AstronomieSonnensturm richtet bisher keinen Schaden an

Ein Teilchensturm von der Sonne hat die Erde getroffen. Strom- und Handynetze könnten beeinträchtigt werden, möglicherweise sind Polarlichter zu sehen. von dpa

Eine Satellitenaufnahme eines Sturms auf der Sonne

Eine Satellitenaufnahme eines Sturms auf der Sonne  |  © NASA/dpa

Ein angekündigter Sonnensturm hat die Erde erreicht , ohne Satelliten der europäischen Weltraumbehörde Esa zu beschädigen. "Im Moment sieht es so aus, als hätten wir es ganz gut überstanden", sagte Markus Landgraf vom Esa-Satellitenkontrollzentrum Esoc in Darmstadt am Samstag.

Nach einer Eruption auf der Sonne war ein Teilchensturm auf die Erde zugerast. Dessen Geschwindigkeit habe zunächst 1.500 Kilometer pro Sekunde betragen, in Erdnähe sollte er nur rund 800 Kilometer pro Sekunde schnell sein. Vor allem in Norddeutschland könnten daher am Abend und in den kommenden Tagen bei klarem Wetter Polarlichter zu beobachten sein.

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Das Handynetz könnte beeinträchtigt sein

Ausgestanden ist der Sturm allerdings noch nicht ganz: "So ein Phänomen dauert ein paar Tage und bringt das Magnetfeld mächtig in Schwingung", sagte Landgraf. Der Sturm hatte sich bereits am Donnerstag von der 150 Millionen Kilometer entfernten Sonne gelöst.

Während die Satelliten keine Schäden erlitten haben, könnten Stromnetze und Handy-Verbindungen in den kommenden Tagen durchaus noch beeinträchtigt werden, schränkte Landgraf ein. "Stromnetze reagieren mehr auf das Erdmagnetfeld, und das ist ja gerade erst dabei, sich zu rekonfigurieren."

Vor neun Jahren hatte ein solcher Sturm unter anderem zu einem mehrstündigen Stromausfall in Schweden geführt. Zudem fiel der europäische Flugradar aus, über 60 Flüge in den USA mussten verschoben werden und der Forschungssatellit Midori 2 ging kaputt.

Eher kleinerer Sonnensturm

Der aktuelle Sonnensturm war ein eher kleiner. Die Forscher gaben seiner geomagnetischen Intensität den Rang G2 auf der Skala von G1 (am schwächsten) bis G5 (am stärksten).

"Es ist nicht so, dass wir hier alle in Alarmstimmung herumlaufen", sagte Landgraf. Dennoch werde die Sonnenaktivität in den kommenden Jahren zunehmen: "Wir sind auf dem Weg zu einem Maximum, die Sonne ist derzeit sehr aktiv." Die Sonnenaktivität schwankt im Rhythmus von etwa elf Jahren und nimmt seit 2010 wieder zu. Grund für die Schwankungen ist der Rhythmus des Gastransports in den Außenschichten der Sonne.

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Leserkommentare
  1. Ich spüre aber was, und bei Facebook hat sich die erste Gruppe von Sonnengeschädigte, gebildet.Erst mal ist es heute nicht so hell wie gestern, die Vögel fliegen heute andere Flugrotation, und mir wird ständig heiß und kalt. Außerdem hab ich sonnst immer auf mein Handy son seuseln, was heute nicht ist, ich find schon das irgendwas ganz anders heute ist, also ich bin son früherkenner, ihr merkt es warscheinlich erst wieder morgen oder nächste woche. Den link zur Facebook gruppe findet ihr unter:WWW.facebook.de

  2. Wie die NASA meldet, trifft heute gegen Abend ein sogenannter X-Flare auf die Erde und beeinflusst unser Magnetfeld. Nur werden wir heute nicht die eigentliche Wirkung dieses Sonnensturms spüren. Nächste Woche vom 18. - 20. Juli bekommen wir erst die Gewalt dieser Sonnen-Eruption Nr. 1520 mit voller Breitseite ab. Die Sonne wird am 18. bis 20.07. noch einmal stärker ausholen und damit die magnetische Welt der Erde sehr stark beeinträchtigen. Diese Energie zielt einzig und allein auf die magnetischen sowie elektrodynamischen Vorgänge im Inneren der Erde, wo sich die Magnetfeldlinien bilden, die dann den magnetischen Nord- und Südpol ausbilden. Die Sonneneinstrahlung dient auch dazu, die Vielzahl von kleinen Nordpolen wieder zusammenzuführen und eine andere Struktur vorzubereiten.

