MilliardenprojektNasa meldet erfolgreiche Curiosity-Landung auf dem Mars

Der Roboter Curiosity ist mit einem vollautomatischen Manöver auf dem Roten Planeten gelandet. Erste Bilder erreichten die Erde. Nun soll die Maschine nach Wasser suchen.

Der Roboter Curiosity ist sicher auf dem Mars angekommen. Das Fahrzeug funkte nach Angaben der Nasa bereits erste Bilder zur Erde. Auf den sehr gering aufgelösten Fotos ist der Horizont des Planeten zu sehen und viel Staub, den der Rover bei seiner Landung aufwirbelte. im Kontrollzentrum der US-Weltraumbehörde brach Jubel aus – minutenlang umarmten sich die Forscher.

Das Fahrzeug mit einem Gewicht von 900 Kilogramm setzte in der Nähe des 5.000 Meter hohen Mount Sharp im Gale-Krater auf. Das Manöver war heikel, schließlich sollte der 2,5 Milliarden Dollar teure Roboter mit einem neuen, komplizierten und unerprobten Verfahren in elf Kilometern Höhe von knapp 21.000 Kilometern pro Stunde auf null abgebremst werden. Anderthalb Minuten später sollte sich in einer Höhe von 1,6 Kilometern und bei einer Geschwindigkeit von 320 Kilometern pro Stunde von der Sonde ein Sky Crane lösen.

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Wie die Nasa mitteilte, ließ dieser Himmels-Kran das Mobil – an Kabeln hängend – schließlich sicher auf den Marsboden herab. Der Kran zündete eigene Bremsdüsen, um die Sonde möglichst sanft abzusetzen. Er selbst sollte dann wegfliegen, um in sicherer Entfernung abzustürzen.

Rover Curiosity

Das Mars Science Laboratory (MSL) ist die erste astrobiologische Mission seit Viking in den 1970er Jahren. Mit ihr unternimmt Marsrover Curiosity seit August 2012 auf dem Roten Planeten Forschungsfahrten.

Infografik: Curiosity
Klicken Sie auf das Bild, um die Infografik als PDF herunterzuladen.

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Gut drei Meter misst das Geländefahrzeug in Länge und Breite, zwei in der Höhe – damit ist er fast so groß wie ein Kleinwagen. 900 Kilogramm bringt der Rover auf die Waage. Damit ist er doppelt so lang und fünf Mal so schwer wie seine Kollegen Spirit und Opportunity aus dem Jahr 2003.

Zudem ist das fahrende Labor weitaus besser ausgestattet: Zehn wissenschaftliche Instrumente hat Curiosity an Bord, darunter das Probenanalyse-Modul SAM und das Chemielabor CheMin.

Via einer UHF-Antenne werden Daten an die Erde übertragen. Auch kann die Mars-Odyssey-Sonde der Nasa als Relais verwendet werden.

Die Energie zum Fahren und Forschen liefert wie schon bei Viking ein Radioisotopen-Generator. So ist der Rover auch ohne Sonne funktionstüchtig.

Planet Mars

Der Mars gilt zwar als erdähnlich. Doch der Rote Planet ist bei Weitem nicht so einladend wie unser Heimatplanet. Die dünne Atmosphäre des Himmelskörpers besteht zu etwa 95 Prozent aus CO2, dazu kommen Stickstoff, Sauerstoff und Argon.

Seine Oberfläche ist trocken, felsig, kalt, die Durchschnittstemperatur liegt bei minus 63 Grad Celsius. Zudem schwankt die Temperatur stark und beeinflusst das Wetter. So treten im Frühjahr oft heftige Staubstürme auf, die große Teile der Marsoberfläche verhüllen.

Aufgrund der längeren Umlaufdauer um die Sonne – der Planet ist im Durchschnitt rund 230 Millionen Kilometer von ihr entfernt, die Erde im Vergleich rund 150 Millionen Kilometer – dauert ein Marsjahr 687 Erdentage. Ein Marstag wiederum dauert 24 Stunden und 37 Minuten.

Video: Die Mission

 Diese Animation stammt vom Jet Propulsion Laboratory der Raumfahrtbehörde Nasa.

Die Nasa-Experten erfuhren von ihrem Erfolg erst 14 Minuten später – so lange brauchen die Daten bis zur 250 Millionen Kilometer entfernten Erde.

