwar gibt es inzwischen Navigationsgeräte, die in Echtzeit vor Staus warnen und Umleitungen empfehlen. Doch nicht jeder hört auf die sanfte Stimme aus dem Off. Viele Autofahrer meinen, sie wüssten es besser.
Um das Vertrauen in die Technik zu verbessern, arbeiten Stauforscher an präziseren Warnsystemen, die einkalkulieren, wie der Autofahrer tickt. Michael Schreckenberg von der Universität Duisburg-Essen setzt auf die möglichst genaue Vorhersage der Fahrzeit. "Wann komme ich an meinem Ziel an? Das ist doch das, was ich wissen will", sagt der Mitentwickler des Nagel-Schreckenberg-Modells, einer Simulationsmethode für Staus.
- Stauforschung
Stauforschung beruht auf Daten, die von stationären Detektoren und inzwischen auch verstärkt durch vom Fahrzeug gesendete Informationen basieren. "Auf dieser Grundlage wird die Verkehrslage sowie die Dynamik der Staus geschätzt", sagt der Verkehrsdymaniker Martin Treiber. Das geschieht anhand von Verkehrsflussmodellen, für die es zwei unterschiedliche Philosophien gibt: Makroskopische Modelle beschreiben den Verkehrsfluss als "Fluss" mit Variablen wie Verkehrsdichte und Verkehrsstärke. "Mikroskopische" Modelle hingegen beschreiben die Bewegungen und das Verhalten der einzelnen Fahrer.
- Ursachen von Stau
-
Laut Martin Treiber sind drei "Zutaten" für einen Stau erforderlich:
1. Ein hohes Verkehrsaufkommen auf der Straße
2. Eine Engstelle oder Störstelle auf der Straße. Das kann eine Baustelle, ein Unfall – auch auf der Gegenfahrbahn, Autobahnkreuze, Kurven, Steigungen oder etwa eine verringerte Anzahl an Fahrstreifen sein.
3. Störungen im Verkehsfluss selbst - Gegenmaßnahmen
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"Kennt man die Ursachen des Staus, lassen sich daraus zugleich Ansatzpunkte für die Verkehrsoptimierung ableiten", sagt Treiber.
Demnach ist es sinnvoll, antizyklisches Fahrverhalten zu fördern oder das Verkehrsmittel zu wechseln. Weitere Instrumente, um Staus zu vermeiden, sind gleitende Arbeitszeiten, verschiedene Anfangszeiten für Schulferien oder die Einführung einer zeitabhängigen City-Maut. "Ziel ist es, den Verkehsfluss räumlich, zeitlich und in seiner inneren Struktur so weit wie möglich zu homogenisieren", sagt Treiber. Dabei können auch technische Maßnahmen helfen, wie etwa variable Tempolimits.
Solche Modelle simulieren das wahrscheinlichste Verhalten der Autofahrer in allen möglichen Situationen. Für jeden Autofahrer-Typen sind Verhaltensmuster programmiert. "Der Mainstream verhält sich unauffällig, aber es gibt eine Minderheit, die nahezu ständig auf dem Gaspedal steht oder oft die Spur wechselt – und diese Minderheit kann Staus verursachen", sagt Schreckenberg.
Beschleunigen, abbremsen, Spur wechseln, all diese Handlungsmöglichkeiten bezieht das Modell ein. Es berücksichtigt sogar, ob der einzelne Fahrer davon ausgeht, dass der Vordermann gleich bremsen oder beschleunigen wird. Besonders häufig bilden sich Staus an Autobahn-Auffahrten, wo der Verkehr nicht steht, aber zäh fließt. "Seit diesem Jahr können unsere Simulationen auch das abbilden", berichtet Schreckenberg.
Wie eine solche Simulation in der Realität aussieht, zeigt ein Verkehrsprojekt für die Autobahnen in NRW, das inzwischen seit 1998 läuft. 20.000 bis 200.000 Menschen rufen täglich die Seite der Verkehrsprognose ab, die das Team des Forschers programmiert hat. Dort können sich Autofahrer neben aktuellen Baustellen und Engpässen auch anzeigen lassen, wo in 30 oder 60 Minuten aller Voraussicht nach ein Stau entstehen wird. "Derzeit arbeiten wir daran, diese Simulation auch über das Handy abrufbar zu machen, und an einer weiteren Version für LKW-Verkehr", sagt Schreckenberg.