    Das könnte zu “inneren Unruhen” in der Erde führen, die sich in der Bewegung der Kontinentalplatten äußern, was sich wiederum in plötzlichen Erdbeben und Vulkanausbrüchen äußern kann.

    Eine Reihe von Menschen wird diese Magnetfeldbeeinflussung merken, weil eine gewisse Desorientierung stattfindet.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    belegt das einen der vorderen Plätze. Aber noch führen die "mutierten Neutrinos". Also: Dran bleiben.

    Dies wird ja sowieso bald umgedreht.
    Warum haben wir ein Magnetfeld, weil der Eisenkern der Erde sich ständig dreht, wie ein Dynamo.

    .... scheint sich bei manchen Menschen schon eine gewisse Desorientierung und innere Unruhe deutlich abzuzeichnen.

    Könnte man das, wenn es schlimmer wird, auch geistige Verwirrung nennen? Muss ich um meine Mentalität, was immer Forist # 6 auch damit meint, fürchten? Was soll erst die Zeit vom 18. bis 20. Juli bringen, dann, wenn es erst richtig schlimm werden wird? Drehen dann alle so richtig durch?

    @ #6 Grundgesetz: Bitte verlinken Sie doch die von Ihnen erwähnten Studien. Ich würde sie gern lesen. Falls in in Fremdsprachen, kann ich auch. Selbst wenn man sich auf Nostradamus berufen sollte, mich interessiert alles. Gibt es auf YouTube dazu auch Filmchen? Vielleicht auch von Herrn Dieter Broers?

    So, ein fröhliches (und lustiges) Wochenende ist sicher. Aber bitte: Links zu entsprechenden Quellen posten! Danke.

    Wie ich mit meinem Kommentar bereits angekündigt habe, haben sich die Auswirkungen des Sonnenfleckens 1520 und des dazu gehörigen Sonnensturms erwartungsgemäß ereignet.

    http://www.youtube.com/wa...

    • y4rx
    • 14. Juli 2012 19:51 Uhr

    Zumindest nicht heute. Das war ein X1. Lustig wird es erst ab X5.......

  3. belegt das einen der vorderen Plätze. Aber noch führen die "mutierten Neutrinos". Also: Dran bleiben.

  4. Dies wird ja sowieso bald umgedreht.
    Warum haben wir ein Magnetfeld, weil der Eisenkern der Erde sich ständig dreht, wie ein Dynamo.

  5. Es hat auch mentale Auswirkungen.
    Einerseits ist es Stress, andererseits aber durchaus energetische Anregung. Mentale Anregung. Das Magnetfeld, so haben Studien ergeben, ist in einem engen Zusammenhang, wie wir denken und auf was wir uns beziehen.

    In Russland zB ist das Magnetfeld seit langen Zeiten sehr stark ausgprägt. In Kalifornien wenig.
    In Russland , so die Studie und so weit ich es in Erinnerun habe, gab es zB keine gelungene Revolution, und kaum Innovation, und man hat immer den Eindruck, man beriefe sich auf das, was gestern war.
    Es ist damit ein gewisser Mut infrage gestellt, umso mehr man der Tradition verhaftet ist. Und Mut ist nötig für Neues.

    in Kalifornien kam die It Branche empor. Das war ein Zentrum und ist ein Zentrum für die Entwicklung des Computers. Heute vielleicht nicht mehr wie früher. Dort gibt es Hollywood. Der ganze neue Film, fand dort ab 1930 Verbreitung. Man probierte es aus, und entdeckte, was eine Geschichte ausmachte: Ganz neue Filmideen waren nötig. Aber es gibt nie genug Handlungen. Es gibt gibt 20 Genres, und dann kann um zu gefallen eine Geschichte nur noch so erzählt werden, dass man etwas neues eingibt.

    Ich finde diese Auswirkung zwischen Magnetfeld und Mentalität sehr interessant.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    kommt von irgendwo noch größerer Unfug her.

  6. Laut Forschung ist das Magnetfeld der Erde in Russland stark, und in Kalifornien schwach.

    Und wenn das Magnetfeld der Erde einen Sonnensturm aushalten muss, schwächt sich dieses Magnetfeld vorübergehend. Und wir werden mental flexibler.

  7. kommt von irgendwo noch größerer Unfug her.

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  • Quelle ZEIT ONLINE, dpa
  • Schlagworte Sonne | Wetter | Schweden | USA | Darmstadt
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