Das Wetter war günstig: Vor einigen Tagen tobte nach Nasa-Angaben noch ein Staubsturm nahe der geplanten Landestelle. Später schwächte er sich zur "harmlosen Staubwolke" ab. Spannend war für die Nasa-Techniker unter anderem der Umstand, dass während der Landung der Kontakt zur Sonde unterbrochen war.

Das Mobil von der Größe eines Kleinwagens hat sechs Räder und ist mit einem chemischen Labor, Videokameras und einem Lasergerät ausgestattet. Hinzu kommen ein mehr als zwei Meter langer Roboterarm und eine Wetterstation. Curiosity (deutsch: Neugier) soll mindestens 98 Wochen (ein Mars-Jahr) lang nach Hinweisen auf die Existenz von Wasser und damit der Grundlage für Leben auf dem Roten Planeten erforschen. Im November hatte das Fahrzeug die 570 Millionen Kilometer lange Reise von der Erde zum Mars angetreten.

Curiosity-Mission
Erfahren Sie alles zu den Hintergründen der Mission und zum Planeten Mars.

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Der Strom für das Vehikel wird von einem Radioisotopen-Generator erzeugt, der die Hitze beim Zerfall von Plutonium 238 nutzt. Dadurch wurden zum Zeitpunkt des Starts etwa 110 Watt produziert. Um die erwarteten Temperaturen von bis zu minus 90 Grad auf dem Mars zu überstehen, werden auch Flüssigkeiten mit Hilfe des Generators erwärmt und durch den Rover gepumpt, um die richtige Betriebstemperatur etwa für die Elektrik des Roboters zu gewährleisten.

US-Präsident Barack Obama lobte die Landung als eine "beispiellose Technologieleistung". Die USA hätten auf dem Mars "Geschichte geschrieben", sagte der im Präsidentschaftswahlkampf befindliche Politiker nach der Ankunft des Roboters. Die Landung werde in der Zukunft als "Argument des Nationalstolzes" dienen. "Der heutige Erfolg erinnert uns daran, dass unsere Vormachtstellung – sowohl im All, als auch auf der Erde – davon abhängt, dass wir klug in Innovation, Technologie und Grundlagenforschung investieren." Diese Investitionen hätten schon immer bewirkt, "dass unsere Wirtschaft von der Welt beneidet wurde". Er warte gespannt auf die Ergebnisse der Mission.

 
Leserkommentare
    • peto1
    • 06.08.2012 um 7:58 Uhr

    ich frage mich ob die Bakterien auf dem Rover auf Mars überlebt haben ?

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    es handelt sich nicht um Bakterien, sondern um deren Sporen. Die können das, sind aber nur ein Schlafstadium von Bakterien. Sprich, die können sich weder vermehren, noch über einen weiten Bereich ausbreiten. Außerdem landen die nie auf der selben stelle.

    • Karl63
    • 06.08.2012 um 9:16 Uhr

    Grundsätzlich ist es möglich das Fahrzeug schon vor dem Abflug mit UV-Licht zu bestrahlen und so Keime auf dessen Oberfläche abzutöten. Die Frage ist jedoch, inwieweit derartiges notwendig ist. Auf dem Flug zum Mars ist das Fahrzeug ja nicht in einer Umgebung wie hier auf der Erde. Die Temperatur wird in der Rakete auf Werte absinken, die deutlich niedriger sind als die Irdischen und auf dem Weg zum Mars wird das Ganze auch permanent kosmischer Strahlung ausgesetzt sein. Nicht zu vergessen das Vakuum des Weltalls, dies müsste bewirken, dass allem organischen Material sämtliche Feuchtigkeit entzogen wird - "gefriergetrocknet".

    ...und intelligente Wesen könnten uns jetzt klonen.
    Es ist ein bekanntes Problem, die Weltraumverschmutzung. Alternativ hätte man ja den Mars als Naturschutzgebiet deklarieren können. Man muss halt abwägen was man will...

    es handelt sich nicht um Bakterien, sondern um deren Sporen. Die können das, sind aber nur ein Schlafstadium von Bakterien. Sprich, die können sich weder vermehren, noch über einen weiten Bereich ausbreiten. Außerdem landen die nie auf der selben stelle.