Man muß nur die Geschwindigkeit etwas reduzieren, dann enstehen auch weniger Staus. Aber das will hier keiner lesen.
Zumal die Staus und Unfälle fast immer an den gleichen Stellen erscheinen.
Wenn an Einfahrten oder Kreuzungen derjenige mit der schlechteren Übesicht die Vorfahrt hat, fließt der Verkehr auch viel flüssiger.
Dann müssen die anderen aber vom Gas runter.
Und wenn dann tatsächlich ein paar Staus weniger entstehen, wird wieder mehr Auto gefahren, dann fängt alles wieder von Vorne an.
Im Grunde ist das doch nur eine Beschäftigungstherapie für die Wissenschaft und Subventionsverwalter.
Es will halt keiner anfangen die tägliche Völkerwanderung einzuschränken.
... oder man sollte es einfach, wie in Amerika machen, dort gibt es an jede Autobahnauffahrt eine Ampelschaltung, die aktiviert wird, wenn auf dem Highway ein Stau ist.
Dadurch kommen immer nur einige wenige Fahrzeuge neu auf den Highway, damit dessen Fluss nicht gestört wird.
Wenn die Autofahrer im Stau noch halbwegs rational denken, dann bleiben sie auf ihren Spuren, fahren angemessen im Vergleich zum Verkehrsfluss und lassen "Stauraum" frei, damit sich andere einfädeln können, bzw man diesen Raum nutzen kann um bei Stockungen wieder dichter aufzufahren.
Btw, in Köln wird auf der A3 schon es ähnlich praktiziert, mit den Geschwindigkeitsreduzierungen vor dem Stau.
Diese Tipps sind inbesondere für Staus durch zu hohes Verkehrsaufkommen!
In urbanen Gegenden würde schon ein kostenloser ÖPNV und Vorrang für Bus & Strassenbahnen, durch extra Spuren, Ampelschaltungen, etc helfen!
Sie fahren wohl nicht häufig Auto oder?
Gerade nach ihrer Denke müssen bei unseren tollen Endlosbaustellen die Staus lediglich am Beginn der Baustellen sein. Sie ziehen sich aber in der Regel durch. Besonders prickelnd ist es, wenn dann irgendwo in der Baustelle eine Auf- oder Abfahrt ist. Gerade Tempo 60 ist bei höherem Verkehrsaufkommen ein absoluter Staugarant. Runterregulieren auf Schrittgeschwindigkeit hilft da auch nicht weiter.
... oder man sollte es einfach, wie in Amerika machen, dort gibt es an jede Autobahnauffahrt eine Ampelschaltung, die aktiviert wird, wenn auf dem Highway ein Stau ist.
Dadurch kommen immer nur einige wenige Fahrzeuge neu auf den Highway, damit dessen Fluss nicht gestört wird.
Wenn die Autofahrer im Stau noch halbwegs rational denken, dann bleiben sie auf ihren Spuren, fahren angemessen im Vergleich zum Verkehrsfluss und lassen "Stauraum" frei, damit sich andere einfädeln können, bzw man diesen Raum nutzen kann um bei Stockungen wieder dichter aufzufahren.
Btw, in Köln wird auf der A3 schon es ähnlich praktiziert, mit den Geschwindigkeitsreduzierungen vor dem Stau.
Diese Tipps sind inbesondere für Staus durch zu hohes Verkehrsaufkommen!
In urbanen Gegenden würde schon ein kostenloser ÖPNV und Vorrang für Bus & Strassenbahnen, durch extra Spuren, Ampelschaltungen, etc helfen!
Sie fahren wohl nicht häufig Auto oder?
Gerade nach ihrer Denke müssen bei unseren tollen Endlosbaustellen die Staus lediglich am Beginn der Baustellen sein. Sie ziehen sich aber in der Regel durch. Besonders prickelnd ist es, wenn dann irgendwo in der Baustelle eine Auf- oder Abfahrt ist. Gerade Tempo 60 ist bei höherem Verkehrsaufkommen ein absoluter Staugarant. Runterregulieren auf Schrittgeschwindigkeit hilft da auch nicht weiter.
