Noch heute versorgen drei Jahrhunderte alte Haupt-Aquädukte den Großteil der Pariser Bevölkerung mit Quellwasser aus dem Seine-Becken. Gebaut wurden sie, um das noch reine Flusswasser als Trinkwasser abzuzweigen, noch bevor es durch die Großstadt floss. Denn das Seine-Wasser, das die Innenstadt erreichte, war schon damals zu verschmutzt. Die Aquädukte speisen unterirdische Speicher. Einer davon ist das Réservoir de Montsouris im Süden von Paris. Es entstand Ende des 19. Jahrhunderts – und funktioniert bis heute.