    • Karl63
    • 06.08.2012 um 9:16 Uhr

    Grundsätzlich ist es möglich das Fahrzeug schon vor dem Abflug mit UV-Licht zu bestrahlen und so Keime auf dessen Oberfläche abzutöten. Die Frage ist jedoch, inwieweit derartiges notwendig ist. Auf dem Flug zum Mars ist das Fahrzeug ja nicht in einer Umgebung wie hier auf der Erde. Die Temperatur wird in der Rakete auf Werte absinken, die deutlich niedriger sind als die Irdischen und auf dem Weg zum Mars wird das Ganze auch permanent kosmischer Strahlung ausgesetzt sein. Nicht zu vergessen das Vakuum des Weltalls, dies müsste bewirken, dass allem organischen Material sämtliche Feuchtigkeit entzogen wird - "gefriergetrocknet".

    ...und intelligente Wesen könnten uns jetzt klonen.
    Es ist ein bekanntes Problem, die Weltraumverschmutzung. Alternativ hätte man ja den Mars als Naturschutzgebiet deklarieren können. Man muss halt abwägen was man will...

  1. Es muss doch weiter gehen - der Mensch kann sich ja nicht nur um dollars und euronen kümmern.
    "Wissen wollen" treibt die Menscheit.

    Kohle nur nur die kleingeister.

    28 Leserempfehlungen
  2. ...Zeit wirds.
    Wenn sehr bald auch noch eine der fundamentalsten Fragen - gibt es oder zumindest gab es Leben auf anderen Planteten - beantwortet wird, wären wir einen gewaltigen Schritt weiter.

    3 Leserempfehlungen
    • rwin
    • 06.08.2012 um 8:08 Uhr

    Das war doch spannender als jede Olympiade.
    Und wichtiger!

    16 Leserempfehlungen
  3. Gucken - ist ein bisschen wie 2001 Odyssee ....

    http://www.youtube.com/wa...

    3 Leserempfehlungen
  4. " an Kabeln hängend " das sind auf deutsch Seile.

    Kabel gibt es im Deutschen nur als Elektrokabel.

    Eine Leserempfehlung
  5. So sehr ich mich Themen wie das Leben anders wo interessiert, so sehr ich mit Spannung auf Bilder und Informationen warte so sehr frage ich gleichzeitig nach dem Sinn und den Optionen, die sich ergeben könnten.

    Die Mission, die erste seit langer Zeit glückte, kostete 2.5 Milliarden USD. Was kostet dann erst der erste Versuch einen oder mehrer Menschen, wie angedacht in 2030, auf den Mars zu schicken. Billionen?

    Die Frage, die sich an sich stellt ist, ist unser System aus Wirtschaft, Geld, Politik und Wissenschaft überhaupt dazu ausgelegt Forschung, (persönliche) Erkundung und sofern überhaupt möglich Besiedelung der allernächsten Gegend im Weltall zu leisten?

    Angesichts des Preises dieser Mission und der realen Begrenztheit bezogen auf weitere, hoch fliegender Pläne muss die Antwort nein lauten.

    Zeit sich (auch) darüber Gedanken zu machen.

    Gleichwohl - freuen wir uns über neue Daten und Informationen und Träumen ggf. ein wenig. Will man höher hinaus, muss sich auf der Erde einiges ändern. Sonst scheitern hoch fliegende Träume am Ende an schlichter Bezahlbarkeit.

    3 Leserempfehlungen
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    • JD
    • 06.08.2012 um 8:48 Uhr

    erscheinen oft zu groß, bis man sie erreicht hat. Siehe Mobilität, siehe Fliegen, siehe Medizien und viele andere Bereiche. Es ist normal, dass der Mensch an seinen Aufgaben wächst und so ist es auch normal, dass diese Aufgaben teurer werden. In 100 Jahren wenn wir die erste Kolonie auf dem Mars haben wird es wieder Leute geben, die sagen werden, wir sind nicht dazu gemacht, dort ein funktionierendes Ökosystem zu etablieren. Trotz allem wird es versucht werden, da es immer noch Menschen gibt, die enormen Pioniergeist besitzen und bereit sind, dafür Opfer zu bringen.

    selbst als laie (oder gerade weil ich laie bin) kann ich das nicht glauben.

    technologien entwickeln sich weiter - wenn wir zb eine möglichkeit fänden, materialien günstiger ins all zu schaffen und dort zusammenzusetzen, würde ein beachtlicher kostenblock wegfallen. ich denke dabei an mein lieblingsprojekt, den weltraumfahrstuhl. - aber es gibt sicherlich noch andere ansätze.

    auch dürfte es für unternehmen mit der zeit interessant werden ins all vorzustoßen - denken wir nur an die rohstoffe die nur darauf warten gefördert zu werden.

    ich denke es ist nur eine frage der zeit - unsere spezies ist ja noch jung und flugzeuge gibt es quasi auch erst "seit kurzem".