... oder man sollte es einfach, wie in Amerika machen, dort gibt es an jede Autobahnauffahrt eine Ampelschaltung, die aktiviert wird, wenn auf dem Highway ein Stau ist.
Dadurch kommen immer nur einige wenige Fahrzeuge neu auf den Highway, damit dessen Fluss nicht gestört wird.
Wenn die Autofahrer im Stau noch halbwegs rational denken, dann bleiben sie auf ihren Spuren, fahren angemessen im Vergleich zum Verkehrsfluss und lassen "Stauraum" frei, damit sich andere einfädeln können, bzw man diesen Raum nutzen kann um bei Stockungen wieder dichter aufzufahren.
Btw, in Köln wird auf der A3 schon es ähnlich praktiziert, mit den Geschwindigkeitsreduzierungen vor dem Stau.
Diese Tipps sind inbesondere für Staus durch zu hohes Verkehrsaufkommen!
In urbanen Gegenden würde schon ein kostenloser ÖPNV und Vorrang für Bus & Strassenbahnen, durch extra Spuren, Ampelschaltungen, etc helfen!
Solche Systeme gibt es hier in NRW auch, Stichwort "Zuflusskontrolle". Das Problem: Niemand hält sich an die Ampel, die Leute brettern bei rot drüber und stehen nach 150 Metern am Ende des Beschleunigungsstreifens im Stau. Die Mentalität: "Warum soll ausgerechnet ich warten?". Dieses Problem wird sich niemals lösen lassen, da sich bei vielen Menschen Egoismus und Dummheit in schlechtmöglichster Variante kreuzen.
Die Leute halten sich auch an die Geschwindigkeitsreduzierungen vor dem Stau... LOL Bei 60 fahren die munter mit mehr als 100 Sachen schnellstmöglich in den Stau rein. Wer sich an die Begrenzung hält, ist sogar noch der Dumme, weil er dann im Stau noch weiter hinten steht.
Die meisten sind einfach zu blöd für Stauvermeidung, sind schon bei simplen Reißverschlüssen überfordert.
Solche Systeme gibt es hier in NRW auch, Stichwort "Zuflusskontrolle". Das Problem: Niemand hält sich an die Ampel, die Leute brettern bei rot drüber und stehen nach 150 Metern am Ende des Beschleunigungsstreifens im Stau. Die Mentalität: "Warum soll ausgerechnet ich warten?". Dieses Problem wird sich niemals lösen lassen, da sich bei vielen Menschen Egoismus und Dummheit in schlechtmöglichster Variante kreuzen.
Die Leute halten sich auch an die Geschwindigkeitsreduzierungen vor dem Stau... LOL Bei 60 fahren die munter mit mehr als 100 Sachen schnellstmöglich in den Stau rein. Wer sich an die Begrenzung hält, ist sogar noch der Dumme, weil er dann im Stau noch weiter hinten steht.
Die meisten sind einfach zu blöd für Stauvermeidung, sind schon bei simplen Reißverschlüssen überfordert.
Letztendlich dienen solche Forschungen nur als Rechtfertigung ein allegemeines Tempolimit zu verhindern.
Als Verkaufsargument für technische Spielereien ist das auch hervorragend geeignet.
Ein allgemeines Tempolimit ist eigentlich eine sehr vernünftige Idee. Aber viele tun so, als wäre das ein vom Teufel persönlich ausgekochter Plan zur Einengung des vermeintlich grundgesetzlich garantierten Bleifußes.
Ein allgemeines Tempolimit ist eigentlich eine sehr vernünftige Idee. Aber viele tun so, als wäre das ein vom Teufel persönlich ausgekochter Plan zur Einengung des vermeintlich grundgesetzlich garantierten Bleifußes.
Oftmals würde es auch helfen, wenn die Autobahnen über eine oder zwei Spuren mehr verfügen. Nachdem die Vorkommentatoren Amerika bereits als Vorbild erwähnt haben, kann ich mich dem nur anschließen. Dort gibt es an den kritischen Punkten deutlich mehr Fahrbahnen als in Deutschland.
Oftmals würde es auch helfen, wenn die Autobahnen über eine oder zwei Spuren mehr verfügen.
Und was ist an dieser Lösung jetzt einfach? Der Ausbau einer Autobahn wird nicht mal eben erledigt, sondern erfordert mitunter jahrelange Überlegung und Planung.
