Geschichte von Paris : Es sprudelt aus dem Untergrund

Seit knapp 140 Jahren versorgen Aquädukte Paris mit Trinkwasser. Gesammelt wird es in kunstvollen Wasserspeichern unter der Stadt. Ein Besuch in der nassen Unterwelt.

Noch heute versorgen drei Jahrhunderte alte Haupt-Aquädukte den Großteil der Pariser Bevölkerung mit Quellwasser aus dem Seine-Becken. Gebaut wurden sie, um das noch reine Flusswasser als Trinkwasser abzuzweigen, noch bevor es durch die Großstadt floss. Denn das Seine-Wasser, das die Innenstadt erreichte, war schon damals zu verschmutzt. Die Aquädukte speisen unterirdische Speicher. Einer davon ist das Réservoir de Montsouris im Süden von Paris. Es entstand Ende des 19. Jahrhunderts – und funktioniert bis heute.

Verlagsangebot

Lesen Sie weiter.

Noch mehr faszinierende Wissenschaftsthemen jetzt im digitalen ZEIT WISSEN-Abo.

Hier sichern

Kommentare

1 Kommentar Kommentieren