    • gquell
    • 06.08.2012 um 9:22 Uhr

    Die Summe, die die NASA für diese Mission ausgegeben hat, ist lächerlich im Vergleich zu den Kosten des industriell-militärischen Komplexes der USA.
    Mir ist es lieber, die Milliarden werden in Weltraumforschung einschließlich der Entwicklung neuer Technologien investiert als in Militärgerät.
    Wenn ich an die Hunderte von Milliarden, seien es Euros, seien es Dollars, denke, die in unsere marode Finanzwirtschaft gepumpt werden, nur damit ein paar Superreiche noch reicher werden, so ist das Geld auf dem Mars sehr gut angelegt.

    Bitte bedenken Sie immer, dass ja nicht die Milliarden auf den Mars geschossen werden, sondern nur das Ergebnis dieser Ingenieursleistungen. Das Geld wurde hier auf der Erde ausgezahlt an Familienväter und -mütter, an Menschen, die für die Vision des "Entdecken wollens" ihre Bildung, ihre Intelligenz und ihren Erfindungsreichtum einsetzen.
    Und – sehr richtig: besser hierfür eingesetzt als für die Entwicklung immer neuer Geschütze, Panzer und Raketen, die die Menschheit nicht vorwärts sondern nur rückwärts bringen.

    • Slater
    • 06.08.2012 um 12:21 Uhr

    "Die Frage, die sich an sich stellt ist, ist unser System aus Wirtschaft, Geld, Politik und Wissenschaft überhaupt dazu ausgelegt Forschung, (persönliche) Erkundung und sofern überhaupt möglich Besiedelung der allernächsten Gegend im Weltall zu leisten?"

    um die Gelegenheit zu nutzen:
    das aktuelle Wirtschaftssystem, Kapitalismus, hohe Privatvermögen usw., ermöglicht überhaupt erst solche und andere kostspielige Forschung und Erkundung auf der Welt angefangen mit Columbus 1492,

    Alternative ist höchstens Monarchie/ Diktatur & Co.,
    einzelnen Menschen bestimmen wer (Raum-)Schiffe bauen darf & Co.

    • juran
    • 06.08.2012 um 17:02 Uhr

    2003 - Landung des ersten Roboters auf dem Roten Planeten.
    2030 - der erste Mensch auf den Mars.
    2... - Beginn der Exploration von Rohstoffen.
    2... - Beginn einer Besiedlung durch Menschen.

    Schon das Zeitfenster bis 2030 ist m. E. aeusserst knapp bemessen, um hiesige Probleme in den Griff zu bekommen um dieses ganze grosse Mars-Projekt auch finanziell verwirklichen zu koennen.

    Die fuer uns grausamen Realitaeten wie Bevoekerungexplosion, Ressourcenkaempfe, Nahrungsmittelverseuchung (in dieser Reihenfolge) werden eine "Flucht" nicht mehr zulassen; darauf deutet jedenfalls alles hin.

    Noch koennen wir weitertraeumen und uns per Teleskop am Anblicks des Mars im speziellen und den weiteren Schoenheiten unseres eigentlichen Ursprungs am Nachthimmel erfreuen.

    • JD
    • 06.08.2012 um 8:48 Uhr

    erscheinen oft zu groß, bis man sie erreicht hat. Siehe Mobilität, siehe Fliegen, siehe Medizien und viele andere Bereiche. Es ist normal, dass der Mensch an seinen Aufgaben wächst und so ist es auch normal, dass diese Aufgaben teurer werden. In 100 Jahren wenn wir die erste Kolonie auf dem Mars haben wird es wieder Leute geben, die sagen werden, wir sind nicht dazu gemacht, dort ein funktionierendes Ökosystem zu etablieren. Trotz allem wird es versucht werden, da es immer noch Menschen gibt, die enormen Pioniergeist besitzen und bereit sind, dafür Opfer zu bringen.

    selbst als laie (oder gerade weil ich laie bin) kann ich das nicht glauben.