Ein mehr an Spuren vermeidet keine Staus!
siehe
http://www.inrix.com/scor...
http://www.zukunft-mobili...
Dieser Gedanke ist ein gern gemachter Fehler nach dem Motto "Viel hilft viel", aber wie bei fast allen ähnlich gelagerten Problemen hilft das hier meist nicht.
Ein generelles Tempolimit würde da schon mehr helfen.
Oftmals würde es auch helfen, wenn die Autobahnen über eine oder zwei Spuren mehr verfügen.
Und was ist an dieser Lösung jetzt einfach? Der Ausbau einer Autobahn wird nicht mal eben erledigt, sondern erfordert mitunter jahrelange Überlegung und Planung.
Ein mehr an Spuren vermeidet keine Staus!
siehe
http://www.inrix.com/scor...
http://www.zukunft-mobili...
Dieser Gedanke ist ein gern gemachter Fehler nach dem Motto "Viel hilft viel", aber wie bei fast allen ähnlich gelagerten Problemen hilft das hier meist nicht.
Ein generelles Tempolimit würde da schon mehr helfen.
...wenn immer alle nach dem Überholen wieder rechts einscheren würden!
Leider tun sie es nicht. Warum gibts dafür keine Erinnerungsschilder?
Wer beim Überholen bei hohem Verkehrsaufkommen Nachfolgende zum Bremsen zwingt, der kann davon ausgehen, daß er, wenn er wieder nach rechts fährt, von einer endlosen Kolonne derer überholt wird, denen er vorher im Weg gestanden hat.
Er wird also absehbar lange keine Gelegenheit mehr haben, erneut nach links zu kommen. Also bleibt er gleich links.
Paradoxerweise zwingt das Rechtsfahrgebot geradezu zum Linksbleiben.
Ich glaube, man wird nicht umhinkommen, das Rechtsfahrgebot auf Autobahnen aufzuheben, zumindest in Bereichen mit Tempolimit 120 oder weniger. Nur dann werden alle Spuren gleichmäßig ausgelastet, und "Überholstaus" ganz links lösen sich auf.
Schilder werden da nicht helfen. Wer das Rechtsfahrgebot ignoriert, wird sich kaum durch Schilder dazu bringen lassen, die Überholspur freizugeben.
...Sie schreiben:
"Warum gibts dafür keine Erinnerungsschilder?"
Ich könnte Ihnen durchaus zustimmen. Leider würde das aber den Schilderwald noch unübersichtlicher machen. Allerdings könnte man auf Autobahnen die Aufhebung der Gescheindigkeitsbegrenzung meiner Meinung nach auch beidseitig aufstellen. Befindet man sich am Ende einer 120km/h Zone auf dem Überholstreifen um eine LKW Kolonne mit bis dahin vorschriftsmäßigen 120km/h, wird das Schild, das die 120er Zone beendet und sich nur am rechten Straßenrand befindet, von den LKW verdeckt. Man fährt dann Kilometerlang mit vermeintlich vorschriftsmäßigen 120 weiter und wird zum Verkehrshindernis und womöglich selber zu einer Stauursache. Wohl dem, der ein Navi hat, bei dem die aktuell zulässige Höchstgeschwindigkeit mit angezeigt wird.
Ich überhole nicht, um dann nach rechts einzuscheren, und mich von der ganzen Meute Überholter wieder überholen zu lassen.
Ausserdem sollten die Schleicher die plötzlich vor einem ausscheren um einen mit 80 km/h fahrenden LKW mit 82,5 km/h überholen absolutes Autobahnverbot erhalten. Diese Fahrer sind schlimmer als ein paar Raser.
Hinzufügen möchte ich das ich in meinem Berufsleben (30 Jahre Aussendienst)
2,2 Mio km gefahren habe, und das Unfallfrei,.
Wer beim Überholen bei hohem Verkehrsaufkommen Nachfolgende zum Bremsen zwingt, der kann davon ausgehen, daß er, wenn er wieder nach rechts fährt, von einer endlosen Kolonne derer überholt wird, denen er vorher im Weg gestanden hat.
Er wird also absehbar lange keine Gelegenheit mehr haben, erneut nach links zu kommen. Also bleibt er gleich links.
