Flut in Russland : Wie nach einem Tsunami

Russland kämpft mit den Folgen der schlimmsten Flutkatastrophe der vergangenen Jahrzehnte. Eine Welle verwüstete Teile von Krymsk, wo Überlebende nun Hab und Gut suchen.

Die Menschen schliefen, als das Wasser durch die Straßen der Stadt Krymsk donnerte. Auf seinem Weg rissen die Fluten Häuser, Bäume und Fahrzeuge mit. Mindestens 170 Menschen starben, mehr als 12.000 sind nun obdachlos. Nach heftigen Regengüssen, die in Stunden Wassermengen generierten, wie sonst in mehreren Wochen, ging die Schwarzmeerregion Krasnodar unter. Das Wasser des Flusses Kuban trat über die Ufer und traf Krymsk am schlimmsten. Die Rettungskräfte waren hoffnungslos überfordert. Nach der Flutwelle sind vielerorts nur noch Trümmer zu sehen.

Anzeige

Stellenangebote in Wissenschaft & Lehre

Entdecken Sie Jobs mit Perspektive im ZEIT Stellenmarkt.

Job finden

Kommentare

1 Kommentar Kommentieren