    technologien entwickeln sich weiter - wenn wir zb eine möglichkeit fänden, materialien günstiger ins all zu schaffen und dort zusammenzusetzen, würde ein beachtlicher kostenblock wegfallen. ich denke dabei an mein lieblingsprojekt, den weltraumfahrstuhl. - aber es gibt sicherlich noch andere ansätze.

    auch dürfte es für unternehmen mit der zeit interessant werden ins all vorzustoßen - denken wir nur an die rohstoffe die nur darauf warten gefördert zu werden.

    ich denke es ist nur eine frage der zeit - unsere spezies ist ja noch jung und flugzeuge gibt es quasi auch erst "seit kurzem".

    • gquell
    • 06.08.2012 um 9:22 Uhr

    Die Summe, die die NASA für diese Mission ausgegeben hat, ist lächerlich im Vergleich zu den Kosten des industriell-militärischen Komplexes der USA.
    Mir ist es lieber, die Milliarden werden in Weltraumforschung einschließlich der Entwicklung neuer Technologien investiert als in Militärgerät.
    Wenn ich an die Hunderte von Milliarden, seien es Euros, seien es Dollars, denke, die in unsere marode Finanzwirtschaft gepumpt werden, nur damit ein paar Superreiche noch reicher werden, so ist das Geld auf dem Mars sehr gut angelegt.

    Bitte bedenken Sie immer, dass ja nicht die Milliarden auf den Mars geschossen werden, sondern nur das Ergebnis dieser Ingenieursleistungen. Das Geld wurde hier auf der Erde ausgezahlt an Familienväter und -mütter, an Menschen, die für die Vision des "Entdecken wollens" ihre Bildung, ihre Intelligenz und ihren Erfindungsreichtum einsetzen.
    Und – sehr richtig: besser hierfür eingesetzt als für die Entwicklung immer neuer Geschütze, Panzer und Raketen, die die Menschheit nicht vorwärts sondern nur rückwärts bringen.

    • Slater
    • 06.08.2012 um 12:21 Uhr

    "Die Frage, die sich an sich stellt ist, ist unser System aus Wirtschaft, Geld, Politik und Wissenschaft überhaupt dazu ausgelegt Forschung, (persönliche) Erkundung und sofern überhaupt möglich Besiedelung der allernächsten Gegend im Weltall zu leisten?"

    um die Gelegenheit zu nutzen:
    das aktuelle Wirtschaftssystem, Kapitalismus, hohe Privatvermögen usw., ermöglicht überhaupt erst solche und andere kostspielige Forschung und Erkundung auf der Welt angefangen mit Columbus 1492,

    Alternative ist höchstens Monarchie/ Diktatur & Co.,
    einzelnen Menschen bestimmen wer (Raum-)Schiffe bauen darf & Co.

    • juran
    • 06.08.2012 um 17:02 Uhr

    2003 - Landung des ersten Roboters auf dem Roten Planeten.
    2030 - der erste Mensch auf den Mars.
    2... - Beginn der Exploration von Rohstoffen.
    2... - Beginn einer Besiedlung durch Menschen.

    Schon das Zeitfenster bis 2030 ist m. E. aeusserst knapp bemessen, um hiesige Probleme in den Griff zu bekommen um dieses ganze grosse Mars-Projekt auch finanziell verwirklichen zu koennen.

    Die fuer uns grausamen Realitaeten wie Bevoekerungexplosion, Ressourcenkaempfe, Nahrungsmittelverseuchung (in dieser Reihenfolge) werden eine "Flucht" nicht mehr zulassen; darauf deutet jedenfalls alles hin.

    Noch koennen wir weitertraeumen und uns per Teleskop am Anblicks des Mars im speziellen und den weiteren Schoenheiten unseres eigentlichen Ursprungs am Nachthimmel erfreuen.

  6. 8. Jein,

    es handelt sich nicht um Bakterien, sondern um deren Sporen. Die können das, sind aber nur ein Schlafstadium von Bakterien. Sprich, die können sich weder vermehren, noch über einen weiten Bereich ausbreiten. Außerdem landen die nie auf der selben stelle.

    Antwort auf "Erster ;)"

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  • Quelle ZEIT ONLINE, dpa, AFP, Reuters
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  • Schlagworte Barack Obama | Mars | Nasa | Rover | Fahrzeug | Grundlagenforschung
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