Paradoxerweise zwingt das Rechtsfahrgebot geradezu zum Linksbleiben.
Ich glaube, man wird nicht umhinkommen, das Rechtsfahrgebot auf Autobahnen aufzuheben, zumindest in Bereichen mit Tempolimit 120 oder weniger. Nur dann werden alle Spuren gleichmäßig ausgelastet, und "Überholstaus" ganz links lösen sich auf.
Schilder werden da nicht helfen. Wer das Rechtsfahrgebot ignoriert, wird sich kaum durch Schilder dazu bringen lassen, die Überholspur freizugeben.
...Sie schreiben:
"Warum gibts dafür keine Erinnerungsschilder?"
Ich könnte Ihnen durchaus zustimmen. Leider würde das aber den Schilderwald noch unübersichtlicher machen. Allerdings könnte man auf Autobahnen die Aufhebung der Gescheindigkeitsbegrenzung meiner Meinung nach auch beidseitig aufstellen. Befindet man sich am Ende einer 120km/h Zone auf dem Überholstreifen um eine LKW Kolonne mit bis dahin vorschriftsmäßigen 120km/h, wird das Schild, das die 120er Zone beendet und sich nur am rechten Straßenrand befindet, von den LKW verdeckt. Man fährt dann Kilometerlang mit vermeintlich vorschriftsmäßigen 120 weiter und wird zum Verkehrshindernis und womöglich selber zu einer Stauursache. Wohl dem, der ein Navi hat, bei dem die aktuell zulässige Höchstgeschwindigkeit mit angezeigt wird.
Ich überhole nicht, um dann nach rechts einzuscheren, und mich von der ganzen Meute Überholter wieder überholen zu lassen.
Ausserdem sollten die Schleicher die plötzlich vor einem ausscheren um einen mit 80 km/h fahrenden LKW mit 82,5 km/h überholen absolutes Autobahnverbot erhalten. Diese Fahrer sind schlimmer als ein paar Raser.
Hinzufügen möchte ich das ich in meinem Berufsleben (30 Jahre Aussendienst)
2,2 Mio km gefahren habe, und das Unfallfrei,.
Da muss ich widersprechen. Mit den heutigen technischen Möglichkeiten isses peinlich, wie oft man, grade in Städten, stehen muss. Eine "grüne Welle" wird abgelehnt, weil man dann schneller ist und der Verkehr zunimt. Andererseits sollen die Autos sparsamer werden, und ich möcht nicht wissen, wie viel Resourcen draufgehen und auch Belastungen für Anwohner durch bescheuert geschaltete Ampeln entstehen. Andererseits sollen alle Autos sparsamer werden... sieht hier niemand den Irrsinn? Was bringt mir der ÖPNV, wenn ich mit dem Auto 25 statt 75 Minuten zur Arbeit brauche, und ja, es geht hier um ne Strecke innerhalb eines Ballungsgebietes... und natürlich sind Busse auch von den tollen Ampelschaltungen betroffen.
Es ist nur richtig die Möglichkeiten der Technik zu nutzen, das einseitige Benachteiligen von Individualverkehr wird Niemanden dazu bringen Bus oder Bahn zu fahren! Dazu muss das Angebot des OPNV verbessert werden. Aber das würde wohl Geld kosten, wobei, manchmal würde es einfach reichen Linien um eine Haltestelle zu verlängern, oder den Takt aufeinander abzustimmen. Wer Auto fährt wegen 5 Minuten Zeitersparnis, dem ist eh nicht zu helfen.
Wer beim Überholen bei hohem Verkehrsaufkommen Nachfolgende zum Bremsen zwingt, der kann davon ausgehen, daß er, wenn er wieder nach rechts fährt, von einer endlosen Kolonne derer überholt wird, denen er vorher im Weg gestanden hat.
Er wird also absehbar lange keine Gelegenheit mehr haben, erneut nach links zu kommen. Also bleibt er gleich links.
Paradoxerweise zwingt das Rechtsfahrgebot geradezu zum Linksbleiben.
Ich glaube, man wird nicht umhinkommen, das Rechtsfahrgebot auf Autobahnen aufzuheben, zumindest in Bereichen mit Tempolimit 120 oder weniger. Nur dann werden alle Spuren gleichmäßig ausgelastet, und "Überholstaus" ganz links lösen sich auf.
Ich war selbst von dem fehlenden Rechtsfahrgebot in den USA begeistert. Dann wurde mir aber klar, dass es dort nur funktioniert, weil die Straßen dort 5-6 Spuren haben und man immer eine freie Spur zum Vorbeifahren findet. Bei zwei Spuren kann es aber nicht funktionieren, da die Straße dann regelmäßig verstopft wäre.
Auch in den USA wird man auf den überregionalen Autobahnen, die nur zwei Spuren haben, durch Schilder aufgefordert, rechts zu fahren.
Inwiefern zwingt das Rechtsfahrgebot zum Linksbleiben? Wenn die Leute nicht rechts fahren müssen, sondern links bleiben dürfen, kann trotzdem niemand überholen. Man müsste schon das Rechtsüberholen freigeben, wie es bei Kolonnenbildung bis 80 km/h jetzt schon erlaubt ist. Wenn man auch bei 130 noch rechts überholen dürfte, wäre es egal, ob jemand links oder rechts fährt, jeder könnte dran vorbeiziehen, sofern auf mindestens einer Spur Platz nach vorn ist.
Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass das kommt, weil es den Verkehr zu unübersichtlich macht und bei höheren Geschwindigkeiten mehr schwere Unfälle verursachen dürfte.
Ich war selbst von dem fehlenden Rechtsfahrgebot in den USA begeistert. Dann wurde mir aber klar, dass es dort nur funktioniert, weil die Straßen dort 5-6 Spuren haben und man immer eine freie Spur zum Vorbeifahren findet. Bei zwei Spuren kann es aber nicht funktionieren, da die Straße dann regelmäßig verstopft wäre.
Auch in den USA wird man auf den überregionalen Autobahnen, die nur zwei Spuren haben, durch Schilder aufgefordert, rechts zu fahren.
Inwiefern zwingt das Rechtsfahrgebot zum Linksbleiben? Wenn die Leute nicht rechts fahren müssen, sondern links bleiben dürfen, kann trotzdem niemand überholen. Man müsste schon das Rechtsüberholen freigeben, wie es bei Kolonnenbildung bis 80 km/h jetzt schon erlaubt ist. Wenn man auch bei 130 noch rechts überholen dürfte, wäre es egal, ob jemand links oder rechts fährt, jeder könnte dran vorbeiziehen, sofern auf mindestens einer Spur Platz nach vorn ist.
Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass das kommt, weil es den Verkehr zu unübersichtlich macht und bei höheren Geschwindigkeiten mehr schwere Unfälle verursachen dürfte.
Solche Systeme gibt es hier in NRW auch, Stichwort "Zuflusskontrolle". Das Problem: Niemand hält sich an die Ampel, die Leute brettern bei rot drüber und stehen nach 150 Metern am Ende des Beschleunigungsstreifens im Stau. Die Mentalität: "Warum soll ausgerechnet ich warten?". Dieses Problem wird sich niemals lösen lassen, da sich bei vielen Menschen Egoismus und Dummheit in schlechtmöglichster Variante kreuzen.
. . .A 40 in Betrieb. Und? Halten sich die Leute an den Rot/Grün Rythmus, ensteht ein Stau auf den Zufahrten bis hin zu den innerstädtischen Strasse. Also, der Stau wird nur verlagert. Ich weiß auch gar nicht was dieses Thema immer diskutiert wird. Wenn ich im Individualvekehr so fahren soll, das alle das gleiche machen, nun, wo habe ich das schon jetzt? In der Eisenbahn, da sitze ich drin und das Verkehrsmittel wird geleitet. Individualverkehr und totale Verhaltenskontrolle, das geht nicht zusammen.
. . .A 40 in Betrieb. Und? Halten sich die Leute an den Rot/Grün Rythmus, ensteht ein Stau auf den Zufahrten bis hin zu den innerstädtischen Strasse. Also, der Stau wird nur verlagert. Ich weiß auch gar nicht was dieses Thema immer diskutiert wird. Wenn ich im Individualvekehr so fahren soll, das alle das gleiche machen, nun, wo habe ich das schon jetzt? In der Eisenbahn, da sitze ich drin und das Verkehrsmittel wird geleitet. Individualverkehr und totale Verhaltenskontrolle, das geht nicht zusammen.
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